Die Fischvergiftung – Ausführliche Informationen zu Symptomen, Ursachen, Verlauf, deren Dauer sowie mögliche medizinische Diagnose- und Behandlungsarten

Eine Fischvergiftung durch Red Snapper oder Zackenbarsch ist eher wahrscheinlich als durch Lachs und Hering
Eine Fischvergiftung durch absolut frischen Fisch? - Auch ein gerade erst gefangener Fisch, kann in seltenen Fällen und unter bestimmten Umständen und Herkunftsregionen eine echte Fischvergiftung auslösen. Diese Art der Lebensmittelvergiftung hat nichts mit der Frische der Ware zu tun, sondern wird über verschiedene Toxine ausgelöst, allen voran durch Fische und Meeresfrüchte, welche aus warmen Meeresregionen stammen.
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Habe ich eine Fischvergiftung oder eine gewöhnliche Lebensmittelvergiftung? Welche Symptome bekommt man bei einer echten, durch Toxine verursachten Fischvergiftung und welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen eine solche? Viele Menschen haben es schon erlebt, man sitzt gemütlich im Restaurant oder nimmt an einem schönen Grillabend teil, isst dabei ein „leckeres“ Fischgericht oder auch Meeresfrüchte und hat einige Zeit später Magen- Darmprobleme. Oft kreisen dann schnell die Gedanken um eine Fischvergiftung im Kopf des Betroffenen umher, welche aber in den meisten Fällen jedoch wesentlich wahrscheinlicher eine gewöhnliche Lebensmittelvergiftung darstellt und eben nicht durch gefährliche Toxine ausgelöst wurde.

Eine Fischvergiftung ist jedoch nicht immer gleich, denn es gibt mehrere Arten dieser Lebensmittelvergiftung. Der Fisch muss im Übrigen gar nicht schlecht bzw. verdorben gewesen sein, er kann absolut Top frisch aus dem Wasser kommen, direkt auf dem Grill zubereitet werden und dann auf dem Teller landen und trotzdem bekommt man unter Umständen eine echte Fischvergiftung. Mehr dazu und wieso dies auch bei frischen Fischprodukten der Fall sein kann, findet ihr in diesem ausführlichen Beitrag. Sollte der Verdacht oder die Anzeichen einer solchen schweren Lebensmittelvergiftung aufkommen, dann geht bitte sofort zu einem Facharzt! Mit einer echten Fischvergiftung ist nicht zu spaßen, denn sie kann im schlimmsten Fall tödlich enden, dies gilt auch für gewöhnliche Lebensmittelvergiftungen ohne dafür verantwortliche Fisch- oder Algentoxine!



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Was sind die Symptome und ersten Anzeichen einer echten Fischvergiftung?

Toxine sind in diesem Fall oftmals schlimmer als Bakterien und andere Keime, die zu einer gewöhnlichen Lebensmittelvergiftung führen, da Vergiftungen dieser Art vor allem unbehandelt eine höhere Sterbewahrscheinlichkeit haben. Glücklicherweise kommen diese Fischvergiftungen im Vergleich zu den klassischen Lebensmittelvergiftungen weitaus weniger häufig vor. Die Symptome der echten Fischvergiftung sind oftmals sehr stark ausgeprägt und können ebenfalls breit gefächert sein.

Fischvergiftung Symptome:

  • Erbrechen
  • Starke Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Darmkrämpfe
  • Schwere Durchfälle
  • Kopfschmerzen
  • Brennen im Mundbereich
  • Muskelschmerzen
  • Juckreiz
  • Typischer Hautausschlag bei Fischvergiftungen mit Rötungen, Quaddeln und Schwellungen, insbesondere bei überhöhten Histaminwerten z.B. häufig bei Thunfisch
  • Kalter Schweiß bzw. starke Schweißausbrüche
  • Kältegefühl mit Schmerzen
  • Schneller Puls
  • Starke Blutdruckschwankungen (gefährlicher Blutdruckabfall möglich, aber auch viel zu hohe Blutdruckwerte)
  • Herz- Kreislaufprobleme
  • Fieber
  • Schwindel
  • Schwächeanfälle
  • Krämpfe
  • Kreislaufzusammenbruch
  • Nervenstörungen, insbesondere gestörtes vegetatives Nervensystem
  • Lähmungserscheinungen
  • im Extremfall -> Tod

Wie lange dauert es bis ich merke, dass ich eine Fischvergiftung habe?

Die Inkubationszeit einer echten Fischvergiftung dauert meist nicht sonderlich lange, bereits nach weniger als einer Stunde können die ersten Symptome auftreten! Diese Vergiftungsanzeichen können, je nach aufgenommener Toxinmenge und persönlicher körperlicher sowie gesundheitlicher Konstitution in ihrer Symptomatik und Ausprägung in Sachen Dauer und Stärke deutlich variieren.

Es fängt jedoch meist mit Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Kreislaufproblemen sowie einem Brennen im Mundbereich an. Häufig und typisch für Fischvergiftungen kann auch ein Hautausschlag mit einhergehende Rötungen und Juckreiz der Haut sowie Muskelschmerzen, schneller Puls, Blutdruckschwankungen und Nervenstörungen sein. Die Auswirkungen hängen zudem von der Art und Menge der aufgenommen Toxinen aus den Fischen und Meeresfrüchten ab. Auch hier wieder der Hinweis, geht bitte schnellstmöglich zu einem Arzt oder ruft einen Krankenwagen wenn ihr dementsprechende Symptome nach dem Verzehr von Fisch, Muscheln, Garnelen oder anderen Meeresfrüchten bemerkt!

Wie wird eine echte Fischvergiftung diagnostiziert?

Diese Diagnose muss medizinisch geschultes Fachpersonal übernehmen. Eine Blutentnahme hilft hier zur Erkennung der im Körper befindlichen Toxine. Auch eine Stuhluntersuchung kann genaueres zur Art der Toxine aufzeigen. Manche Vergiftungen wie z.B. durch Botulinumtoxine lassen sich durch Blut im Kot nachweisen.

Wie wird eine Fischvergiftung medizinisch behandelt?

Eine durch Toxine entstandene schwere Fischvergiftung kann nur durch einen Arzt und in ganz gravierenden Fällen durch einen Krankenhausaufenthalt wieder in Ordnung gebracht werden. Zwar gibt es auch etliche Fälle nach denen ohne medizinische Hilfe die Vergiftungen gut überstanden wurden, doch sollte man es in keinem Fall darauf ankommen lassen! Der Durchfall kann so heftig werden, dass Infusionen mit Nährlösungen notwendig werden können, da sonst eine Dehydrierung droht. Daneben werden im individuellen Fall auch Fieber senkende Mittel oder Gegengifte bzw. entgiftende Medikamente vom einem Arzt individuell auf den Patienten anpasst und verabreicht. Ein Aufenthalt auf der Intensivstation ist in besonders schweren Fällen ebenfalls nicht auszuschließen! Letzterer Punkt betrifft vor allem gesundheitlich bereits geschwächte Personen, kleine Kinder und ältere Menschen, Schwangere sowie Personen die eine besonders große Menge an Giftstoffen aufgenommen haben.

Was sind die häufigsten und gefährlichsten Toxine die eine echte Fischvergiftung auslösen können?

Das gefährliche an den Giftstoffen die zu echten Fischvergiftungen führen, sind neben ihrem fehlenden Geruch und Geschmack vor allem ihre Eigenschaften als starke Nervengifte. Je nach Gift das im Körper wirkt, wird später die ärztliche Behandlung individuell angepasst. Die häufigsten Fischgifte die dem Menschen gefährlich werden können und wissenschaftlich bereits ausführlich analysiert wurden sind:

  1. Ciguatoxin
  2. Botulintoxin
  3. Maitotoxin
  4. Tetrodotoxin (Tödliches, extrem starkes Gift aus dem Kugelfisch „Kofu“. Hier bestehen nach dem Verzehr von belasteten Filets oder Organteilen kaum Chancen auf eine Rettung! Bereits der Verzehr von nur 10 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht eines Erwachsenen lassen diesen in der Regel nicht überleben! Ein Grund weshalb ein Kofu Koch in Japan eine spezielle Ausbildung benötigt und die Fischreste als hoch risikobehafteter Sondermüll gelten.)

Fischvergiftungen – Es gibt viele unterschiedliche Arten!

Jährlich haben viele Konsumenten in Deutschland sowohl von Fleisch als auch Fisch „einfache“ Lebensmittelvergiftungen, z.B. weil die Keimzahlen auf den Lebensmitteln zu hoch war, weil sie zu warm wurden, überlagert sind, oder erste Verwesungserscheinungen auftreten. Auch Parasiten und gefährliche Salmonellen Erreger befinden sich auf so allerhand Nahrungsmitteln, natürlich auch auf Fischen. Diese Lebensmittelvergiftungen und Salmonellen Kontaminationen sind nicht harmlos, jedoch keine „echte“ Fischvergiftung.

Ciguatoxin (Ciguatera-Fischvergiftung)

Die schlimmsten Fischvergiftungen entstehen durch Toxine, eine davon wird unter dem Begriff „Ciguatera“ geführt. Dabei sind nicht nur Fische, sondern auch Meeresfrüchte wie Muscheln, Garnelen und Krebse betroffen. Die durch Toxine verursache Fischvergiftung kann tödlich enden. Also SOFORT zum Arzt wenn der Verdacht besteht! Man kann komplett frischen Fisch gegessen habe, der in einer Meeresregion mit diesen durch Algen belasteten Toxinen geschwommen ist. Es sind Gifte die ernste Nervenschäden verursachen und nicht direkt mit der Frische der Lebensmittel in Verbindung gebracht werden können. Die betroffenen Fische „erkranken“ nicht an den Giften, sondern nehmen mit den Algen und ihrem Fressverhalten sogenannte Dinoflagellaten (Einzeller) auf, die diese Giftstoffe produzieren. Der infizierte bzw. verseuchte Fisch kann sich also ganz normal wie ein völlig gesundes bzw. für den Menschen unbedenkliches Exemplar verhalten. Es gibt immer wieder regelrechte saisonale Epidemien solcher Fischvergiftungen vor allem in den warmen Klimazonen mit entsprechenden Fangstopp-Aktionen, oder zumindest Einschränkungen im Fischfang entsprechend belasteter Arten. Auch vom Verzehr dieser möglicherweise kontaminierten Fischarten wird in solchen Fällen dringend von offizieller Seite aus abgeraten.

Häufig sind die saisonale Belastungen bei Zackenbarschen, Gelbschwanzmakrelen und Barrakuda, aber auch bei einigen Muschelbeständen erhöht. Gerade Raubfische können stark mit Ciguatoxin durch die dortige erhöhte Dinoflagellaten-Population kontaminiert sein. Die entstehende Giftbelastung wird so bis ans Ende der Nahrungskette immer weiter angereichert. Es gab dadurch auch schon offizielle Warnungen vor dem Verzehr dieser Fischarten z.B für Florida Reisende, insbesondere im Falle von Zackenbarsch durch das Centrum für Reisemedizin (CRM) aus Düsseldorf.

Die meisten echten Fischvergiftungen, die insbesondere auch durch frische Fische hervorgerufen werden können, basieren auf den verschiedenen Toxinen, welche sich über die Nahrung im Körper der Tiere angereichert haben. Am häufigsten betroffen sind hierbei Fischarten aus dem pazifischen- sowie indischen Ozean und der Karibik, sowie den klimabedingten Warmwasserzonen der Meere.

Botulintoxin

Das Botulintoxin gehört ebenfalls zu den besonders gefährlichen Toxinen, die zu einer echten Fischvergiftung führen! Dieses Gift kann wiederum vor allem in überlagerten und aufgeblähten Fischkonserven nachgewiesen werden. Diese Konserven sollte man in einem solchen Zustand nicht mehr kaufen, egal wie niedrig der Preis dafür sein mag und auch bei eventuell noch vorhandenem Bestand im Vorratsschrank nicht mehr verzehren! Weitere gefährliche Toxinbelastungen durch Fische können auch durch deren unsachgemäße Räucherung entstehen. Insbesondere rohe Stellen im Inneren der verschiedenen Fisch-Räucherwaren können zu einer massiven Keimbelastung und zur Entstehung von Verwesungsgiften führen! Auch eine falsche Vorbereitung und Lagerung vor dem eigentlichen Räuchervorgang können dazu beitragen. Eine entsprechende Fischvergiftung aus diesen Gründen, meist gepaart mit einer Lebensmittelvergiftung bedarf selbstverständlich ebenfalls dringender ärztlicher Versorgung!

Die eingebildete Fischvergiftung sowie Unverträglichkeitsreaktionen auf Zusatzstoffe an Fischprodukten

Eine weitere Möglichkeit ist auch die „eingebildete Fischvergiftung“, diese entsteht nicht durch Gifte, schlechten Fisch oder Zusatzstoffe, sondern allein durch die Vorstellung vergiftet worden zu sein, ähnlich wie bei der eingebildeten Pilzvergiftung. Psychische Reaktionen aufgrund dieser Art können so manche körperlichen Symptome hervorrufen, die einer echten Fischvergiftung sehr ähnlich, teilweise sogar gleich sind. Die eben erwähnten Zusatzstoffe können einen Allergiker oder einen Menschen mit Unverträglichkeiten ebenfalls glauben lassen sich vergiftet zu haben. Oft sind es jedoch Zusätze, die z.B. allergische Reaktionen auslösen können, wie z.B. Metabisulfit oder Natriumdisulfit an Schalentieren und Krebstieren, wie Garnelen, Flusskrebsen oder auch an Langusten.

Nematoden sind keine Auslöser für eine echte Fischvergiftung, es handelt sich beim richtigen Umgang mit Frischfisch um überwiegend harmlose Fischparasiten!

Es ist noch das Thema „Nematoden“ in Bezug auf diese spezielle Art der Lebensmittelvergiftung zu erwähnen. Unter Nematoden versteht man eine vielfältige Spezies, die überall auf de Erde sowohl in Lebewesen selbst, als auch in Pflanzen oder direkt im Boden vorkommen kann. In diesem Fall handelt es sich um parasitären Würmer, die vor allem direkt im Bauchraum der Fische bzw. Bauchlappen der Fisch-Filets vorkommen. Beim Braten oder Kochen sterben diese Würmer und sind bis auf den Ekelfaktor dann für den Menschen jedoch völlig harmlos.


Falls diese jedoch lebend verzehrt werden sollten, dann kann es durchaus zu Komplikationen auch beim Menschen kommen, welche aber einen völlig anderen Verlauf aufweisen als es bei der Fischvergiftung der Fall ist. Von daher sollte man auch immer den rohen Fisch für Sushi vorher einfrieren, für mindestens 24 Stunden. Auch das tötet die Würmer zuverlässig ab, so dass der Fisch im Anschluss zumindest in Anbetracht einer möglichen Nematodenbelastung risikolos verzehrt werden kann. Selbst von lebenden Nematodenwürmern ist ein Befall beim Menschen eher selten vorhanden, da wir nicht die natürlichen Wirtstiere dieses Parasiten sind und sie es wesentlich schwerer haben unsere Magensäure und Abwehrmechanismen zu überwinden. Wer mehr über die Würmer im Fisch erfahren möchte kann sich unter diesem Beitrag weiter einlesen.

Ciguatoxin kommt als Auslöser für eine echte Ciguatera-Fischvergiftung vor allem aus exotischen Fischen in Frage
Eine echte Fischvergiftung durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten zu bekommen ist umso wahrscheinlicher, je wärmer die klimatischen Bedingungen der Lebensräume waren, aus denen die Meerestiere gefangen wurden. Bei Hering und Matjes, sowie Lachs, Kabeljau (Skrei), Seelachs, Pangasius oder auch Scholle ist meist eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Ware der Auslöser der möglichen Symptomatiken, welcher einer echten Fischvergiftung ähneln können. Exoten wie Red Snapper, Drachenköpfe oder Papageifische lösen eher die typischen und durch bekannte Toxine wie Ciguatoxin und Maitotoxin verursachten Krankheitsverläufe aus. Letztendlich kann jedoch nahezu jede Fischart unter bestimmten Umständen die durch spezifische Giftstoffe verursachte gefährliche Fischvergiftung auslösen!

Bei welchen Fischarten und Meerestieren ist eine Fischvergiftung eher wahrscheinlich bzw. unwahrscheinlich?

Nur sehr selten – aber eben nicht ausgeschlossen! – kann eine Fischvergiftung durch folgende Fischarten entstehen, die Wahrscheinlichkeit steigt mit wärmen klimatischen Bedingungen und sinkt hingegen in kälteren Klimazonen deutlich, je nachdem wo sich die Fische aufgehalten und gefressen haben.

Eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit sich eine Fischvergiftung zuziehen liegt beim Verzehr von folgenden Fischarten und Meeresfrüchten sowie Fanggebieten:

  • Seelachs (Atlantik, Nordsee, Barentssee, Ostsee)
  • Lachs (Norwegen, Aquakultur Norwegen, Schottland, Irland, Alaska)
  • Scholle (Nordsee, Atlantik)
  • Hering (Atlantik, Nordsee)
  • Pangasius (Zucht Asien)
  • Schellfisch (Nordsee, Norwegen)
  • Heilbutt (Atlantik)
  • Wels (Meist Aquakultur, Europa Süßwasser)
  • Karpfen (ebenfalls Aquakultur, Süßwasser, Europa)
  • Forellen (geschlossene oder offene Zucht, Kaltwasser)
  • Miesmuscheln (aus der Nordsee, Atlantik, Kaltwasserzonen)
  • Garnelen Black Tiger (aus Zucht, siehe auch weiterführende Information „Sind Garnelen gesunde oder ungesunde Nahrungsmittel?„)

Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit sich eine Fischvergiftung einzufangen hat man beim Verzehr bei folgenden Fischarten und Meeresfrüchten, insbesondere bei saisonal unkontrolliert gefangener Ware:

  • Zackenbarsch (USA, Indischer Ozean, Pazifik)
  • Papageifisch (Indopazifik, Malediven, Sri Lanka, Australien)
  • Barrakuda (Pazifik, indischer Ozean)
  • Red Snapper und andere Snapper-Arten (Malediven, indischer Ozean, Pazifik)
  • Drückerfische (Pazifik Indo-Pazifik, Australien)
  • Drachenköpfe (aus dem Indopazifik)
  • Warmwassermuscheln (vor allem aus Äquatornähe)

Sich eine echte durch Toxine verursachte Fischvergiftung von Lachs, Seelachs, Pangasius oder gar Forelle und Karpfen zu holen ist wesentlich unwahrscheinlicher und in manchen Fällen nahezu ausgeschlossen, als dass man sich eine solch besonders schwere Art der Lebensmittelvergiftung von Zackenbarsch, Red Snapper, Barrakuda oder anderen Exoten wie Drachenkopf und Papageifisch einfängt. Eine Fischvergiftung durch Fischstäbchen oder Räucherlachs sowie Garnelen aus Aquakultur ist zwar theoretisch möglich, jedoch ebenso äußerst unwahrscheinlich. Fischstäbchen werden in der Regel aus Seelachs und anderen Weißfischen aus Kaltwasserregionen hergestellt und sehr genau geprüft. Den Räucherlachs für Fischvergiftungen verantwortlich zu machen ist ebenfalls wenig realistisch, da er in fast allen Fällen entweder aus norwegischer oder schottischer Aquakultur stammt oder im Fall von Wildfängen z.B. aus Kaltwasserzonen wie der Küstenregion Alaskas bezogen wird.

Garnelen hingegen kommen bis auf wenige Ausnahmen überwiegend aus geschlossenen Aquakulturen zu uns in den Handel. Wesentlich seltener sind sie in Form von Wildfängen zu bekommen, dann jedoch meist als sogenannte „Eismeergarnelen“, welche überwiegend aus den kalten Küstengewässern und Meereszonen z.B. rund um Grönland stammen. Trotzdem kann man sich von Garnelen natürlich auch eine Fischvergiftung zuziehen, insbesondere wenn diese aus unkontrollierten Wildfängen des asiatischen Raums, aber auch aus Lateinamerika oder Afrika sowie anderen äquatorialen Zonen stammen.

Muschelarten wie z.B. Austern, Venusmuscheln oder Miesmuscheln als Auslöser einer Fischvergiftung?

Muscheln sind häufig der Auslöser von klassischen Lebensmittelvergiftungen, die aufgrund der schnell verderblichen Eiweißstoffe entstehen können. Miesmuscheln, Austern oder auch Vongole (Herzmuscheln) kommen meist lebend in den Handel, oft auch in Wasser, Holzkisten, Netzen oder Vakuumverpackungen gezogen. Sterben nur wenige der in diesen geschlossenen Verpackungen enthaltenen Muscheln oder sind bereits einige der Exemplare über längere Zeit tot im Wasser liegend, dann wird recht schnell der ganze Inhalt verdorben.

In Netzen oder Holzkisten ist die Wahrscheinlichkeit dafür wesentlich geringer. Austern halten sich z.B. in feuchten Holzkisten auch viel besser frisch, weshalb dies die am häufigsten eingesetzte Verpackungsart für z.B. Fines de Claire oder Sylter Royal Austern ist. Sich von Miesmuscheln oder Austern eine Fischvergiftung zu holen ist möglich. Fischvergiftungen durch Muscheln werden als „Mytilismus“ bezeichnet. Auch hier sind Toxine aus Algen sowie Einzellern die Auslöser für die typischen Symptome wie Übelkeit, Durchfall, Hautausschlag und Auswirkungen auf das Nervensystem. Im Zweifelsfall hilft auch hier nur ein Arztbesuch um Klarheit zu schaffen und den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Lebensmittelvergiftung und einer Fischvergiftung korrekt diagnostizieren zu können.

Bild mit Muscheln zum Thema Fischvergiftung
Miesmuscheln und Austern aber auch viele andere Muschelarten wie z.B. Herzmuscheln können die Ursache einer Fischvergiftung in sich tragen.

Wie vermeide ich eine unechte Fischvergiftung in Form einer „gewöhnlichen“ Lebensmittelvergiftung?

Toxine kann man dem Fisch leider nicht ansehen, welche er zuvor durch seine Nahrung aufgenommen hat. Die meisten Fälle von „Fischvergiftungen“ entstehen jedoch als klassische Lebensmittelvergiftungen aufgrund zu alter oder nicht gut gekühlter Fischprodukte, die man jedoch größtenteils am Fisch selbst erkennen und somit vermeiden kann. Insbesondere bei Thunfisch, Makrele, Zackenbarsch, Red Snapper und anderen Raubfischen gilt es eine Lebensmiteilvergiftung aufgrund von zu hoher Histaminwerte bei schlecht gekühlten oder überlagerten Fischen zu vermeiden. Vor allem der Geruch und die Konsistent sowie Oberflächenbeschaffenheit bei Berührung des Fischfilets oder der ganzen Fischexemplare ist in letzterem Fall ausschlaggebend. Ein frischer Fisch hat folgende einfache Erkennungsmöglichkeiten seiner Frischeparameter:

  • schöne rote Kiemen
  • schleimig glänzende Haut
  • klare Augen
  • gute Festigkeit
  • frisches hellrotes Blut
  • Geruch nach Meer, frischem Wasser und Salz. Nur ganz leicht „fischiger“ Geruch ist Ok
  • Süßlich strenger Geruch, muffige Aromen und klebrig schmierige Oberflächen bei Filets weisen auf Verderbnis dieser empfindlichen Lebensmittel hin
Rote Kiemen und klare Augen als Qualitätsmekrmale verhindern leider keine echte Fischvergiftung
Frische Fische haben schön hellrote Kiemen, geben bei Druck nur kurz nach und glänzen. Besonders ein starker penetranter Fischgeruch oder ganz trübe Augen deuten auf eine schlechte Qualität hin und sollten unbedingt beim Kauf gemieden werden. Auch Fischfilet sollten je nach Gattung eine Mindestfestigkeit aufweisen, nicht ausgetrocknet sein und nur ganz leicht nach Fisch und Meer duften. Die Vermeidung negativer Qualitätsmerkmale ist eine ausgezeichnete Maßnahme, um Fischvergiftungen die als Lebensmittelvergiftungen in Erscheinung treten zu vermeiden. Über durch Algen enthaltene Toxine geben diese Merkmale wie bereits gesagt leider keine Auskunft.

Fazit:

Fischvergiftungen verlaufen unterschiedlich, da sie völlig unterschiedliche Ursachen haben. Viele dieser „einfachen“ Lebensmittelvergiftungen sind somit relativ gut zu überstehen. Die durch Toxine ausgelösten Fischvergiftungen wiederum sind größtenteils von extremen Verläufen begleitet, je nachdem wie viel Fisch gegessen wurde. Egal ob nun eine leichte oder schwere Fischvergiftung in Erscheinung tritt, ist immer ein Arzt zur umgehenden Behandlung aufzusuchen. Wenn die Symptome immer schlimmer werden und ihr euch die Frage nach dem „Habe ich eine Fischvergiftung?“ nicht mit Sicherheit mit „Nein“ beantworten könnt, dann zögert ebenfalls nicht umgehend fachliche medizinische Hilfe aufzusuchen bzw. gegebenenfalls direkt ins Krankenhaus zu gehen. Bei schlimmen Vergiftungen kann eine solche Maßnahme über einen tödlichen, oder eben nicht tödlichen Verlauf der jeweiligen Fischvergiftung aber auch bei einer starken Lebensmittelvergiftung entscheiden!


Weiterführende Informationen zu anderen Arten von Lebensmittelvergiftungen sind unter diesem Link zusammengefasst.

Wissenschaftliche und medizinische Quellenangaben zum aktuellen Beitrag über das Thema „Fischvergiftung“:

  • Einführung in die Lebensmittelhygiene 5. November 2003 4. Auflage von Hans-Jürgen Sinell
  • Deutsches Ärzteblatt – Dtsch Arztebl 2002; 99(17): A-1151 / B-958 / C-901
  • Das TEUBNER Handbuch Fisch & Meeresfrüchte Auflage Nummer 4 vom 7. Februar 2011

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


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Über Marco Eitelmann 410 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

17 Kommentare

  1. Hallo,
    der Artikel ist gut zusammengefasst und hat mir bei meinem Referat sehr geholfen. Die Häufigkeit echter Fischvergiftungen scheint in Deutschland gar nicht mal so hoch zu sein. Wenn man es mit Lebensmittelvergiftungen aus dem Fleischbereich vergleicht. Bis auf die Fischvergiftung durch Kofu, also die Variante durch Kugelfischtoxine ist auch die Sterblichkeit im Vergleich zu früher dank der guten medizinischen Versorgung deutlich niedriger geworden.
    Vielen Dank nochmal für die ausführliche Zusammenfassung!
    Grüße
    Nina S.

    • Hallo Nina,
      die statistische Häufigkeit von echten Fischvergiftungen ist tatsächlich nicht sonderlich hoch. Einige Betroffene wissen im Nachhinein gar nicht, dass sie eine Fischvergiftung, insbesondere bei leichten bis mittelschweren Fällen hatten und werden somit statistisch auch nicht erfasst. Je nach Quelle und Jahr der Aufzeichnung von Infektions- bzw Vergiftungsfällen, liegt nach meiner Recherche im Netz die Zahl der Betroffenen im Durchschnitt bei weniger als 60-100 Erkrankten im Jahr; zumindest in Deutschland. Die Dunkelziffer ist dabei natürlich außen vor.

      LG
      Marco

  2. Guten Tag,
    der Beitrag enthält so ziemlich alles was man über eine Fischvergiftung wissen muss. Lediglich ein paar einzelne Gifte vermisse ich die ebenfalls zu Fischvergiftungen führen können obwohl die Dinoflagellaten Gifte (Algengifte) natürlich zu den häufigeren und schwereren Krankheitsfällen führen. Histamin würde ich noch ergänzend hinzufügen, wobei dieses natürlich auch in etlichen anderen Lebensmitteln vorkommt und bei Personen mit Histaminintoleranz sehr ähnliche Symptome einer Fischvergiftung zeigen kann.
    Ansonsten ein sehr guter Beitrag!

    Vielen Dank
    Grüße
    Dr. Volker

  3. Hallo Marco,

    ich arbeite an einer Fischtheke und kann mir trotz absolut frischen Fisch den ich verkaufe nicht selten anhören jemand hätte eine Fischvergiftung gehabt. Das ist echt ein leidiges Thema jedem Kunden immer wieder zu erklären das er sicher keine echte Fischvergiftung hatte wenn er nach 1-2 Tagen wieder vor der Theke steht, sondern wahrscheinlich einfach nur eine Magen-Darminfektion hatte oder sonstige vielleicht verdorbenen Lebensmittel gegessen hat. Kann ich Deinen Beitrag zur Aufklärung nutzen wenn wieder Fragen kommen, der ist gut zusammenfasst?
    MfG
    Ralf Seidel

    • Hallo Ralf,

      ich arbeite selbst auch unter anderem an einer großen Fischtheke (generell Thekenbereich) im Einzelhandel, mittlerweile mit über 15 Jahren Berufserfahrung. Ich kenne die Aussagen ebenfalls. Interessant sind solche Sachen wie: „Mein Mann oder meine Frau hatten gestern eine Fischvergiftung und sich mehrfach übergeben, heute ist alles wieder gut. Wenn man dann fragt ob es alle Gäste betroffen hat, dann kommt meist ein Nein. Vor allem übergibt man sich nicht einfach 2-3 Mal bei einer echten schweren Fischvergiftung und alles ist wieder schnell in Ordnung. Ich habe in all den Jahren noch keinen Fall mit einer echten Fischvergiftung erlebt. Oft kommen solche Hinweise auch gerne zur Darmgrippe Saison. Ich erkläre dann ebenfalls, dass einfach nur 1-2 Tage Übelkeit, Erbrechen und Durchfall eher nicht auf eine echte und schwere Fischvergiftung hindeuten und das lieber ein Arzt klären sollte anstatt Spekulationen aufzustellen, falls es sich doch um einen Ernstfall handelt. Vor allem würde bei den Fischkisten gepackt mit je mindestens 3 kg, eher 5 oder 10 Kilo Inhalt eine Massenbeschwerde auftreten, wenn dieser Fisch wirklich mit Ciguatoxin oder Maitotoxin kontaminiert gewesen wäre. Dann würde es etliche Menschen betreffen. Bisher ist mir ein solcher Fall in über 15 Jahren nicht untergekommen. Die Ware ist ohnehin aus Gebieten mit erhöhtem Dinoflagellaten und gefährlicher Saisonzeit sowie registrierten Algenblüten gesperrt und kommt nur extrem selten nach Europa. Dann ist es aber wirklich ein Unfall, oder Versagen wovon ich in 95 % der Fälle ausgehen würde oder es wäre Vorsatz. Zusätzlich gibt es dann noch die Kontrollen der Importeure und Zwischenlieferanten bei diesem sehr sensiblen Thema. Die geringe Anzahl an in Deutschland jährlich registrierten echten Fischvergiftungen bestätigt, dass das System recht gut funktioniert. Als Verkäufer kannst Du da eh nichts machen falls es doch einmal der Fall wäre. Schließlich kann die Ware Top Frisch und von Dir sauber kontrolliert sein, das Gift kann man nicht sehen, riecht und schmeckt es nicht.

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        ja geht mir genauso, ich arbeite zwar erst 8 Jahre im Thekenbereich, aber eine echte Fischvergiftung ist mir bisher zumindest nach meiner Kenntnis noch nie untergekommen bzw. von Kunden nicht mitgeteilt worden. Zumindest keine die auf Toxine zurückzuführen wäre, eher Mal eine normale Lebensmittelvergiftung, weil der Fisch im Sommer auch gerne bei manchen Kunden 3-4 Stunden im heißen Auto lag, am besten noch ohne Kühlung. Kann ich Deinen Beitrag ausdrucken bzw. verlinken und als Aufklärungsartikel an Kunden die diesbezüglich Fragen haben weitergeben?

  4. Bei der fortschreitenden Klimaerwärmung dürften Fischvergiftungen in Zukunft wohl eher häufiger werden, auch bei Fischen die in jetzt noch kälteren Meeresregionen leben. Die Flora und Fauna im Meer ändert sich ja von der Gebietsaufteilung bereits seit einigen Jahrzehnten. Zwar hat sie das schon immer getan, nun macht sie es jedoch in einer beschleunigten Fassung. Die Menschen die in warmen Gebieten leben haben damit aber auch die letzten Jahrtausende kein Problem gehabt und wissen, wann sie die gefangenen Fische nicht essen dürfen um keine Vergiftung zu riskieren.

  5. Hallo,
    das Wort Ciguatera kannte ich bis dato noch nicht, ich dachte Fischvergiftungen kommen nur von altem oder verdorbenen Fisch oder bei nicht ausreichender Kühlung zustande. Vielen Dank für die weiterführenden Infos.
    Gruß
    Sven aus dem schönen Schwarzwald

  6. Sehr geehrter Herr Eitelmann,
    vielen Dank für den aufschlussreichen und ausführlichen Beitrag zum Thema. Ich konnte einiges an neuem Wissen mitnehmen und dachte ebenfalls früher immer, dass eine Fischvergiftung nur von zu altem bzw. schlechtem und vergammelten Fisch kommt.Das Ciguatera Gift kannte ich nicht, genau so wenig wie die anderen Stoffe die eine solche schwere Lebensmittelvergiftung auslösen können. Lediglich das mit dem tödlich giftigen Kugelfisch kannte ich aus dem Fernsehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fr. A. Jüllig

  7. Hallo, vielen Dank für den super Beitrag! Ich habe bisher im Netz keinen gefunden der so ausführlich ist. Brauche ihn für eine Referat. Man merkt das Du lange im Fischbereich gearbeitet hast.

    Gruß
    Der Mondseer

    • Hallo Mondseer,

      vielen Dank, Du kannst den Beitrag gerne als Quelle für Dein Referat nutzen. Ein kleine Erwähnung in der Fußzeile der Arbeit wäre super 🙂

      LG
      Marco

  8. Ich dachte immer eine echte Fischvergiftung durch Lachs oder Hering hat etwas mit deren Frische zu tun oder wenn die Fische eventuell zu warm gelagert oder verfrachtet wurden. Das mit den Giften im Fisch wusste ich nicht. Vielen Dank für die Aufklärungsarbeit!

    Gruß
    Melanie

  9. Hallo,

    Ostern und Fischvergiftung passt ja heute gut zusammen. 🙂 Es gibt sicher wieder viele Menschen an diesen Ostertagen wo ja traditionell Fisch gegessen wird die denken sie haben sich eine Algentoxinvergiftung von Forellen oder Lachs geholt, obwohl das im Prinzip nahezu unmöglich ist, gerade weil die meisten ohnehin gezüchtet werden in abgesperrten Becken bzw. bei Forellen im Süßwasser.

  10. Ich dachte auch mal das ich mir eine Fischvergiftung durch Garnelen geholt hätte, dabei war ich allergisch auf die Zusatzstoffe darin. Dieses Metabisulfit Zeug gehört verboten!

    • Leider werden solche Stoffe nicht selten über die Verarbeitung zu gemischt, vor allem bei Schalen- und Krebstieren gegen die Verfärbung nach dem Fang, bis hin zum Einfrierungsprozess und der späteren Lagerung bleiben die Zusatzstoffe dann erhalten und landen so auf dem Esstisch.

      Gruß
      Marco

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