Vegan ins neue Jahr – Mein Roh-Vegan Experiment und warum ich mich dazu entschieden habe zum 1.1. im neuen Jahr Veganer zu werden

Veganer werden im neuen Jahr? Warum ich auf nichts „verzichten“ muss und meine Ernährungsumstellung freiwillig aus voller Motivation machen möchte.

Seit einigen Jahren habe ich meine Ernährung immer weiter in Richtung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise umgestellt. Das Ganze begann um das Jahr 2013 und fing bei mir damit an, zum einen immer weniger Zusatzstoffen im Essen zu tolerieren, keine Cola mehr trinken, keine Industriemilch mehr zu konsumieren und weitestgehend auf Wurst, Fleischkäse und ähnliche äußerst ungesunde Produkte zu „verzichten“. Je weniger ich von diesen „Lebensmitteln“ zu mir genommen hatte, desto besser ging es mir und desto besser wurden meine Blutwerte und mein körperliches Wohlbefinden. Trotz allem habe ich noch viel zu viel Fleisch, Industriezucker, Süßigkeiten, Weizenprodukte gegessen und gleichzeitig viel zu wenig Obst, Gemüse, Vitamine und Spurenelemente zu mir genommen. Es ging im letzten Jahr dann aufgrund von jahrelangem erheblichen beruflichen Stress, quantitativer Überforderung und qualitativer Unterforderung sowie einigen privaten Faktoren und meinen bis dato recht unbewussten Zustandes in ein totales Burnout, mit einer breiten Palette an heftigen Symptomen von Depression bis etlichen psychosomatischen Auswirkungen. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich dann endgültig, dass ich etwas verändern muss, oder besser gesagt unbedingt verändern will. Nachdem ich 10 Monate zu Hause verbracht hatte und davon 9 Wochen in einer speziellen Hypnoseklinik untergebracht war, veränderte sich auch Stück für Stück auch mein Ernährungsverhalten. Ich hatte mehrere Detox Programme durch sowie sinnvolle und vor allem saubere (ohne unnötige Zusatzstoffe) Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, da meine Blutwerte in Sachen Vitamine und Mineralstoffe definitiv nicht als gut zu bezeichnen waren und gleichzeitig mit sinnvollen und äußerst empfehlenswerten Aktivitäten wie Qi Gong und Meditation begonnen, welche ich wöchentlich und im Falle von Meditation täglich durchführe. Mir geht es seitdem so gut wie seit über 15 Jahre nicht mehr. Warum also im neuen Jahr auch noch Veganer werden und aus so vieles „verzichten“?

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Vegan ins neue Jahr – Warum ich mich freiwillig entschieden habe Veganer zu werden
Zunächst einmal habe ich keinen Druck oder Zwang auf eine vegane Ernährung Anfang Januar umzustellen. Ich mache dies aus freien Stücken, aus gesundheitlich logischem Verhalten und als Experiment. Mit anderen Worten ich muss nicht verzichten, denn ich kann jederzeit frei entscheiden ob ich nicht doch wieder auch Fleisch und Fisch esse, oder vielleicht “nur“ Vegetarier werde. Die einzigen Dinge welche jetzt schon feststehen sind, dass ich nie wieder Fleisch oder Fisch aus Massentierhaltung essen werde und dass ich meinen Konsum von Weizen und Industriezucker selbst im Falle einer wieder aufkommenden „normalen“ Ernährungsform drastisch reduzieren werde. Eine vollwertige vegane Ernährung, gehört neben der pescetarischen oder der vegetarischen vollwertigen Ernährungsweise zu den gesündesten Formen der Ernährung. Da ich meine Ernährung weiter verbessern und gesünder gestalten möchte, ist dies für mich der nächste logische Schritt. Ich fange erst gar nicht mit Zwängen an wie „Ich muss im neuen Jahr Veganer werden“, sondern mit „Ich probiere es gerne freiwillig aus und bin sehr motiviert diese Ernährungsform kennen zu lernen“. Ein „Muss“, oder das Wort „Verzicht“ sind hier völlig fehl am Platz.

„Verzicht“, und die Sucht bzw. die Süchte der unbewussten Ernährung
Ich habe ein paar Mitmenschen von meiner geplanten Umstellung auf eine vegane Ernährung zum Start des neuen Jahres erzählt. Viele Reaktionen waren ähnlich wie diese hier: „Oh je, als Veganer musst Du doch auf so viel verzichten, da macht essen ja keinen Spaß mehr“. Nun gut, das war früher auch mal meine Denkweise. Jedoch kann ich dem nichts mehr abgewinnen, denn „Verzicht“ oder sogar „Entzug“ kann eigentlich nur dann kommen, wenn man die vorherigen Lebensmittel tatsächlich unbedingt brauchte, teils sogar extrem süchtig danach war und sich noch nicht bewusst war wie eingeschränkt die Ernährung der Allesesser in vielen Fällen tatsächlich in Wahrheit ist. Da ich schon mehrere Wochen Industriezucker- und Gluten freie Entgiftungsprogramme durchgeführt habe, kann ich hier aus Erfahrung sprechen. Es fühlte sich mehr wie ein Entzug als wie ein Verzicht an. Nimm dem durchschnittlichen Verbraucher für zwei Wochen den kompletten Industriezucker, alle Gluten und das Fleisch aus der Nahrung weg. Die meisten Mitmenschen werden sich dann unglücklich fühlen, schlapp, niedergeschlagen, vielleicht sogar aggressiv. Die meisten Menschen unter anderem natürlich auch ich, sind nicht am „verzichten“ sie sind am „suchten“, da sie ohne diese „Zutaten“ auf Entzug sind. Nur sehr selten ist dies nicht der Fall. Von daher; ich verzichte nicht, da ich es zum einen diese „normalen“ Lebensmittel jederzeit wieder essen kann, zum anderen aber es überhaupt nicht möchte. Es ist ähnlich wie im Januar 2013, als ich mir fest vorgenommen hatte nie wieder Cola zu trinken. Da war es mit einer anderen Grundeinstellung und eher ein Verzicht, man kann auch ehrlich sagen ein Entzug. Für mich war es vorher noch normal bis zu 5 Liter Cola in der Woche zu trinken. Es war Gewohnheit und fühlte sich vor allem zu Beginn schlecht an, wenn ich keine Cola, oder auch Eistee & Co zu mir nahm. Es war also eine Sucht, eine Abhängigkeit und nicht einfach ein Verzicht. Die ersten Monate und vor allem Wochen vielen gar nicht so leicht auf sein Suchtmittel zu „verzichten“, doch heute ist es kein Verzicht mehr, es besteht absolut kein Verlangen mehr danach und warum sollte ich es auch trinken? Eine Mischung aus übertriebenen Mengen weißen raffinierten Zucker mit umstrittenen Farbstoff und Phosphorsäure mit Aromen „verfeinert“? Braucht das irgendjemand wirklich für ein zufriedenes Leben? Nein sicher nicht! Die Ernährung ist in der breiten Masse nichts anderes als ein durch soziale Umgebung/ sozialen Umgang anerzogener Geschmack.  Da sich ein Großteil der Bevölkerung jedoch von diesen ungesunden Lebensmitteln ernährt und es ihnen von klein auf, als „lecker“ und „normal“ beigebracht wurde, wird dieser Umstand kaum hinterfragt. „Leckerer Geschmack“ und „Genussvolle Lebensmittel“ sind nur anerzogen und reine Gewohnheit, teils auch Sucht. Einfaches Beispiel? Rasiere einer Vogelspinne die Haare vom Po, grille sie und setz sie einem Europäer zum Essen vor. Die Reaktion dürfte etwas extrem ausfallen, geschweige denn der Hang sie essen zu wollen oder gar als „lecker“ zu empfinden. So manches Volk aus Lateinamerika, Afrika oder Australien würde hingegen aufgrund ihrer Sozialisation sagen „Lecker“ und direkt in den dicken nackten Popo der Spinne beißen und sie genüsslich aussaugen. Guter Geschmack ist größtenteils Erziehung, Gewohnheit und ggf. Suchtverhalten. Ich verzichte also nicht mit meiner Ernährungsumstellung, weil es einfach nichts zu verzichten gibt.

Wie sieht mein roh-veganer Ernährungsstart zum 1.1. in Sachen Lebensmittelvielfalt aus?
Ich werde hier auf meiner Seite in regelmäßigen Abständen kleine Updates in Form von Beiträgen zu meinem Vegan Experiment veröffentlichen. Es haben mich jedoch jetzt schon viele Leute gefragt, was ich denn ab 1.1. so essen werden als „neuer Veganer“. Ich habe dafür keine Liste und keine feste Grund Planung der einzelnen Lebensmittel. Ich wollte sogar zuerst das Jahr oder meinen Januar Urlaub mit einer Fastenzeit beginnen. Ich bin jedoch der Meinung das die einfachsten Regeln die Besten sind, um in eine vegane Ernährung oder generell Ernährungsumstellung einzusteigen. Ich gehe daher wie so oft den unkonventionellen Weg. Ich werde ab 1.1. rein Vegan leben, zu Beginn sogar mit reiner veganen Rohkost starten. Dabei sind auch jegliche glutenhaltigen Nahrungsmittel, sowie Industriezucker trotz ihres veganen Ursprungs außen vor. Ich werde jeden einzelnen Tag nur ein einziges Nahrungsmittel meiner Ernährung hinzufügen, diese Lebensmittel werden einzeln und in ihrer Kombination sinnvoll und vollwertig gewählt. Ich fange am 1.1. mit dem gesundheitlich wichtigsten und logischsten Lebensmittel an und dies wird reines Wasser sein. Der erste Tag ist also ein kleines Wasserfasten. Danach folgt täglich immer nur ein Lebensmittel oder eine Zutat welche ich in meine Ernährung integrieren werde. Den zweiten Tag werden es Bananen sein, den dritten Tag Hanfsamen usw. All diese gesunden Nahrungsmittel werden innerhalb der ersten 30 Tage 100 Prozent meines Nährstoffbedarfs in Form von Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abdecken und so eine vollwertige und gesunde Ernährung bilden. Diese 30 Tage stellen somit auch gleichzeitig eine Art des Fastens und natürlich gleichzeitig der Entgiftung dar. Es wird während meiner Ernährungsumstellung viele Besonderheiten geben, welche ich ebenfalls in den Update Beiträgen und mit einigen weiteren Themenbeiträgen begleiten werde. Dies betrifft von natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, über Eigenproduktionen von Protein und Nährstoffpulvern aus z.B. Wildkräutern bis hin zu Spezialthemen wie Heilpilze wie z.B. den Birkenporling ein sehr breites Spektrum.

Buch-Tipp vom Autor: Eines der interessantesten Bücher die ich bisher gelesen habe:
Endloses Bewusstsein*

Medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung - Geschrieben von Kardiologe Pim van Lommel aus wissenschaftlicher Sicht, mit jahrelanger Dokumentation von klinischen Todesfällen und ausführlichen Befragungen der Betroffenen nach der Reanimation.



Fazit:
Ich bin super motiviert, habe richtig Lust auf die veganen Erfahrungen mit der neuen Ernährung ab morgen und muss auf nichts verzichten. Unter Druck setze ich mich ohnehin nicht, da es sich ja „nur“ um ein Experiment handelt. Ob ich wieder irgendwann alles Esse und nur noch 3-4 Tage die Woche Vegan lebe, oder vielleicht Vegetarier werde oder eben ganz vegan bleibe, das bleibt offen. Gezwungene Ernährungsumstellungen oder „Zwangsbekehrungen“ durch einige Veganer und Vegetarier oder auch der eigene Zwang „Ich muss jetzt etwas tun“ ist absolut kontraproduktiv. Man ändert am besten etwas in seinem Leben durch eigene Motivation und eigene Überzeugungen, nur dann macht man es auch mit Leidenschaft richtig Spaß und ist frei von „Verzicht“.

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