Der Unterschied zwischen industriellem Zucker, Rohrzucker, Rohrohrzucker und Vollrohrzucker

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 30. Mai 2021

In diesem YouTube Video erkläre ich Dir die wesentlichen Unterschiede der Zuckersorten mit anschaulichen Beispielen:

Der Verbrauch an Zucker ist in den letzten 100 Jahren vor allem in den Industrieländern extrem stark angestiegen, je nach Statistik konsumiert der Deutsche zwischen 2-3 Kilogramm Zucker im Monat.



Das industriell gefertigter weißer Zucker ungesund ist, ist natürlich jedem bekannt, konsumiert wird jedoch immer mehr davon, was zu Fettleibigkeit, einem erhöhten Krebsrisiko und Diabetes Typ 2 als Volkskrankheiten führen kann.

Es gibt neben dem weißen Industriezucker der meist aus Zuckerüben hergestellt wird auch den Rohrzucker und Rohrohzucker, sowie den als am gesündesten geltenden Vollrohrzucker. Ob diese braunen Sorten wirklich gesünder sind erfahrt ihr hier.

Brauner Zucker generell gesünder als weißer Zucker?

Was man direkt ausschließen kann, ist das Gerücht bzw. die Annahme, dass normaler brauner Rohrohr-Zucker oder der braune Kandiszucker deutlich gesünder ist, als weißer Industrie Zucker.

Brauner Rohr-Zucker und auch der normale Rohrohrzucker liegt sehr nah am normaler Zucker was seine Inhaltsstoffe angeht, er wurde nur bei seine Herstellung nicht vollständig von allen Bestandteilen seines Sirups durch Filtertechnik, chemische Zusätze und intensiver Raffinierung befreit, was letztendlich zur braunen Zuckerfarbe führt.

Zu direkten Vergleich zwischen braunen Rohrohrzucker und weißem Industriezucker in Sachen reinem Zuckergehalt:

Infobox

  • Normaler weißer Industriezucker enthält 100 % Kohlenhydrahte in Form von Saccharose, ein Gemisch aus Glucose und Fruktose
  • Brauner Rohrohrzucker enthält nur etwa 98 % Saccharose, der Rest sind Mineralstoffen, Farbstoffe, minimale Spurenelementanteile, Aromen und Spuren von Vitaminen. Er ist also ein wirklich nur ein ganz klein wenig gesünder und definitiv nicht viel gesünder als weißer Zucker!

Optischer Vergleich:

Bild zeigt weißen Industriezucker zum Vergleich mit anderen Zuckersorten
Weißer Standard Haushaltszucker 100 % Saccharose-Anteil
Foto zeigt braunen Rohrohrzucker zur besseren Vergleichbarkeit mit weißem Haushaltszucker
Brauner Rohrohrzucker mit 98 % Saccharose-Anteil


Wenn brauner Standard-Zucker überhaupt einen minimalen „positiven“ Gesundheitswert aufweisen kann, dann den, dass dieser Zucker ein paar mehr Mineralstoffe und Begleitstoffe enthält als der weiße Haushaltszucker.

Beide Sorten, sowohl der weiße Rübenzucker, als auch der braune Rohrzucker werden aus den jeweiligen Pflanzenteilen gewonnen, die einen intensiven Raffinierungsprozess durchlaufen und von allen dunklen Bestandteilen und Begleitstoffen befreit, der braune Zucker allerdings nicht ganz vollständig.

Ist der Vollrohrzucker gesünder als der Rohrohrzucker?

Weißer und brauner Zucker haben wie bereits erwähnt nur minimale Unterschiede was den „Gesundheitswert“ angeht.


Wie verhält sich das aber mit Vollrohrzucker im Vergleich zum Rohrohrzucker und Rohrzucker? Es sind bei allen drei Zuckersorten als Ausgangsstoff für die Herstellung Zuckerohr verwendet worden.

Foto zeigt typischen Vollrohrzucker der im Vergleich zum weißen Industriezucker etwas gesünder ist
Im direkten Vergleich zum Rohrohrzucker und zum weißem Haushaltszucker wirkt der Vollrohrzucker mehr wie brauner Sand anstelle von kristallinen Körnchen. Er besteht „nur“ zu ca. 95 % aus Saccharose.

Der Rohrzucker:

Ist nur der Überbegriff von Zucker der aus Zuckerrohr hergestellt wurde, die wesentlichen Unterschiede dieser Zuckersorten ergeben sich aus der Verarbeitung zu Rohrohzucker oder Vollrohrzucker. Der Rohrzucker kann auch gänzlich von allen natürlichen Bestandteilen befreit worden sein und sieht dann so weiß aus wie normaler Industriezucker der aus Zuckerüben hergestellt wurde und besteht dann ebenfalls aus 100 % Saccharose.

Der Rohrohrzucker:

Der Rohrohrzucker ist nicht vollständig gefiltert und einige Bestandteile, insbesondere die farbgebenden Stoffe die eine Braunfärbung des Zuckers bewirken bleiben erhalten, zusätzlich bleiben dadurch sehr geringe Mengen an Mineralstoffen, Spurenelementen, Proteinen und Fetten im Zucker zurück.

Der Vollrohrzucker:

Bei der Herstellung von Vollrohrzucker presst man den Saft des Zuckerrohrs aus, filtert diesen nur von ganz groben Bestandteilen und kocht ihn als Sirup ein. Dabei wird er weder mechanisch noch chemisch weiter behandelt und anschließend nur noch zu Zuckerkristallen bzw. Auszugspulver aus dem Zuckerohrsaft vermahlen. Alle Mineralstoffe, Spurenelement, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe bleiben so erhalten. Der Geschmack ist entsprechend kräftig, da auch ein Maximum an Aromen vorhanden bleibt!

Welcher Zucker ist nun am gesündesten? Der Vollrohrzucker?

Wenn man bei alle diesen Zuckerarten nun von der „gesündesten“ Zuckervariante sprechen kann, so ist der Vollrohrzucker durch seine geringe Bearbeitung und vor allem Filterung sicherlich am gesündesten, da hier die meisten Makronährstoffe sowie Mineral- und Pflanzenstoffe im Endprodukt noch größtenteils enthalten bleiben.

Man muss aber ganz klar sagen, dass Vollrohrzucker den Geschmack aller Endprodukte in denen er eingesetzt wird stark verändert, da er selbst ein wirklich kräftiges Aroma und einen ebenso kräftigen, karamellartigen- bis malzigen Geschmack aufweist.

Alternativen zu weißem Industriezucker und weiteren Kristallzucker haltigen Produkten?

Eine wesentlich gesündere Alternative zu Industriezucker findet sich auf Xucker.de*. Diese wird auf Basis von Birkenauszügen hergestellt und auch als „Birkenzucker“ bzw. „Xylit“ bezeichnet.

Sie ist wesentlich besser für die Gesundheit, als die teils oftmals als sehr bedenklich eingeschätzten künstlichen Süßstoffe wie z.B. Aspartam (E 951). Auch viele weitere Produkte sind dort ohne künstlichen Zuckerzusatz und auf Basis von „Xylit“ und „Erythrit“ zu finden. Doch es ist wichtig zu erwähnen das nicht jeder Mensch sie auch problemlos verträgt. Einige reagieren vor allem verdaungstechnisch empfindlicher darauf als andere.

Fazit:

Zucker ist natürlich bei zu hohem Konsum ungesund, egal welche Sorte nun gewählt wird.

Die Unterschiede in den Bearbeitungsarten des Zuckers und auch der Ausgangspflanzen ändern hierbei bei weißem Haushaltszucker oder braunem Rohrohzucker nur wenig am positiven oder negativen Gesundheitswert.

Immerhin handelt es sich auch nur um einen rund zwei Prozent Anteil beim Rohrohrzucker, welche im Vergleich zum weißen Industriezucker nicht aus reiner Saccharose besteht.

Greift man hingegen zum tatsächlich etwas gesünderen Vollrohrzucker, so sollte man sich vorher an den kräftigen Geschmack gewöhnt haben.

Dies ist ähnlich wie bei der deutlich gesünderen Zuckeralternative „Stevia


Alternativen zu Zucker, mein passender Buchtipp:
Echt süß!: Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

21 Gedanken zu „Der Unterschied zwischen industriellem Zucker, Rohrzucker, Rohrohrzucker und Vollrohrzucker“

  1. die zur verstoffwechselung von zucker notwendigen mineralien z.b. chromsalze sind im unraffinierten rohrzucker vorhanden, mithin ist er physiologisch wertvoll; in ländern wo sich die bevölkerung ihren süßbedarf aus dem zuckerrohr holt gibt es nicht die probleme die sich aus dem industriezucker-konsum wie bei uns entwickeln. deshalb denke ich ist rohrzucker „gesünder“ als der raffinierte industriezucker. „gesund“ kann grundsätzlich zucker aber nur sein, wenn man damit im alltag sehr sparsam umgeht, grundsätzlich keine fertigdrinks, möglichst wenig industriell verarbeitete lebensmittel; man weiß nie wirklich wieviel zucker eingearbeitet ist, deshalb viel wasser, tees, säfte ohne zuckerzusatz, naturbelassen, pasteurisiert zur entkeimung; in „süsslis“ von aldi ist außer stevia kein anderer süßstoff drin, außer natriumhydrogencarbonat + citronen- säure, was man über stevia aus südamerika liest, das süssungsmittel schlechthin, man muß lernen es richtig als zuckerersatz einzusetzen, nicht einfach;

    Antworten
  2. Bei Stevia ist nur die Pflanze natürlich, das weiße Pulver Steviolglycoside ist noch mehr industriell und chemisch aufbereitet als weißer Zucker (Saccharose).
    Zudem ist Saccharose nicht ungesund, erzeugt auch nicht Krebs und macht auch nicht süchtig. Die minimal weniger enthaltenen Mineralstoffe (Mengenangaben und Benennung welche Mineralstoffe fehlen bzw. enthalten sind, würde vom Autor nicht angegeben), braucht man nicht im Zucker und lassen sich leicht durch andere Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Mineralwasser aufnehmen. Die Begründung ist also quatsch, dass brauner Zucker oder Rohrohrzucker bzw. Vollrohrzucker gesünder sind als weißer Zucker (Industriezucker nennen ihn nur die Zuckergegner), ist als falsch, weil Zucker nur Energie liefern soll bzw. liefert, wird allerdings als Fett gespeichert, wenn die Muskeln durch Zuckeraufnahme gesättigt sind (die Leber speichert auch Zucker für die Energiegewinnung).

    Antworten
    • Hallo Helmut,

      Stevia nutze ich nur als frische Pflanze aus dem Garten oder natur getrocknet.
      Zum Thema Zucker: (eine von zig hundert Berichten und Quellen, der nicht ganz so stark kritisch gegenüber Industriezucker ist)
      http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-die-Krebszelle-verhungert-article10059306.html
      Zuviel Zucker ist erst recht ungesund. Ich esse selbst Zucker und bin kein genereller Zuckergegner, aber den weißen Industriezucker versuche ich in meiner Ernährung immer weiter zu reduzieren.

      Gruß
      Marco

      Antworten
      • Das sehe ich genauso…ich vermeide raffienierter Zucker wo ich kann,generell alles an zugesetztem Zucker.Allerdings wie schaut es mit Xyllitzucker(Baumzucker),deren Bestand ja Zuckeralkohole sind ?:

        Beste Grüsse

        Rolf

        Antworten
        • Hallo Rolf,

          bisher habe ich zu Xyllit“zucker“ zu wenige Informationen. Ich werde das Thema jedoch auf meine ToDo Liste setzen und in Zukunft einen Beitrag darüber schreiben.

          LG
          Marco

          Antworten
    • Der weiße Zucker entzieht dem Körper definitiv Mineralien. Das ist ein chemischer Prozess, von den man schon im Chemie-Studium lernt. Einfach noch einmal richtig schlau machen, wie es sich mit isolierten und ausgezogenen Elementen verhält.

      Antworten
  3. Hallo.
    Ich kann etwas zu Xylit beisteuern. Xylit wird aus Pflanzen gewonnen. Aus der Birkenrinde. Kleine Mengen sind auch in Früchten enthalten.
    Es ist ein Zuckeraustauschstoff. Er ist kalorisch. Xylit hat karieshemmende Eigenschaften. Beim Verzehr können die Kariesbakterien Xylit nicht verstoffwechseln und gehen dadurch ein.
    Xylit wirkt bei größeren Mengen abführend. Es schmeckt süß mit einer leichten Bitternote. Man kann Xylit zum kochen, backen und süßen von Kaffee und Speisen verwenden. Man sollte sich langsam an den Geschmack gewöhnen indem man schrittweise den Zucker durch xylit ersetzt.
    Xylit ist auch in Bonbons und Kaugummi enthalten, wenn diese Zahnfreundlich sind. Xylit ist einiges teurer als Zucker. Ich verwende gerne Xylit.
    Kann es nur weiterempfehlen.

    Antworten
  4. Was soll das hier ?
    Jede Zuckerart ernährt die Darmparasiten !!!
    Es gibt nur 2 Alternativen: Birkenzucker(Xylit) oder Stevia !

    Antworten
    • Hallo Silvio

      Isst Du dann auch keine Früchte, Gemüsesorten oder Honig? All das enthält ja auch Zucker verschiedenster Art. Isolierter Zucker ist natürlich nicht sonderlich gesund, von ein paar Gramm im Monat passiert da meiner Meinung nach aber sicher nichts.

      LG
      Marco

      Antworten
    • Im Darm leben mehr als 1.000 Bakterienstämme, die für die Funktionsfähigkeit des gesamten Organismus notwendig sind. Und diese Bakterien müssen ernährt werden.

      Ich weiß nicht, was für Dich ein “Parasit“ ist, aber Deine Aussage ist absolut unspezifiziert und unpräzise, so dass sie nichtssagend ist.

      Antworten
  5. Hallo Marco,
    weiß jemand aus der Runde, wie sich Vollrohrzucker (z.B. der von GEPA) prozentual aus den Zuckerarten Glucose, Fructose, etc. zusammensetzt?
    Vielen Dank und schöne Grüße
    Marianne

    Antworten
    • Hallo Marianne,

      Vollrohzucker besteht nach meinem Wissensstand aus Saccharose (zum überwiegenden Teil) diese wiederum besteht zu je einem Teil aus einem Glucose- und einem Fruktose Molekühl, welche miteinander verbunden sind. Also rund 50/50 Anteil von jeder Zuckerart.

      LG
      Marco

      Antworten
  6. Sehr interessant Ihr Beitrag. Empfehlenswert!
    Gestatten Sie mir bitte einen kleinen Schreibfehler-Hinweis (siehe nachstehnden Zitat-Auszug „…“ dort sollte, so glaube ich ein „…h“ stehen :-).
    Mit freundlichen Grüßen,
    Klaus Dombrowsky

    „Der Vollrohrzucker:
    Bei der Herstellung von Vollrohrzucker presst man den Saft des Zuckerrohrs aus, filtert diesen von groben Bestandteilen und kocht ihn als Sirup ein. Dabei wird er mechanisch oder chemisch nicht mehr weiter behandelt und anschließend nur noch zu Zuckerkristallen verma….len. Alle Mineralstoffe und Pflanzenstoffe bleiben so erhalten. Der Geschmack is … . „

    Antworten
  7. ich habe mal versucht meinen Zuckerkonsum auf Xylit umzustellen. (3-6 TL am Tag nur im Kaffee). Man soll, sobald man Xylit zu sich nimmt, nicht ein Fitzelchen Zucker mehr essen, da sich beides nicht verträgt! Also ging eine langsame Umstellung nicht. Muss sagen, bei meinem Konsum ist das nach hinten losgegangen. Ich hatte den übelst riechenden, ölig glänzenden schwarzen Brei-Kot ever. Und dazu sehr starke Schmerzen im Unterleib mit Verdauungsrumpeln, o lala! Ich habe gelesen, man solle es lange durchhalten, denn der Körper muss sich erst umstellen. Nach drei Wochen habe ich es dann aufgegeben, die Schmerzen wurden zu stark. Auch weil ich wirklich ALLES Zuckerhaltige weglassen musste, um mir meinen Kaffee mit Xylit zu versüßen. (Nie mehr ne Cola, Kuchen vom Nachbar, Brötchen, Salami, Wurstwaren, Schokolade…) Schade! Weil ich finde, dass Xylit ne tolle, eigentlich gesunde Sache ist – und den süchtig machenden Zucker, der wirklich auch gesundheitsschädlich ist, kann man damit eigentlich gut beikommen, geschmacklich.. Nun ja, vielleicht bin ich allergisch, oder der Konsum von so viel Xylit geht nie gut, wer weiß..
    Vielleicht weißt Du mittlerweile wieso das so gelaufen ist, oder ob ich was falsch gemacht habe.. Oder es gibt jemanden, der das auch erlebt hat?

    Antworten
    • Hallo Tanja,

      es gibt durchaus Menschen die Xylit nicht vertragen. Hohe Mengen würde ich davon auch nicht konsumieren, Xylit wirkt zudem stark abführend wenn man zu viel davon nimmt (Thema Darmbakterien). Ich habe die nachhaltige Variante gewählt und meinen Industrie-Zuckerkonsum über die Jahre immer weiter Stück für Stück reduziert, sozusagen ein langsamer Zuckerentzug. Wenn ich meinen heutigen Zuckerkonsum mit dem vor 6 Jahren vergleiche, ist die Reduktion enorm. Damals habe ich am Tag zwischen 100-250g weißen Industriezucker über Getränke und Lebensmittel, allen voran Süßigkeiten konsumiert. Heute bin ich im Durchschnitt bei unter 40g am Tag. Ich möchte langfristig unter 30g kommen. Ein wenig Zucker schadet ja nicht. Ein Überkonsum an Xylit über längere Zeiträume wird wohl bei fast jedem Menschen üble Darmprobleme mit weichem oder flüssigen Stuhlgang ergeben. Bei empfindlichen Personen können auch schon geringere Mengen abführend wirken.

      LG
      Marco

      Antworten
  8. Ich habe vor ca. 3 bis 4 Jahren, eine Zeit lang Zahnpasta mit Teebaumöl als auch relativ viel Birkenzucker verwendet. Die bald darauf einsetzenden Verdauungsprobleme habe ich bis heute nicht mehr in den Griff bekommen. Ob es jetzt ursächlich am Teebaumöl oder am Birkenzucker lag, oder an der Kombination, kann ich nicht sagen. Währe bei beiden Produkten, und vielen anderen modernen „Heilsbringern“, extrem vorsichtig!

    Antworten
    • Es ist möglich, dass Du mit diesen und/oder weiteren/anderen Zusatzstoffen Deine Darmflora geschädigt hast.

      Solche Phänomene kann man durch eine Rekultivierung von verloren gegangenen Bakterienstämmen im Darm beseitigen.

      Es gibt Länder, in denen von Kindern nach der Geburt Stuhlproben entnommen und dauerhaft tiefgefroren gelagert werden, um bei diesen Menschen zu einem späteren Zeitpunkt eine geschädigte Darmflora gegebenenfalls wieder herstellen zu können – um sozusagen eine Wiederansiedlung ausgestorbener Bewohner im Darm vorzunehmen. ?☝

      Antworten

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