Benzoate in Lebensmitteln

In Lebensmittel findet man recht häufig, als Konservierungsstoff so genannte Benzoate. Diese Stoffe sind gesundheitlich sehr bedenklich und kommen in unterschiedlichen Arten von Konservierungsstoffen vor, die gebräuchlichsten sind:

Benzoate bzw. die Benzoesäure sind beide allgemein in Lebensmitteln zugelassene Konservierungsstoffe, die von offizieller Seite aus, nicht bedenklich für die Gesundheit sind, solange deren Grenzwerte eingehalten werden.



Gibt es einen generellen Grenzwert für Benzoesäure?
Ja auf jedes Lebensmittelprodukt, jedoch ist dieser extrem unterschiedlich. Würde Benzoesäure und Benzoate wirklich so unbedenklich sein, wie oftmals von der Lebensmittelindustrie geschildert, dann frage ich mich, warum die Grenzwerte über die Jahre ständig gesenkt werden?

Ein Beispiel zum Grenzwert von Benzoesäure und Benzoaten in Lebensmitteln:
Nordseekrabben gehören zu den Schalen und Krustentieren deren Grenzwert vor einigen Jahren noch bei unglaublichen 4000 mg Benzoesäure pro kg Schalentieren lag. Nordessekrabben haben aber für bis zu 6000 mg Benzoesäure pro kg und eine Ausnahmegenehmigung!
Wer also 250 g Nordseekrabben in einem Cocktail isst (Bei voller Ausnutzung des Grenzwertes), der nimmt unglaubliche 1500 mg Benzoesäure zu sich! Dazu kommt noch eine Vielzahl von verschiedenen Benzoesäure haltigen Nahrungsmitteln täglich und deren Derivate.
Benzoate und Benzoesäure in Lebensmittel werden Tag für Tag in nicht bekannten Mengen konsumiert. Wie viel man nun zu sich genommen hat ist kaum feststellbar.
Das einzige was feststeht ist, dass Benzoate definitiv sehr ungesund sind, insbesondere der häufige und starke Konsum dieser Konservierungsstoffe!

Wieviel Benzoate und Benzoesäure darf man am Tag zu sich nehmen?
Diese Frage ist generell nicht zu beantworten, da es zu viele unterschiedliche Meinungen und Ergebnisse dazu gibt. Am besten sollte man gar keine Benzoate konsumieren! Ab einem Konsum von 25 mg pro kg Körpergewicht, über mehrere Tage, kommt es zu starken Störungen des Margen Darmtraktes, zu Krämpfen und zu einer Beeinträchtigung des Nervensystems. Bereits mit einem großen Krabbencocktail (Beispiel siehe oben) + einer schönen Anti Pasti Spezialität am Abend, haben Sie diesen Wert für einen Tag schon locker überschritten, wenn Ihr Körpergewicht z.B. 75 Kg beträgt!

Täglich sollten jedoch pro kg Körpergewicht, sowohl bei Erwachsenen, als auch Kindern 5 mg Benzoate nicht überschritten werden. Ein Erwachsener von 75 kg, sollte also nur maximal 375 mg Benzoate bzw. Benzoesäure zu sich nehmen.
Bei einer Aufnahme von nur 100 g Nordseekrabben, oder einer schönen Portion Oliven, wird der Körper jedoch schon mit mehr als dem doppelten der empfohlenen Maximalmenge belastet!



Fazit:
Versuchen Sie in jedem Fall Benzosäure und Benzoate in Lebensmitteln zu vermeiden! Kaufen Sie Produkte möglichst ohne Benzoate. Sollten Sie trotzdem Produkte mit Benzoesäure und Benzoaten essen, so minimieren Sie Ihren Konsum drastisch! Diese Konservierungsstoffe schaden Ihren Organen und Ihrem Nervensystem. Langzeitschäden sind ebenfalls nicht auszuschließen! Benzoate und Benzosäure sind Gift, nicht mehr und nicht weniger und ab gewissen Dosen sogar tödlich! Warum sich dieses Gift also in hohen Mengen täglich bewusst, oder unbewusst zuführen? Verbannen Sie es am besten komplett aus Ihrer Ernährung!


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5 Gedanken zu „Benzoate in Lebensmitteln“

  1. Hallo Marco
    danke für die Warnung vor E211. Da ich Veget-anerin bin suche ich nach guten, pflanzlichen Proteinquellen und habe mir aus einem Portigiesenladen einen Eimer eingelegte Lupinen mitgenommen, doch leider enthalten sie E211. Ich frage mich, ob es möchglich wäre, diese Säure zu neutralisieren. Wenn ich zum Beispiel über Nacht in ein Kalkwasser einlegen würde, oder gäbe es andere Möglichkeiten. Einfach in Wasser einlegen, Wasser mehrmals wechseln? Hast du eine Idee?
    Liebe Grüsse
    Madeleine

    1. Hallo Madeleine,

      das Problem ist, dass es sich um sogenannte „Ester“ und „Salze“ der Benzoesäure unter dem Begriff „Benzoate“ handelt. Mit Wasser kann man diese im Bezug auf das gesamte Lebensmittel prozentual im Gesamtanteil nur verdünnen, jedoch nicht komplett beseitigen. Ich kaufe daher überhaupt keine Lebensmittel mit jeglichen Benzoesäureprodukten bzw. Benzoaten-Zusätzen. Ganz weg bekommt man diese ungesunden Konservierungsmittel leider nicht. Verdünnen hilft nur sehr bedingt. Auch Magnesium, Kalzium oder andere Stoffe lassen die Säuren bzw. ihre ungesunden Eigenschaften der Ester und Salze nicht komplett verschwinden. Mehrmaliges Wässern reduziert ihre Anwesenheit etwas.

      LG
      Marco

  2. Die Rechnung : Zitat, ; „Wer also 250 g Nordseekrabben in einem Cocktail isst, der nimmt unglaubliche 1500 mg zu sich “ ist erstunken und erlogen um Panik zu machen oder einfach unüberlegt ausgeschrieben worden !!!! Das kommt tatsächlich NUR dann in Betracht wenn die Maximal zulässigen 60000 mg auch in den Krabben vorhanden sind ! Denn , NICHT alle Krabben haben automatisch Minimum 60000mg intus. Erst überlegen wenn ihr etwas verbreitet. Ansonsten super Seite mit guten hinweisen und tips..aber leider auch einige übertreibungen…. schade

    1. Hallo Sebastian,

      stimmt, es kommt nur bei der maximalen Dosis in Betracht, aber es ist natürlich auch nicht ausgeschlossen. Selbst bei halber Maximaldosis wären es noch 750mg der zulässigen Konservierungsstoffe, auch nicht gerade „wenig“ und gesund. Ich komme aus dem Einzelhandel und muss leider feststellen das die Garnelenprodukte und Krabben sogar nach Verarbeitung mit neuen Zutaten z.B. als Krabbensalat nochmals Benzoate zur Konservierung des eigentlichen Salates zusätzlich hinzugefügt bekommen. Einige Produkte enthalten zu ihren bereits vorher konservierten Krabben als Basis nochmals Natriumbenzoat und Benzosäure. Ansonsten vielen Dank für die ehrliche Kritik und das Dir meine Seite gefällt:-) Das was Du schreibst stimmt, definitiv nicht alle Krabbenprodukte erreichen die 6000mg Grenzwert, zum Glück wird dieser auch nur sehr selten ausgenutzt. Allerdings ist es nicht „erstunken und erlogen“, da es durchaus Produkte gibt die diesen Wert erreichen können, denn es ist bisher leider noch legal solche hohe Konzentrationen zu verwenden. Ich überarbeite jedoch die Formulierung diesbezüglich im Beitrag.

      LG
      Marco

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