Sind Emulgatoren wirklich unbedenklich, oder gesundheitsschädlich?

Emulgatoren werden in der Lebensmittelindustrie fast in allen gängigen Produkten, insbesondere in Fertiggerichten, unzähligen Backwaren, Süßigkeiten, oder Milchprodukten eingesetzt.

Emulgatoren gelten allgemein als unverzichtbarerer Bestandteil heutiger Lebensmittel und es werden kaum Bedenken im Bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Emulgatoren geäußert.

Was ist ein Emulgator?

Ein Emulgator wird überall da eingesetzt, wo es zwei, oder mehrere Stoffe in den Nahrungsmitteln gibt, die sich in der Natur nicht, oder nur sehr schwer verbinden würden.
Ein Emulgator sorgt nun für die Verbindung dieser eigentlich nicht vermischbaren Stoffe in der Nahrung.
Ein gutes Beispiel ist z.B. Öl und Wasser. Öl würde immer vom Wasser abgesetzt oben schwimmen, oder sich automatisch vom Wasser trennen. Setzt man nun Emulgatoren ein, wie z.B. Sojalecithin, so kann die Mischung aus Wasser und Öl im Produkt ohne Probleme gelingen. Eine so genannte Emulsion entsteht, die ohne Emulgator nicht möglich gewesen wäre.

Sind Emulgatoren gesundheitsschädlich?

Ob Emulgatoren der Gesundheit schaden, kann man nicht sofort pauschal beantworten.
Es gibt einige absolut natürliche, oder unbedenkliche Emulgatoren, die nicht gesundheitsschädlich sind.
Jedoch gibt es auch einen großen Teil zumindest bedenklicher, bis sehr bedenklicher Emulgatoren, die auch in Tierversuchen große Schäden an der Gesundheit hinterlassen haben und leider legal in die Produkte gemischt werden dürfen.

Aus diesem Grund habe ich im Folgenden, eine kleine Übersicht, mit jeweiliger „Bedenklichkeitsstufe“ der Emulgatoren erstellt.

Welche Emulgatoren sind unbedenklich?

  1. E440a Pektin
  2. E460 Cellulose
  3. E 322 Lecithin
  4. E471 Monoglyceride und Diglyceride von Speisefettsäuren
  5. E470b Magnesiumsalze von Speisefettsäuren
  6. E474 Zuckerglyceride
  7. E475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren
  8. E444 Saccharoseacetatisobutyrat


Welche Emulgatoren sind schädlich, oder bedenklich?

  1. E431 bis E436, bekannt als Polyoxyethylen in verschiedenen Varianten, kann allergische Reaktionen auslösen!
  2. E450 Diphosphate, steht im Verdacht Knochenschwund auszulösen, sowie die Calcium und Magnesiumaufnahme zu behindern, kann bei Kindern Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen.
  3. E452 Polyphosphate können allergische Reaktionen hervorrufen
  4. E461 Methylcellulose wirkt bei Hohen Dosen abführend, und kann kurzfristig zu Darmproblemen führen.
  5. E476 Polyglycerin-Polyricinoleat ist äußerst bedenklich!
    In Tierversuchen vergrößerte es die Leber und führte zu Nierenschäden!
  6. E492 Sorbitantristearat wirkt in sehr hohen Dosen fatal im Tierversuch, mit Organschäden und Durchfall!
  7. E493 Sorbitanmonolaureat Wirkung ähnlich negativ wie bei E492 Sorbitantristearat

Fazit:
Emulgatoren wie E450, E476 und E492/493 meide ich komplett.
Leider benutzen einige große Hersteller besonders gerne den sehr bedenklichen Emulgator E476 in Schokolade und anderen Süßspeisen.
Dieser Emulgator ist derart bedenklich, dass er sogar vom Gesetzgeber festgelegte Höchstmengen veranschlagt bekam.
Selbst wenn diese Höchstmengen nicht erreicht werden sollten, warum sollte man etwas essen, was nachweislich im Tierversuch Organschäden verursacht?
Da ist für mich ein Milligramm von dem „Gift“ definitiv zuviel!
Ich bin der Einstellung von solchen Stoffen generell die Finger zu lassen!
Emulgatoren sind wichtig für die Lebensmittelindustrie und es gibt einige unbedenkliche Varianten.
Warum ausgerechnet trotzdem die „giftigsten“ Emulgatoren eingesetzt werden und vor allem eingesetzt werden dürfen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Offiziell sind natürlich alle Emulgatoren streng überwacht und völlig unbedenklich. Sicher?! 

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