Natriumnitrit E250 das gesundheitsschädliche Gift in der Wurst und in Fertiggerichten

Natriumnitrit mit der E Nummer 250, ist leider in sehr vielen Wurstwaren, Fleischprodukten und Fertiggerichten enthalten. Natriumnitrit ist gesundheitlich sehr bedenklich und deshalb auch nur zu gewissen relativ niedrigen Grenzwerten erlaubt. Der Stoff E250 erhöht, insbesondere wenn er erhitzt wird, z.B. beim Braten oder Grillen das Krebsrisiko deutlich, da sich daraus stark krebserregende Nitrosamine bilden, die zu erheblichen Schäden im menschlichen Körper führen können. Wurst, welche neben Nitritpökelsalz ebenfalls bedenkliches Phosphat enthält, solle man daher besser meiden, vorausgesetzt man möchte gesund leben. Es gibt auch Wurst ohne diese beiden Zusatzstoffe, wie z.B. diese Gelbwurst oder diese Kalbsbratwürstchen welche auch ohne zusätzlich eingesetztes und ebenfalls bedenkliches Mononatriumglutamat auskommen. Daneben gibt es sowohl Online als auch im Handel unzählige gesündere Alternativen zu der meist gesundheitsschädlichen Chemie-Wurst. Ideal ist hier natürlich Bio Qualität, die nicht aus viel zu billiger Massentierhaltung stammt und keinerlei bedenkliche Zusatzstoffe enthalten sollte.

Natriumnitrit ist so giftig, das es sehr strenge Grenzwerte für dessen Verwendung in Lebensmitteln gibt. Der Grenzwert für Natriumnitrit liegt bei nur 0,5 % im Nitrit-Pökelsalz selbst, d.h. im gesamten mit Natriumnitrit versetzten Lebensmittel dürfen nur sehr geringe Mengen enthalten sein.

Gesundheitlich hat Natriumnitrit bei hohen Dosen katastrophale Auswirkungen und kann sogar zum Tod führen!
In den 1920/30 Jahren führte der damals noch höhere Gehalt von E250 zu schweren Vergiftungen, was schließlich zur Einführung von Höchstwerten in den Lebensmitteln führte.

Um zu verdeutlichen wie giftig Natriumnitrit eigentlich ist, braucht man sich nur die Gefahrenstoff-Kennzeichnung  ansehen, die gesetzlich vorgeschrieben ist und auf den Verpackungen dieses Zusatzstoffes gedruckt werden muss.

Auf der Packung von reinem Natriumnitrit, bzw. mit Natriumnitrit stark versetzten Salzen, sind folgende chemischen Warnhinweise bzw. Gefahren aufgedruckt (kein Scherz!):

brandfördernder Stoffgiftiger StoffUmweltschädlich

Warum sich dann auch nur ein Milligramm dieses Giftes zuführen?
Offiziell passiert bei einem Konsum unter den angegeben Grenzwerten nichts Negatives mit der Gesundheit. Wenn ich mir aber den Wurst und Fleischkonsum einiger Mitmenschen ansehe, die täglich Wurst zum Frühstück und zum Abendessen + Fleischkäse, Bratwurst und Co mittags „genießen“, so sollte man doch einige Bedenken haben, auch wenn dadurch der offizielle Grenzwert meist nicht erreicht wird, bzw. nicht erreicht werden kann.

Wer sich täglich diesem Gift aussetzt, erhöht sein Gesundheitsrisiko drastisch, abgesehen davon ist ein zu hoher Fleischkonsum ohnehin sehr ungesund und gepaart mit Natriumnitrit langfristig fatal für den Körper und die Gesundheit. Zuviel Wurst erhöht insbesondere das Krebsrisiko!



Falls Sie doch nicht auf Wurst und Fleisch mit Natriumnitrit verzichten können, beachten sie bitte folgendes:

  • Grillen oder Braten sie Fleisch mit Natriumnitrit bzw. Nitritpökelsalz bitte nicht!
    Sie erhöhen dadurch die schädliche Wirkung dieses Zusatzstoffes extrem.
  • Geben Sie Kindern unter einem Jahr besser keine Wurst und Fleischwaren, sowie Lebensmittel in denen Natriumnitrit enthalten ist, es wirkt auf Kleinkinder noch schädlicher, als auf Erwachsene!
  • Versuchen sie trotz allem, eine Alternative zur Ihrer Wurst ohne das giftige Natriumnitrit zu finden.
    Es gibt Wurst ohne E250, zwar sehr selten, aber sie wird angeboten.
  • Bieten sie ihren Kindern generell besser Produkte ohne diesen Zusatzstoff an.

In welchen Produkten ist Natriumnitrit E250 bzw. Nitritpökelsalz enthalten?

  • In Wurstwaren allgemein, in über 90 % der Wurstprodukte wird der Zusatzstoff verwendet
  • Fleisch gepökelt
  • In Fertiggerichten
  • In Konserven
  • In Marinaden (besonders mit Speck, Dörrfleisch)
  • In TK Waren, z.B. Pizza (Salami, Schinken)

Warum wird Natriumnitrit, trotz seiner Schädlichkeit überhaupt eingesetzt?

E250 wird aus zwei Hauptgründen eingesetzt.

  1. Natriumnitrit tötet, fast alle Bakterien haben kaum eine Chance auf den behandelten Lebensmitteln Fuß zu fassen, es ist ein hervorragender, wenn auch sehr ungesunder Konservierungsstoff.
  2. Die Verwendung von Natriumnitrit insbesondere bei Fleisch und Wurstwaren, sorgt dafür, dass die schöne rote Farbe des Fleisches gut erhalten bleibt.
    Die Optik ist für die meisten Verbraucher leider wichtiger als die Gesundheit.

Ich habe zu diesem Stoff nur ein sehr kurzes Fazit:
Ich meide so gut es geht jegliche Produkte mit E250. Da ich nur sehr selten Wurst esse, kaufe ich hier Bio Wurst, die teilweise ohne Natriumnitrit angeboten wird. Auch konventionelle Wurst gibt es teilweise ohne E250, wenn man nicht zu Bio greifen möchte. Fleischwurst, Bratwurst und Co landen bei uns schon lange nicht mehr auf dem Grill, das Grillen macht den Stoff noch gesundheitsschädlicher als er ohnehin schon ist.
Meine persönliche Meinung: Natriumnitrit Finger Weg!

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9 Gedanken zu „Natriumnitrit E250 das gesundheitsschädliche Gift in der Wurst und in Fertiggerichten“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Eine Frage, seit einiger Zeit wird mir nach dem Verzehr von Wurst immer um ca. 24 Uhr regelmäßig schlecht. Die wurst wurde bei verschieden Metzger gekauft. Liegt das an E 250???? Bei gekaufter Wurst im Super Markt kein Problem. Oder kann dies an etwas anderen noch liegen???? Vor ca. zwei Jahren war dieses Problem noch nicht.
    Was ist Ihre Meinung !

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Herr Böhm,

      wenn man wenig Wurst und somit nur sehr kleine Mengen Natriumnitrit zu sich nimmt, so ist dies zwar trotzdem nicht förderlich für die Gesundheit, sollte aber auf Grund der geringen Menge kein Problem sein. Meines Wissens hat E250 in dieser Menge keine direkten Auswirkungen in Form von Übelkeit oder Bauschmerzen. Je größer die Menge zugeführten Natriumnitrits, desto höher ist natürlich die entsprechende Nebenwirkung und damit verbundene negativen Effekte. Man müsste aber schon sehr viel Wurst essen um diese Grenzwerte zu erreichen. Eventuell vertragen sie die Wurst nicht weil ihr Körper auf andere Zusatzstoffe im Produkt negativ reagiert. Oft werden der Wurst Geschmacksverstärker, die sowohl zu Bauchschmerzen als auch Übelkeit führen können zugemischt.
      Ich würde einfach mal die „Bratmaxe“ von Meica probieren, diese haben keine künstlichen Geschmacksverstärker und kein Natriumnitrit. Leider sind sie nicht Bio, aber Qualitativ gut und ohne bedenkliche Zusatzstoffe. Sollte die Übelkeit auch ohne Wurst anhalten würde ich einen Arzt aufsuchen und die Gründe klären lassen, ansonsten Wurst ohne Natriumnitrit und chemische Zusätze probieren.
      MfG
      Marco

      1. Hallo Marco,
        da irrst du dich aber meiner Meinung nach,“ Würze“ so wie „Gewürze“ enthalten Geschmacksverstärker und müssen nur nicht genannt werden weil sie in geringer Menge beigemischt werden.
        Grüße Tanja

  2. Dear Marco,

    I am writing my comment in Englisch. I am planning to start my own business which would be including „Fleisch Raw material – Hühnerfleisch, Schweinefleisch,Fisch usw…“ in Austria. I am not yet that far – it might take approx. one more year till I start my business. I have a question : I don’t want to use any synthetic Conservatives and also Natriumnitrit in my product. Would you be able to suggest what alternative conservative one can use or where I could inform myself on the conservatives which could be added to Fleisch products without posing risk to health.

    Thanks a lot in advance!

    Beever

    1. Hello Sangeeta Mehta,

      its not often that visitors ask things in english. My english is not so good, but i will try to answer that question. You can use for conservatives in products things like natural citric acid, vinigar, salt, citrates and different kind of very spicy herbs. But i am not a food chemist, so i cant say how much, or in what combination you must use them for your incoming products.

      I hope i could help you a little bit, sorry for typing faults or grammatical problems, my school english is not the freshest 🙂

      Greetings
      Marco

  3. Ich kann die Haltung des Artikels gegen Wurst nicht nachvollziehen, da Nitrit in großen Mengen in Gemüse vorkommt.
    “ Die durchschnittliche Aufnahme von Nitrat in der Bundesrepublik beträgt 130 mg täglich. Von dieser Menge stammen ca. 70% aus dem Verzehr von Gemüse, 20% vom Trinkwasser und rund 10% aus gepökeltem Fleisch.“
    Zitat aus:
    http://www.inform24.de/nitro.html

    1. Hallo Hans,

      Es ist sehr wichtig zu unterscheiden zwischen Nitrat (nicht besonders gesund) und Nitrit (gesundheitsschädlich). Nitrat ist nicht sonderlich gesund und wird natürlich (da auch in der Natur z.B. in Gemüse/Wasser vorhanden) viel stärker aufgenommen, als das besonders gefährliche Nitrit. Deine Quelle zeigt jedoch die Nitrataufnahme an, nicht die Nitritaufnahme. Ein Beispiel wie giftig Nitrit ist: In einem Aquarium überleben Fische locker einen Nitratwert von 40/50 und manche Arten sogar von über 100 im Wasser. Hingegen sind Nitritwerte für Fische ab 2/5 je nach Art absolut tödlich, Korallen sterben übrigens schon bei Spuren von Nitrit. Daher kann man auch ohne große Sorge täglich Nitrat in begrenztem Maße aufnehmen, Nitrit sollte man jedoch am besten vollständig meiden.
      Auch in Deiner Quelle steht, dass der Großteil des giftigen Nitrits aus Fleischwaren stammt (etwas weiter unten). Dieser für Menschen geltende und meiner Meinung nach noch viel zu üppig angesetzte Grenzwert ist für die meisten Tiere, vor allem im Wasser bereits absolut tödlich, oder zumindest gravierend schädlich. Der Großteil dieses Giftes „Nitrit“ liegt in Wurst-, Räucher- und Pökelwaren aus Fleisch. Auch niedrigere Mengen aufgenommenes Nitrit, hauptsächlich aus Nitritpökelsalz (Zusatzstoff E250) sind bereits sehr ungesund und können trotz das sie unter dem Grenzwert liegen die Gesundheit vor allem mittel- bis langfristig erheblich schädigen.

      LG
      Marco

    2. Hallo Hans!
      Hohe Nitratwerte im Gemüse sind gesundheitlich auch nicht empfehlenswert. In meiner Region enstehen sie zumeist durch Überdüngung mit Gülle. ( da wir einfach zu viel Viehwirtschaft haben und die Gülle irgendwo hin muss).
      Tatsächlich mussten unsere Seen bereits vor 15 Jahren voll-saniert werden, weil aufgrund der zu hohen Nitratbelastung im Grundwasser ( durch Schweinegülle) das Ökosystem stark geschädigt wurde.
      Es ist also schon auch eine Frage der Menge ob Nitrat im Gemüse etc. nicht gesundheitlich belastend ist. Momentan sieht es grenzwertig aus …

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