Meditieren mit Edelsteinen – Wie sinnvoll ist das?

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2021

Die Meditation wurde in den letzten Jahrzehnten auch bei uns in Europa immer beliebter und fand in den westlichen Kulturen im Prinzip erst ab der 68er Bewegung eine größere Verbreitung über alle Bevölkerungsschichten hinweg. In vielen Ländern Asiens ist sie hingegen seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Kultur.

In den letzten 20 Jahren hat vor allem das Internet und das Streben nach einer gesünderen Lebensweise für die Verbreitung diverser Meditationstechniken gesorgt.



Ich meditiere ebenfalls täglich und habe damit über die Jahre eine wesentlich bessere Lebensqualität und tiefgreifend positivere Lebenseinstellung erhalten. Gerade zu Beginn meiner Meditationspraxis hat mir die täglich Übung sehr bei meinen damals gravierenden psychischen Problemen geholfen.

Eine tiefe Meditation kann ohne jegliche Hilfsmittel erfolgen. Die Meditationspraxis bedarf weder einer Einleitung durch einen Redner, der Hilfe durch eine Meditationsbegleitung oder der Unterstützung durch diverse Ritualgegenstände.

Es macht jedoch Sinn, zusätzlich die Atmosphäre zum Beispiel mit entsprechendem natürlichem Räucherwerk oder eben auch durch die Anwendung von Edelsteinen oder anderen Ritualgegenständen zu ergänzen.

Natürliche Edelsteine und „Heilsteine“

Die Natur schenkt uns eine unglaublich große Anzahl verschiedener Edelsteinvarianten, die auch gerne als „Heilsteine“ bezeichnet werden. Über das Thema, ob Edelsteine tatsächlich heilende Wirkung haben könnten, habe ich bereits einen eigenen Beitrag verfasst.

Unabhängig davon, wie sehr man an dieses Thema glaubt oder es vielleicht doch irgendwann wissenschaftlich Beweise für so manche noch offene Theorie in Zusammenhang mit den Edelsteinen gibt, so kann deren Nutzung zu Meditationszwecken aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung sein.

Dies trifft nicht nur auf Menschen zu, die ohne externe Hilfen eher schwer in einen tiefen meditativen Zustand gelangen, sondern auch auf erfahrene Meditierende bzw. Personen die einfach etwas Neues ausprobieren möchten oder ihre Meditationspraxis dadurch bereichern wollen.

Heilsteine natürlichen Ursprungs, gibt es im Einzelhandel, online, auf Edelstein- und Mineralienmessen oder für Gewerbetreibende auch im Großhandel. Edelsteine und Heilsteine für Wiederverkäufer, aber auch für Yoga und Meditationsstudios, finden sich z.B. auf phoeniximport.com. Die Vorteile im Großhandel sind natürlich die deutlich günstigeren Einkaufpreise und im Falle eines seriösen Händlers eine sichere Herkunft und vor allem eine garantierte natürliche Reinheit der Edelsteine durch den Importeur.

Welche Edelsteine eigenen sich für die Meditation?

Es gibt mehrere Tausend verschiedene Edelsteinsorten. Einige davon haben sich für meditative Zwecke besonders hervorgetan. Selbstverständlich kann man auch seinen persönlichen Lieblingsedelstein, den Stein seines Sternzeichens oder einfach den Stein benutzen, der einem persönlich am meisten anspricht.

Traditionell werden jedoch folgende Heilsteine zur Meditation besonders häufig verwendet:


  • Bergkristall
    Der Bergkristall ist sowohl für Einsteiger, als auch Fortgeschrittene einer der am meisten gewählten Edelsteine. Er wirkt energieladend und soll auch bei anderen Steinen wirkungsverstärkende Eigenschaften aufweisen.
  • Amethyst
    Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen absoluten Klassiker. Dieser wird als reinigend und beruhigend angesehen und in Verbindung mit dem Kronenchakra gebracht. Zudem soll er nach traditioneller Überlieferung bei Konzentrationsproblemen helfen.
  • Tansanit
    Beim Tansanit handelt es sich um einen Heilstein, der die Gedanken beruhigen soll und so tiefer in die Meditation begleiten kann. Er gilt zudem als Stein für Visionen.
  • Hessonit
    Der Hessonit ist ein Basis Meditationstein, der in einigen Ausprägungen des Buddhismus als heiliger Stein angesehen wird.
  • Roter Jaspis
    Dieser Stein soll vor allem das Wurzel- und Herzchakra ansprechen und für Eigenschaften wie die Erdung, die Stärke und des Schutzes zuständig sein.
  • Onyx
    Der Onyx steht für Selbstbewusstsein und die Stärkung der eigenen Wiederstandkraft und allgemeinen Resilienz gegen äußeren Stresseinflüsse.
  • Lepidolith
    Ist der Stein der Selbstdisziplin und des inneren Friedens. Während der Meditation kann sich so vor allem auf die Selbstdisziplin und Ordnung konzentriert werden.

Wie werden Heilsteine in die Meditation integriert?

Im Prinzip ist die Integration von Heilsteinen in eine Meditation recht einfach. Es gibt unterschiedliche Arten die Edelsteine für die eigene Meditationspraxis zu nutzen.

Am einfachsten ist es die Konzentration auf den Stein zu beziehen, statt wie im Normalfall auf den eigenen, fließenden Atem. Wer sich auf einen anderen Punkt fokussiert und diesen bei gedanklichen Ablenkungen immer wieder ansteuert, der kann auf Dauer wesentlich besser in den Zustand der „Gedankenleere“ kommen. Edelsteine sind hierfür bestens geeignet und das nicht nur wenn man fest an sie glaubt bzw. von deren Wirkung überzeugt ist.

Die Zweite und sehr beliebte Art ist es die Edelsteine passend zu den jeweiligen Chakren in eine klassische Chakren-Meditation zu integrieren. Hierzu werden entweder alle 7 Chakren mit jeweils einem Stein im Liegen belegt oder gezielt mit dem passenden Chakrenstein die Chakren angesprochen, die nach eigener Ansicht im Defizit liegen. Durch den klaren Fokus und den passenden Heilstein kann so eine Synergie erzeugt werden, die eine Meditation wesentlich tiefer werden lassen kann.

Als dritte Möglichkeit besteht die Einbringung der Heilsteine in eine Standmediation. Hier können die Steine jeweils in eine Hand gelegt werden und bei jeder Bewegungsänderung immer wieder dafür sorgen, dass man sich mehr und mehr auf die Steine konzentriert. Das achtsame Wahrnehmen und Spüren der Steine, sorgt für einen Perspektivwechsel und auf einen nicht alltäglichen Fokuspunkt.

Fazit:

Natürlich gibt es noch viele weitere und vor allem ganz individuelle Möglichkeiten die große Vielfalt an Edelsteinen in die Meditation und Achtsamkeitsübungen mit einzubeziehen.

Wenn man an deren Wirkung glaubt oder sie tatsächlich persönlich erfahren durfte, dann steigert dies selbstverständlich ganz erheblich die Qualität des meditativen Zustands, den man erreichen kann. Der Fokus kann dabei so intensiv werden, dass mit den Steinen eine ganz neue Meditationstiefe erreicht werden kann.

Auch für Menschen die sehr wissenschaftlich geprägt sind und den Steinen nur eine geringe bis keine Bedeutung zuwenden, können trotzdem von Ihnen profitieren. Es geht grundsätzlich darum den Fokus der ständig neu auftretenden Gedanken während der Meditation umzulenken.

Dieser Fokus kann für alle Meditierenden auf den Atem, auf Steine, Bäume und andere Pflanzen, auf Gerüche oder Geräusche, wie z.B. das Vogelgezwitscher oder ein Bauch im Wald gelegt werden. Wichtig ist es einfach das Gedankenkarussell zu verlangsamen und idealerweise für immer längere Zeiträume bewusst stoppen zu können.


Im besten Fall entstehen so immer länger werdende Momente der Gedankenfreiheit und des reinen Seins. Dies muss man jedoch selbst erfahren haben, um es zu verstehen, denn es ist bei Weitem nicht alles einfach so durch bloße Wissenschaft zu erklären.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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