Kloßgefühl im Hals psychisch? Warum das Gefühl von einem Kloß im Hals nicht immer gleich Krebs oder ein Schilddrüsenproblem bzw. eine Refluxkrankheit sein muss

Ein „Kloß im Hals“ ist beunruhigend und sollte immer von einem Facharzt abgeklärt werden. In den seltensten Fällen ist es allerdings Krebs, es gibt unzählige Möglichkeiten für dieses störende und unangenehme Gefühl, oftmals können diese auch durch erheblichen Stress, oder ein Burnout als psychosomatische Symptome auftreten ohne eine organische Ursache zu haben.

Der sogenannte „Kloß im Hals“ bzw. das Gefühl einen Fremdkörper im Hals zu haben, ist nicht gerade selten. Es kann sich dabei in sehr seltenen Fällen tatsächlich um Krebs handeln, auch Probleme mit der Schilddrüse oder eine sogenannte „Refluxkrankheit“ können Auslöser für das Kloßgefühl im Halsbereich, bzw. das Gefühl eines Fremdkörpers meist unterhalb des Kehlkopfes sein. Deshalb bedarf es einer gründlichen Untersuchung eines Facharztes und nicht einer Vermutung und der Angst womöglich eine schlimme Krankheit zu haben. Krebs in diesem Bereich kommt weitaus seltener vor als eine Schilddrüsenproblematik oder eine Refluxkrankheit. Es kann sich auch sehr oft, wie auch in meinem Fall aufgrund eines Burnouts um ein rein psychisches bzw. psychosomatisches Problem handeln. In diesem Bereich hat der „Kloß im Hals“ sogar einen speziellen Namen „globus hystericus“. Auch hier bedarf es natürlich vorher einer ausführlichen Untersuchung eines Arztes, ob nicht doch organische Probleme oder anderweitige Fremdkörper vorhanden sein könnten. Hier ist der Hausarzt, ggf. ein Radiologe oder auch der Internist der richtige Ansprechpartner.

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Burnout, Stress und das Kloßgefühl im Hals
Das unangenehme Gefühl eines Kloßes im Hals, insbesondere unterhalb des Kehlkopfes oder an bzw. unterhalb der Schilddrüse ist auch bei Burnout Patienten sehr häufig. Ich habe seit dem Ausbruch meines Burnouts mit unzähligen Menschen gesprochen die schon eine solche Situation hinter sich gebracht haben. Viele berichteten von einem deutlichen und lang anhaltenden „Kloß im Hals“, welcher auch vor allem beim Schlucken störte und fast 24 Stunden täglich präsent war. Bei mir ist er nun nach fast 6 Monaten endlich abgeklungen und flackert hier und da noch ein bisschen auf für maximal ein paar Stunden. Das Kloßgefühl im Hals trat bei mir kurz nach meinem ersten Zusammenbruch bereits im Sommer auf, also noch weit vor meinem totalen Zusammenbruch im Herbst. Im Nachhinein beschleunigte er nur den ganzen Vorgang, da mir das Kloßgefühl im Hals eine ziemliche Angst eingejagt hat und mich im Internet nach allem Möglichen an Ursachen hat suchen lassen. Krebs taucht dort neben Schilddrüsenproblemen und Refluxkrankheit häufig auf. Allerdings ist Krebs in diesem Bereich eher selten, vor allem bei Nichtrauchern. Mein Halskloß war somit direkt eine der vielen psychosomatischen Reaktionen auf das Burnout und die Depressionen, welche vor allem zu Beginn nach und nach gefolgt sind und teilweise über Monate angehalten hatten. Wenn die Psyche nicht in Ordnung ist und der Mensch „ausgebrannt“, dann können die körperlichen Symptome ziemlich heftige Züge annehmen, obwohl keine organischen Ursachen vorliegen müssen.

Der Kloß im Hals, ein Grund zum Arzt zu gehen?
Ich rate jedem unbedingt einen Arzt aufzusuchen, wenn ein Kloßgefühl dauerhaft im Hals entsteht und zwar umgehend. Das Internet eignet sich hier definitiv nicht, um die Ursache des Problems zu finden, es enthält lediglich Informationen die eventuell auf den Individuellen Fall zutreffen könnten. Daher ist es unbedingt erforderlich zuerst seinen Hausarzt aufzusuchen. Nur dieser kann sich dann persönlich ein Gesamtbild von der Lage erstellen und auch ein ordentliches Blutbild machen (z.B. wegen Schilddrüsen- und Entzündungswerten) oder auch eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Führt dies zu „nichts“, kann auch ein Radiologe oder Internist weiterhelfen. Ansonsten hilft im Falle einer psychosomatischen Erkrankung auch der Psychologe weiter und es ist keine Schande dorthin zu gehen. Ein Schamgefühl muss da keiner haben, denn Millionen Menschen leiden weltweit an Burnout, Depressionen und psychosomatischen Krankheiten, unter anderem auch am „Kloß im Hals“. Ein solches Kloßgefühl muss also keinen organischen Ursprung haben, trotzdem sollte es immer von einem Arzt untersucht werden. Ich ließ mir sicherheitshalber Blut abnehmen und die Schilddrüse per Ultraschall prüfen und zusätzlich den Hals abtasten. Das Resultat war, dass nichts Organisches vorlag und die Werte in Ordnung waren. Ich hatte auch einige Wochen die Refluxkrankheit in Verdacht, jedoch haben extrem viele Burnout Patienten starkes Sodbrennen, das lässt meist auch erst über Wochen und Monate nach, wenn sich der Magen wieder einigermaßen beruhigt hat. Wer sich hier trotzdem nicht sicher ist, sollte auch in diesem Fall unbedingt zum Arzt gehen!

Wann geht das Kloßgefühl im Hals wieder weg, wenn es psychosomatisch bedingt ist?
Das ist eine Frage die wahrscheinlich nicht einmal ein Arzt spontan beantworten könnte, denn sie ist extrem individuell! Man könnte sagen, wenn das „Problem“ behoben ist, aber dann braucht die Psyche und der Körper trotzdem noch unterschiedlich lange, bis das komische Fremdgefühl Symptom im Hals weg ist. Ich habe aus meinen vielen Unterhaltungen mit Betroffenen ebenso viele unterschiedliche Antworten erhalten. Von sehr „kurzen“ Zeitspannen von 1-2 Monaten, über 3 Monate + bis hin zu einem Jahr und mehr. Bei mir hat es bis zur merklichen Verbesserung etwa 5 Monate gedauert, deutlich besser und fast weg ging es dann nach 6 Monaten. Nach 4-5 Monaten bereits reduzierte sich die Zeitspanne von anfänglich einem 24 Stunden Kloßgefühl im Hals auf unter 12 Stunden am Tag, nahm aber dabei schwankend an Intensität und Dauer zu und wieder ab.

Wo bzw. an welcher Stelle kann der psychisch bedingte Kloß im Hals am häufigsten auftreten?
Die Stelle an der das Fremdkörpergefühl im Hals auftritt, kann äußerst unterschiedlich sein. In den meisten Fällen sind aber diese Bereiche betroffen:

  • Unterhalb des Kehlkopfes in Höhe der Schilddrüse
  • In Höhe der Schilddrüse
  • Direkt unterhalb der Schilddrüse (wo sich bis auf Speiseröhre und Luftröhre kein Organ befindet)
  • Im Bereich unterhalb der Schilddrüse bis zum Punkt des „Verschwindens“ der Speiseröhre bzw. Luftröhre hinter dem Brustbein

Bei mir lag der gefühlte Kloß im Hals ca. 0,5-1 cm unterhalb der Schilddrüse und fühlte sich ca. 3-5 cm groß an, je nach tagesabhängiger Intensität. Gerade zur Anfangszeit dachte ich deshalb, das es die Schilddrüse selbst sein könnte bzw. ist. Ein „Halskloß“ kann sich ziemlich intensiv anfühlen, an manchen Tagen war auch zusätzlich jede Sehne und jeder Muskel bis in den Nacken verspannt und schmerzend. Das Fremdkörpergefühl im Halsbereich war dann so stark, dass man einen heftigen Druck hatte, wenn man den Kopf nur leicht nach vorne gebeugt hat, was ein Einschlafen auf dem Rücken mit gebeugten Kopf problematisch machen kann. Selbst beim drehen des Kopfes hat sich der Kloß bzw. das Gefühl regelrecht mit bewegt und im Hals gedrückt. Die Erscheinung des „globus hystericus“ ist sehr individuell und kann völlig unterschiedliche Positionen und Intensitäten erreichen.

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Fazit:
Ein Kloßgefühl im Hals muss nicht gleich Krebs sein, auch nicht immer ein Schilddrüsenproblem oder eine Refluxkrankheit bzw. aufgrund anderer organischer Ursachen bestehen. Es kann einfach „nur“ eine psychosomatische Angelegenheit durch z.B. erheblichen Stress, Angst, Burnout oder eines schlimmen Ereignisses sein. In diesem Fall geht es auch meist einfach wieder Weg, es kann allerdings lange dauern. Auch wenn ich es im Beitrag schon unzählige Mal erwähnt habe, geht bitte bei unklaren Beschwerden und Fremdgefühlen im Halsbereich trotzdem immer zum Arzt, um dann wirklich auf Nummer sicher zu gehen. Das gilt für alle Krankheiten, man kann sich im Internet informieren, eine ordentliche medizinische Beratung und Untersuchung kann letztendlich aber nur ein Arzt durchführen.

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136 Kommentare

  1. Hey,

    Ich hatte vorher nicht gewusst, dass sich dieses Kloßgefühl im Hals über mehere Monate im Hals ziehen kann.
    Bei mir ging es immer nach einigen Minuten weg, zum Beispiel in Prüfungssituationen. Aber das müsste doch der selbe psychologische Zusammenhang sein oder nicht ?

    Beste Grüße

    • Hallo Peter,

      so ein Kloßgefühl kann schon recht schnell entstehen, vor allem bei starkem Stress, Druck, oder einfach bei Traurigkeit bzw. beim Weinen.

      LG
      Marco

  2. Hallo, ich leide leider auch darunter seit 2 Wochen es hat angefangen mit einer Erkältung war bei jeglichen Ärzten und es gab kein organisches Problem. Ich habe mich damit getröstet das es an der Erkältung lag jedoch wird es von Tag zu Tag nur schlimmer. Habe Schilddrüse Ultraschall gemacht, Kehlkopfspieglung, abgetastet wurde schon mehrmals. Alles war in ordnung. Das Gefühl schränkt mich bei meinem Beruf sehr ein weil ich andauernd das Gefühl kriege das ich ersticke. Ich bitte um einen Rat was man noch machen kann, es gibt keine Medikamente dafür aber vielleicht irgend eine Therapie..?
    Das nimmt mich Psysisch auch sehr mit und nein vorher hatte ich keinen Stress..
    ich bitte um eine Antwort, vielen Dank im vorraus ..

    • Hallo Dilay,

      ich bin kein Arzt, daher kann und darf ich keine direkten Vorschläge in Bezug auf diese Krankheit in Form einer Diagnose oder gar Behandlung machen.
      Daher nur meine Meinung zum Thema: Es wurde organisch ja schon alles abgeklärt, eventuell ein Check der Speiseröhre wäre wohl noch möglich, das kann aber ebenfalls nur ein Arzt genau beantworten. Verspannungen können ebenfalls die Ursache für ein solches Problem sein, ich habe auch heute noch ab und zu ein Kloßgefühl im Hals, insbesondere wenn ich mir zu wenig Ruhe gönne und verspannt bin, jedoch auch wenn mich etwas noch zu sehr aufwühlt, das Kloßgefühl wird aber von seiner Stärke her immer weniger und seltener. Inzwischen weiß ich genau welche Punkte ich dabei massieren muss damit es innerhalb von Minuten verschwindet. Aus medizinischer Sicht ist neben einem guten Facharzt aber auch eventuell ein Physiotherapeut ein guter Ansprechpartner. Stress muss nicht unmittelbar vor einem solchen Symptom aufgetreten sein, es können auch Dinge auftauchen und unterbewusst getriggert werden die Jahre zurück liegen. Manchmal ist es aber auch nur eine jahrelange schlechte Haltung am Arbeitsplatz oder eine generell schlechte Körperhaltung geprägt von zunehmenden Verspannungen im Hals und Rückenbereich sowie der Schultern und des Nackens. Wie gesagt ich bin kein Arzt, daher alles nur eventuell mögliche Annahmen. Leichten Sport, idealerweise mit Entspannung gepaart wäre noch empfehlenswert, z.B. Schwimmen oder auch Qi Gong, beides gut für den Rücken und zur Entspannung. Wenn Du schon Angst bzw. Panik bei dem Gefühl bekommst, dann verstärkt dies natürlich das Gefühl und die Verspannung zusätzlich. Im Falle von Angstzuständen ist jedoch ein guter Psychologe der weitere Ansprechpartner. Eventuell könntest Du auch mal Deinen Körper auf Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten überprüfen lassen, Stuhlprobe und Blutbild, sowie in einigen Fällen auch ein Hauttest genügen in der Regel. Eine typische Reaktion ist in diesem Fall insofern dies bei Dir besteht zum Beispiel enge Gefühl im Hals/Brust. Lass den Arzt auch ruhig noch ein EKG machen, sicher ist sicher.

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        vielen Dank für deine zahlreichen Tipps. Das mit den Verspannungen kann sehr gut zu treffen, da ich wirklich Rückenschmerzen habe und auch nicht die beste Körperhaltung. Ich weiß nicht genau wie es bei dir abgelaufen ist, bei mir ist es mittlerweile schon so schlimm das ich weder essen noch trinken möchte weil das für mich beim Schlucken zu einer Last wird.. Zudem muss ich andauernd räuspern und kann Nachts kaum schlafen. Ich habe mir Baldrian Tropfen besorgt die mir einwenig helfen meine Ruhe zu finden das Klosgefühl verschwindet aber trotzdem nicht. Jetzt sind es in paar Tagen 3 Wochen her das das angefangen hat ich bin auch noch relativ Jung (19).
        Es kommt mir schon so vor als ob es garnicht mehr verschwindet. Die Ärzte können einem da auch nicht mehr weiter helfen und schieben dich direkt in die Psycho -ecke. Keiner kann genau erklären wovon das kommt und wie es verschwindet was die Psyche erst recht kaputt macht.
        EKG hab ich auch gemacht, Montag steht noch eine Magenspieglung an.

        Meine Symptone:
        – Trockenheitsgefühl im Hals
        – Fremdkörpergefühl
        – dauerndes Räuspern
        – Engegefühl im Hals
        – Druck oberhalb der rechten Brust

        • ich leide auch darunter seit 2 Jahren es Hat angefangen seit Unfall bin ich geschlagen und gewürgt würde . und auch bar Tag später bin ich verschluckt mit dem essen. ich habe genau wie oben geschildert die gleiche Symptome, Trockenheitsgefühl im Hals und Fremdkörpergefühl , dauerndes Räuspern im Hals ,Druck auf der Atemwege wie habe 100 kg auf beiden Brust, Enge Gefühl im Hals, viel mal muss erbrechen und Übelkeit
          LG david

      • Klosgefühl bei Stress kenne ich auch schon. Vorallem bei Trauer aber es war noch nie so schlimm und so langanhaltend wie Jetzt. Es fühlt sich ganz anders an

        • Hallo Dilay,

          bei mir war es die ersten fünf Monate am schlimmsten, dann nahm das Gefühl kontinuierlich ab, mit Schwankungen zwischen drin, heute hab ich das Kloßgefühl nur noch sehr selten und stark abgemildert und weiß das es mittelfristig ganz weggehen wird. Bei mir war es definitiv rein psychisch, ich habe seit dem sehr viel in meinem Leben verändert, habe mit Qi Gong angefangen, mir in der Natur Hobbys gesucht, ich meditiere täglich mindestens 30 Minuten, habe meine Ernährung umgestellt, nehme Vitamin D, K2, Magnesium, habe zu Beginn mit Nahrungsergänzungen all meine Defizite aufgefüllt, die der Arzt per Blutbild (mit Nachkontrollen) festgestellt hatte (bin selbst heute noch teils dabei) und habe eine 9-wöchige Therapie in einer Hypnoseklinik gemacht (siehe Beitrag). Es war bei mir nicht nur der Burnout durch die ständige Überforderung durch quantitativ zu viel Arbeit, Ungerechtigkeiten und den damit verbunden massiven Stress und Ärger der mich komplett zusammenbrechen ließ, da war noch einiges mehr dabei und geht zurück bis in die frühste Kindheit, auch wenn psychologisch ganz klar mehrfach festgestellt wurde, dass die Arbeit/Arbeitsumgebung letztendlich der Auslöser für diese Kettenreaktion war. Solche körperlichen Symptome, wenn sie psychische Ursachen haben (ist meistens so) bauen sich nicht einfach innerhalb kürzester Zeit auf und dann schnell wieder ab. Das Fass wird immer weiter gefüllt bis nichts mehr rein passt und dann entsteht so etwas. Heute bin ich sehr dankbar das es mir passiert ist, sonst hätte ich mein Leben nicht geändert, zumindest nicht annähernd so schnell und nachhaltig. Als das Gefühl damals kam, hatte ich mir über alle möglichen Krankheiten Gedanken gemacht, nur das naheliegendste hatte ich nicht in Betracht gezogen und wollte ich auch gar nicht erst wahrhaben – Die Psyche/Seele macht über den Körper auf sich aufmerksam und wenn man nichts ändern dann ganz massiv. Ich hatte Angstzustände, Panikattacken, Kloßgefühl im Hals, Herzrhythmusstörungen, starke Depressionen, Zittern, heftige Schlafstörungen sowie Sodbrennen und einige weitere psychosomatische Symptome, die ich vorher nur vom Hörensagen kannte und nie gedacht hätte dass ich diese auch mal bekommen könnte. Selbst ein leichtes Asthma-ähnliches Symptom entstand daraus über einige Monate. Heute (Über 1 Jahr später) kann ich sagen das bis auf minimale Anzeichen und ganz selten ein leichter Kloß im Hals alles weggegangen ist. Ich hatte keinerlei Medikamente gegen meine Symptome genommen (Dringend empfohlen wurde mir damals von einer Psychiaterin/Neurologin ein Antidepressiva, ein Protonenpumpenhemmer sowie ein Schlafmittel). Das soll jetzt keine Empfehlung in Bezug auf Medikamente sein, sondern nur meine Erfahrung. Ich habe zusätzlich von drei Ärzten alles untersuchen lassen (2 Schulmediziner + 1 Schulmediziner mit Schwerpunkt Naturheilverfahren), es ist absolut alles psychisch gewesen. Heute weiß ich auch warum und bin immer noch dran mein Leben zu verbessern und dabei vor allem gesünder und bewusster/achtsamer zu leben als früher. Ich bin viel Achtsamer geworden im Umgang mit mir und anderen, gehe völlig anders mit Stress um und lebe einfach besser, es fühlt sich auch richtig gut an. Ich kann Dir allerdings dazu sagen, dass ich 10 Monate krank geschrieben war, zum gesund werden und Aufarbeiten des Ganzen musste ich dringend aus einer solchen Umgebung raus. Ich kenne noch einige weitere Personen die ähnliches hinter sich haben, vielen davon geht es heute deutlich besser als zuvor, einige haben eine ganz neue Lebensqualität entdeckt und leben jetzt erst so richtig gut und zufrieden. Übrigens ist der Kloß im Hals eines der häufigsten psychosomatischen Symptome, alles andere hast Du ja bereits abklären lassen, Schlafstörungen gehören ebenfalls dazu, genau wie Angstzustände.

          Anm. Wenn Du das Kloßgefühl vom Stress schon kennst, ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meinung nach auf die psychische Ursache noch höher. Ich hatte irgendwann während meiner Therapie als alles zunächst richtig heftig aufgewühlt wurde Reizhusten dazu bekommen, mein Hals, die Luftröhre und die Bronchien reagierten richtig heftig. Als ich meinen Ursachen die ersten Male in den intensiveren Therapien begegnet bin, war ich nur noch am husten, trotz einwandfreier Arztbescheinigung (keine Infektion oder sonstiges) bildete sich sogar jedes mal Schleim dazu, alles war erheblich gereizt, kaum war ich 1-2 Stunden wieder aus der Therapie, war alles weg, 15 Minuten davor wieder da. Kurz vor der Therapie kamen auch noch jede Menge Infektionskrankheiten (Grippe, Magen Darm) dazu, das Immunsystem war ebenfalls aufgrund der psychischen Verfassung und des Schlafmangels ganz unten. Das braucht alles Zeit.

          Liebe Grüße
          Marco

          • Hallo Marco,

            ich habe mir selber auch versprochen viel bewusster auf mein Leben zu achten und mich gesünder zu ernähren. Mit Stress anders umzugehen um niewieder in so eine Lage zu kommen. Ich bin noch in der Anfangsphase und es belastet mich jetzt schon extrem. Was ich jedem empfelen kann ist Baldrian Tropfen gegen die ganzen Panik attacken + Angstzuständen.( Es ist Pflanzlich und macht nicht Süchtig, Keine Nebenwirkungen bekannt) Zudem ein Tee welches auch viele Psychologen empfelen ( Yogi Tea „Abend“ mit Fenchel, Kamillenblüten und Baldrian). Man fühlt sich deutlich besser und wird müde. Ich nehme das jetzt seit einer Woche und kann auch besser schlafen. Davor die Tage war ich jede Nacht am zittern.

            Ein Arzt meinte zu mir das unser Körper uns einen „streich spielt“. Das man eigentlich garnichts hat und das es nur einem so vorkommt. Ein anderer Arzt meinte das ist keine Einbildung man hat tatsächlich einen Druck am Hals.

            Es ist auch manchmal so das ich mal 12 Stunden nichts habe und aufeinmal taucht das Gefühl wieder auf. Ich denke man sollte versuchen weniger daran zu denken auch wenn man das meist nicht ignorieren kann.

            Ich finde das super von dir das du über deine Erfahrung berichtet hast, denn außer im Internet habe ich keinerlei Informationen darüber bekommen. Ärzte gehen nicht wirklich drauf ein.
            Es ist auch beruhigend das mir jemand sagen kann das es aufjedenfall weg gehen wird und nicht dauerhaft bleibt..

            LG
            Dilay

          • Hallo Dilay,

            ja, es kann auf jeden Fall wieder weggehen wenn man die belastenden Dinge ändert und seinem Lebensweg eine positive und gesunde Richtung gibt. Baldrian hatte ich damals auch genommen, am Schluss sehr hoch dosiert, es hatte mir ein wenig geholfen. Ich hatte insgesamt in der Endphase vier für mich heftige Zusammenbrüche gebraucht bis ich nach dem vierten Zusammenbruch erst verstanden habe das es so nicht mehr weitergehen kann. Du bist 19, dir steht alles offen und Du kannst noch so viel positiv verändern, so das Dein Umfeld und Dein Weg zu Dir passt und nicht das Du dazu erst „passend gemacht werden musst“. Selbst mit 50 Jahren und älter kann man noch etwas ändern. So viele Menschen quälen sich durch ein Leben, welches überhaupt nicht zu ihnen passt und machen täglich Dinge die sie ebenfalls im Inneren gar nicht wollen. Oft werden dann irgendwann permanent Medikamente geschluckt die nur die Symptome lindern können, aber die Ursachen werden nicht abgestellt, zudem haben die meisten Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika) schwere Nebenwirkungen, das gilt insbesondere auch für Schlafmittel, oder auch für zunächst harmlos klingende andere Medikamente wie Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen. Der Körper macht mit uns keine Streiche bei solchen Symptomen, der Körper ist unser Helfer über den sich unser Inneres, unser wahres „Ich“ ausdrückt und uns zeigt das es so nicht mehr weitergehen soll und kann. Die körperlichen Symptome sind real, nur lassen sich schulmedizinisch halt keine direkten Ursachen finden. Bei einigen psychosomatischen „Klösen im Hals“ kann man tatsächlich nicht nur per Annahme ihren Ursprung bzw. Sitzpunkt finden, gute Masseure und vor allem Physiotherapeuten können ihn ertasten. Ich weiß inzwischen genau wo mein „Punkt“ oder auch „Kloß“ gesessen hat als er noch sehr groß war. Wenn er heute ganz selten im kleinen kommt, brauche ich nur an zwei Punkte zu greifen und kann ihn ganz schnell lösen. Damals war der Kloß so stark das es bei Belastung eine regelrechte Schwellung unter dem Kehlkopf gab, die konnte man gut mit dem Spiegel von der Seite und teils sogar von vorne erkennen.

            LG
            Marco

            LG
            Marco

            LG
            Marco

          • Hallo Marco,

            ich hatte eben meine Magenspieglung und da wurde auch nichts gefunden sprich es ist jetzt zu 100% psysisch weil ich schon alles untersuchen lassen habe.
            Mit dem Stress bin ich schon seit Tagen am überlegen was mich so sehr belasten haben könnte, dass ich heute dsrunter leide. Denn auch wenn ich bis zu meiner Kindheit zurück denke (bin ja dazu noch relativ jung und habe noch nicht so viel erlebt) finde ich nichts was mich so dermaßen gestresst haben könnte. Ich bin immer ein positiver Mensch gewesen und mein erster richtiger Stress ist jetzt erst dieses Gefühl. Hier bleibe ich auch positiv denn alles was geschieht hat seinen Grund ich werde mich defintiv anders ernähren und wenn es zu stress kommt es vermeiden.
            Noch bin ich nicht dankbar das ich das immoment erlebe, aber ich denke wenn es vorbei ist schon.

            War es bei dir auch so das dass Essen und Trinken eine Last für dich war? Ich merke das ich auch langsam abnehme, Hungergefühl habe ich kaum noch, nur Trockenheitsgefühl im Hals weshalb ich dann doch trinke. Zum Essen muss ich mich zwingen, weil ich mir das Magenknurren nicht mehr anhören kann..

            Liebe Grüße
            Dilay

          • Hallo Dilay,

            also mit dem Essen hatte ich soweit keine Probleme, außer zu dem Zeitpunkt (1-2 Monate später nach Ausbruch) als ich richtig depressiv war, lag aber wohl eher an der Depression und dem gleichzeitig heftigen Sodbrennen nach jedem Essen. Mich hatte der Kloß vor allem Abends beim Einschlafen gestört, auf dem Rücken liegen war gar nicht drin, auf dem Bauch ebenfalls nicht, es hatte sich irgendwann wie ein Tennisball im Hals an gefühlt.

            LG
            Marco

          • Schönen Abend Marco,

            kannst du mir vielleicht noch ein Tipp geben was dir in den Momenten wo es ganz schlimm war geholfen hat? Klar man muss Geduld haben aber manchmal ist das schon so schlimm das ich in dem moment denke ich ersticke gleich. Manchmal kommt noch Übelkeit und beides Zusammen ist dann noch schlimmer zu ertragen..

            Liebe Grüße
            Dilay

          • Hallo Dilay,

            bisher hast Du alles richtig gemacht, Du warst bei einigen Ärzten, alles ist untersucht worden, körperlich konnte nichts festgestellt werden. Lass Dich von einem der Ärzte an einen guten Psychologen überweisen, die Kasse zahlt diese Leistung in einem solchen Fall in der Regel fast immer. Ansonsten hat mir Meditation und vor allem das Atmen geholfen, nur auf den Atem konzentrieren, sowie die Gedanken abschweifen, immer wieder auf den Atem gehen, Ein und Aus…. Du kannst das Gefühl aber auch ergründen, in dich hinein hören, was macht das Gefühl schlimmer?, Warum ist es da?, Wann hatte ich es zum ersten Mal?. Ich hatte meine Angstzustände und Paniken dann hinter mir gelassen, als ich nicht mehr vor der Angst oder den Gefühlen weggelaufen bin und mich ständig schützen wollte. Ich habe einfach alles an Gefühlen zugelassen, sie begrüßt und mich mit ihnen auseinandergesetzt, immer mit der Frage… Warum seid ihr da, was wollt ihr mir sagen? Warum seit ihr aufgetaucht? Klingt vielleicht etwas seltsam, ich habe einige Monate gebraucht bis ich an diesem Punkt war… Meine Therapie in der Klinik hat super geholfen und mich auf meinem Weg unterstützt. Wobei man muss dazu sagen das es keine „normale“ Klinik war, über die Entscheidung bin ich auch heute noch sehr froh.

            LG
            Marco

          • Ergänzung zum Kommentar unten: Herzrasen und Herzstolpern hatte ich auch, teilweise waren einzelne Schläge ausgefallen und wurden dann mehrfach nachgeholt. Natürlich hatte ich auch das vom Arzt prüfen lassen, Ergebnis nichts feststellbar, außer natürlich die Herzrhythmusstörungen auf dem EKG sichtbar. Mein Blutdruck ist beim Arzt teils bis 160/110 hoch. Mein Puls war mal nur unter 50, ein anderes mal 100 ohne Belastung. Alles war rein psychisch… heute ist wieder alles normal und gesund, manchmal habe ich auch nur einen Blutdruck von 110/70, aber Ok das passt für mich gut. Ich bin ja auch sehr viel ruhiger jetzt 🙂

          • Hallo Marco,

            danke für deine Tipps und deine Hilfe.
            Ich habe Schluckbeschwerden und habe ja bereits erwähnt das das Essen für mich eine Last ist. Ich habe das Gefühl es geht nicht runter sondern bleibt in der Speiseröhre stecken. Du meintest ja das du keinerlei Probleme damit hattest außer 1 Monat nach Ausbruch. Kennst du denn einige die auch sowie ich nicht schlucken konnten/ das es einem schwer gefallen ist zu schlucken ?
            Würde mich sehr interessieren, ich lese öfter nur das man nur den Kloß am Hals spürt aber trotzdem keine Probleme beim Essen hat.

            Das mit dem Psychologen habe ich mir auch schon überlegt und versucht es durchzusetzen. Habe bei etwa 12-15 in meinem Umkreis angerufen und wo mir fast immer nur gesagt worden ist das die Termine erst im März haben oder allerfrühestens Februar. Es war denen auch nicht so wichtig wie dringend das ist. Einige sagten auch das die Privat sind und die Krankenkasse nichts übernimmt weitere Psychologen sind um die 40km von mir entfernt und ich sehe das nicht ein bis dahin zu fahren um ein Antidepressiva zu bekommen(was auch sicherlich paar Monate dauernd wird) da nehme ich dann lieber pflanzliches wie Baldrian tropfen.

            Wollte noch einen Schluckakt machen beim Radiologen aber überlege ob es sinnvoll ist da ich ja eine Magenspieglung machen lassen habe wo die schon meine Speiseröhre gesehen haben und da nichts auffälliges war.

            LG
            Dilay

          • Zum anderen möchte ich mich auch nicht abhängig von Tabletten machen.. Das reden mit einem Psychologen würde sicherlich gut tun, aber das die mir erst in 3-4 Monaten einen Termin geben wollen trotz Schluck, Schlaf und Angststörungen macht mich schon misstrauisch.

          • Hallo Dilay,
            3-4 Monate Warten auf einen Termin beim Psychologen ist relativ normal, meiner ist auch bis zu 5 Monate im voraus ausgebucht. Psychische Probleme sind recht häufig. Reine Psychologen dürfen übrigens keine Psychopharmaka verschreiben, das dürfen nur Psychiater (Ärzte). Wenn es Dich beruhigt dann mach noch die Untersuchung beim Radiologen zusätzlich. Das mit dem Kloßgefühl im Hals ist derart häufig, dass man fast immer jemanden kennt der schon mal eins hatte oder noch hat. Ich kenne mindestens 6-8 Leute denen es ähnlich ging oder noch so geht.

            LG
            Marco

    • Bereits seit meiner kindheit leider ich unter ständiger übelkeit, vor allem im hals rachen bereich. Ich bin jetzt 31 und seit fast 3 jahre leide ich fast täglich 24 darunter. Meine partnerschaft, arbeit und soziale kontakte leiden ebenfalls darunter. Und ich bin an einem punkt, wo ich sage: ich kann nicht mehr! Kein arzt konnte mir bisher eine sichere diagnose geben. Psychisch? Stiller reflux? Hashimoto? Manchmal hilft essen, danach wird das kloß übelkeits gefühl schlimmer. Manchmal hilft schlafen oder heiße getränke. Aber der kloß die übelkeit geht nicht weg. Manchmal hab ich 2 tage ruhe und dann wach ich morgens auf und es ist da und geht nicht weg. Was kann ich denn noch tun? Hat jmd. einen rat?

  3. Ich weiß nicht ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist aber ich hatte jetzt 2 Tage garnichts und jetzt kommt das Gefühl wieder.
    Anfangs wars 24 Stunden, vor kurzem 12-15 Stunden, dann garnichts, und jetzt wieder.

    • Hallo Dilay,

      ich hatte mir immer gesagt wenn es was rein körperliches wäre mit dem Kloß im Hals, dann wäre er ja 24 Stunden permanent da, somit ist das auch wieder eher ein Hinweis auf etwas Psychisches. Die Schwankungen (mal da; mal weg) sind ganz normal, bis es ganz weg ist kann das einige Monate dauern. Bei mir hat es über ein Jahr gedauert…

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        bei mir ist es aber echt merkwürdig ich wache plötzlich auf mit dem gefühl ich ersticke gleich ohne vorher daran gedacht zu haben.
        Kann das glaub ich immernoch nicht realisieren das es von der Psyche kommt sber Ja du hast recht wenn es was körperliches wäre wäre es 24 Stunden da..

          • Wenn es psychisch ist und man den Grund behebt bzw. besser gesagt daran arbeitet, dann glaube ich das es nur in den seltensten Fällen nicht weggeht

        • Du hast vielleicht nicht bewusst gesteuert daran gedacht, Dein Unterbewusstsein aber vielleicht schon. Das kann ich allerdings nicht so schnell erklären 🙂 Vielleicht werden es einmal ein paar Beiträge zu diesem Thema auf meiner Seite. Der Mensch denkt bzw. handelt im Durchschnitt mit weniger als 5 % mit bewussten Entscheidungen und Gedankengängen, das meiste kommt aus dem Unterbewusstsein.

          LG
          Marco

          • Hallo Marco,

            ich habe die Tage nochmal mit mehreren Ärzten darüber gesprochen, die gaben mir als Tipp nicht mehr daran zu denken. Das ich das nur hätte, weil ich viel zu viel daran denke und mich nur darauf konzentrieren würde. Keine Ahnung wie man so einen Kloß ignorieren soll, vorallem nach dem ich gegessen habe, die Übelkeit + das Gefühl das ich das nicht runterschlucken kann.

            Lg
            dilay

          • Hallo Dilay,

            bei solchen Ratschlägen wäre wohl ein sehr guter und fachkundiger Psychologe die bessere Wahl. Einfach so ohne Basis nicht mehr dran zu denken ist eher schwierig, ich frage mich auch ob es Zielführend wäre…

            LG
            Marco

          • Hallo Marco,

            da hast du vollkommen recht. Ich muss nur leider jetzt bis März warten bis ich zu meinem Termin beim Psychologen gehen kann. Deshalb suche ich nach Alternativen, weil ich noch bis dahin eine lange Zeit vor mir habe

            LG
            Dilay

  4. Hallo,

    ich habe das gleich wie ihr ? war auch beim arzt und mir konnte niemand helfen
    Marco kannst du mir bitte erklären was das genau ist? Bilde ich mir das ein oder warum kommt mir das so vor als hätte ich eine kugel im hals ? habe das seit 2 monaten und bi zufällig auf diese Seite gestoßen

    • Hallo Sandy,
      wenn Du bei einem Arzt warst und hast alles checken lassen dann ist es wohl eher psychischer Natur. Bei mir ist es nur noch sehr abgeschwächt und sehr selten der Fall mit dem „Kloß im Hals Gefühl“. Du bildest es Dir nicht ein, das Gefühl ist da, selbst den Kloß bzw. die Verspannung kann bei manchen Menschen sogar von erfahrenen Physiotherapeuten ertastet werden. Als ich in der Klinik war, sagte man mir das dieses Kloßgefühl zu den absolut häufigsten psychosomatischen Symptomen überhaupt gehört. Ausgelöst durch z.B. Stress, Überbeanspruchung, Traumata, Trauer, Mobbing, geringes Selbstwertgefühl, Verhaltensprobleme…. es gibt sehr viele Ursachen. Die meisten Kloßgefühle gehen dann weg, wenn man diese Ursachen im inneren bearbeitet hat, manchmal auch einfach wenn einiges an Zeit vergangen ist und man sehr viel Ruhe und Entspannung hatte. Oft reicht auch ein Gedanke an das Kloßgefühl um es zu verstärken, der Körper reagiert auf die Gedanken, wir sind nicht einfach nur biologische Maschinen.

      LG
      Marco

      • Hallo, zu welchem Physiotherapeuten kannst du mich empfehlen? Das müssen glaub ich echt nur sehr gute Physiotherapeuten können..

        Hat es bei dir fünf Monate gedauert oder ein Jahr?

        Ich habe nachts das Gefühl das an meinen Adern etwas nicht stimmt ich bin so extrem am zittern, das führt glaub ich bald sogar zu einer Panikattacke..
        Ich hatte auch keinen Stress aber habe oben gelesen das es von Monaten zurück kommen kann, das es dann wahrscheinlich mein Fall.
        Bei mir sieht man den Kloß nicht sowie bei dir oben auf dem Foto jedoch spüre ich was an meiner Schilddrüse.
        Das glaube ich auch das das viele haben aber ob es bei jedem so lang anhaltend ist, ist fraglich denn jedem dem ich das erzählt habe, hatte noch nie so ein Gefühl monatelang sondern nur mal paar Stunden allerhöchsten.
        Was genau in unserem Körper passiert in dem Moment, würde ich auch gerne erfahren, wenn du das vielleicht weißt ?

        Dankeschön im Voraus ?

        • Hallo Sandy,

          ich war in einer Klinik über 9 Wochen in Dahn (Felsenlandklinik), einen eigenen Physiotherapeuten habe ich nicht, ich habe in der Klinik zufällig eine Physiotherapeutin kennen gelernt die mir das ebenfalls bestätigt hat. Ein paar Griffe können bereits helfen. Zittern und ähnliche Symptome hatte ich auch in den Nächten der ersten Monate. Manche Liegepositionen waren unmöglich und ich hatte heftige Schlafstörungen. Auf dem Foto sieht man nur meinen Kehlkopf keinen Kloß:-) Es war bei mir auch das Gefühl auf ungefährer Höhe (leicht unter) der Schildrüse. Es hatte einige Monate gedauert bis es so halbwegs Ok war. Jetzt nach über 15 Monaten ist es nur noch sehr selten da und wenn überhaupt dann abgemildert. Ich habe jemanden kennengelernt der hatte das über 1 Jahrzehnt, als er dann in Rente gegangen ist, da war es nach einem Jahr verschwunden. Ursache war nie feststellbar, an ein psychische Probleme erzeugt von viel zu viel Stress und Ärger am Arbeitsplatz hatte keiner seiner Ärzte gedacht. Ich glaube das der Körper bei solchen Symptomen einfach völlig verspannt und verkrampft und mit Stresshormonen überflutet wird. Bei mir ging das ganze psychisch soweit, dass ich einige Monate unter Asthma ähnlichen Symptomen litt, einmal Kloß, dann wieder räucheln, Reizhusten und Luftgeräuche beim atmen, dann wieder Kloß. Auch das ist inzwischen nur noch extrem selten und in abgemilderter Form da. Mir hat am meisten geholfen alle Probleme und Situationen in meinem Leben die nicht „optimal“ waren durchzusehen und ehrlich aufzuarbeiten und vor allem meinen Lebensstil deutlich und nachhaltig zu ändern. Ich bin immer noch auf diesem Weg und werde ihn auch nicht mehr verlassen.

          LG
          Marco

          • Hallo nochmal 🙂
            Ja ich würde auch sehr gerne in so eine Klinik gehen, ich habe glücklicherweise den Vorteil dass ich zur Zeit Stundentin bin und auch öfter mal zu Hause bleiben kann um mich auszuruhen.
            Oh sorry, du hattest ja im Text oben erwähnt das man den Kloß bei dir auch sehen konnte von der Seite, deshalb dacht ich das sich das Bild darauf bezogen hat.
            Ich habe einen sehr kleinen Umfeld und halte mich grundsätzlich von Stress fern. Aber der Grund muss ja psysisch sein, organisch wurde alles abgecheckt.
            Das der Körper Stresshormone auslöst, sagte mir auch meine Hausärztin. Jedoch fängt das ja irgendwie von selbst an und dann wird das halt schlimmer weil man dadurch Angst bekommt.
            Ich habe sogar Übelkeit und Magenkrämpfe bekommen, weiß nicht ob das damit was zu tun hat aber denke das kommt auch vom Stress der damit verbunden ist.
            Hattest du in der Klinik auch auf Psychologen getroffen, die dir noch weitere Tipps gegeben haben ?
            Ich habe auch auf Personen getroffen die mir sagten, dass es irgendwann von selber weg geht, das man geduldig sein muss, nur ist es halt seltsam wenn es keine Medikamente für das gibt, was du hast.

            Liebe Grüße.

          • Gruß zur Nacht 🙂
            Ich war in einer Hypnoseklinik, da waren richtig gute Psychologen ja und etliche andere Betroffene. Ich hatte insgesamt für fast 15 Jahre Reizdarm, auch das ist inzwischen weg. Bei mir kam alles von Kindheitsbeginn und Problemen dieser Zeit bis hin zu dem extremen Dauerstress und Ärger im Berufsleben zusammen. Aber es war gut das es so kam, sonst würde es mir nicht so gut gehen wie es mir jetzt geht, geändert hätte ich ohne die vielen körperlichen Symptome und Zusammenbrüche die ich hatte nicht viel oder zumindest viel zu langsam in meinem Leben. Es waren insgesamt um die 20 Symptome, alle psychisch. Viele 100 verschiedene Krankheiten sind psychischer Natur, klar gibts auch diverse Medikamente die auch Symptome blocken, runter fahren, beruhigen, still schalten, entkrampfend wirken…. das ist aber Sache eines Arztes, für mich sind solche Medikamente absolut nichts und meiner Meinung nach auch nicht die Lösung. Ich kenne so viele Leute die seit Jahren Psychopharmaka schlucken, von vielen würdet Du das nicht einmal ahnen, geholfen hat es den wenigsten, zumindest hat mir keiner dieser Menschen gesagt seit ich Pille xy nehme sind alle meine Symptome und Probleme weg. Solche Sachen kann man meiner Meinung nach nicht mit Pillen wegbekommen, bestenfalls unterdrücken, aber das ist wohl nicht die Lösung. Vielleicht nutzen die Medikamente was in absoluten Ausnahmefällen aber das soll ein Arzt und dessen Patient individuell entscheiden.

            p.s. ich war in dieser Klinik http://www.alternativ-gesund-leben.de/die-felsenlandklinik-in-dahn-meine-bewertung-und-meinung-zur-hypnose-klinik-nach-9-woechigem-aufenthalt/

            LG
            Marco

  5. Meine Symptone haben sich jedes mal geändert bis jetzt. Mal Kloß im Hals, mal Schluckbeschwerden, Meine Adern tun mir sehr weh und sind stark sichtbar, Sehr starke Kopfschmerzen, Verspannungen etc, Schwindel.
    Hattest du ähnliche Symptone?

    War auf der Seite von deiner Klinik, hat sich sehr hilfreich angehört, jedoch sehr weit von mir entfernt leider ?

    Stress ist leider immer ein Faktor der einen Krank macht, nur ein Leben ohne Stress gibt es so gut wie garnicht.

    Liebe Grüße Sandy

    • Hallo Sandy,

      das mit den Adern hatte ich zu Beginn des Ganzen letztes Jahr auch, man hat sie sogar am Kopf und an den Schläfen regelrecht „dick“ gesehen, ich stand extrem unter Stress, die Verspannungen waren enorm bis in die Schultern hinein, teils so stark das der ganze linke und rechte Halsbereich verhärtet war. Unterhalb des Kehlkopfes gab es zur schlimmsten Zeit sogar ein leichtes knack Geräusch wenn ich leicht nach oben und unten gedrückt hatte. Schwindel und Überlkeit war auch dabei. Ich war auch äußerst Infekt anfällig. 8 Jahre vorher so gut wie nie krank… Jetzt geht es wieder stark in diese positive Richtung, wenn was angeflogen kommt geht es bei mir schnell wieder weg. Im Leben kommen sehr sehr viele Dinge auf einen zu, der Umgang mit diesen Dingen ist aber das entscheidende. Heute fühle ich bei vielen einst sehr stressigen, ärgerlichen oder aufwühlenden Dingen überhaupt nichts mehr Negatives, was auch nur ansatzweise Stress oder Ärger erzeugen könnte. Früher hätte ich ich mich bei diesen Dingen Tage und Wochen aufgeregt und gestresst. Das „Mindset“ dazu, die Einstellung und der Umgang können das Thema „Stress“ ganz erheblich reduzieren, manche vorher ärgerliche, stressige oder „ungerechte“ Situationen merkst Du überhaupt nicht mehr, Du merkst zwar was stattfindet, aber weder Dein Körper noch Deine Psyche sind dadurch gestresst, Du stehst dann da drüber. Ich glaube so kann man es am besten beschreiben.

      LG
      Marco

      • Hallo,

        warst du auch beim Arzt wegen den Adern? Wie lange hat das bei dir angehalten?/ Was hat dir geholfen?

        Ich habe das ja jetzt 2 Monate und versuche mich auch zusammenzureißen wenn mich etwas total aufregt, weil es am ende meiner eigenen Gesundheit schadet..
        Sowas ist natürlich gut weil man daraus lernt aber ich bin ja gerade noch in der Lage und während man das hat kann man noch nicht gut davon sprechen.
        Hoffe einfach nur das das bald weg ist und ich wieder meine Ruhe habe ?

        Liebe Grüße Sandy

        • Hallo Sandy,

          nein wegen den Adern war ich nicht beim Arzt, mein Blutdruck war zu der Zeit durch die Nerven auch ziemlich heftigen Schwankungen ausgesetzt, hoher Blutdruck lässt auch gern mal die Adern etwas mehr raus kommen, auch heftiger Stress und Ärger, das war aber nicht allein der Grund.. Die Psyche kann sich sehr heftig über den Körper äußern wenn man nichts ändert. Das mit den Adern war bei mir allerdings nur 1-2 Monate stärker, vor allem in der Anfangszeit, nach 3 Monaten war es ganz weg. Ich habe allerdings in Form von Meditation, Qi Gong, viel Ruhe, Lebensumstellung und den längerfristigen Austritt aus meinem Job viel dafür getan.

          LG
          Marco

    • Hallo Sandy,

      lass Dich mal beim Arzt auf alle möglichen Vitamin- und Mineralstoffmängel checken (einfacher Bluttest kosten ca. 30 Euro), zusätzlich Magnesium könnte helfen oder Arnika Salbe, eventuell bei Mangel auch Vitamin D und K, je nach Ernährungsweise auch B12, muss aber wirklich ein Arzt checken, das kann man nicht einfach so pauschal sagen. Sehr starke Verspannungen und Verkrampfungen führen natürlich auch irgendwann zu erheblichen Gliederschmerzen, Musekelproblemen und auch mehr sichtbaren Adern durch die Anspannung.

      LG
      Marco

      • Seit einem Monat gehe ich weder Arbeiten noch zur Uni (studiere hauptsächlich, arbeit nur mal so nebenbei) , um mich zu erholen, bin meist zuhause oder mal spazieren an der frischen Luft. Ich werde auch wenn es sein muss bei meinem Nebenjob kündigen wenn es Monate dauert hauptsache mir gehts es wieder gut. Wegen den Adern war ich heute beim Arzt die haben Blutabgenommen mal wieder keinen Organischen Befund. Blutdruck war ganz Ok. Es kann wohl an den Nerven liegen und deshalb soll ich zum Neurologen. Selbst Iboprofen hilft nicht.

        Mal schauen, werde wieder von Arzt zu Arzt geschickt..

        Liebe Grüße Sandy

        • Hallo Sandy,
          Ibo ist bei längerfristiger Einnahme äußerst schädlich für die Gesundheit und sollte immer nur kurzfristig -wenn es unbedingt sein muss- eingenommen werden. Das haben neben Wissenschaftler der Universität Oxford noch ganz viele weitere Mediziner und Forscher inzwischen herausgefunden. Ansonsten kann ein solches Medikament natürlich kurzfristig im Notfall Sinn machen. Ich habe selbst nach einer kleineren aber im Nachgang schmerzhaften OP darauf verzichtet, gesund ist das Zeug nicht. Ein Neurologe war auch meiner erste Anlaufstelle, ich drück Dir die Daumen das Du ordentlich untersucht wirst. Bei mir wurde sich ein paar Minuten Zeit genommen und dann die dringende Empfehlung für 3 Medikamente ausgesprochen die ich unbedingt nehmen sollte. Ein Antidepressiva, ein Schlafmittel und ein Protonenpumpenhemmer, ich habe nichts davon genommen und das Vertrauen in die Ärzte ist bei mir damals weiter gesunken, auch wenn es ganz sicher auch einige sehr gute Ärzte unter diesen gibt.

          LG
          Marco

          • Da stimme ich dir nur zu, mein Vertrauen zu den Ärzten ist auch extrem gesunken. Vorallem habe ich das Gefühl das die meisten Ärzte selber keine Ahnung haben was Globus Hystericus ist, die meisten sprechen davon das man sich die Schmerzen einbildet, wir sind doch nicht verrückt??‍♀️ Die gehen mit einem so um, als solle man sich nicht so anstellen, deswegen rede ich auch gerne nur mit den Leuten die das mal betroffen hat oder betrifft. Ansonsten versteht mich keiner.
            Ich hatte anfangs, bis heute sogar noch das Gefühl es wird nie wieder weg gehen. Jeden Tag ein neuer Sympton, mit Schmerzen und Stress verbunden.
            Erst das macht die Psyche doch kaputt…

          • Hallo Sandy,
            leider ist es immer noch so das sehr viele Ärzte mit klassischer bzw. reiner schulmedizinischer Ausbildung den Menschen mehr als Körper und funktionierendes Organsystem sehen, als ein Wesen mit Bewusstsein, Seele und Psyche, dass diesen Körper bewohnt. Ich kenne einige Leute denen wurden schon mehr als 10 verschiedene Psychopharmaka über die Jahre gegeben und deren Zustand ist dadurch nicht besser geworden, teils eher das Gegenteil, was aufgrund der oftmals vielen Nebenwirkungen und der nicht gelösten Probleme allein schon wahrscheinlich ist. Viel zu kurze Untersuchungen mit sehr wenig Zeit, teils null Ahnung von Ernährung und Vitamin/Mineralstoffversorgung des Menschen, übereilte Medikamentierung usw. sind leider nicht selten. Trotz allem gibt es echt gute Ärzte. Ich mag insbesondere die Kombination aus einem Arzt der sowohl Schulmedizin, als auch Ernährung und Naturheilkunde vereint. Ich habe zwei Ärzte, einen Schulmediziner, der einem aber auch in Sachen Psyche versteht und selbst so etwas ähnliches durchgemacht hat und einen Naturheilkundler mit Schulmedizin Ausbildung der auch etwas von Ernährung versteht. Sowohl unter den Schulmedizinern als auch unter den Naturheilundlern/Heilpraktikern gibt es gleichermaßen schwarze Schafe. Man muss für einen guten Arzt teils wirklich lange suchen. Verrückt bist Du sicher nicht, Dein Inneres gibt Dir Hinweise über Deinen Körper das etwas nicht passt und da die Ärzte nur rein organisch geprüft haben und nichts gefunden haben, wissen die auch nicht weiter. Woher auch, sowohl Psyche als auch Ernährung, Nährstoffe und Co finden in einem klassischen ärztlichen Studium bzw. deren Ausbildung kaum Platz und schon gar nicht in der ausführlichen Variante.

            LG
            Marco

  6. Hallo Sandy,

    Nimm mal Baldrian Tropfen oder Neurexan, die helfen mir etwas um mich zu beruhigen.
    Bei mir ist es genau so alle paar tage neue symptone :S ich habe auch mal paar tage garnichts und dann kommt es wieder.
    Ich würde sehr gerne jeden weiter helfen können der das auch hat, ich kann aber leider nur sagen wir müssen geduld haben und dürfen uns nicht stressen… und dann geht das hoffentlich weg ?

  7. Schönen Abend,

    Das sehe ich auch so Marco, den Vitaminmängel test werde ich auf jeden Fall auch machen, welcher Arzt ist da gefragt? Der Hausarzt?
    Und zum Thema gesunde Ernährung, da du dich sehr gut damit auskennst, wie sollte ich mich am besten Ernähren vorallem in meiner jetzigen Phase, ich denke die Ernährung spielt da auch eine große Rolle.
    Mit Sport möchte ich jetzt auch anfangen täglich etwas für meinen Körper zu tun.

    Und zu deinem Aufenthalt in der Klinik, hätte ich eine Frage undzwar, nach den 9 Wochen die du da warst, ging es dir nachdem du die Klinik verlassen hast sofort besser, oder hat das auch noch einige Monate gedauert? Was hat dir dort genau geholfen, die Kontaktsperre zu anderen Menschen, die Ärzte die mit dir gesprochen haben?

    Ich bedanke mich herzlich für alle Antworten.

    Liebe Grüße Sandy

    • Auch einen schönen Abend 🙂
      Ich habe den Vitamin/Mineralstofftest bei meinem Hausarzt gemacht, viele Ärzte halten davon leider nicht so viel. Preis war knapp 30 Euro, gemessen wurden über 20 Extrawerte Von Vitamin C,D, E, B Vitamine bis Zink, Selen, Magnesium usw. Ich hatte mehrere teils heftige Mängel, weil der Körper psychisch und stresstechnisch total auf Reservemodus war und meine Ernährung davor zwar keine Katastrophe war, jedoch auch nicht besonders gesund. Ich habe dann mit Nahrungsergänzung und Ernährungsumstellung innerhalb von einem Jahr mit laufenden Bluttests bei meinem Arzt meine Mängel größtenteils beseitigt.
      Was ich bei meiner Ernährung geändert habe… 100 % frei von Zusatzstoffen, keinerlei Fast Food oder Fertigprodukte, keine Industriemilch oder deren Produkte, viel weniger Getreide, vor allem Weizen, jede Menge selbstgemachte frische Smoothies, Wildkräuter, Gemüse, Obst, viel weniger Fleisch, vor allem rotes Fleisch und eher Meeresfrüchte und Fisch (keine Zucht) und ganz erheblich weniger Industriezucker. Der Körper braucht aber erstmal einige Zeit um sich wieder aufzufüllen und zu entgiften, ein paar Monate dauert das schon bis man richtig was merken kann. Einige Blutwerte brauchten ein halbes Jahr bis sie wieder als „Ok“ galten. Mein Vorrat an Magnesium, Kupfer und Zink war durch die vielen stressigen Jahre und die Ernährung unten. Viele dieser Mineralstoffe können psychische Krankheiten oder psychosomatische Symptome fördern wenn sie fehlen. Selbst das allseits bekannte Magnesium oder auch Vitamin B12 sorgen bei einer Unterversorgung für erhebliche Probleme und können langfristig sogar dauerhafte Schäden verursachen wenn es deutlich unterversorgt bleiben.

      Sport, such Dir am besten was entspannendes oder leichtes, ideal wäre Schwimmen, Wald Spaziergänge, Qi Gong, Tai Chi….. Ich habe damals mit Qi Gong angefangen und mache es auch jetzt noch jede Woche regelmäßig.

      Meditation ist sehr gut, ich meditiere täglich mindestens 30 Minuten, Meditation wirkt, man kann die durch Meditation verursachten Veränderungen im Gehirn sogar im MRT wissenschaftlich nachweisen.

      Sowohl Sport als auch Meditation brauchen ähnlich wie Ernährung natürlich auch erstmal einige Wochen bis Monate ehe sie sich richtig positiv bemerkbar machen.

      Zum Thema Klinik und davor, ich hatte im Sommer (Juni) letzten Jahres den ersten von vier heftigen Zusammenbrüchen, während dieser Zeit und bis Mitte November ging es ersteinmal psychisch mit starken Schwankungen steil Berg ab, also gut 4 Monate runter, wobei das eher in Wellen passiert ist mal war es erträglich, dann mal schlecht und einige Tage extrem übel, teils mit phasenweise schweren Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken, der Kloß im Hals war vergleichsweise „milde“ dazu. Bis Mitte November hatten sich so um die zwanzig Symptome angesammelt. Maßnahmen und das Eingeständnis das es an meiner Psyche gelegen hatte und an meinem bisherigen Lebenswandel/Umfeld hatte ich erst im Oktober ergriffen, Vitamin D und einige andere sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel, sowie der Beginn mit Qi Gong und Meditation, sowie langsam verbesserter Ernährung waren die ersten Umstellungen, sowie raus aus meinem Job Anfang November und ganz viel Ruhe. Zu Beginn des Dezembers hatte ich dann mein Vorstellungsgespräch in der Klinik. Zum 3 Januar durfte ich dann dort hin. Vorher war meine Stimmung und mein Zustand schon etwas besser, aber noch weit weg von gesund und normal. Insgesamt waren es sowohl Berg ab, als auch später Berg auf eher Wellen, nie konstant. Man kann sagen Aufwärts ging es 2-3 Schritte vor und mal 1-2 Schritte zurück. In der Klinik ging es die ersten zwei Wochen erst mal ordentlich nach unten mit meiner Psyche. Das ist keine Klinik mit dem Motto „Hier iss das Psychopharmaka und wir reden 1 Stunde die Woche“. In solch eine Klinik wäre ich auch nie hin. Das waren weit über 100 Stunden Hypnose, 4 Wochen totale Kontaktsperre, kein „Erholungsprogramm“ oder unnötige Ablenkung. Das ist ein Krankenhaus Schwerpunkt „Psychiatrie/Hypnose“. Man schaut ganz ganz tief in sich selbst, seine Vergangenheit und seine Verhaltensweisen hinein. Das strengt richtig an, ich habe sehr viel geheult, Angst gehabt und noch einiges mehr. Genau das aber ist es was mir den Erfolg gebracht hat, nur mit sich beschäftigen, alles hoch wühlen und dann bearbeiten, vieles davon mit dem erwachsenen Ich, denn einiges kam aus der Kindheit, da war so viel was mir damals gar nicht mehr bewusst war, aber es bleibt bei jedem Menschen im Unterbewusstsein. Die Therapie dort ist sehr unkonventionell, aber auf wissenschaftlicher Basis und wird sogar von der gesetzlichen Krankenkassen offiziell unterstützt bzw. bezahlt. Mein persönlicher Therapeut war Top und ich bin ihm auch heute noch sehr dankbar für seine Unterstützung. Heilen kann man sich letztendlich nur selbst, das kann sehr schmerzhaft sein, lohnt sich aber auf jeden Fall!
      Falls Du spezielle Fragen hast die zu diesem Thema privat sein sollen und du bei Facebook bist kannst Du mir auch gerne dort schreiben, ich helfe gern.

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        ich habe leider kein Facebook, aber vielen Dank du beantwortest ja hier schon alle Fragen sehr ausführlich und genau. Solche Menschen brauchen wir öfter in dieser Gesellschaft…

        Ich habe jetzt nach Monaten endlich realisiert das es psysisch ist, anfangs wollte ich das nicht wahrhaben. Bis vor paar tagen sogar nicht. Habe mit der Freundin von meiner Freundin gesprochen, die Psychologin ist und sie hat mir genau dasselbe gesagt. Das es psysich ist, das selbst die Rückenschmerzen Psyche sind. Das eine Therapie gut tun würde, jedoch muss ich erstmal noch warten auf meinen Termin wie schon oben erwähnt. Ich hoffe mein Körper verarbeitet das bald, das ist auch das einzige was mich beruhigt.

        Habe mir Magnesium tabletten gekauft zum Einnehmen, gestern waren es die Adern heute wieder Kloß im Hals und Schluckbeschwerden. ?

        Was meinst du damit, es kann schmerzhaft sein sich selber zu heilen?

        Das mit dem Heulen und Angst haben, habe ich auch sehr oft ?

        Ich glaube je früher man das akzeptiert das es von der Psyche kommt desto schneller wird man das los. Der erste Schritt ist ja immer so das Akzeptieren. Oder wie siehst du das?

        Liebe Grüße Sandy

        • Hallo Sandy,

          das mit dem „kann schmerzhaft sein“ bezieht sich darauf Dinge zu verarbeiten bzw. zu bearbeiten die in der Vergangenheit liegen und damals schon unangenehm, traurig, schmerzhaft, oder auch anderweitig auf der Gefühlsebene und der Psyche liegen. Ja die Akzeptanz das man psychische Probleme hat ist der erste richtige Schritt. Übrigens haben die meisten Menschen mehr oder weniger psychische Probleme und „unverarbeitete Baustellen“ im Leben, deswegen sind die ganzen Psychologen und Klinken auch so randvoll und ausgebucht. Bei manchen guten Psychologen wartet man bis zu 6-8 Monate auf einen Termin.
          LG
          Marco

          • Hallo schönen Abend ?
            Ich nehme seit 5 Tagen täglich eine Magnesiumtablette und mache seit einer Woche jeden Abend Meditation. Mit den Adern sind die Schmerzen zurückgegangen, der Kloß im Hals ist auch nicht seit dem so oft aufgetreten, heute habe ich wieder was gespürt aber sobald ich nicht darüber rede in dem moment oder nicht mehr daran denke ist das zum aushalten. Je mehr man sich da rein steigert in dem moment desto schlimmer ist das. . .
            In den letzten 2 Monaten hatte ich noch nie eine Phase wo es mir mal 5 Tage komplett gut ging. Ich hoffe nur es ist nicht wieder eine Schwankung.. Meditation tut aufjedenfall gut!
            Hast du eine meditations-musik empfehlung von youtube?

            Liebe Grüße und herzlichen Dank
            Sandy

          • Hallo Sandy,

            ich nutze im Moment nur selten Musik zur Meditation, ich bin ganz in der Stille und konzentriere mich nur auf meinen Atem und lasse die Gedanken kommen, beobachte sie und lasse sie vorbeiziehen ohne sie zu bewerten. Freut mich das es Dir etwas besser geht. Es gibt hunderte unterschiedliche Arten zu Meditieren. Wenn Du etwas entspannendes suchst, kann ich Dir folgende recht unterschiedliche Links empfehlen, die wirken natürlich sehr individuell und sind Geschmackssache 🙂
            https://www.youtube.com/watch?v=1ZYbU82GVz4&t=3045s
            https://www.youtube.com/watch?v=fDKeuOI8xvU
            https://www.youtube.com/watch?v=mr8GBzTsWqM&t=2066s

            LG
            Marco

  8. Hallo Marco,

    es war leider doch nur eine Schwankung, heute war es wieder schlimm mit dem Kloß am Hals.
    Da hat man immer einmal Hoffnung das es doch verschwunden ist und dann wird man wieder so überrascht…
    hoffe es verschwindet bald 🙁 ich glaub als die jenigen die das hatten könnt ihr mich am besten verstehen, es fühlt sich so an als ob keine lebensqualität mehr da ist…

    Deine Links habe habe ich mir angehört,
    werde morgen das mal mit der musik ausprobieren, dankesehr

    Liebe Grüße Sandy

    • Hallo Sandy,

      Schwankungen sind ganz normal, selbst heute habe ich das als noch wenn zu viel Stress da ist und mir mein Körper sagt „Jetzt ist auch mal gut, denk an Dich“. Am Anfang dachte ich auch „Jetzt ist alles vorbei mit dem Leben“, heute kann ich sagen „Wunderbarer Neuanfang, Danke!“ Manchmal ändert sich halt nur was wenn einem der Körper und die Psyche ein klares Stopsignal und klare „Nachrichten“ zum umdenken gibt.

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        ja da hast du vollkommen recht. Wie war das denn bei dir als es aufgehört hatte aufeinmal, war es dann niewieder mehr da und dann nur noch bei stress ganz selten? Ich hab mich so gefreut als ich 5 tage garnichts hatte, dachte die schwankungen wären so dass ich mal vielleicht einen tag nichts habe oder mal mehrere stunden.. und nicht 5 tage garnichts und dann wieder..
        Jetzt ist es wieder ununterbrochen da, mal sehr stark mal weniger stark aber es verschwindet nicht komplett.
        Es ist wirklich ätzend ?

        Liebe Grüße

  9. Ich habe bis jetzt nur mit liedern wo noch jemand spricht meditiert, das hat mich schon mehr oder weniger beruhigt, wo man mir noch genau sagt was ich tun muss

  10. Sorry das ich hier andauernd fragen stelle dazu, du bist aber wirklich der einzige Mensch der mich versteht und mir Tipps geben kann, ich vertraue darauf was du hier schreibst weil du das hinter dir hast und alles auf deiner Seite postest damit du andere Menschen auch beruhigen kannst ?

    • Hallo Sandy,
      Du brauchst Dich nicht fürs Fragestellen entschuldigen, ich kann Dich gut verstehen… Bei mir hat es nicht einfach plötzlich aufgehört, es war ein monatelanger Prozess mit völlig unterschiedlichen Schwankungen. Teilweisen war es Wochen überhaupt nicht mehr spürbar nach ca. etwas mehr als einem halben Jahr nachdem es angefangen hatte. Jetzt in der Weihnachtszeit wo ich beruflich deutlich mehr Stress habe merke ich es alle paar Tage mal etwas mehr oder einige Stunden halt auch nur ganz wenig am Stück. Ich denke so etwas kann schon 2-3 Jahre dauern bis es ganz weggeht und man sein Leben nachhaltig geändert hat. Wenn man natürlich nichts ändert und sogar noch Stress und negative Einflüsse verstärkt, dann kann es wohl auch Jahrzehnte bleiben. Gut ist schon mal, dass sich dass Kloßgefühl im Hals bei Dir nicht permanent extrem stark zeigt und sich sogar zwischen drin „abmeldet“ und abschwächt.
      LG
      Marco

      • Ich kenne das Kloßgefühl ja von damals, ich hatte eine Trennung und jedesmal wenn mich das beschäftigt hat,hatte ich das Kloßgefühl mal ab und zu für paar Minuten.
        Damit kann ich auch leben, das sind einige minuten wo ich weiß, es geht gleich weg sobald ich nicht mehr an den „Stress der es verursacht hat“ denke.
        Aber das sogenannte „globus hystericus“ ist ja schon was ganz anderes das fängt plötzlich an (bei mir vor 1,5 Monaten etwa sehr stark) und man weiß nicht wann es endgültig verschwindet. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt ,es ist oft auszuhalten, aber manche tage halt überhaupt nicht da wache ich so auf und egal was ich mache es hilft nicht und ich weiss dann auch nicht was der grund ist in dem moment.
        Es gibt immernoch Tage wo ich so Angst habe das das nie wieder weggeht, ich halte mich von allem fern seit ich das habe (Arbeit,Studium) habe sogar meine jahrelangen freundschaften beendet, weil bestimmte Menschen mich in dieser Phase mehr runtergezogen haben. Meditiere täglich, nehme Magnesium und Eisentabletten, gehe zum Physiotherapeuten . Ich weiß einfach nicht was ich mehr tun kann… Panikattacken habe ich zum glück nicht mehr weil ich eingesehen habe das es psysisch ist und weiß das ich nicht daran ersticke sondern es mir nur so vorkommt.
        Man sollte immer froh sein mit dem was man hat und das man gesund ist, ich bin auch gesund aber was allein ein „kloß im hals“ auslösen kann, das ein Mensch sogar Depressionen davon bekommt ist echt traurig.

        Liebe Grüße und gute Nacht ?

        • Hallo Sandy,
          wenn Du solche Ereignisse hinter Dir hast, dann kann es gut sein das Du sie noch gar nicht wirklich komplett verarbeitet hast und sie sich jetzt über die Psyche bzw. über den Körper wieder zeigen. So schnell geht das nur in den seltensten Fällen weg, ich kenne kaum jemanden der es wegbekommen hat und es gleichzeitig weniger als Jahr gedauert hat. Ich kenne das Gefühl auch noch aus meiner Kindheit, als es viel zu viel Ärger zu Hause gab zwischen den Eltern und viele private Probleme… Es kann sein das diese Symptome dann wieder auf irgend eine Weise zu einem viel späteren Zeitpunkt wieder auftauchen und man die Probleme erst im Erwachsenenalter bearbeiten und lösen kann. Im Nachhinein kann ich für mich persönlich sagen das alle psychischen Symptome von nicht verarbeiteten Traumatas, vergangenen Problemen die ich als Kind nicht bearbeiten bzw. lösen/ richtig verstehen konnte und dem extremen Stress und dem Umfeld am Arbeitsplatz kamen. Der Einzelhandel ist eine Branche die für Burnout prädestiniert ist, das haben viele Kollegen in unterschiedlichen Stadien, Personal wechselt ständig und es ist leider „Normalzustand“. Oft holt das auch wieder vergangene Ereignisse hoch, das macht der Dauerstress, Du fällst in alte Verhaltensmuster zurück oder versucht Lösungen zu finden die auf ganz persönlichen Eigenschaften bis weit zurück in deiner Kindheit beruhen. Aber auch das muss nicht der Auslöser sein, fast alles kann so etwas triggern, daher ist aus meiner persönlichen Sichtweise nur eine be/verarbeitung der früheren Ereignisse die Lösung und eine Abschaffung bzw. ein anderer Umgang mit dem was aktuell belastend wirkt. Der Rest wie Ernährung, Sport, Aktivitäten, viel Ruhe und Hilfe von einem guten Therapeuten… sind dabei natürlich sehr gute Unterstützer. Aber eines braucht es auf jeden Fall…. Zeit, viel Zeit. Unter 6-8 Monaten würde ich mir aus heutiger Sicht gar keine Gedanken mehr machen wann so ein Symptom oder die aktuelle Stimmung wieder weg geht. Was man über Jahre manchmal auch Jahrzehnte Negatives aufgebaut hat braucht einige Zeit um sich wieder abzubauen. Das Gefühl von einem Kloß im Hals war eines der am längsten dauernden Symptome und ist auch eines der letzten gewesen die ich Stunden am Tag durchgehend gehabt habe. Wie gesagt, selbst jetzt ist es in sehr abgeschwächter Form ab und zu noch da, aktuell etwas häufiger, da der Stresspegel höher ist. Inzwischen lösen sich nach und nach langsam auch meine ganzen Verspannungen am Körper die sich über Jahre aufgebaut hatten. Auch das unterstützt den Abbau des Kloß Gefühls unterhalb vom Kehlkopf bzw. am Hals deutlich, kann es aber auch zwischenzeitlich spürbarer machen, da durch die Entspannung halt „Bewegung“ in die Sache kommt, auf jeden Fall ist die Entwicklung positiv.

          LG
          Marco

          • Das stimmt, ich muss Geduld haben… Ich hoffe es ist nur eine Phase und nicht eben Jahrzehnte lang, denn ich versuche alles mögliche um den Stress nicht an mich heran kommen zu lassen.
            Der Körper kämpft selber dagegen, und mir wurde sogar von einem Arzt gesagt das genau dann wo ich das spüre der Körper gegen die Psyche kämpft.
            Naja, ich muss halt damit leben und alles auf mich zu kommen, habe aber daraus gelernt werde mit stress nicht mehr so umgehen wie ich das vorher getan habe, achte jetzt bewusster auf mein Leben.
            Ich hätte auch wenn ich das nicht bekommen hätte, niemals mit Meditation anfangen, ich wusste nicht einmal das das so sehr helfen kann..
            Das ist alles eine Lebenserfahrung aber man möchte halt von jemanden hören das es irgendwann weg geht, da ich sehr wenige bis kaum menschen kenne die das hattten hat es mich sehr glücklich getroffen auf deiner Seite ?
            Ich bedanke mich nochmal für alle Tipps und wünsche dir einen schönen Samstag Nachmittag ?

            Beste Grüße
            Sandy

          • Hallo Sandy,
            versuche Wörter wie „Muss“ zu vermeiden, Dein Körper kämpft auch nicht mit Deiner Psyche, Dein Inneres meldet sich über den Körper und dieser gibt Symptome, das ist äußerst nützlich. Um Dich noch etwas zu beruhigen, allein dieser Beitrag zum „Kloß Gefühl im Hals in Verbindung mit der Psyche bzw. als psychosomatisches Symptom“ wird im Monat weit über 1000 mal geklickt und gelesen und er ist dabei noch recht neu. Du siehst also wie viele Menschen es wirklich beschäftigt. Es sind viele Tausend allein nur im deutschsprachigen Raum die ein psychisch ausgelöstes Klosgefühl im Hals haben oder noch nach der möglichen Ursache dafür suchen“
            Ich wünsche Dir eine entspannte und ruhige Nacht
            LG
            Marco

  11. Hallo Marco,

    ich habe hier alles nachgelesen, könnte ich dich vielleicht noch einiges Fragen zu dem thema über Facebook?
    Wäre mega lieb von dir

    Freundliche Grüße
    Dilay

  12. Schönen Abend,

    ich habe seit Tagen Übelkeit wegen dem Kloßgefühl sobald ich etwas esse fängt das ab es kommt mir so vor als ob das essen nicht runtergeht. ?
    Erfahrungen damit?

        • Hallo Sandy,

          zu Anfang hatte ich öfter einen schnelleren Puls, manchmal 90 bis über 100 ja. Auch ab und zu vor dem Einschlafen und über Tag. Nach dem Aufwachen selten, außer es kam ein Traum oder es wurde was verarbeitet das arg aufgewühlt hat.

          LG
          Marco

          • Ich hatte jetzt 10 Tage garnichts also ganz selten was und heute wieder weil ich stress habe muss viele Dinge erledigen weshalb ich jetzt Zeitdruck habe. Dies konnte ich vorher nicht tun weil das da ja 24 Stunden lang schlimm war, jetzt wo es besser geworden war dacht ich mir ich kann damit loslegen…

            Meine Frage hierzu, jetzt nach über einem Jahr wo du das nicht mehr hast, und mal stress hast, ist das Kloßgefühl dann genauso stark wie damals in deiner Phase oder eher leichter ?

            Du wurdest krank geschrieben für eine lange Zeit habe ich oben gelesen, hat der Psychologe oder Neurologe gemacht?

            LG
            Sandy

          • Hallo Sandy,

            das Klosgefühl ist heute nur noch viel schwächer und viel seltener da, selbst bei sehr hohem Stress bleibt es weniger und nur kürzere Zeit vorhanden. 10 Tage fast nichts vom „Klos im Hals“ gespürt bei Dir, das zeigt im Grunde dass es in die richtige Richtung geht. Bis man wieder „richtig Leistung“ geben kann dauert es viele Monate, manchmal auch Jahre. Dein Körper ist Dein Freund und Helfer, Dein Inneres zeigt Dir über ihn wann es genug bzw. zu viel ist, lass Dir viel Zeit! Ich war insgesamt 10 Monate krank geschrieben. Den Krankenschein hat sowohl mein Hausarzt als auch zeitweise (während des Aufenthalts) die Klinik ausgestellt. Ein reiner Psychologe ohne ärztliche Qualifikation und Anerkennung darf meines Wissens keinen Krankenschein ausstellen. Der Neurologe, Hausarzt und auch der Psychiater kann hingegen eine AU geben.

            LG
            Marco

  13. Hallo Marco,

    ja genau.. 10 Tage hatte ich überhaupt nichts, bin gut aufgewacht konnte normal essen ohne Schluckbeschwerden, war auch in den Tagen nicht infektanfällig. Davor war es so das ich wenn ich kein Kloßgefühl hatte, Krampfadern hatte oder Irgendeine Entzündung zum Beispiel am Auge. Ich merke schon das es am Stress liegt, sobald ich mich unter Druck gesetzt fühle fängts schon an mit dem engegefühl. Das Problem ist man kann ja nicht alles stehen und liegen lassen für paar Jahre oder sehr viele Monate… Habe jetzt 2 Monate garnichts gemacht sprich mich nur ausgeruhrt, viel meditiert, nehme seit knapp einem monat magnesiumtabletten und gehe zum krankengymnastik.

    Ja ich denke auch das das jetzt noch einige Monate in anspruch nimmt, aber das es jetzt bereits nach 2 Monaten was besser geworden tut mir auch schon gut. Das Kloßgefühl ist auf jeden Fall ein Hinweis für mich das etwas nicht stimmt, ich nehme das auch Positiv auf aber diese Phase das man das dann Monate lang DURCHGEHEND hat ist bei mir der Grund gewesen weshalb ich so oft Panikattacken und Schlafstörungen hatte. Das das sowie bei dir jetzt selten passiert und kurz, damit komme ich gut klar, das weiß ich weil ich das ja vorher auch kannte :/

    PS: frohe Weihnachten (nachträglich ?)

    Wünsche dir eine gute Nacht
    Sandy

    • Hallo Sandy,

      das Klosgefühl im Hals hatte sich bei mir auch gerade in den ersten Monaten mit anderen Symptomen abgewechselt, Sodbrennen zu Beginn, später Reizhusten und Asthmasymptome. Heute tauscht es selten mal auf und hat noch viel seltener stark abgeschwächte Begleiterscheingen wenn es abklingt. Ich kenne Dich zu wenig und bin kein professioneller Therapeut, aber wenn ich so lese was Du schreibst, dann warst Du mit Deinem Leben in den letzten Jahren eher nicht so zufrieden und eingeengt, bzw. konntest nicht wirklich Du selbst sein. Lass Dir viel Zeit mit allem und mach das was Du wirklich willst und nicht das was anderen wollen oder erwarten. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben, erst wenn es Dir wirklich gut geht und du viel Kraft bzw. Energie hast kannst Du anderen helfen oder für sie da sein. Mach es Dir recht, nicht anderen. Wenn Du Zeit und Ruhe willst, dann nimm Dir soviel Du brauchst.

      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        Danke für deine Hilfe. Nein es stimmt nicht ganz aber schlechte zeiten hatte ich aufjedenfall in den letzten Jahren auch. Ich bin auch ein hilfsbereiter Mensch aber ich geh natürlich vor. Das was ich oben geschrieben habe das ich keine zeit habe um sachen monatelang stehen zu lassen das ist auf meinen beruf bzw auf meine uni bezogen.
        Sobald ich auch daran denke oder mit etwas anfange bsp. eine hausarbeit schreiben krängt mich das sehr ein weil ich da 6-7 stunden am tag dran sitzen muss und ich habe gemerkt das es dann am nächsten Morgen wieder eng am Hals ist.

        Du hast ganz oben geschrieben das du auch menschen kennst die das ganz ‚kurze’ zeit hatten 2-3 Monate, wie sieht das bei den Leuten jetzt aus?

        Liebe Grüße
        Sandy

          • Hallo Marco,

            Was bei mir auch sein kann ist, ich habe mich vor einigen Monaten das erste mal verschluckt und hatte 2 tage lang das Gefühl das da immernoch was in der Speiseröhre ist, es war eine Speiseröhrenentzündung. Einige wochen später und dann mehrmals hinterher habe ich mich wieder aufs neue verschluckt und hatte mittlerweile dann schon Angst beim kauen.
            Direkt 2 Wochen später hat dann dieses Klosgefühl angefangen. Vielleicht habe ich einfach auch daher meine Angst, weil Schluckprobleme habe ich immernoch.

          • Hallo Sandy,

            das wäre dann eine Kombination aus physischen und psychischen Faktor bei Deinem Klosgefühl im Hals, das kann natürlich auch die Ursache sein. Aber wenn ich so alles lese was Du geschrieben hast, dann scheint mir das als Grundauslöser eher nicht der Fall zu sein. Aber wie gesagt ich bin weder Arzt noch Psychologe und eine Ferndiagnose ist selbst durch diese Personen nur sehr schwer möglich. Von daher bleibt der Ursprung des Klosgefühls und der psychischen Reaktionen noch offen, außer Du findest diesen Ursprung selbst, lernst mit ihm oder der aktuellen Situation umzugehen oder hast professionelle Hilfe dabei um die Ursache/die Ursachen zu finden. Ich drück Dir die Daumen im neuen Jahr!

            LG
            Marco

  14. Hallo Marco,

    Bei mir hat sich festgestellt das es an einer Histamin Allergie lag, und das seit längerem mit all den Symptonen wie Herzrasen, Depressionen Panikatacken und klos im Hals.
    seitdem habe ich aufgehört Brot sowie alles wo Hefe mit drin ist, Schokolade Nüsse etc zu essen und jetzt geht es mir auch wieder Gut.
    Und so eine Allergie hatte ich vorher nicht, wenn demnächst jemanden sowas passieren sollte und ein organischer Befund besteht empfehle ich jedem erst einen allergietest zu machen. Nicht sowie ich erst nach 5 Monaten.

    Gruß,
    dilay

    • Hallo Dilay,

      finde ich super das bei Dir eine Lösung gefunden wurde, vielen Dank für den Hinweis einer weiteren Möglichkeit die zu so einem Halskloß führen kann. Ich wünsche Dir alles Gute!

      LG
      Marco

  15. Hallo Marco,

    allerdings muss ich sagen das da Psychische Variante besser wäre, weil einem so viel
    Nahrung gestrichen wird unter anderem auch Gesunde Ernährung.
    Da ich im Laufe meiner Kloßgefühl-Phase so gut wie Jeden Tag Milch, Eier, Brot, Obst etc gegessen habe was meine Nahrungsunverträglichkeit nur noch verschlechtert, hatte ich monatelang die psychische Variante in Verdacht weil ich niemals darauf kommen würde.
    Würde dir auch empfehlen so einen Allergietest mal zu machen, es ist manchmal nur so eine Hilfe und hat ja auch keine Nachteile.

    Danke wünsche dir auch alles gute!
    Grüße,
    Dilay

    • Hallo Dilay,

      ich habe bereits vier Unveträglichkeits-Tests hinter mir. Es wurde einige Unverträglichkeiten entdeckt, die aber immer weiter zurückgehen, einige sind bereits komplett verschwunden. Seite 2013 habe ich damit begonnen meine Ernährung immer weiter umzustellen, dieses Jahr habe ich den Höhepunkt erreicht. Brot und Milch konsumiere ich nur noch extrem selten, Milch wenn dann nur Bio Milch von Demeter oder direkt Bio Rohmilch vom Bauern, Brot/Brötchen nur noch 1-2 mal im Monat. Seit 1.1. habe ich auf eine komplett vegane Ernährung umgestellt https://www.alternativ-gesund-leben.de/fazit-nach-einer-woche-roh-vegan-und-fasten-im-neuen-jahr-gewichtsveraenderung-und-bisher-gewaehlte-lebensmittel-als-neuer-roh-veganer/ und konsumiere aktuell gar keine Milch mehr. Die Auswirkungen sind bei mir äußerst positiv und ich kann die Vorteile die von vielen Veganern berichtet werden größtenteils teilen. Sollte ich wieder zur „normalen“ Ernährung zurückkommen, dann wird Milch, Brot, Eier und Fleisch auf maximal 2-3 Tage im Monat begrenzt. Industriemilch habe ich seit Januar 2013 keine mehr getrunken, das war gesundheitlich für mich eine sehr gute Entscheidung und hat sich auch positiv auf den Darm und die Unverträglichkeitsmarker ausgewirkt, diese haben sich signifikant reduziert, ebenso die Entzündungswerte.

      LG
      Marco

      • Hallo ihr beiden,
        Ich leide leider immernoch unter dem Klosgefühl. Histamin habe ich noch nicht getestet aber sehr gut zu wissen. Also auffällig war bei mir bis jetzt nichts ich hatte keine Übelkeit oder Darmprobleme beim verzehren von Milch oder Hefehaltiger Nahrung. Nagut wobei Dilay meint es hat das Klosgefühl und die Panikattacken ausgelöst.
        Psychisch ist das bestimmt auch noch zusätzlich. Ich frage mich wie lange das noch bei mir geht gehe täglich ins Fitnesstudio seit mittlerweile einem Monat um mehr Glückshormone auszuschütten, meine Vitamine nehme ich auch jeden Tag ( Vitamin C, Vitamin D, Magnesium, Calcium) Auf so Sachen wie Brot oder Eier oder Käse kann ich kaum verzichten, kaufe ich alles bio aber komplett verzichten würde mir da sehr schwer fallen ansonsten bin ich auch nicht der Mensch der sich so Ungesund ernährt.
        Aber was mich interessieren würde, kann das auch sein das wenn man Histaminintolerant ist nur auf einige bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiert, oder ist es so das man auf alle Nahrungsmittel verzichten muss die im Internet aufgelistet sind. Das wäre dann so gut wie fast alles.

        LIEBE GRÜSSE UND GUTE NACHT
        SANDY

        • Hallo Sandy,
          Histamin ist in verschiedenen Nahrungsmittel in unterschiedlicher Konzentration enthalten und schwankt zusätzlich stark bei Naturprodukten. Je nachdem wie stark die Histaminintoleranz ausgeprägt ist, kann es fast den gesamten Nahrungsbereich betreffen der erhöhte Histaminwerte aufweist. Mach Dir nicht so einen Stress, ich habe selbst jetzt noch gut 15 Monate nach dem ersten Kloßgefühl im Hals ab und zu das Symptom. Vitamine greifen im Durchschnitt ca. 12-15 Wochen nach der Einnahme überhaupt erst richtig, zumindest wenn sie sinnvoll und in richtiger Dosierung eingenommen wurden. Meinen Vitamin D Mangel habe ich unter ärztlicher Kontrolle und einem für deutsche Verhältnisse „Top“ Ausgangswert von 31ng/ml erst nach gut einem Jahr beheben können mit Durchschnittlich 5000-10000 IE Vitamin D3 am Tag, zu Beginn auch 20000 IE täglich (Kein Ratschlag meinerseits, ich habe das individuell auf meine Körpergröße und mein Gewicht mit meinem Arzt so ausgemacht). Bei manchen Mineralstoffen sind meine Depots zwar viel besser als noch vor 15 Monaten, jedoch noch nicht ganz voll. Das dauert alles… Meine tägliche Meditation mache ich inzwischen seit August letzten Jahres. Sport braucht auch seine Zeit bis sich der Körper verändert. Du wirkst so ungeduldig und gehetzt (nicht böse gemeint). Calcium bekommt man in der Regel über eine ausgewogene Ernährung genug, man braucht es normalerweise nicht supplementieren. Vitamin D + Calcium kann bei höheren Dosierungen Probleme machen, insbesondere dann wenn man nicht genug Vitamin K bzw. K2 dem Körper zur Verfügung stellt. Lass das aber unbedingt regelmäßig per Blutbild von einem Arzt checken. Für die Glückshormone und einen gesunden Körper sind vor allem auch Stoffe wie Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Chrom und Bor wichtig. Es besteht nicht gerade selten ein Mangel in diesen Bereichen. Zu Vitamin D habe ich eine große Artikelserie eingestellt: https://www.alternativ-gesund-leben.de/vitamin-d-die-grosse-artikelserie-ueber-vitamin-d-3-die-gesundheit-die-kofaktoren-sowie-moegliche-bekannte-gefahren-risiken-und-nebenwirkungen-bei-der-vitamin-d3-einnahme/

          LG
          Marco

          • Hallo Marco,

            Danke für deine Tipps. Ja ich bin auch sehr ungeduldig geworden, und es regt mich halt auf das das keiner versteht, ich glaube du verstehst mich aber in der Hinsicht auch. Man denkt einfach es geht nie wieder weg, habe seit Wochen wieder Panikattacken und wie gesagt bin auch relativ jung und das ist was ganz neues für mich. Klar es ändert nichts sich darüber aufzuregen, aber manchmal tut das einfach gut auszuschreiben was man denkt.
            Von meinem Umfeld hat das keiner und nicht mal die ganzen Ärzte bei denen ich war haben mal was davon gehört. Deswegen fühle ich mich auf dieser Seite wohl und habe einfach mal geschrieben was mir so durch den Kopf ging in dem Moment. Tut mir leid wenn es so gehetzt rüber kam.

            Grüße,
            Sandy

          • Hallo Sandy,

            ich war in der Anfangszeit auch total angestrengt und aufgeregt und nur am Suchen wie lange denn das mit dem Kloß im Hals und die anderen Symptome noch dauern könnten und was ich da überhaupt habe. Die richtige Besserung fing erst eine ganze Zeit später an. Monate später… Ich war auch froh um jeden der mir von ähnlichen Problemen berichten konnte und diese wieder losgeworden war. Insgesamt waren es mehr als fünf Leute die ich außerhalb des Internets persönlich kenne, einige davon schon sehr lange, welche sowohl das Kloßgefühl im Hals und die anderen Symptome auch wieder losgeworden sind. Jeder der sie losgeworden ist hatte sich ziemlich verändert, alle jedoch zum Positiven und gesünderen Lebenstil.

            LG
            Marco

  16. Hallo Marco,

    und ich werde halt leider auch nicht krank geschrieben von meinen Ärzten, habe keine
    feste Arbeit bin noch am Studieren aber mache halt nebenbei eine Aushilfe bei der ich natürlich auch krankgeschrieben werden muss. Da drückt das auch noch mit den finanziellen Problemen. Du hattest echt Glück mit den 10 Monaten die du krank geschrieben wurdest. Meine Ärzte sehen da keinen Grund ich soll nicht mehr daran denken und dann soll das Kloßgefühl auch wieder verschwinden. ( den Kloß auch nur einen Kloß sein lassen) Echt sehr Ätzend. Und das sagen alle 8-9 Ärzte bei denen ich war.
    (vom Hausarzt bis zum Neurologen)

    Ja auf jeden Fall, ich habe in der Hinsicht meine Ernährung umgestellt, Vitamine angefangen zu nehmen, Täglich eine Stunde Sport zu machen, Meditieren, Ausruhen, Stress kommen zu lassen es zu beobachten aber nicht zu bewerten und und und..
    Mal schauen, man sagt auch alles was geschieht hat seinen Grund.

    Schönes Wochenende
    Sandy

    • Hallo Sandy,

      finanziell ist das alles so eine Sache, ich habe eine Familie mit zwei Kindern zu ernähren und noch ein Haus abzuzahlen + Pferd zu unterhalten, aber das ist immer individuell 🙂 Ich hatte totale Existenzängste… Mein Arzt hat bei Depression, Angstzuständen, Panikattacken und den ganzen psychosomatischen Symptomen die ich hatte sofort eine Krankschreibung und die Klinikbestätigung/Einweisung veranlasst.

      „Ja auf jeden Fall, ich habe in der Hinsicht meine Ernährung umgestellt, Vitamine angefangen zu nehmen, Täglich eine Stunde Sport zu machen, Meditieren, Ausruhen, Stress kommen zu lassen es zu beobachten aber nicht zu bewerten und und und..“ klingt schon wieder nach Stress, nimm doch alle paar Wochen oder sogar Monate einen Punkt dazu und setze ihn konsequent und nachhaltig mit Leidenschaft um.

      Dir auch ein schönes Wochenende
      LG
      Marco

  17. Guten Abend ihr Lieben,

    ich bin nun auch zufällig nach langem Googlen auf eure interessante Unterhaltung gestoßen und habe alles etwas überflogen:).
    Ich habe leider ähnliche Symptome aber leider sogar mit deutlich mehr Symptomen und wollte mich etwas mit euch austauschen, ob ihr evtl auch noch ähnliche Symptome habt/hattet.
    Also bei mir ging es mit der anti Babypille an- die habe ich angefangen im März 2017 zu nehmen.
    Von dem ersten Tag an Durchfall, Hitzewallungen ab und an Zittrige Hände meine FÄ sagte, dass es sich nach 3-4 Monaten einstellt. Zudem war ich auch immer schnell gereizt.
    Nach 4 Monaten Einnahme habe ich mich fast dran gewöhnt bis im 5. Monat der Einnahme komplett das gegenteilige war Konzentrationsschwierigkeiten, frieren etc.
    Im 6. Monat hatte ich extremst Herzrasen, Schweißausbrüche und eine Grippe.
    Habe alles letztendlich auf die Grippe geschoben und die Pille weiter eingenommen, bis im 7. Monat in meinem Körper sich Silvester abspielte. Plötzlich ein Kloßgefühl mit immer noch anhaltender Grippe, Magenschmerzen vor allem sehr stark im Oberbauch und ein aufgeblähtes Bauch und wortfindungsstörungen und Konzentrationsstörungen.
    Beim HA kam dann eine leichte Schilddrüsen Unterfunktion raus und ich habe direkt die Pille abgesetzt und die lthroxin Tabletten eingenommen.
    Nach einem Monat Einnahme meinte die Fachärztin dann das ich die Tabletten nicht mehr nehmen brauch, da meine werte und meine Schilddrüse wieder gut ist.
    Mit dem absetzten der Tabletten fühlte ich mich wie auf Entzug.
    So zusammenfassend geht es mir seit August/September 2017 „besch…“ und die Ärzte können nichts finden.
    Symptome sind chronisches Klossgefühl im Hals ca alle 2-3 Wochen und dann hält das Gefühl 3-4 Tage an mit parallel extremer schmerzen im Halsbereich und Lymphknotenentzündung.
    Zudem Parallel ein extremer Druck im Kopf echt nicht auszuhalten und nicht zu beschreiben ich denke dann wirklich immer ich sterbe und werde panisch, parallel Muskelschwund, Kraftlosigkeit, Durchfälle und Verstopfung Appetitlosigkeit, Haarausfall, Gewichtsverlust und trotzdem eine aufgedunsene Haut und und und..
    Habt ihr Vlt auch ähnliche Symptome gehabt?
    Ich war schon bei zig Ärzten, die können alle nichts finden außer erhöhte Werte der weißen Blutkörperchen, erhöhter Cholesterinwert und Vitamin D langen, nehme da jetzt auch schon Tabletten führ.
    Ich mein ich bin wirklich für alles offen, Hauptsache ich werde wieder gesund, aber ich kann mir beim besten Willen irgendwie nicht vorstellen, dass es psychosomatisch ist was ich jetzt schon so oft von Ärzten gehört habe aber warum tritt es denn zeitgleich mit der Pille auf?!
    Meine größte Angst ist einfach, dass die Ärzte viel zu spät erkennen was mir fehlt und ich dann unter langfristigen Schäden leide, da ich im Kopf wirklich total benebelt bin und kaum normal denken kann.
    Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich 🙏🏻🙏🏻

    • Hallo Sunny,

      da ich weder Arzt bin noch sonstige medizinische Ausbildung habe, darf ich natürlich keine medizinische Ratschläge über das Internet geben. Was Du beschreibst ist wirklich heftig. Vielleicht hat die Pille Deinen Körper noch weiter durcheinander gebracht als er vorher schon war, übel finde ich das die Ärztin dann einfach gesagt hat „weiter nehmen“. Du hast etliche Symptome und das kann vieles sein. Ich würde Dir dringend weiterhin den Gang zu einem guten Arzt empfehlen der meiner Meinung nach idealerweise folgendes machen sollte: Kompletter Bluttest (nicht einfach nur das große Blutbild) d.h. ALLES checken, Alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Beim normalen Blutbild hat man zu wenig Werte. Den Jodstatus würde ich neben den Schilddrüsenhormonen nochmal ganz genau prüfen lassen. Lass Dein Blut auf Schwermetalle testen. Zudem würde ich die Dosierungen der Vitamine von einem medizinisch ausgebildeten Fachmann in diesem Bereich prüfen lassen. Ein Hormonstatus Deines Körpers wäre auch gut, zudem eine Stuhlprobe mit Test von allen möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Intoleranzen. Bei der Heftigkeit Deiner Symptome würde ich Dir zu einer zusätzlichen professionellen psychologischen Unterstützung raten. Es gibt sehr gute Ärzte, leider gibt es auch genug mit nur 10 Minuten Untersuchungen „kann nichts finden“ und fertig….
      Muskelschwund, Haarausfall, Gewichtsverlust, Druck im Kopf… das muss ganz dringend und ganz genau durch einen medizinischen Fachmann ordentlich geprüft werden. MRT im Krankenhaus z.B. wäre auch sinnvoll.

      LG
      Marco

  18. Hallo Marco,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Ja, leider ist es sehr schwer einen guten Arzt zu finden der einen auch wirklich ernst nimmt und sich Zeit nimmt.
    Mein Vertrauen zu den Ärzten sinkt von Tag zu Tag.
    Ich war zweimal in der Notaufnahme und die haben es nicht für nötig empfunden einen mrt zu machen.
    Stuhlprobe habe ich bei einer naturheilpraktikerin schon abgegeben, da ist bis auf den sehr erhöhten ph Wert und auf gewisse Ungleichheiten der Darmbakterien nichts raus gekommen. Histaminunvertäglichkeit liegt auch nicht vor.
    Was meinst du mit einer jod Untersuchung?
    Im Urin?
    Das hatte ich bei meinem Internistin angesprochen der hielt es aber für irrelevant.
    Für eine psychologische Betreuung bin ich auch offen i, ich habe nur Angst, dass die das letztendlich weil die keine Lust haben mich anständig zu untersuchen, alles auf die Psyche schieben und mir irgendwelche antidepressica verschrieben, was für mich nicht die Lösung ist.
    Zudem muss ich sagen, dass ich immer ein lebensfroher Mensch war vor der Pille, ich hatte immer nur gute Laune 3-6 mal die Woche beim Sport immer gesund ernährt usw.
    Deswegen verstehe ich das ganze einfach nicht und habe Angst nie wieder normal sein zu können :((

    • Hallo Sunny,

      ich finde das einfach nur unglaublich das man bei Dir nicht mal ein MRT macht, den kompletten Hormonstatus checkt (nicht nur Östrogen) und Jodwerte im Blut usw. Wenn das alles nach Einnahme der Pille passiert ist und Dein kompletter Hormonhaushalt vielleicht völlig durcheinander ist, dann kann das schon einige Zeit dauern bis es sich wieder normalisiert (Wenn es davon kommt). Ich finde es auch krass das bei derartigen Symptomen einfach gesagt wird „Nimm die Pille weiter“. Ich habe ebenfalls sehr wenig vertrauen in viele Ärzte und nach langer Zeit zwei gute Fachleute in meiner Umgebung gefunden die sich wirklich sehr bemühen. Wegen der Psyche, Du musst gar nichts nehmen wenn Du nicht willst. Ich war damals bei einer Neurologin die mir nach allerhöchsten 10 Minuten Gespräch ein Antidepressiva verschrieben hat und gleichzeitig Schlafmittel empfahl, sowie einen Protonenpumpenhemmer. Ich habe nichts davon genommen, das war auch für mich nicht die Lösung, trotz damals totalem Burnout. Heute sind alle gesundheitlichen Probleme bis auf ab und zu ein ganz schwaches oder kurzes moderates Symptom (leichtes Kloßgefühl im Hals) komplett weg. Dieses wird aber ganz sicher auch noch weggehen wenn die Zeit gekommen ist. Was gerade bei Jod „irrelevant“ sein soll ist mir auch fraglich. Jod ist extrem wichtig für den Körper. Geh vielleicht mal zu einem Radiologen der die Schilddrüse, die Hormone und den Jodstatus genau prüft. Ich hatte zu meiner Burnoutphase einen leichten Jodmangel, trotz 3-4 mal Fisch in der Woche. Ich habe wöchentlich fast 1 Kilo jodreichen Fisch zu mir genommen + ausschließlich Meersalz verwendet und sogar noch ab und zu Algen gegessen und trotzdem leichter Mangel. Der Körper verbraucht bei Stress und Belastungen mehr Jod als im Ruhezustand. Diese 100mcg Jod am Tag die empfohlen werden würden bei mir nicht den benötigten Bedarf decken. Ich nehme über die Ernährung 300-500mcg Jod am Tag auf (keine Empfehlung sondern nur eine Anmerkung). Du brauchst dringend gute Ärzte die dich mal richtig untersuchen keine vom Typ „5 Minuten Gespräch: Sie haben einen VIRUS, da geb ich mal Antibiotika“

      LG
      Marco

      • Die Ärzte wollen das ehrlicherweise mit der Pille alle nicht hören, also die nehmen mich nicht ernst, wenn ich sage, dass meine Symptome mit der Pille angefangen haben.
        Ich habe einfach Angst davor, dass die Pille irgendwas in mir ausgelöst hat was man nicht wieder rückgängig macht.
        Zum Radiologen traue ich mich gar nicht mehr, weil alle Ärzte sagen, dass ich die Schilddrüse komplett ausschließen soll und die Blutwerte in der Norm sind.
        War schon bei zwei Nuklearmedizinern und einer endokrinologin bin sogar 300km zu einer gefahren und die machen alle nur eins – Ultraschall und blutabnehmen.. mehr untersuchen die nicht.
        Meine Frauenärztin sagte heute, dass ich während meiner Periode mal hin soll und sie meine weiblichen Hormone untersucht.
        Zudem verstehe ich einfach nicht warum es bei mir immer chronisch do Schubweise kommt, mal mir schon die schlimmsten Krankheiten wie bspw. Ms etc aus.
        Ich verstehe auch nicht was es sein kann weil es einfach extrem viele Symptome sind, aber nach dem absetzen der lthroxin Tabletten ging es ganz ganz schlecht habe deswegen auch oft gedacht ob es die Schilddrüse tatsächlich ist und man das nicht sehen kann, aber meine Blutwerte sind ja auch gut widerspricht sich alles iWie.
        Naja…
        Jedenfalls danke ich dir, dass du dir die Zeit genommen hast um mir zu antworten und schön, dass du eine solche Plattform erstellt hast.

        • Hallo Sunny,

          vielen Dank erstmal für den netten Kommentar zur Plattform. 🙂 Wenn die Pille -> ein Hormone und das Thyroxin ebenfalls -> ein Prohormon solche Auswirkungen haben bei Dir, sowohl positiv als auch negativ, dann muss ja was körperlich nicht ganz stimmen/fehlen. Normaleiweiße produziert die Schilddrüse die Hormone ja selbst, wenn sie genug Jod, Selen und andere wichtige Spurenelemente und Nährstoffe hat. Die Pille kann natürlich richtig was durcheinander bringen im Körper, deswegen stehen auf den Beipackzetteln auch dutzende Nebenwirkungen. Ich hoffe Du hast die Pille inzwischen abgesetzt. Ich weiß auch nicht wie alt Du bist oder wie Du dich ernährst. Du könntest alle möglichen Mängel haben, Jod, Selen, B12, Kupfer, Vitamin D, Vitamin K usw. oder auch negative Stoffe wie z.B. Schwermetalle im Körper. Ohne gute ärztliche Untersuchungen kann das niemand erfahren und ja einiges klingt auch nach Psyche, aber das kann wirklich nur ein guter Arzt oder Therapeut 100 % feststellen.

          LG
          Marco

  19. Übrigens sitze ich grad im Wartezimmer meiner Frauenärztin, bin mal gespannt was sie gleich sagt und ob sie überhaupt einen hormantest macht, was ich nicht glaube-.-.

  20. Hallo Sunny,
    viele deiner Symptone kommen mir bekannt vor. Vorallem der Haarausfall, Druck im Kopf, Das Kloßgefühl ja sowieso, frieren jede Nacht egal mit wie vielen decken und auch mit heizung, Herzrasen auch und Schweißausbrüche auch.
    Bei mir hat das ganze auch im September 2017 angefangen, mit einer harmlosen Erkältung. Also schon ähnlich außer das mit der Pille die habe ich noch nie genommen. Jedoch kann ich dir sagen das ich viele Freundinnen im Umfeld habe, die auch schlimme Nebenwirkungen mit der Pille hatten, bei einer sogar kreisrunder Haarausfall, sie hatte kaum mehr Haare auf dem Kopf aber das ist natürlich zu unterscheiden mit ganz normalen Haarausfall wo von überall Haare rausfallen und nicht nur die gleiche Stelle. Ich möchte dir damit keine Angst machen sondern dir damit einfach nur sagen das die Pille viele Nebenwirkungen haben kann. (Ihre Haare sind auch wieder nachgewachsen). Ob es bei dir ja wirklich davon kommt, kann wie bei mir mit der Erkältung auch nur ,,Zufall“ sein. Ich dachte anfangs auch ich habe einen schlimmen Virus war sogar schon 5-6 mal in Notaufnahmen weil ich Nachts dachte ich ersticke gleich vom Kloßgefühl. Schilddrüse hast du bereits schon gecheckt, ich würde noch eine Kehlkopfspieglung machen, Magenspieglung eventuell auch, es kann verschiedene Ursachen haben, deshalb am besten alles checken und wie Marco oben auch erwähnt hat auch MRT.
    Meine Ärzte waren hier auch nicht besonders, komme von Köln umgebung und war auch schon in den verschiedensten Städten um die Meinung von mehreren Ärzten zu hören und mein Vertrauen ist genauso gesunken wie auch bei dir. Gestern nacht war bei mir auch total kathastrophe.
    Was helfen kann in dem Moment wenn man ein Kloßgefühl hat ist Tigerbalsam auf den Hals schmieren, es löst erstens die Verspannungen die man in dem Moment durch die Angst aufbaut und bei mir wirkt das das ich mich mehr auf das Atmen konzentriere auch durch den Geruch.
    Auch wenn es vielleicht nicht von der Psyche bei dir kommt, belastet das im laufe der Zeit aber trotzdem die Psyche weil man denkt man wird niewieder mehr Normal. Ich bin leider noch nicht Gesund geworden aber ich denke das ganze braucht auch erstmal Zeit und Geduld..

    Kanntest du das Klosgefühl auch von stressigen Situationen vorher ? Also hattest du das überhaupt mal gehabt ?

  21. Und Marco ich bin dir auch sehr dankbar, das du diese Seite erstellt hast.
    Du hast mir geholfen einzusehen dass das ganze von der Psyche kommt. Und die ganzen Tipps und das ich mich ändern muss und das meditieren etc, habe ich auch alles von dir gelernt 🙂

  22. Danke für deine Tipps Marco, werde ich alles auch nochmal checken lassen.
    Die Pille habe ich natürlich schon abgesetzt, seit Oktober nehme ich sie nicht mehr, habe sie also 7 Monate genommen.
    Ich nehme seit 2 Wochen Kelp Tabletten, und jeden Tag 4000 Einheiten Vitamin d3, ich glaube aber das es auch zu wenig ist mein Vitamin d liegt momentan bei 27.
    B12 habe ich mir schon zweimal Spritzen lassen und nehme jetzt jeden Tag ein bcomplex Präparat.
    Ich denke auch, dass ich Vitamin k Mangel habe und mit meiner Leber was nicht stimmt da bei mir auch der INR Blutgerinnungswert erhöht ist und ich wie gesagt auch unter extremen Magen-Darm-Beschwerden leide. Kann vor Übelkeit und Magenkrämpfe kaum was essen.
    Normalerweise trinke ich unheimlich gerne Kaffe oder ab und zu mal ein Glas Wein, seit meine Beschwerden da sind kann ich nur würgen, wenn ich das schon rieche geschweige denn zu trinken.
    Hattest du aber auch einen extremen Druck im Kopf Marco?
    So das du schon regelrecht gespürt hast, dass deine Gehirnzellen absterben ?
    Also bei mir knistert es denn auch immer richtig im Kopf.
    Sandy, Danke für deiner Nachricht und Tipps :).
    Nein, Kloßgefühl hatte ich vorher noch nie.
    Es hat bei mir wie gesagt mit einer Erkältung angefangen, hinzu kam dann ein Kloßgefühl und Magenschmerzen. Nach 1-2 Wochen blähte sich dann mein Bauch so extrem auf, dass ich wirklich aussah wie im 7.monat schwanger (nicht übertreiben ausgedrückt)
    Und zu dem Zeitpunkt war aber im Kopf noch alles gut und schleichend kamen dann immer Schwankungen im Kopf habe mich unwohl gefühlt, dachte Vlt bin ich überarbeitet habe mir eine Auszeit gegönnt, zeitweise ging es immer wieder besser, dass ich mich wieder normal gefühlt habe aber es kam Schub für Schub immer schlimmer.
    Mittlerweile ist mein Bauch nicht mehr aufgebläht aber wie gesagt mein Kloßgefühl ist iWie nicht normal.
    Wenn ich den Kloß im Hals kriege dann spielt plötzlich wirklich alles verrückt es ist nicht nur ein Kloßgefühl sondern es entzündet sich dann auch alles wurde ja auch von HNO bestätigt.
    Habe auch schon eine Woche Antibiotika genommen weil mein rachen entzündet war.
    Aber nichts desto trotz würde mich mein Kloß und die Entzündungen nicht so fertig machen wenn ich nicht diesen Druck im Kopf hätte, als würde mein Schädel explodieren und ich kurz davor wäre den Verstand zu verlieren.
    Und ja auch wenn ich davor, keine sonderlichen psychischen Probleme hatte, habe ich sie definitiv jetzt, da ich schon unter extremen Angstzuständen leide wann der nächste Schub wohl kommt.
    Auch jetzt gerade obwohl ich den Kloß nicht in Hals habe habe ich einen leichten Druck im Kopf und merke, dass ich meinen Gehirn auch nicht komplett nutzen kann.
    Ist alles benebelt und unreal…
    Ich gebe die Suche nach guten Ärzte jedenfalls nicht auf und hoffe, dass ich schnellstmöglich eine Lösung finde 🙏🏻
    Drücke dir auch die Daumen, dass bei dir was raus kommt.
    Ich bin 28 und habe noch so einiges vor mir 🙁

    • Hallo Sunny,
      ich bin gerade erst 19 Jahre alt. Wenn ich mein Problem meinem Umfeld schildere die auch in meinem Alter sind denken die was hat die denn für Probleme schon in dem frühen Alter wo ich nicht einmal so viel durchgemacht habe.
      ich verstehe dich, das mit dem Druck im Kopf schwankt bei mir auch also ich habe das fast jede Woche mindestens 2 mal. Ich weiß sogar noch ganz genau das ich mal einen Tag so schlimm hatte, das ich mich vom Heulen auf dem Boden geschmissen habe weil ich einfach mehr weiter wusste. War beim Neurologen er hat bei mir Untersuchen durchgeführt und ich hatte nichts im Kopf, sprich das kam auch wieder vom Stress. Und ich hatte vor dem ganzen keinen Stress gehabt bei mir hat das genau so mit einer Erkältung angefangen ich konnte nicht mehr Schlucken und dann kam das Kloßgefühl.
      Also der „eigentliche“ Stress war bei mir das Kloßgefühl. Dann gings richtig los und seit September versuche ich mich halt mit Meditation, viel Ruhe, Ernährungsumstellung etc zu beruhigen und hoffe darauf das das bald verschwindet. Auch rege ich mich viel weniger auf.
      Ich bin mitten in meinem Studium und kann im Moment auch nicht mehr weiter machen, weil ich sobald ich mich anstrenge oder anfange zu Konzentrieren Engegefühl bekomme.
      Ich hoffe das es uns in kürzester Zeit wieder besser geht.

      Liebe Grüße

      • Ich glaube ich wäre sogar froh, wenn das bei mir erst mit 28 gekommen wäre, dann wäre ich im Beruf hätte mir vielleicht viel Stress angesammelt, dass ich mir das erklären könnte warum das zustande kommt. Mit meiner jetzigen Lage und mit meinen 19 Jahren kann ich mir das nämlich überhaupt nicht erklären.

      • Hallo Sandy,

        zu dem Kloß im Hals…. ich hatte selbst nach meiner 9-wöchigen Therapie die ersten zwei bis drei Monate danach ebenfalls unter moderaten Anstrengungen eine deutliche Verstärkung des Kloß Gefühls, zu der Zeit auch noch teils mit Asthma ähnlichen Symptomen. Die sind inzwischen aber komplett verschwunden. Hat alles viele Monate gedauert… Geringer und moderater Stress reichten zu der Zeit noch um das Gefühl erheblich zu verstärken oder direkt auszulösen.

        LG
        Marco

    • Hallo Sunny,

      ich hatte keinen Druck im Kopf, eher so ein Rauschen in den Ohren und Geräusche wie ein Brummen aber das waren reine Ohrgeräusche. Lass Dich auch auf MS oder andere Autoimmunerkrankungen bei einem Facharzt zusätzlich checken bitte.

      LG
      Marco

  23. Und wegen dem Klosgefühl und der Entzündung am Hals, da hatte ich auch schon mehrere Antibiotika aufgeschrieben bekommen, ich bekomme auch dannach oft Halsschmerzen. Anfangs dachte ich deshalb auch das das durch die Erkältung zustande gekommen ist. Hinzu kommen noch die ganzen Panikattacken die ich im Laufe der letzten 3 Monaten hatte.

  24. Oh man, bei dir hört sich das auch garnicht gut an.. ich hoffe jedenfalls das sich das legt.
    Ja 19 ist definitiv sehr jung und du hast bestimmt auch noch viel vor dir.. aber glaube mir auch mit 28 hättest du es nicht so gerne ich habe zwar schon eine abgeschlossene Ausbildung und habe auch schon viel gearbeitet… aber ich studiere momentan auch und habe nur noch 3 Prüfungen bis zu meiner Thesis.. meinen Unterhalt verdiene ich, indem ich nebenbei jobbe.. also ich kriege keinerlei staatliche Hilfe.. muss meine Krankenversicherung, Wohnung alles selber bezahlen sonlange ich immatrikuliert bin..
    Und ja…
    Ich bin nicht einmal in der Lage zu arbeiten geschweige denn in der Lage in die Uni zu fahren.. an Tagen wo ich meine Schübe kriege trägt mein Vater mich schon, da meine Muskeln meine Helenen etc. mich nciht tragen können obwohl ich schlank bin hat also auch nichts mit Körpergewicht zu tun.
    Mit 28 ist es halt auch eine scheiss Zeit, grad wo das Leben bei mir richtig los gehen sollte Studium fast durch seit einem Jahr einen Freund und jetzt sowas…
    Ist es denn bei dir auch so, dass du unabhängig von Druck Gefühl manchmal gar nicht anwesend bist.. dass du neben dir stehst nicht reden kannst.. dich nicht in der öffentlich aufhalten kannst weil die Geräusche Kulisse in deinen Kopf so dermaßen donnert, dass du das Gefühl hast zu kollabieren. Oder das jegliche Sinne auch bei dir ausfallen
    das sogar Musikgeräsuche extremst anstrengend sind, das du nicht mehr zuhören nicht mehr richtig Tasten und fühlen, schmecken etc kannst??
    Das erschreckt mich halt und das knistern immer im Kopf.

  25. Und Panikattacken habe ich auch.. ganz schlimm sogar.. ist immer dann, wenn ich den Druck im Kopf kriege, bin dann immer nur am weinen in solchen momenten und sage dann immer, dass ich sterbe wovon ich in den Momenten auch überzeugt bin weil ich mich wirklich kurz davor fühle meinen Verstand zu verlieren :(((
    Gehst du eigentlich immer noch zu Ärzten oder hast du es aufgegeben?
    Ich habe mir jetzt vorgenommen hier nochmal alles durchchecken zu lassen, also wir ihr schon schon gesagt habt mrt, darmspiegelubg Vitamine etc und dann werde ich mir eine Kur verschrieben lassen.

    • Hallo Sunny,
      hast du vielleicht Facebook? könnten uns da besser austauschen, weil das ist hier zu öfffentlich und auch meistens Privat. Würde mir das dann erstellen oder von meiner Schwester schreiben.

      Nein, so übertrieben nicht bei mir ist der Hals am sensibelsten ich glaube aber das ist sehr individuell.
      Ich kann mir aber sehr gut vorstellen das das mit dem Kopf genauso übel ist und vielleicht auch noch schlimmer. Ich hatte genauso Tage wo ich sogar mal einen Abschiedsbrief verfasst habe weil ich dachte gleich bin ich weg. Es hat mich aufs übelste getroffen. Jetzt mittlerweile weiss ich das ich davon nicht sterbe, was meine Panikattacke schneller vergehen lässt.
      Alles weitere können wir wenn du möchtest über Facebook, E-Mail etc besprechen.

  26. Hallo Sandy, können uns gerne über Facebook austauschen möchte hier aber meinem Profil nicht öffentlich aufschreiben.
    Vlt kannst du mir ja deinen Namen bei fb nennen und ich schreibe dich an oder Marco kann und Vlt vermitteln :).
    Lieben Gruß

  27. Hallo Marco,

    Hattest du in deiner Phase auch eine Mandelentzündung? Ich habe richtig die eitrige Mandeln bekommen und dadurch noch eine Mittelohrentzündung…

    • Hallo Sandy,
      Nein, aber ich hatte Magen-Darm, Bronchitis mit grünem Schleim und war einfach nur fertig, das Immunsystem war sehr stark beeinträchtigt durch den ganzen Stress und die Psyche.
      LG
      Marco

  28. Hallo Marco,

    Und hattest du Heiserkeit ohne Ausbruch von Grippe und Erkältung? Ich habe manchmal während des Klosgefühls keine Stimme mehr oder eine ganz raue Stimme, manchmal fällt es mir sogar schwer einen ton aus mir raus zu kriegen..

    • Hallo Sandy,
      nein das hatte ich nicht, nur schwerer Luft bekommen und so ein Räucheln beim Ein- und Ausatmen, klang wie Asthma, war wohl auch so etwas wie psychosomatisches Asthma.
      LG
      Marco

  29. Hallo Marco,

    Bei mir hat sich festgestellt das ich das Pfeiffersche Drüsenfieber habe, sprich ein Virus was auch manchmal ohne Symptone im Körper sein kann und Engegefühl, Schluckbeschwerden, Abgeschlagenheit etc. Auslöst.
    Da ich immer mal wieder Halsschmerzen hatte auch während des Klosgefühls kann es gut daran liegen das das bei mir die lange Inkubationszeit war. Meine jetzige Mandelentzündung kommt wohl auch deshalb.

    Dies kann auch bis zu 6 Monaten dauern bis es weg ist.

    LG

    • Hallo Sandy,

      das ist schon heftig, wenn man bedenkt wie viele Ärzte dich „durchgecheckt“ haben, das kann ja so genau nicht gewesen sein. Das hätte man doch feststellen müssen am Blut.

      LG
      Marco

      • Nein die müssen das dann genau dadrauf abtesten lassen. Es wurde für die Schilddrüse einmal blut abgenommen und mehrmals die ganz normalen bluttests. Das pfeiffersche drüsenfieber müssen die seperat checken und das hat nie jemand bei mir gemacht.
        Echt tragisch. Ich schaue jetzt ob das klosgefühl nach meiner heilung noch da ist. Die könnten das schon mit einem halsabstrich bei mir sehen hat aber nie jemand gemacht….

        • Hallo Sandy,

          das mein ich ja mit die machen alle nur ein normales großes Blutblid, da sieht man viel zu wenig, hätten die richtig intensiv; sagen wir mal die Top 20 der Krankheiten mit abgecheckt + Abstrich ect., dann wäre das mal eine ordentliche Untersuchung gewesen und man hätte die Krankheit direkt erkannt. Aber das kostet unser „Gesundheitssystem“ wohl zu viel Geld deswegen wird es wohl nicht gemacht.

          LG
          Marco

  30. Hallo Marco,

    Ja das habe ich den Arzt auch gefragt. Er sagte, man kann das nicht so schnell ahnen weil das wie eine ganz normale Erkältung ausbricht. Es hat ja bei mir auch so angefangen vor 3 Monaten. Das hat mich auch so gewundert, das das ausgerechnet seit dem so war. Das sei aber die lange Inkubationszeit und wohl ein „typischer‘‘ fall. Ich solle mich schonen, viel trinken und ruhe gönnen. Meine Leber und Milz sind auch durch den Virus entzündet. Und was ich immoment merke ist das ich die Halsschmerzen garnicht mehr spüre obwohl ich so angeschwollene Mandeln habe und kein schmerzmittel genommen habe. Ich spüre stattdessen das Klosgefühl. Anscheiend war das all die Monate so das meine Lymphknoten und meine Mandeln angeschwollen war, ich dadurch Engegefühl hatte und dann letzendlich die Panikattacke.

    Ich schaue jetzt, ob das langsam weggeht, das nimmt auch viel Zeit in Anspruch. Aber die Therapie ist letztendlich die selbe wie auch wenn es von der Psyche kommt : Ruhe gönnen.

    Liebe Grüße und schöne Karnevalstage
    Sandy

  31. Hallo Marco,

    Jetzt nach einem Monat ist das Klosgefühl
    Immernoch hin und wieder da. Den Virus war ich los vor einigen Wochen jedoch denke ich hat sich das jetzt wieder reaktiviert, meine Mandeln sind wieder angeschwollen und bin total abgeschlagen. Nach dem ganzen ist mein immunsystem so schwach das ich ungelogen Jeden Tag eine infektion habe und unter anderem ( Herpes, Augenlidentzündungg, Hautausschlag, Pilz, Gliderschmerzen, Harnweginfekt …) Mein immunsystem ist zur zeit so schwach allein schon wegen der Psyche und jetzt noch der Virus und alle anderen infekte wogegen mein Körper jetzt kämpft.

    Ich esse seit einem Monat täglich Obst und Gemüse, trinke um die 1,5 liter am Tag wasser und ansonsten nur mal Tee oder Zitronenwasser, hab Süßes komplett weggelassen, gehe jeden tag und wenn es mal nicht klappt alle zwei Tage an die frische Luft und habe Imupret tropfen vom Arzt verschrieben bekommen die meine Abwehrkräfte zusätzlich stärken sollen.
    Vitamintabletten habe ich anfangs eingenommen jedoch sagte mein Arzt ich soll das alles erstmal weglassen da mein Körper durch alle Antibiotkia und Medikamente die ich während meiner Viruszeit eingenommen habe schon sehr belastet wäre, die Leberwerte sind auch gerade erst wieder normal geworden.

    Kannst du mir bitte ein paar Tipps geben, wie ich zusätzlich mein Immunsystem unterstützen könnte, ich würde mich echt sehr freuen.

    Danke und Liebe Grüße
    Sandy

    • Hallo Sandy,
      der Arzt kann mal Deine Darmbakterien per Stuhlprobe messen. Gutes Probiotika kann ich aus eigenen Erfahrungen sehr empfehlen, allerdings nur seriöse und hochwertige Produkte mit gut erforschten Stämmen aus der Apotheke. Deine Darmflora dürfte durch die vielen Medikamente und das Antibiotika stark angeschlagen sein. Im Darm steckt der mit Abstand größte Teil des Immunsystems. Ich habe gut 1 Jahr gebraucht bis meine Darmflora in Ordnung war. Grundlage war die Ernährung + ärztliche Untersuchungen der Darmflora alle 3 Monate und Probiotics.
      LG
      Marco

      • Hallo Marco,

        Das oben beschrieben habe ich gemacht, noch habe ich keine Ergebnisse.
        Den Virus habe ich Gott sei Dank nicht mehr, der Kloß ist noch da aber natürlich nicht mehr zu vergleichen mit der Anfangszeit. Es bessert sich, schwankt, infektionen habe ich seit paar wochen zum glück keine mehr. Davor alle 2 Tage.
        Manchmal habe ich am Hals auch einen üblen Juckreiz + Rötung, hattest du das auch ?
        Das ganze mache ich seit 5 Monaten jetzt durch ich habe mir jetzt einen urlaub eingeplant am Strand und wo viel Sonne ist. Entspannen tut ja immer gut 🙂

        Liebe Grüße
        Sandy

        • Hallo Sandy,

          entspannen und ausreichend guten Schlaf sowie leichte Bewegung ist super für den Körper und das Immunsystem. Das mit dem Juckreiz oder Rötungen hatte ich nicht. Ich hatte jedoch Fremdgefühle im Gesicht vor allem am Anfang und die ersten Monate meines Burnouts. Jetzt ist alles weg.

          Lg
          Marco

  32. Hallo Marco,

    Hattest du auch immer mal wieder Halsschmerzen während deiner 6 monatigen Phase ? Ich habe immer mal wieder Heiserkeit
    Ich kriege kaum ton aus mir raus . Eine zeit lang hatte ich eine Mandelentzündung aber jetzt nichts mehr am Hals aber trotzdem Heiserkeit

    • Hallo Sandy,

      ich hatte wegen des heruntergefahrenen Immunsystems aufgrund des Burnouts gerade am Anfang öfter mit Infektionen der Atemwege bis hin zu starker Bronchitis zu kämpfen, das ist inzwischen alles weg. Heiserkeit hatte ich allerdings nicht.

      LG
      Marco

  33. Hallo Marco,

    du hattest mal erwähnt das du gute Probiotics
    aus der Apotheke kennst, kannst du mir bitte die Namen nennen? Mein Immunsystem ist leider immernoch sehr schwach ich habe seit Monaten durchgehend Heiserkeit und Schnupfen und bin noch stark Infektanfällig. Habe zwar mit Sport, Ernährungsumstellung und ausreichenden Schlaf angefangen was dafür zutun jedoch würde ich da schon gerne auch mit Probiotica anfangen.
    Kann man die Probiotics ohne Rezept kaufen?

    Lieben Gruß
    Sandy

  34. Hallo Marco, danke für deinen Lieben Beitrag. Ich leide ebenfalls nun schon seit guten 3-4 Monaten daran. Hatte auch zuerst den Globus hystericus im Verdacht, bin jedoch aus Sicherheit zum Arzt gelaufen. Bei mir ist es das selbe.. Schilddrüsen-Ultraschall unf Kehlkopf abgetastet – nichts war zu finden. Meine stärken Nackenschmerzen stehen damit auch bestimmt in Verbindung, genauso wie mein starker Stress kurz vor der Bachelorarbeit (bin selbst noch jung mit 22). Wie du sagst, es ist ein schlimmes Drücken und ich wünschte einfach es wäre weg, aber der Teufelskreis möchte den ganz gern verstärken. Leider denke ich durch das anhaltende starke Drücken immer mehr, dass es was anderes sein könnte, auch wenn diese Angst das nicht bessert. Bewundere dich, dass du von deinem Stress etc so weit weg gekommen bist, dass du das Gefühl nicht mehr hast. Bei mir wird es wohl noch ein gutes Jahr dauern bis zum Abschluss des Studiums und dann werden wir mal sehen. Ich wünsche jedem mit diesem Gefühl gute Besserung, es ist einfach nur schrecklich (und erschreckend). GLG Elisabeth

    • Hallo Elisabeth,

      vielen lieben Dank! Ab und zu habe ich es auch heute noch in sehr abgeschwächter Form. Gerade die letzten beiden Wochen vor dem Urlaub waren heftig im Betrieb, da kam das Gefühl für ein paar Tage mal schwach bis moderat zurück. Jetzt ist es wieder so gut wie verschwunden. Ich nehme es mittlerweile als hilfreichen Begleiter, wenn ich mich wieder zu arg stressen oder mitnehmen lasse. Das ist eine super Warnung den eigen positiven Weg konsequent weiter zugehen und sich abzugrenzen vom Stress bzw. mit diesem besser „umzugehen“ oder ihn generell zu vermeiden.

      LG
      Marco

  35. hallo marco,
    wie alle anderen bin ich nun hier gelandet und hoffe irgendwie fast nur auf Austausch, da ich privat bei der Symptomatik nicht wirklich rückenhalt erfahre. seit 4 Wochen quält mich dieser kloß im hals, mal sitzt er mehr rechts, mal mehr links, mal mittig und immer im Bereich des Kehlkopfes. manchmal bekomme ich ihn durch essen weg, mal ist er danach schlimmer. empfinde ich den Kloß nicht, hab ich dafür einen hustenreiz mit permanent brennendem/ hitzigen hals (innen). zwischendurch hatte ich sogar Luftnot, die ist nach dem gang zur osteopathin einigermaßen weg. daher auch meine vermutung, dass das alles evtl mit Verspannungen im rücken zusammenhängt. oder doch eher mit meiner Magenproblematik? ich bin so überfordert und überfragt, dass ich gar nicht mehr weiß, was zuerst da war. aber komischerweise habe ich das gefühl, dass alles parallel aufgetaucht ist. Sodbrennen, magenbrennen, Rückenschmerzen in brust- und halswirbelsäule, Kloß im Hals, Luftnot, brennender Hals etc…
    nachts habe ich den kloß komischerweise gar nicht. morgens auch erstmal nicht und dann ist er plötzlich da. was ich überhaupt nicht ertrage, sind Schals oder enge Jacken. da schnürt es mir quasi regelrecht den Hals zu. Mein Mann ist schon völlig entnervt von mir. im Januar hatte ich ne große darmop, im Juni, ne unterleibsop und nun diese Geschichte. ich hab langsam die Nase voll.
    mein Hausarzt hat bisher ein kleines Blutbild abgenommen, da ist nichts auffälliges gewesen, wohl eher im gegen teil: alle werte Top. heute gehe ich zum hno Arzt. sollte da nichts herauskommen, werde ich eine Magenspiegelung und die Untersuchung der Schilddrüse anstreben.
    hatte die letzten 6 tage omeprazol genommen, da fühlte sich mein Magen gut na, heute früh abgesetzt und nun fühlt sich der gesamte magen-darm-trakt wieder wie wund an. habe meinen Arzt gefragt, ob diese ganzen Nebenwirkungen evtl von der darmop kommen können. er sagt nein. ich bin mir da nicht so sicher.
    heute nehme ich für 10 tage eine probiotische kur aus der apotheke, hochdosiert vitamin c, e, calcium und magnesium. vllt hilft das ja schon etwas. ich habe einfahc so eine angst, dass es doch etwas schlimmes sein könnte und vllt etws richtig schlimmes. siehste und da wird der kloß im hals noch mehr.
    ich bin einfach echt fertig. zusätzlich ist mir ständig kalt, ich fühle mich schlapp und antriebslos und blaß sehe ich auch noch aus.
    vllt wird es alles besser, wenn ich die Untersuchungen hinter mir habe und da hoffentlich nichts schlimmes bei rausgekommen ist…..

    liebe grüße, milla

    • Hallo Milla,

      ich habe den Kloß wie gesagt selbst heute noch ab und an nach über 2 Jahren. Momentan z.B. ist es auf der Arbeit echt extrem nervig und stressig und schon meldet sich der Kloß im Hals, relativ moderat. Er erinnert mich daran langsam zu machen, runter zu kommen, meinen positiven Weg weiter zu gehen. Verspannungen können so einen Kloß im Hals deutlich verstärken. Ein kleines Blutbild, genau wie ein großes sagt nicht alles über den Körper aus. Ein großes Blutbild kann z.B. „Top“ sein, aber Parameter die nicht gemessen wurden wie z.B. Vitamin D, Selen, Vitamin C, Jod usw. können hingegen richtig schlecht sein. Das zahlt die Kasse aber leider nicht. Ein guter Arzt lässt das auf Anfrage oder manchmal auch von sich aus für 30-40 Euro im Labor messen. Bei mir ging es damals, als ich richtig unten war übrigens sehr ähnlich. Kloßgefühl, Sodbrennen, teils mit Magensäure im Mund, Reizhusten und psychosomatisches Asthma hatten sich praktisch abgewechselt. Ein kleiner Stresstrigger damals und schon wurde es heftig. Alles ist inzwischen weg, bis auf ab und an ein leichtes bis moderates Kloßgefühl bedingt durch erhebliche Einwirkung einer suboptimalen Arbeitswelt, um das freundlich auszudrücken. Das Kloßgefühl im Hals ist nicht selten psychischer Natur, ganz im Gegenteil. Nach all dem was Dir passiert ist und wie Dein Lebensumstände sind und in den letzten Jahren eventuell waren ist das absolut nicht unwahrscheinlich. Lass dich von einem guten Arzt richtig durchchecken. Wenn nichts körperliches gefunden wird, dann hol Dir im psychischen Bereich professionelle Hilfe. Einfach alle Vitamine nehmen würde ich ohne ausführlichen Bluttest nicht und auch keine synthetischen Vitamine. Lass prüfen vom Arzt was Dir fehlt. Hochwertiges Probiotika hatte ich auch über 100 Tage genommen, das war aber nur ein Baustein von sehr vielen bei mir.

      LG
      Marco

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