E104 Chinolingelb giftig und krebserregend, in den USA verboten, in der EU kein Problem?

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Der Farbstoff Chinolingelb mit E Nummer 104, ist seit längerer Zeit in den USA, auf Grund von dringendem Verdacht krebserregend zu sein in allen Lebensmitteln verboten.

In der EU und somit Deutschland ist Chinolingelb kein Problem und wird teilweise sogar in Speisen speziell für Kinder verwendet.



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Dies geschieht trotz erheblicher Bedenken zum Farbstoff.
Nachdem Chinolingelb auch in Europa, besser gesagt der EU, plötzlich nicht mehr als ganz so unbedenklich gilt, muss auf allen Produkten mit diesem Stoff, seit 2010 (oft schön klein geschrieben und versteckt) folgender offizieller Hinweis stehen:

Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen

Was soll das denn bitte?
Wieso darf man so etwas in Nahrungsmitteln verwenden, wenn sogar ein Warnhinweis auf den Packungen stehen muss, dass dieses Zeug sicherlich NICHT gesund sein kann!

Chinolingelb ist zusätzlich für Allergiker und Neurodermitis Patienten gefährlich, es kann Aufmerksamkeitsdefizit Störungen auslösen!

Die Frage ob Chinolingelb gesundheitsschädlich ist, erübrigt sich für mich sofort!
Da fragen sich viele Eltern warum Ihre Kinder plötzlich anfangen zu spinnen und füttern diese gleichzeitig bewusst, oder unbewusst mit diesem Müll.
Teilweise werden diese Stoffe auch in Kindergärten bedenkenlos mit dem Tagesessen serviert.


Worin kann Chinolingelb enthalten sein?

Chinolingelb findet als Farbstoff, in einem extrem breiten Spektrum Anwendung:

  • Süßigkeiten, insbesondere Dragees, Kuchen, Kekse
  • Schmelzkäse
  • In Senf und Saucen
  • Desserts wie Eis und Pudding
  • Spirituosen
  • In der Frühstücksmarmelade
  • Oft verwendet wird es auch in „Nahrungsergänzungsmitteln“

Laut meinen Informationen, gibt es noch nicht einmal einen Grenzwert für Chinolingelb in den Nahrungsmitteln.
Zitat:“ Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist“

Fazit: Für mich ist dieser Zusatzstoff ein absolutes No-Go!
Das Zeug werde ich niemals bewusst konsumieren und alle Produkte mit Sicherheit im Regal der Supermärkte meiden die Chinolingelb enthalten.


Für Kinder kann ich Chinolingelb erst recht nicht empfehlen!
Davon abgesehen, muss darüber hinaus, bei diesem Stoff auch noch das Verbot in USA hervorgehoben werden.
Wenn die USA mit ihrer massiven Fertiggerichte-Industrie schon einen Stoff verbietet, dann sollte dies aber erst recht eine Warnung sein!

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


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Über Marco Eitelmann 411 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

5 Kommentare

  1. Hallo Marco,
    kannst Du bitte noch einen Link hinzufügen, aus dem der Zusammenhang „seit längerer Zeit in den USA, auf Grund von dringendem Verdacht krebserregend zu sein in allen Lebensmitteln verboten“ ersichtlich ist?
    Behaupten kann man viel, aber man muss es dann auch belegen können.
    Viele Grüße
    Alvix

  2. Es stimmt, dass aus bestimmten Azofarbstoffen krebserregende Abbaustoffe entstehen können. Dass Chinolingelb ein Azofarbstoff ist, stimmt allerdings nicht. Die Behauptung in „lebensmittellexikon“ ist leider falsch. Azofarbstoffe zeichnen sich durch eine Stickstoff-Stickstoff Doppelbindung im Molekül aus, welche Chinolingelb nicht besitzt.

    Mit dieser Information im Hinterkopf sollte man den geschickt formulierten Spiegel Artikel nochmals durchlesen. Dort wird in keinem Satz behauptet, dass Chinolingelb ein Azofarbstoff oder krebserregend ist.

    Die korrektere Einschätzung und Einstufung dieser Chemikalie erfolgt nach GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) und liefert laut der Europäischen Chemikalienagentur bei der oralen Einnahme ein H302 (Gesundheitsschädlich bei Verschlucken). Die H-Sätze für nachgewiesene oder auch vermutete Karzinogenität, Mutagenität und Reproduktionstoxizität sind nicht vorhanden.

    • Hallo Arkus,

      es ist korrekt das Chinolingelb kein Azofarbstoff ist, vielen Dank für diese ergänzende Information. Deshalb habe ich den Farbstoff auch nicht als „Azofarbstoff“ im eigenen Beitrag betitelt. Laut meines Wissens gibt es auch nur 5 Azofarbstoffe für Lebensmittel. Azorubin, Allurarot AC, Gelborange S, Tartrazin, Cochenillerot A. Ob das mit dem „krebserregend“ stimmt oder nicht sollten noch viele weitere unabhängige Studien zeigen. Allein schon für das allergene Potential ist Chinolingelb sehr umstritten. Gesund ist es sicher nicht und hat meiner Meinung nach in einer natürlichen Ernährung nichts zu suchen..

      LG
      Marco

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