Arganöl ist gesund und nebenbei auch vielseitig verwendbar für die Haut-, Haar- und Bartpflege

Arganöl eignet sich bestens zur Bartpflege und kann leicht mit einem entsprechendem Kamm in die Barthaare eingearbeitet werden.
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Hochwertiges Arganöl zählt zu den teuersten Ölsorten weltweit und wird aufgrund seiner gesunden Eigenschaften nicht nur zu Speisezwecken verwendet. Der begehrte Rohstoff wird auch in der Kosmetikindustrie zur Herstellung von Pflegeprodukten genutzt. Vor allem für die Behandlung der Haut und der Haare, insbesondere auch des Bartes, lässt sich das Öl aus den Kernen der Arganfrucht besonders gut verwenden. Auch Eigenproduktionen von Haarpflegemitteln wie z.B. Shampoos oder Duschgels lassen sich mit Arganöl als Zutat in ihren Pflegeeigenschaften deutlich verbessern.

Arganöl zu Speisezwecken und was es zu beachten gilt

Bei den verschiedenen Arganölen die im Handel angeboten werden, ist zum Verzehr nur das Öl vorgesehen, welches aus den gerösteten Argankernen gewonnen wird. Dieses Öl darf weder „komisch riechen“, so wie man es oft hört, noch einen starken abweichenden Geschmack haben. Hochwertiges und gesundes Arganöl in Lebensmittelqualität schmeckt mild, leicht nussig, manchmal auch begleitet von einer geringen Rauch-, Röst- oder Moschusnote. Der Geruch erinnert leicht an mild gebrannte Mandeln oder Walnüsse. Es ist wichtig nur gute Qualitäten zu kaufen, welche auch explizit als Lebensmittel gekennzeichnet bzw. bestimmt wurden. Gerade kosmetische Pflegeöle bestehen eher aus Mischungen und sind teilweise mit synthetischen Stoffen versetzt, die auf keinen Fall in der Nahrung landen sollten!
Das Arganöl gehört leider mit seinem fast nicht vorhandenen Omega 3 Fettsäuren zu einem der Fette mit den schlechtesten Fettsäureverhältnissen von Omega 3 zu Omega 6 im Ranking der Speiseöle. Es belegt damit nur einen der hintersten Plätze, kann sich jedoch mit seinen enormen Mengen an enthaltenen Vitamin E und der Tatsache seiner aufgrund von Geschmack und Preis mengenmäßig nur geringen Anwendung trotzdem als ein gesundes Öl durchsetzen.



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Die Verwendung von Arganöl in der Küche:

Arganöl lässt sich vielseitig einsetzen und eignet sich nicht nur zum Kochen und Braten. Es wird in seiner Heimat Marokko und dem orientalischen Raum mit wesentlich mehr Anwendungsmöglichkeiten genutzt. Zusammengefasst eignet sich das Arganöl für folgende Verwendung in der Küche:

  • Zum Braten, es ist hoch erhitzbar da sein Rauchpunkt zwischen 240-260 Grad Celcius liegt
  • Zum Kochen
  • Zum Verfeinern von Soßen und Suppen
  • Als Zutat für Dressings
  • Zum puren Genuss, es reichen hierzu 2-3 Teelöffel am Tag
  • Als Zutat und zum Abschmecken von Dips
  • Zum Tunken für Brot und Backwaren
  • Für deftige Süßspeisen

Das Arganöl ist deshalb so gesund, weil es einen sehr hohen Gamma-Tocopherol Wert aufweisen kann. Unter Tocopherolen versteht man verschiedene Varianten des Vitamin E, welche auch unter den Zusatzstoffnummern E 306 bis E 309 in der Lebensmittelindustrie geführt werden.

Welcher Preis ist für Arganöl normal?

Ein hochwertiges Arganöl kostet zwischen 80-120 Euro pro Liter, wobei 80 Euro schon die unterste Grenze darstellt, wenn es um den Kompromiss zwischen Preis und Qualität geht.


Arganöl für die Hautpflege

Das Öl wird in Marokko bereits seit vielen Generationen traditionell zur Hautpflege eingesetzt. Das Wüstenklima ist extrem strapaziös für die Haut und trocknet sie schnell aus, macht sie rissig und faltig. Arganöl unterstützt maßgebliche die Feuchtigkeitsversorgung der Haut und verändert dabei jedoch nicht ihren natürlichen Säureschutzmantel, wie es sonst bei viele chemischen Pflegeprodukten der Fall ist. Auch nach einem Peeling, oder dem meist stark hautbeanspruchenden Epilieren mit entsprechenden Geräten (Beispiele siehe hier), kann die Pflege mit reinem Arganöl zur Regeneration und Feuchtigkeitsversorgung der Hautpartien angewandt werden. Arganöl kann sowohl bei normaler Haut als auch bei verschiedenen Mischhaut-Typen genutzt werden.

Schöne Haare durch Arganöl?

Arganöl wird in etlichen Kosmetikprodukten zur Haarpflege eingesetzt und gilt dabei nicht nur als eines der effektivsten Mittel gegen trockene Haare. Reines Arganöl ist bei geringer Dosierung relativ geruchsneutral bis geruchslos im Haar anwendbar und pflegt es von der Haarwurzel bis in die Spitzen. Es verleiht den Haaren einen natürlichen Glanz und soll sogar einen leichten UV Schutz bilden können. Das Vitamin E, welches sonst in Industrieprodukten meist künstlich hinzugefügt wird, bringt das Arganöl von Natur aus in großen Mengen mit. Auch für die Anwendung gegen Schuppen, zeigt das Öl bei vielen Betroffenen eine sehr positive Wirkung. Zur Haarpflege sollte im Gegensatz zu Speisezwecken nicht das geröstete- sondern das kaltgepresste Arganöl aus den unbehandelten Kernen bzw. Samen verwendet werden. Das vorsichtige Einarbeiten und Einmassieren des Öls nach der Dusche oder dem Bad von der Kopfhaut bis in die Haarspitzen hinein, kräftigt das Haar und pflegt es reichhaltig. Zudem ist Arganöl sehr gut verträglich und den chemischen Ölen mit künstlichen Duftstoffen und Konservierungsmitteln als rein natürliche Pflege vorzuziehen. Auch zur gezielten Wimpernpflege kann Arganöl vor allem in Kombination mit Rizinusöl verwendet werden.

Bartpflege – Wie man Arganöl als reines Bartöl perfekt nutzen kann

Es gibt inzwischen unzählige Öle zur Pflege des Männerbartes auf dem Markt. Leider sind viele davon mit synthetischen Duftstoffen, Konservierungsmittel, Antioxidationsmitteln und sogar Mineralölen auf Erdölbasis versehen. Für eine ausreichende Bartpflege reicht jedoch ein guter Bart-Kamm und ein reines sowie kaltgepresstes Arganöl. Wenn das reine Arganöl zu teuer sein sollte, dann kann man es auch gut mit Mandelöl mischen. Beide Öle sind nicht aufdringlich im Geruch und habe hervorragende Pflegeeigenschaften für den Bart. Die sonst so ruppigen und kräftigen Barthaare verlieren durch die Pflege nicht an Volumen, sondern werden beim regelmäßigen Einkämmen der Öle schön weich und mit jedem Mal leichter kämmbar. Sie Verfilzen zudem nicht ansatzweise so schnell wie ohne die Behandlung, was vor allem den Trägern von sehr langen Bärten zugutekommt. Einmal pro Tag mit einem Bartkamm zunächst mit der gröberen Seite eingearbeitet und anschließend mit der feinen Seite durchgekämmt, wirkt Arganöl bereits nach wenigen Tagen mit deutlich sichtbaren Ergebnissen!

Fazit:


In geringen Mengen zu Speisezwecken verwendet ist das Arganöl nicht nur gesund, sondern auch in der Küche ein echter Gaumenschmaus für Gourmets. Weitaus häufiger wird es jedoch zur Pflege von Haut und Haar angewandt und überzeugt gerade bei diesen Verwendungszwecken mit seinen vielen Vorteilen. Bis auf Reaktionen z.B. bei Nussallergikern oder sehr empfindlichen Personen sind bisher keine Nebenwirkungen des Öls bei üblichen Verzehrmengen oder bei einer sachgemäßen Anwendung im kosmetischen Bereich bekannt.

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Über Marco Eitelmann 407 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

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