Schadstoffe in Möbeln, wie gefährlich und gesundheitsschädlich sind diese Wohngifte?

Jedes Möbelstück kann Giftstoffe enthalten. Riechen Möbel stark nach Lacken oder Plastik, dann sollte man in den meisten Fällen beim Kauf davon Abstand halten! Gerade in frisch eingerichteten Kinderzimmern sind Schadstoffe durch Möbelstücke besonders gefährlich!
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An vielen Menschen gehen sie unbemerkt vorbei und können nachhaltig die Gesundheit schädigen, die Rede ist von so genannten „Wohngiften“, welche sich nicht nur in den Baummaterialien der Wohnung selbst, sondern vor allen in und an Möbelstücken wie Schränken und Betten verbergen könne. Einige Möbelstücke die keiner intensiven Schadstoffprüfung unterlagen, haben gefährliche Weichmacher, Lacke und sogar Formaldehyd auf ihren Oberflächen, die ungehindert über die Luft ausdünsten und bei Hautkontakt aufgenommen werden können. All diese Schadstoffe zeigen eine fatale Wirkung auf den menschlichen Organismus und entfalten ihre negative Wirkung oft erst nach Jahren. Die größte Gefahr für die Gesundheit entsteht vor allem durch das dauerhafte und tägliche Aussetzen des Körpers mit diesen Wohngiften.



Soll man besser schadstoffgeprüfte Möbel kaufen?
Es macht immer Sinn beim Möbelkauf nicht nur auf die reine Produktqualität und das Design der Möbelstücke zu achten, sondern vor allem auf gegebenenfalls durchgeführte Schadstoffprüfungen. Der Preis bei solchen Produkten ist in der Regel etwas höher, dafür ist die Wahrscheinlichkeit auf eine starke Schadstoffbelastung deutlich geringer. Seriöse Möbelhändler wie z.B. allnatura.de verkaufen Möbel nach eigenen Angaben nur mit sehr strenger Qualitäts- und Schadstoffprüfung und somit entsprechenden Gütesiegeln. Gerade Möbel mit dicken Kunstlacken oder Plastiküberzügen sollten vor dem Kauf genau überprüft und vor allem auch auf den Geruch getestet werden. Der Preis sollte beim Möbelkauf natürlich auch eine Rolle spielen, jedoch nie hinter der eigenen Gesundheit stehen. Man muss immer bedenken, dass man sich dann täglich den möglichen Giftstoffen seines gerade erworbenen Möbelstücks aussetzen muss.

Welche gesundheitsschädlichen Schadstoffe können Möbel enthalten?
In qualitativ schlechten Möbeln kann sich ein wahrer Chemiecocktail verbergen, der seine Schadstoffe über Monate und Jahre an die Umgebung abgibt. Diese Stoffe mit erhöhtem Gesundheitsrisiko sind unter anderem:

  • Formaldehyd
  • Weichmacher
  • Terpene
  • Bisphenol A
  • Schwermetalle

Welche Krankheiten können durch Giftstoffe in Möbeln entstehen?
Die meisten Krankheiten und Symptome bei derartigen Schadstoffen kommen relativ unbemerkt und werden meist kaum in Zusammenhang mit den Möbelstücken gebracht, die man sich vorher sorglos in die Wohnung gestellt hat. Oftmals kommt nur ein Verdacht auf, nachdem ein neuer Kleiderschrank aufgebaut wurde, oder ein lackierter Tisch, der stark nach Chemie riecht plötzlich die Bewohner mit Kopfschmerzen und Husten plagt. Neben diesen Symptomen gibt es leider auch viel schlimmere „Nebenwirkungen“ der belasteten Wohnungsmöbel. Auch Asthma, Allergien, Augenleiden bis hin zu Krebs sind durch die Giftstoffe möglich.

Schadstoffgeprüfte Möbelstücke sind nicht nur für Allergiker, Kleinkinder und Babys von besonders hoher Wichtigkeit!
Bedenkt man die teilweise jahrzehntelange Dauer mit der das Mobiliar in direktem Kontakt mit den Personen im Haus steht, so sollte man auch bei weniger gefährdeten Menschen unbedingt auf mögliche Schadstoffe achten! Gerade aber Schwangere, Kleinkinder und Babys sollten auf keinem Fall diesen Stoffen ausgesetzt werden. Auch Kranke und Allergiker verstärken oftmals ihre Leiden durch die Aussetzung mit diese schädlichen Substanzen, welche sogar zu neuen zusätzlichen Krankheitsbildern führen können, die sich dann nicht selten weitaus stärker darstellen.

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Fazit:
Kaufen sie Möbel nicht nur nach den Kriterien von Preis und Aussehen. Qualität, insbesondere geringe Schadstoffbelastung sind weitaus wichtiger und vor allem langfristig besser für die Gesundheit. Es ist einfach ein ungutes Gefühl wissentlich belastete Raumluft einzuatmen, niemand würde sich freiwillig eine Formaldehydquelle neben das Bett stellen oder gar darin schlafen. Leider sind viele ungeprüfte Billigmöbel gerade das, wessen man sich nie freiwillig aussetzen würde.

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Über Marco Eitelmann 380 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 15 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel in Führungsposition gesammelt. Zuständig war ich für die Bereiche mit hoher Sensibilität in Bezug auf Qualität und Frische wie Fisch, Käse, Sushi, Salat- und Antipasti Bar sowie die hauseigene Lebensmittelherstellung in Form von frisch produzierten Convenience-Sortimenten. Damit einher ging die HACCP Kontrolle, sowie die Überwachung der Hygienebestimmungen und Lebensmittelsicherheit, mit Verantwortlichkeit für Schulungen im Bereich Infektionsschutzbelehrung, Hygienekonzepte und der Arbeitssicherheit zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden. Privat verbringe ich meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir viel Wissen über Pflanzen, Pilze und Heilkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

2 Kommentare

    • Hallo Jaya,

      das ist ziemlich differenziert zu betrachten. „oekotest“ hat Ende 2013 einen ausführlichen Test der Ikea Möbel gemacht. Die Kinderprodukte mit einem Notendurchschnitt von 2,5 waren gar nicht mal schlecht. 2000 nahmen sie ein Billy Regal unter die Lupe, das gab laut dem Test Formaldehyd ab. Auch bei Matratzen war es vor allem früher in Sachen Schadstoffe offensichtlich nicht ideal, hat sich aber stark verbessert im Vergleich zu den alten Testberichten. Also würde ich nicht sagen das Ikea Produkte generell auf den Sperrmüll oder Sondermüll gehören. 🙂

      LG
      Marco

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