Alleskönner Knoblauch? – Was das Zwiebelgewächs zu bieten hat

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 24. November 2021

Es gibt kaum eine Küche, welche nicht auf irgendeine Weise mit Knoblauch einhergeht. Eine Prise von getrocknetem Knoblauchpulver oder frisch geschälte Knoblauchzehen befindet sich in unzähligen Gerichten dieser Welt. Doch am meisten finden wir Knoblauch in Hülle und Fülle in der mediterranen Küche.

Italien, Türkei, Frankreich, Spanien und Griechenland verzichten nur ungern auf die Zwiebel als Würze und Geschmacksverstärker. Und in Italien wird sogar mancherorts behaupte, dass die italienische Küche ohne den Knoblauch gar nicht existieren würde.



Knoblauch ist nicht einfach nur geschmacklich eine hervorragende Zutat, er enthält viele positive Inhaltsstoffe, ist leicht antibiotisch und voller Vitamine.

Die Herkunft des Knoblauchs

Man nimmt an, dass schon vor über 5000 Jahren der Knoblauch in Zentralasien genutzt und kultiviert wurde. Aus botanischer Sicht gehört der Knoblauch zu einer Art Untergattung der Lauchgewächse an.

Er wächst und gedeiht fast überall dort, wo es warm ist und selbst in unseren Gärten hierzulande wächst der Knoblauch recht gut und erfreut sich selbst als Zierpflanze sogar großer Beliebtheit. Die Zwiebel jedoch ist es, die den typischen Geschmack hervorbringt und sie ist es auch, die in vielen Gerichten verwendet wird.

Die Blätter der Pflanze haben nur einen sehr geringen Eigengeschmack und werden deshalb auch nicht als Kraut zum Kochen verwendet. Was kaum jemand vermuten würde ist, dass der größte Anteil des Knoblauchanbaus in den USA praktiziert wird. In Kalifornien werden rund 90 Prozent des amerikanischen Knoblauchs angebaut.

In Deutschland wird Knoblauch so gut wie kaum angebaut und die Zwiebeln werden hauptsächlich aus den Ländern Ägypten, China oder auch Spanien importiert. Aber auch aus Italien kommen viele Zwiebeln zu uns und finden sich in unzähligen Gerichten heutzutage wieder, da sich die klassische und traditionelle Küche globalisiert und vermischt hat, gehört der Knoblauch ebenso zu vielen Gerichten dazu, wie das Salz in der Suppe.

Wie gesund ist Knoblauch?

Man spricht dem Knoblauch damals wie heute einiges nach. Besonders hervorgehoben wird dabei sein sehr intensiver Geschmack und auch sein starker Geruch. Diesen transportieren Genießer meist am Folgetag über die Hautporen nach außen und auch das Ausatmen verrät, dass man Knoblauch verzehrt hat.


Zum Anderen sagt man der Zwiebel eine durchblutungsfördernde Eigenschaft nach. Zunächst liefert sie uns Kohlenhydrate, Eiweiß, Ballaststoffe und auch Mineralstoffe, B-Vitamine sowie das Vitamin C. Wünschenswerte Effekte durch häufigen Knoblauchverzehr gibt es viele, doch dass die Durchblutung schon beim Verzehr einer einzigen Portion Pasta mit Knoblauch besser ist, bleibt allerdings auch nur ein Wunsch. Denn dann würde Knoblauch tatsächlich schon in geringen Maßen als Wunderwaffe gelten.

Auf die Regelmäßigkeit des Knoblauchverzehrs und auf respektable Mengen die dabei aufgenommen werden, kommt es schon wesentlich eher an.

Fakt ist aber trotzdem, dass der Knoblauch in Sachen Gesundheit so einiges auf Lager hat. Den Inhaltsstoffen Allicin und Ajoen des Knoblauchs wird nachgesagt, dass sie blutverdünnend und blutdrucksenkend wirken sollen. Wodurch sie im Umkehrschluss dabei helfen sollen Herz-Kreislauferkrankungen und auch Thrombosen vorbeugen.

Die Schwefelverbindungen der Zwiebel sollen außerdem den Cholesterinspiegel beeinflussen. Auch sein Gemisch aus sekundären Pflanzenstoffen soll Viren, Bakterien und Pilze verhindern und abtöten können. Wie fast immer ist nur einiges davon in sauber durchgeführten Doppelblind Studien genauer erforscht worden, einiges auch nur „in Vitro“, das heißt als einfacher Reagenzglasversuch stehen geblieben.

Einfache Rezepte mit einer vollen Ladung Knoblauch

Wer sich selbst einen so genannten Knobi-Booster machen möchte, kann Lauchspieße mit einer Knoblauchzehe verzieren und sie so zu einer geballten Ladung Gesundes bestücken. Aber auch die klassische Lauchsuppe kann mit einigen Zehen zerdrückt oder eingekocht richtig schmackhaft werden.

Die selbstgemachte Pizza einfach mal nur mit Tomatensoße und einigen Knochblauchzehen belegen und rösten. Oder auch Fleischspieße anfertigen, die dann mit einer würzigen Erdnuss-Knoblauchsauce zum Dippen bereitgestellt werden.

Der Klassiker für viel Knoblauch ist sicherlich das Zaziki oder der Frischkäse-Dipp für alle Fälle. Hier wird der Knoblauch reichlich roh gerieben und beigemengt (insbesondere auch beim Döner). Aber auch die Bolognese Spaghetti können so richtig mit Knoblauch zubereitet sein und noch am Tag danach den Knobi zur Geltung bringen. Zur Freude des Genießers und zum Leidwesen empfindlicher Kollegen im Büro.


Mein Favorit sind Garnelen in Knoblauch Butter mit Kurkuma, mediterranen Gewürzen und Chiliflocken sowie Habaneros gebraten. Schön scharf und das Rezept macht selbst bei einem wirklich fiesen Schnupfen die Nase recht zügig frei. Noch dazu schmeckt die Mahlzeit richtig gut, zumindest wenn man auf schärferes Essen steht.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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