Trinkwasserqualität verbessern – fünf Tipps für hochwertiges Wasser aus der Leitung

Wasser sollte frei von Chemikalien, Hormonen, Medikamentenrückständen und sonstigen Verunreinigungen sein. Leider kann das durch die normale Wasserversorgung nicht zu 100 Prozent garantiert werden und ist zumindest in kleinen Verunreinigungsmengen, welche sich jedoch auf Dauer im Körper summieren leider eher der Standard.

Wasser gehört zum wichtigsten Lebensmittel für den Körper. Dabei achten allerdings die wenigsten Verbraucher in Deutschland auf die geeignete Wasserversorgung. Denn für einen vitalen Körper und fitten Geist benötigt es hochwertiges Wasser, welches dem Körper zugeführt wird. Zwar gehört das Leitungswasser in Deutschland noch qualitativ zum oberen Mittelfeld auf der Welt, allerdings ist das Wasser aus dem Hahn trotzdem in den meisten Fällen mit Nitraten, Medikamentenrückständen, Hormonen, Schwermetallen und anderen ungesunden Schadstoffen belastet. Auch, wenn das Trinkwasser in Deutschland zu einem der meist geprüften Lebensmittel gehört, konnten unabhängige Institute ebenfalls immer wieder Verunreinigungen und Rückstände von Schadstoffen feststellen, die auf Dauer sehr ungesund für den Körper sind. So sind die Millionen Haushalte in Deutschland selbst in der Pflicht etwas für eine absolut reine und hochwertige Wasserzufuhr zu tun. Vor einiger Zeit habe ich gerade zur teils viel zu hohen Nitratbelastung und dem sehr hohen Grenzwert für Nitrat in deutschem Leitungswasser einen passenden Beitrag geschrieben.  Zu finden ist er unter dem Titel: „50mg Nitrat Grenzwert für deutsches Trinkwasser, warum Leitungswasser immer schlechter wird„. Aus diesem Grund sind im Folgenden fünf Tipps zusammengefasst worden, wie mit ganz einfachen Mitteln die Qualität des Leitungswassers massiv verbessert werden kann.

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Tipp 1: Filtersysteme sorgen für Wasser in bester Qualität
Ein Wasserfilter Carbonit kann helfen die Qualität des Leitungswassers im Haushalt deutlich zu erhöhen. Zwar ist die Aufnahme des Leitungswasser aus deutschen Hähnen als unbedenklich einzustufen und wird auch einer ständigen Kontrolle unterzogen, jedoch befinden sich trotzdem Rückstände von Schadstoffen wie giftigen Schwermetallen, Pharmazeutika und bakterielle Mikroorganismen im Leitungswasser. Diese liegen zwar meistens unterhalb von festgelegten Grenzwerten, doch für Rückstände von Arzneimitteln gibt es gar keine Grenzwerte. Somit ist klar, dass das Wasser aus der Leitung damit nicht die bestmögliche Qualitätsstufe erreichen kann. Diesen letzten Schritt muss jeder Verbraucher selbst gehen und so lassen sich sehr einfach und praktisch Wasserfilter im Haushalt installieren, die das Wasser entsprechend reinigen und von den erwähnten Verunreinigungen befreien.

Tipp 2: Stagnationswasser vermeiden – immer frisches Wasser verwenden
Das Wasser sollte auf schnellsten Weg vom Wasserversorger zum eigenen Wasserhahn geliefert werden. Wird der Wasserhahn für längere Zeit nicht benutzt, stagniert das Wasser in der Leitung. Das Stehen des Wassers in der Leitung ist dabei mit einem abgelaufenen Verfallsdatum von Lebensmittel zu vergleichen. So gilt als Faustregel, dass Wasser nicht länger als vier Stunden in der Leitung stagnieren sollte. Alles was diesen Zeitraum überschreitet, sollte laut dem Umweltbundesamt nicht mehr für die Zubereitung von Getränken und Speisen verwendet werden. Frisches Wasser erkennt man daran, dass es kühler aus der Leitung kommt.

Tipp 3: Planung und Wartungen der Wasserleitungen
Wer einen Umbau des Eigenheims plant, sollte auch bei der Installation neuer Wasserleitungen einen sinnvollen Plan entwickelt. So sollten Leitungen, die nur selten zum Einsatz kommen als Endpunkte für Spül- und Waschmaschinen dienen. Für die Trinkwasserversorgung hingegen sollten nur Werkstoffe aus Edelstahl, Kupfer, verzinkter Stahl und Kunststoffe gewählt werden.

Tipp 4: Besondere Vorsicht für Allergiker
Allergiker sollten die Wasserleitung prüfen. Denn in einigen Regionen in Deutschland werden noch Bleirohre verwendet, die eine allergische Reaktion auslösen können und natürlich auch für die Trinkwasserqualität aller gesunden Menschen eine schädliche Wirkung zeigen, da Blei hochgiftig ist. Mieter sollten sich daher an den Vermieter wenden und den Werkstoffen der Wasserleitungen auf den Grund gehen.

Tipp 5: Untersuchung des Trinkwassers anfordern
Wer sich unsicher ist, ob das eigene Trinkwasser wirklich eine ausreichend hohe Qualität besitzt, kann einen Fachmann beauftragen das Trinkwasser zu untersuchen. Dabei werden Proben entnommen, die im Labor ausgiebig untersucht werden und über die Qualität des Wassers aufklären. Manche Stadtwerke unterstützen auch bei solchen Wassertests.

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Fazit:
Leider ist die deutsche Trinkwasserqualität nicht so exzellent wie sie immer angepriesen wird. Allein in unserem Ort werden z.B. offiziell 41mg Nitrat im Leitungswasser ausgewiesen. In einigen Ländern gilt Trinkwasser bereits ab 25mg nicht mehr als Trinkwasser! Zudem schlagen auch bei mir zu Hause immer wieder Wassertests mit ähnlich negativen Ergebnissen an. Es ist absolut sinnvoll sein Wasser aus der Leitung nochmals durch eine Reinigungsanlage laufen zu lassen, wenn man es für Lebensmittel oder direkt zum Trinken verwendet. Viele besonders giftige Stoffe wie z.B. Blei, Arsen, Uran oder auch Medikamenten und Hormonrückstände werden von vielen Stadtwerken erst gar nicht ausgewiesen, zumal teils überhaupt keine Grenzwerte für einige dieser Schadstoffe existieren.

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