Thuja giftig auch für Fische im Gartenteich

Thujaschnitt im Gartenteich ist für die Fische sicher nicht gesund, zu viel davon wirkt sogar tödlich auf die Teichbewohner!
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Dass Thuja sehr giftig ist, habe ich bereits unter dem Bericht „Thuja – Der giftige Lebensbaum“ beschrieben.
Dass ein einfacher Thuja Heckenschnitt jedoch sogar Fische im Teich töten kann, damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich habe nach einem ausgiebigen Schnitt meiner Thuja die meisten größeren Äste und Blätter der Hecke aus meinem Gartenteich entfernt.
Einige kleine Blattspitzen ließ ich jedoch im Teich liege, da sie nur sehr mühsam zwischen den Wasserpflanzen zu entfernen waren.
Der Teich ist recht klein und fasst nur ca. 1200-1300 Liter.
Ich hätte nicht gedacht, dass es die paar Blätter schaffen, das Wasser zu kontaminieren.

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Wie man sehen kann, sind einige Teile in den Wasserpflanzen verblieben und haben anscheinend Ihre ätherischen Öle ins Wasser abgegeben.

Resultat waren einige tote Fische an den Folgetagen und seltsamer weise ein extrem klares Wasser.
Hier wurden anscheinend auch eine Menge Bakterien und Schwebealgen durch die Giftstoffe der Thuja getötet.

Denselben Fall hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal mit einem anderen Gartenteich, dort habe ich den kompletten Schnitt jedoch erst einen Tag später entfernt.
Auch hier starben leider viele Fische und das Wasser machte einen extrem „sauberen“ Eindruck.

Ab sofort wird der Gartenteich vor einem Schnitt komplett abgedeckt und nach und nach die Thujahecke in diesem Bereich gegen ein ungiftiges Gehölz als Sichtschutz ersetzt.

Fazit:

Wenn Sie eine Thuja in der Nähe eines Teiches schneiden, sollten Sie vor allem bei kleineren Teichen mit geringerer Wassermenge dafür Sorgen, dass erst gar keine Thujastücke im Teich landen.
Idealerweise sollte man den Teich vorher Abdecken, was sich aber nur bedingt und bei kleineren Teichen empfiehlt.
Aus größeren Teichen sollten Sie das Thuja Schnittgut schnellstmöglich manuell entfernen.
Ich werde dies in Zukunft mit Sicherheit so anwenden, um die Fische und andere Wasserbewohner zu schützen.

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Über Marco Eitelmann 401 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 15 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt, davon den überwiegenden Teil in einer Führungsposition . Zuständig war ich für die Bereiche mit hoher Sensibilität in Bezug auf Qualität und Frische wie Fisch, Käse, Sushi, Salat- und Antipasti Bar sowie die hauseigene Lebensmittelherstellung in Form von frisch produzierten Convenience-Sortimenten. Damit einher ging die HACCP Kontrolle, sowie die Überwachung der Hygienebestimmungen und Lebensmittelsicherheit, mit Verantwortlichkeit für Schulungen im Bereich Infektionsschutzbelehrung, Hygienekonzepte und der Arbeitssicherheit zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden. Privat verbringe ich meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir viel Wissen über Pflanzen, Pilze und Heilkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

2 Kommentare

  1. Meine Anfrage ist vielleicht etwas seltsam, ich hab mittlerweile schon den vierten Aprikosenbaum verloren,kann das an meinen Thujabüschen liegen.?

    • Hallo,

      wenn die Aprikosenbäume sehr nah an den Thujahecken gepflanzt wurden, dann kann dies durchaus durch starken Nährstoffmangel bzw. Wasserentzug geschehen. Gift auf andere Pflanzen verteilen die Lebensbäume meines Wissens allerdings nicht. Es wäre auch ein einfacher Schädlingsbefall, welcher nur an den Wurzeln der Aprikosenbäume vorherrscht möglich. Es könnten auch ober-, sowie unterirdisch wirkende Schädlinge wie z.B. Rüsselkäfer sein. Diese machen zwar auch die Blätter kaputt, allerdings größtenteils auch die Wurzeln der Pflanzen, vor allem wenn diese noch jung und klein sind.

      LG
      Marco

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