Gesünder leben? – Das funktioniert nur Schritt für Schritt, wenn man es wirklich will!

Gesünder leben kann bereits mit Einführung einfachster Gewohnheiten. Statt Nudelsalat mit Mayo kann man z.B. einen Gemüsesalat zur Abwechslung einführen. Schmeckt nicht? - Nun, dass ist reine Gewohnheit und ändert sich bereits nach 3-4 Wochen diszipliniertem Durchhaltevermögen. Vorausgesetzt man will auch wirklich selbst etwas ändern.

Spätestens zum Jahreswechsel werden viele Menschen wieder den Vorsatz fassen, ihr Leben in Zukunft gesünder zu gestalten. Doch nur selten wird dabei konkret geplant, was die Umsetzung des Ziels deutlich erschwert. Ich habe bereits letztes Jahr ein Experiment hierzu gemacht unter dem Titel „Mein veganer Start ins neue Jahr!„. Allein die Umstellung der Ernährung kann zu einem echten Problem werden, wenn im Alltag die notwendige Zeit dazu fehlt. Allerdings lässt sich mit der richtigen Planung einiges kompensieren. Das Wichtigste ist jedoch bei einer solchen Umstellung, sei es nun bei der Ernährung, Sport, Erholung oder der Änderung weiterer Lebensumstände, das Erreichen dieser Ziele auch wirklich von sich aus zu wollen! Nur weil andere Menschen Mal wieder irgend eine Trend-Diät ab Januar verfolgen, oder sich ins Fitnessstudio vor dem Sommerbeginn zwingen und dort quälen, um ihre „Strandfigur“ zu erhalten, sollte man das nicht einfach nachahmen. Eine Änderung die nachhaltig, akzeptiert und gesund ist, sollte immer von einem selbst kommen und Freude sowie Neugier an den positiven Veränderungen bereiten. Alles andere ist meist zum Scheitern verurteilt und der Hauptgrund, warum die meisten guten Vorsätze für das neue Jahr bereits wenige Wochen, manchmal sogar schon nach wenigen Tagen wieder über Bord geworfen werden. Diese abgebrochenen Vorsätze sieht man auch schön bei Diätprodukten im Handel. Im Januar gibt es jedes Jahr eine gigantische Umsatzexplosion in diesem Segment. Im Februar schwächt sie sich ab und im März, spätestens April ist wieder „Normalniveau“ beim Absatz der ganzen Diätprodukte erreicht. Unmittelbar vor Sommer folgen dann die Sportgeräte und Fitnessangebote. Im Prinzip ist es jedes Jahr das gleiche und ein absolut handfestes Argument das ganze Thema für sich selbst komplett anders anzugehen.

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Ersetzen Deine schlechten Angewohnheiten durch gute Angewohnheiten

Viele Menschen haben im Bezug auf ihre Ernährung oder ihr Sport- sowie Entspannungsverhalten eine oder mehrere schlechte Angewohnheiten. Im schlechtesten Fall tun sie gar nichts in diesen Bereichen ihres Lebens. Das ist nicht verwunderlich, oft entwickeln sich diese schlechten Angewohnheiten oder Verhaltensweisen über mehrere Jahre oftmals auch Jahrzehnte hinweg, bis sie tatsächlich als schädlich wahrgenommen werden. Doch nur weil die schlechten Angewohnheiten einwandfrei identifiziert werden können heißt das nicht, dass man sie dann auch einfach so über Nacht ändern kann. Bis man durchschnittlich eine Angewohnheit tatsächlich verändert, vergehen rund 30 Tage. In der Regel wird bereits ab ca. 21 Tagen eine neue Gewohnheit als Standard hingenommen bzw. ist akzeptiert. Je mehr Freude diese neue Gewohnheit macht und je mehr man von ihr überzeugt ist, desto eher bleibt sie auch bestehen und als „normal“ akzeptiert.  Es wird also vor allem im ersten Monat vielleicht eine Herausforderung sein, das gewünschte neue Verhalten täglich umzusetzen. Auch hier zählt – Wer die Veränderung wirklich will und gut vorbereitet ist, der schafft diese auch dauerhaft umzusetzen!

Stelle Deine Ernährung zunächst Stück für Stück um

Es gibt viele verschiedene Verhaltensweisen, die man sich im Sinne eines Lebenswandels angewöhnen kann. Als eine der wichtigsten und besonders positiven Veränderungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden gilt die Ernährung, da diese eine Grundlage für einen gesunden Körper und damit ein gesundes Leben darstellt. Einfach radikal von heute auf morgen ohne Vorplanung und entsprechendem Willen z.B. vom Fast Food Esser radikal auf eine vollwertige vegane Ernährung umzustellen scheitert sehr wahrscheinlich in nahezu 99 Prozent der Fälle.
Man kann z.B. langsam damit einfangen einfach mal selbst zu kochen statt täglich Fast Food oder Junkfood zu essen. Auch die Reduktion von z.B. 7-mal Fast Food oder Gastro Essen in der Kantine auf nur noch 4-Mal die Woche zu reduzieren ist bereits ein großer Fortschritt! Wenn man wegen eines sehr engen Terminplans nur selten selbst kochen kann und oft in Restaurants oder bei Fast-Food-Ketten isst, sollten sich das Stück für Stück ändern. Nehmt Euch abends Zeit zum Kochen, egal wie und kocht etwas Gesundes für den nächsten Tag vor. Falls es Euch an Inspiration für gesunde Lebensmittel mangelt, schaut doch einfach im Bereich Essen & Trinken auf diesem Blog rein.
Solltet Ihr bereits mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, könnt ihr Euch nach einer ausführlichen ärztlichen Beratung auch mit sogenannten „Superfoods“ beschäftigen und diese in die Ernährung integrieren. Dies sind Lebensmittel mit zumeist besonders hohen Nährstoffgehalt in Sachen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und gegebenenfalls weiteren gesundheitsfördernden Eigenschaften. So können beispielsweise Cranberries bei Infektionen und Entzündungen eine traditionelle Ergänzung zu Medikamenten sein.

Bewegen Dich regelmäßig

Jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen ist für die meisten Menschen nicht realistisch und macht auch insbesondere bei monotonen Übungen nicht wirklich Spaß. Versuche aber trotzdem regelmäßig Bewegung in Deinen Tagesablauf zu integrieren. Das fängt bereits damit an, ab und zu auf das Auto zu verzichten, mit dem Fahrrad zu fahren, kürze Strecken zu Fuß zu bestreiten oder 2-3 Mal die Woche in den Wald zu gehen. Leichte Sportarten wie Schwimmen oder Yoga können die Fitness nachhaltig deutlich verbessern. Keine Bewegung ist Gift für den Körper und sollte unter allen Umständen vermieden werden. Ich bin selbst auch nicht in irgend einem Fitnessstudio angemeldet, man kann die einfachsten Programme wie z.B. Dehnungsübungen oder Training mit dem eigenen Körpergewicht mit nur 15-20 Minuten Zeitaufwand in den Tag integrieren und muss nicht einmal dafür Anschaffungen wie teure Fitnessgeräte tätigen.
Auch hier gilt die Grenze von rund 30 Tagen bzw. 21 Tagen. Nachdem Du mit Freude bei einer Sportart einen Monat lang konsequent beim Training warst, wird sie Dir in Zukunft deutlich leichter fallen. Die Überwindung die Du zu Beginn vielleicht gebraucht hast verschwindet zunehmend.

Entspannung und Ruhe für Dich sind wichtig!

Entspannung und Ruhe sind gerade in der heutigen Zeit nicht nur als Ausgleich essentiell, da der Alltag im überwiegenden Teil der Bevölkerung immer mehr Stress, Hektik und unbegrenzte Erreichbarkeit fördert. Das Bedürfnis nach Entspannung und Ruhe ist zeitlos und ist auch außerhalb unserer hektischen westlichen Gesellschaft eine Basis für eine gute körperliche und vor allem auch psychische Gesundheit. Mit Hilfe von Meditation, Yoga, Qi Gong oder Thai Chi, kann man diese Ruhe und Entspannung erfahren und bietet somit nicht nur seinem Körper, sondern insbesondere auch seiner Seele Nahrung. Man kann sich mit den gesündesten Lebensmitteln ernähren und täglich Sport treiben, doch ohne Ruhe und Entspannung geht es langfristig nicht. Als Einstieg in diesen Bereich kann ich auch regelmäßige Waldspaziergänge abseits der Wege empfehlen. Mit der Natur und sich selbst in Kontakt zu kommen gehört zu den wichtigsten Verhaltensweisen in Bezug aus eine gute ganzheitliche Gesundheit. Das Smartphone hat dabei definitiv nichts zu suchen und eignet sich bestenfalls als Notrufgerät z.B. im Wald.

Buch-Tipp vom Autor: Eines der interessantesten Bücher die ich bisher gelesen habe:
Endloses Bewusstsein*

Medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung - Geschrieben von Kardiologe Pim van Lommel aus wissenschaftlicher Sicht, mit jahrelanger Dokumentation von klinischen Todesfällen und ausführlichen Befragungen der Betroffenen nach der Reanimation.



Fazit:

Ich selbst habe meine Ernährung über Jahre hinweg Stück für Stück umgestellt, viele Experimente diesbezüglich durchgezogen und mir von all den Erfahrungen die ich dabei gewonnen habe das Beste herausgesucht. Auch meine Bewegung hat über die Jahre deutlich zugenommen und der Besuch im Wald, verbunden mit einem ausgedehnten Spaziergang oder einer langen Wanderung gehört ebenso zu meinen Gewohnheiten wie tägliche Bodenübungen in Form von Kraft- und Dehnungsübungen und zur Steigerung der allgemeinen Beweglichkeit. Ich praktiziere täglich meine Meditation und bin einem Tai Chi Verein beigetreten, in dem ich Qi Gong trainiere bzw. praktiziere. All das hat meine Lebensqualität, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden deutlich verbessert. Ich gehe Schritt für Schritt weiter diesen positiven Weg. Ein solcher Weg ist immer individuell zu sehen, probiert einfach die schier grenzenlose Anzahl an Möglichkeiten für Euch selbst aus.

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1 Kommentar

  1. Ich versuche auch immer wieder gesünder zu leben. Aber durch Arbeit, pendeln, Kind usw. bleiben eigentlich nur noch wenige freie Minuten am Tag, in denen ich mich mal mir selber widmen kann. Mir fehlt meist einfach die Energie für solche Umstellungen.

    Tja, so siehts leider aus. Aber wer weiß, wenn ich oft genug Zeit auf motivierenden Blogs verbringe…

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