Was bedeutet bei Wurst und Fleischkäse der Hinweis „mit Phosphat“?

Bratwurst ohne Phosphat, sowie andere Fleischprodukte sind gesünder als die Varianten mit diesem bedenklichen Zusatzstoff, zu viel Phosphat kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen!
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Wurst und Fleischkäse haben fast immer den oftmals nur mit einem Sternchen gekennzeichneten Hinweis „mit Phosphat“ dabei stehen. Was bedeutet eigentlich „mit Phosphat“ und ist es der Stoff schädlich für die Gesundheit?

Was bewirkt das Phosphat in den Fleischprodukten und warum wird Phosphat so häufig vor allem in Wurst und Fleischkäse eingesetzt?
Ein totes Tier (mehr ist Fleisch ja schließlich nicht) kann das Wasser schlecht, bis gar nicht mehr in seinem Fleisch und Muskelgewebe binden. Durch künstliche Zugabe von Phosphat wird dieses Problem beseitigt. Der Stoff führt durch Wechselwirkungen bei Zugabe von Salz dazu, dass das Gewebe wieder Wasser aufnehmen kann.
„Lecker“ denn nur so knackt die Wurst am Ende besonders gut.



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Warum steht überhaupt „mit Phosphat“ drauf?
Es wurde vom Gesetzgeber so festgelegt, das nicht nur Metzger und große Lebensmittelproduzenten diesen Hinweis deutlich bei ihren Produkten kennzeichnen müssen, sondern sogar Gaststätten, bis hin zu kleinen Imbiss Buden. „Lustiger“ weise muss nur der Phosphathinweis gekennzeichnet sein, wenn das Produkt während des Verarbeitungsprozesses damit versetzt wurde. So kann man durchaus auch Käse essen, der nach der Herstellung mit der Chemiekeule bedampft wurde, damit die Scheiben nicht zusammenkleben. Einer Kennzeichnung bedarf dieser „Phosphatkäse“ dann aktuell leider nicht.

Sind Phosphate gesundheitsschädlich?
Es gibt viele unterschiedliche Phosphate, Fakt ist, sie sind nicht gesund. Ich habe einen sehr ausführlichen Bericht zum Thema Polyphosphate geschrieben. Die in der Wurst und im Fleischkäse am häufigsten verwendeten Phosphate haben ebenfalls nicht zu Unrecht strenge Grenzwerte. Langsam schalten sich immer mehr Wissenschaftler, Ärzte, sowie Medien ein, die mit ihren Berichten und Studien absolut kein gutes Haar an Phosphaten lassen. Die häufigsten „Nebenwirkungen“ bei starkem Konsum von mit Phosphat behandelter Wurstwaren sind laut einiger Studien folgende:


  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Höheres Herzinfarktrisiko
  • negative Auswirkungen auf die Knochendichte
  • negative Auswirkungen auf die Nieren
  • Sehr hohes Risiko für Nierenkranke!

Gibt es phosphatfreie Wurst und Fleischkäse?
Ja die gibt es und sind einer Phosphathaltigen Wurst meiner Meinung nach immer vorzuziehen. Viele Wurstprodukte gehören zu den ungesündesten Lebensmitteln überhaupt, zumindest wenn sie ohnehin nur noch aus Chemie bestehen. Einige Würste haben neben dem standardmäßig eingesetzten Phosphat auch noch giftiges Natriumnitrit, Mononatriumglutamat als Geschmacksverstärker und andere „Zutaten“ aus der Chemieküche enthalten. Solche Produkte kaufe ich generell nicht. Wurst kann man auch prima selbst und ganz ohne Chemie herstellen!

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Fazit:
Eine gute Wurst braucht weder Phosphat, noch Geschmacksverstärker und auch kein Natriumnitrit, zwar sind alle Zutaten bei Einhaltung der Grenzwerte mal wieder absolut unbedenklich, Studien, Ärzte und unabhängige Wissenschaftler sagen da jedoch oftmals etwas ganz anderes. Warum also ein unnötiges Risiko eingehen?
Jedes Essen besteht aus Chemie, so wie alles andere aus Chemie besteht, aber es gibt einen großen Unterschied, ob diese natürlichen und gesunden Ursprungs ist, oder aus einem Labor stammt und in größeren Mengen die Gesundheit schädigt.

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Über Marco Eitelmann 406 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

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