Vitamin D – Die große Artikelserie über Vitamin D 3, die Gesundheit, die Kofaktoren, sowie mögliche bekannte Gefahren, Risiken und Nebenwirkungen bei der Vitamin D3 Einnahme

Ich habe vor einiger Zeit bereits insgesamt elf größere Beiträge zum Thema Vitamin D3 veröffentlicht. Dabei bin ich auf dessen Wichtigkeit für die Gesundheit, den oftmals viel zu geringen Dosierungen von Vitamin D3 Präparaten, dem Unterschied von Vitamin D3 und Vitamin D2, sowie den möglichen Auswirkungen zur Vorbeugung von Krankheiten und natürlich auch auf die Gefahren, Risiken und Nebenwirkungen von viel zu hohen Vitamin D Dosierungen eingegangen. Da es auch bei niedrigeren Dosen des Vitamin D zu Nebenwirkungen kommen kann, insbesondere wenn die sogenannten Kofaktoren wie Vitamin K und Magnesium fehlen, habe ich auch zu diesem Thema einen gesonderten Artikel geschrieben. Ich nutze selbst seit mittlerweile gut einem Jahr Vitamin D3. Es hat mir persönlich zusätzlich dabei geholfen aus meinem Burnout verbunden mit Depressionen und Angstzuständen heraus zu kommen und mich körperlich ebenfalls wesentlich gesünder zu fühlen, auch dazu habe ich einen Erfahrungsbericht veröffentlicht. Alle entstandenen Beiträge können selbstverständlich keinen Arzt oder die Beratung eines solchen ersetzen. Ich habe alle Informationen wie bei allen Beiträgen auf meiner Seite nur als allgemeines Informationsangebot zugänglich gemacht, welches aus meinen eigenen Erfahrungen, sowie meiner Meinung und im Netz gesammelter Informationen besteht. Einige Studienlinks zum Thema Vitamin D3 und Krankheiten habe ich natürlich in den einzelnen Beiträgen zu diesem Bereich des Themas verlinkt. Auch wenn ich die meiner Meinung nach wirklich winzigen Vitamin D Mengen von nur 400-800 IE (internationale Einheiten) in den meisten Präparaten für viel zu gering dosiert und kaum wirksam halte und selbst generell zwischen 5000-10000 IE täglich im Jahresdurchschnitt aufnehme, so weise ich auch hier nochmals ausdrücklich darauf hin, dass höhere Dosen nur auf eigene Verantwortung aufgenommen werden sollten und eine Konsultation eines zugelassenen Arztes und eine vorherige Blutprobe zum aktuellen Stand des Vitamin D Levels im Blut dringend anzuraten ist. Es stimmt, dass der absolut überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung einen Vitamin D Mangel bzw. eine Unterversorgung aufweist, trotzdem sollten nicht einfach ohne vorherige Untersuchung und Berechnung der täglich sinnvollen Vitamin D Dosierung hohe Dosen Vitamin D3 zugeführt werden. Auch ich habe zur Beginn bei einem Arzt einen ausführlichen Bluttest machen lassen und zusätzlich alle anderen Vitamine und Mineralstoffe (insbesondere Vitamin K und Magnesium!) testen lassen. Zudem gehe ich alle 6 Monate zu einem Blutbild-Update. Einen solchen Test zahle ich dabei gerne, er kostet um die 30 Euro und es werden je nach Untersuchung über den Vitamin/Mineralstoff Blut-Test viel mehr Parameter ermittelt als das große Standard „Kassenblutbild“ zeigt. Inzwischen sind deutlich mehr Ärzte als noch vor einigen Jahren gut über Vitamin D und seine Wichtigkeit für die Gesundheit informiert. Zu Vitamin D existieren inzwischen hunderte positive wissenschaftliche Studienergebnisse die auf Portalen wie PupMed größtenteils sogar frei verfügbar sind. Viele dieser Studien weisen darauf hin, dass der inzwischen von vielen Wissenschaftlern angezweifelte Wert von nur 20 ng/ml Vitamin D im Blut als viel zu gering gilt. Gesunde Vitamin D Werte werden sehr oft zwischen 60-80 ng/ml im Blut genannt, trotz allem gilt immer noch der auch meiner Meinung nach zweifelhafte 20ng/ml Blut Wert als „kein Mangel“ und „gesunder Wert“. Dieser scheint jedoch auf völlig veralteten Forschungsergebnissen zu Vitamin D3 und der Gesundheit zu basieren. Dies „Regel“ scheint auch auf die winzigen Einnahmemengen von 400-800IE Vitamin D3 pro Tag welche frei verkäuflich sind und die nicht viel höheren Mengen ab 1000 IE am Tag, die dann auch noch verschreibungspflichtig sind angewendet worden zu sein. Mein Arzt hat mir direkt gesagt, dass ich für ein gesundes Vitamin D Niveau  mindestens 3500IE am Tag brauche und das bei meinen knapp über 70 kg Körpergewicht, zudem hatte ich dabei ein Ausgangsniveau von im Vergleich zum deutschen Durchschnitt „guten“ 31 ng/ml Vitamin D im Blut. Lasst Euch also von einem Arzt in Sachen Vitamin D Zufuhr beraten, welcher auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist oder sich zumindest mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat.


(Vitamin D gibt es natürlich und gratis durch die UV-Strahlung der Sonne und wird über die Haut gebildet. Für ein ausreichende Vitamin-D Bildung und ein gesundes Vitamin D Niveau im Blut reicht diese aber nur in den aller seltensten Fällen in unseren Breitengraden aus. Die meisten Monate scheint bei uns die Sonne nicht ausreichend, was für viele Länder über dem 41 Breitengrad (etwas über Rom -Italien) gilt. Auch über die Ernährung kann man nur minimal Einfluss auf den Vitamin D Wert nehmen, daher sind Nahrungsergänzungsmittel in diesem Fall sinnvoll, jedoch bitte ohne unnötige und teils ungesunde Zusatzstoffe. Farbstoffe wie Titandioxid oder auch das umstrittene Magnesiumstearat, haben meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn in solchen Produkten und tragen nicht zu einem guten Gesundheitszustand bei, teils gibt es sogar einige Hinweise darauf, dass diese Zusätze sogar genau das Gegenteil bewirken können. Dies gilt insbesondere für sehr kritische Zusatzstoffe wie z.B. die Gruppe der Azofarbstoffe, oder sogar Aluminiumanteile welche zur optischen „Verschönerung“ der Pillen gezielt eingesetzt werden und auch auf deren Zusammensetzung auf den Verpackungen angegeben werden müssen.



Die Zusammenfassung aller Vitamin D Beiträge auf alternativ-gesund-leben.de:



Fazit:
Zwar ist das Thema Vitamin D auf meinem Blog mit der umfangreichen Artikelserie schon recht ausführlich behandelt worden, jedoch kann es immer wieder zu Updates der einzelnen Beiträge oder zu komplett neuen Artikel zum Thema kommen. Als weiterführenden Buchtipp zu Vitamin D kann ich Euch den Titel von Dr. med. Raimund von Helden „Gesund in 7 Tagen*“ ans Herz legen, auch wenn ich die Überschrift schon etwas reißerisch finde und Vitamin D natürlich kein Wundermittel gegen alle Krankheiten ist. Dieser Arzt ist jedoch definitiv einer der kompetentesten Vorreiter bei dem großen und komplexen Thema des Vitamin D Mangels, der Behandlung und dem Vitamin D Bedarf. Er hat zudem enorm viel für die Forschung in diesem Sektor getan und unzählige Patienten auf diesem Gebiet erfolgreich behandelt und spricht somit aus Erfahrung und nicht rein auf theoretischer Basis.


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