Natürliche Maßnahmen die dabei helfen können die Prostata gesund zu halten

Extrakte aus Brennnesselwurzeln können als natürliche Mittel gegen bestimmte Folgesymptome einer Prostatavergrößerung eingesetzt werden.

Gerade in den Industrienationen sind sehr viele Männer, vor allem mit fortgeschrittenem Alter von Prostataproblemen betroffen. Diese können von relativ harmlosen leichten Vergrößerungen, über starke Beschwerden bei viel zu großen Prostatavolumen, bis hin zu chronischen Entzündungen oder sogar Prostatakrebs reichen.

Neben einer erblichen Komponente, die solche Risiken begünstigen kann, spielen vor allem die individuellen Lebensumstände und Gewohnheiten der Männer eine entscheidende Rolle. Es gibt einige Faktoren die sich sowohl negativ, als auch positiv auf die Gesundheit der Prostata auswirken können. Einige davon können auch bereits bei einer bestehenden Vergrößerung unterstützende Hilfe leisten, indem sie die Symptome abmildern.



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Die Behandlung einer benigne Prostatahyperpalsie, wie man die gutartige Vergrößerung dieses Organs bezeichnet, muss nicht immer operativ erfolgen. Viel wichtiger ist es jedoch, eine ausreichende Vorbeugung zu betreiben, die eine Vermeidung von unnötigen Risikofaktoren sowie eine gezielte Gesundheitsvorsorge beinhaltet.

Essentiell ist bei jedem Beschwerdebild der Prostata einen Facharzt aus dem Bereich der Urologie aufzusuchen und sich sorgfältig auf dem neusten medizinischen Stand untersuchen zu lassen. Eine Prostatavergrößerung vor allem im höheren Alter ab dem 60 Lebensjahr ist nicht selten. Mit 70 oder 80 Jahren ist sie sogar extrem häufig anzutreffen.

Während zwischen dem 50 und 59 Lebensjahr „nur“ gut 20 Prozent der Männer betroffen sind, was bereits eine beachtlich hohe Zahl ist, so sind es bei den über 80-jährigen nahezu 90 Prozent der männlichen Bevölkerung in Deutschland.

Während eine normale Prostatavergrößerung in der Regel keinerlei Lebensgefahr darstellt, jedoch mit zunehmender Größe viele Probleme mit sich bringt, kann ein Prostatakarzinom lebensgefährlich werden, vor allem wenn es nicht korrekt diagnostiziert wurde und unbehandelt bleibt. Bei frühzeitiger Behandlung gehört Prostatakrebs jedoch zu den Krebsarten mit den höchsten Heilungschancen!

Zudem gibt es einige weitere Krankheiten, die sich auf den Bereich der Vorsteherdrüse beziehen können, was bei bestehenden Symptomen eine genaue Diagnose und Abklärung durch den Facharzt somit unumgänglich macht!

Welche Lebensgewohnheiten wirken sich positiv und welche negativ auf die Prostatagesundheit aus?

Bei den positiven Einflussfaktoren finden sich Lebensgewohnheiten, die generell zu einem für den gesamten Körper und die Psyche besseren Gesundheitszustand führen. Darunter zu finden sind folgende wichtige Punkte:

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung (wenig rotes, verarbeitetes Fleisch, Salz, Zusatzstoffe, gesättigte Fettsäuren und die Vermeidung einer Unterversorgung mit Makro- und Mikronährstoffen)
  • Viel Bewegung im Freien, mindestens eine halbe Stunde täglich. Dies muss kein harter Sport sein! Wandern, schwimmen oder ausgedehnte Spaziergänge reichen völlig aus.
  • Ein reges Sexualleben und regelmäßige Ejakulationen durch Selbstbefriedigung senken laut dieser US-Studie das Risiko für die Prostata an Krebs zu erkranken.
  • Eine ausreichende Versorgung an ungesättigten Fettsäuren (Omega 3) sollte in jeder Ernährung eine Grundlage bilden. Sie wirken zudem entzündungshemmend im Körper, während zu viel Omega 6 Fettsäuren das Gegenteil bewirken. Pflanzliche Öle mit besonders viel Omega 3 Anteil findet ihr in dieser ausführlichen Tabelle.

Es gibt auch einige sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem bei einer ausgewogenen pescetarischen oder vegetarischen Ernährungsweise vermehrt aufgenommen werden und denen ebenfalls ein positiver Einfluss auf die Prostata nachgesagt wird.

Darunter fallen Lycopin z.B. aus Tomaten, Polyphenole die im grünen Tee enthalten sind und besonders stark konzentriert im Matcha-Tee vorkommen sowie Beta-Carotin aus Karotten und Grünkohl und viele weitere natürlich vorkommende Substanzen.


Neben den genannten positiven Faktoren, mit denen sich vorbeugende Maßnahmen gegen mögliche Prostataerkrankungen umsetzen lassen, gibt es etliche Lebensgewohnheiten, die nicht nur dem gesamten Körper, sondern auch der Prostata Schaden zufügen und das Krankheitsrisiko drastisch erhöhen können. Zu diesen zählen vor allem:

  • Rauchen
  • Alkohol-„Genuss“
  • Bewegungsmangel
  • Deutliches Übergewicht
  • Medikamentenmissbrauch
  • Doping und/oder die Hormoneinnahme z.B. bei Bodybuildern oder Hochleistungssportlern
  • Ständiges Sitzen (Büro Job, TV/PC schauen, Autofahren)
  • Ein hoher durchgängiger Stresslevel
  • Ungesunde Ernährung, viel Fastfood, Zusatzstoffe, tierische Fette, kaum Ballaststoffe und wenig Vitalstoffe in Form von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • Eine zu geringe pflanzliche Kost, gleichzeitig zu viel Fleischkonsum, vor allem von stark verarbeiteten Produkten

Natürliche Phytopharmaka gegen eine fortschreitende Prostatavergrößerung?

Es gibt einige natürliche Mittel die bei einer Prostatavergrößerung und allgemein für die Prostatagesundheit als hilfreich gelten. Vor allem bekannt sind Extrakte aus Brennnesselwurzeln und Kürbiskernen, aber auch aus der Sägepalmfrucht.

In der Phase 1 und 2 der gutartigen Vergrößerung der Prostata finden diese meist freiverkäuflichen Präparate häufige Anwendung und haben dabei eine geringe Wahrscheinlichkeit auf Nebenwirkungen und wenn, dann sind diese meist nur moderat und erträglich.

Pflanzliche Arzneimittel schließen jedoch selbstverständlich keine schweren Nebenwirkungen aus. Jeder Körper und somit jeder Mensch reagiert anders auf die entsprechenden Inhaltsstoffe, weshalb die Packungsbeilage dieser Präparate, egal ob nun frei verkäuflich oder ärztlich per Rezept verordnet, immer zu beachten ist.

Die genannten pflanzlichen Mittel reduzieren leider nicht die Größe der Prostata! Sie können aber positiven Einfluss auf die Beschwerden haben, die eine solche Vergrößerung häufig begleiten. Das betrifft vor allem das Wasserlassen und den Einfluss auf die Blasenmuskulatur, wie die pharmazeutische-zeitung in diesem Artikel berichtet.

Die Anwendung dieser natürlichen Extrakte entstand in Deutschland und der EU sowie in vielen Teilen der Welt aus einem traditionellen, naturmedizinischen Hintergrund. Sie wird zudem durch viele positive Nutzererfahrungen solcher Präparate untermauert.

In den USA wird die Anwendung dieser Substanzen hingegen eher als negativ propagiert. Es würde diesbezüglich nicht ausreichend viele und qualitativ hochwertige Studien und Ergebnisse zugrunde liegen, die die Anwendung rechtfertigen.

Verschiedene Phytopharmaka zur Therapie bei einer benigne Prostatahyperplasie sind dort leider sogar verboten worden. Was der Patient letztendlich davon umsetzt, das bleibt ihm überlassen.

Fazit:

Aus persönlich Sichtweise, bin ich generell erst für den Einsatz von natürlichen Mitteln und Wegen, statt direkt auf synthetische Medikamente und Operationen zu setzen, so dies noch möglich ist. Meine Meinung schließt jedoch definitiv nicht eine zunächst gründliche Abklärung jeglicher gesundheitlichen Probleme durch einen kompetenten Arzt bzw. eine Fachklinik aus.

Wie immer ist die Vorbeugung von Krankheiten auch im Fallen von Prostatabeschwerden immer die bessere Lösung, als diese überhaupt erst aufkommen zu lassen und sie dann behandeln zu müssen.

Natürlich ist auch ein idealer Lebensstil keine Garantie nicht an einer starken Vergrößerung der Vorsteherdrüse zu erkranken oder Krebs gänzlich vermeiden zu können. Dennoch ist eine gesunde Lebensweise mit einer ganz deutlichen Risikoreduzierung für solche Komplikationen verbunden.

Jemand der raucht, ordentlich Übergewicht hat, fast den ganzen Tag nur sitzt, regelmäßig Alkohol trinkt und das ganze Leben lang nur ungesundes Essen konsumiert, der hat definitiv höhere Chancen zu erkranken und dies betrifft dann selbstverständlich nicht nur den Bereich der Prostata.

Man muss es hingegen auch nicht in die entgegengesetzte Richtung übertreiben und komplett auf vegane Rohkost umstellen und Hochleistungssport betreiben. Solche Entscheidungen sollten immer auf freiwilliger Basis geschehen.


Wer solch einen Lebensstil wirklich aus Leidenschaft leben möchte, der kann dies natürlich gerne tun. Geschieht es jedoch aus Zwang, dann entwickelt man unweigerlich Stress und damit psychische Probleme, die so einen weitaus größeren, negativen Einfluss auf den Körper haben können, als es z.B. die ein oder andere Tafel Schokolade oder ein gutes saftiges Bio-Fleischstück, dass ab und zu auf dem Grill landet, haben könnte.

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Über Marco Eitelmann 428 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

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