Räucherstäbchen zur Meditation und Entspannung

Es gibt eine schier endlose Zahl an verschiedenen Duftrichtungen bei den Räucherstäbchen. Für die Meditation sollten sie passend in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe und Wirkung gewählt werden.
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Ich nutze seit einigen Jahren immer wieder verschiedene Räucherstäbchen, sowohl zu Hause, als auch gemeinsam im örtlichen Thai Chi und Qi Gong Verein. Hochwertiges Räucherwerk eignet sich hervorragend als Unterstützung zum Entspannen und Meditieren, sofern es richtig für diese Zwecke gewählt wurde.

Es gibt unzählige Arten von Räucherstäbchen und ebenso vielfältig wie diese sein mögen, ist auch deren Zusammensetzung und vor allem die damit verbundene Qualität. Räucherwaren mit umstrittenen Kunstaromen, unnatürlichen Chemikalien und Konservierungsmitteln, können stark gesundheitsgefährdend sein!



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Auch macht es keinen Sinn die falschen Aromastoffe zu wählen, selbst wenn diese absolut natürlichen Ursprungs sind. Wenn es um das Thema Entspannung und Meditation geht, dann müssen diese Düfte dahingehend absolut passen. Etwas stark Anregendes für das sympathische Nervensystem oder etwas besonders Schweres vom Duft her, wie z.B. Patchouli, Moschus oder kräftig dosierter Zimt, ist hier absolut fehl am Platz.

Räucherstäbchen während der Meditation

Meditieren lässt sich selbstverständlich auch ohne den beruhigenden Geruch von Räucherstäbchen, jedoch können diese für Anfänger in der Mediationspraxis unterstützend wirken. Wer einen einfachen Einstieg in die Meditation sucht, dem kann ich diesen ausführlichen Beitrag für Meditationsanfänger mit je zwei einfachen Übungen ans Herz legen.

Wenn man in den ersten Monaten nicht wirklich gut in eine tiefe Meditation hineinkommt oder wirklich nur an der Oberfläche kratzt, da man immer wieder von seinen Gedanken oder bereits leisen Geräuschen abgelenkt wird, dann kann man folgendes versuchen:

  1. Lasse den Duft des Räucherstäbchens auf Dich wirken, konzentriere Dich nur auf den Geruch. Versuche das Aroma genau zu erfassen, in all seinen Nuancen, bewerte es jedoch nicht. Sei einfach nur achtsam im Hier und Jetzt. Wenn Gedanken kommen, gehe wieder mit Deinem Fokus auf den Duft zurück. Gib dem Duft vielleicht sogar eine Farbe oder ein positives Gefühl. Lass es einfach kommen, erzwinge es nicht.
  2. Für ganz „harte Fälle“ ist mein zweiter Tipp. Statt sich mit geschlossenen Augen auf seinen Atem zu konzentrieren oder einen Duft zu visualisieren, richtest Du stattdessen Deinen Fokus ganz auf die Spitze des Räucherstäbchens. Verfolge einfach wie es abbrennt. Die meisten kleineren Räucherstäbchen haben eine Abbrenndauer von 15-25 Minuten. Das ist nebenbei sehr praktisch, da Du so bei einer vollständigen Meditationssitzung gerade zu Beginn immer einen relativ gleichen Mindestzeitraum nutzt. Du beobachtest das Räucherstäbchen praktisch so lange, bis es vollständig wieder erloschen ist. Der Fokus kehrt immer wieder zurück auf den brennenden Teil des Stäbchens oder Du hältst es in seiner Gesamtheit im Blick. Setze Dich jedoch nicht zu nah davor und atme den Rauch direkt ein, mehr dazu aber später im Beitrag.

Welchen Duft der Räucherstäbchen sollte man zum Meditieren wählen? – Die besten und beliebtesten natürlichen Aromen zur Meditation im Überblick

Wichtig ist es den richtigen und vor allem individuell passenden Geruch für die Meditation zu wählen. Was für den einen Menschen als richtig und gut erscheint, ist für den Anderen in seiner Meditationspraxis nicht annehmbar.

Ich kenne Menschen die meditieren zu sehr speziellen Düften wie z.B. Moschus, Vanille oder Zimt. Manchmal werden auch Duftmischungen verwendet, die zusätzlich Patchouli oder sehr kräftigen Amber, Zedernholz und weitere Nadelhölzer enthalten. Es können auch ganz andere, stark „voluminöse“ bzw. kräftige Zutaten zur Räucherung hinzugefügt oder einzeln verbrannt werden.

All diese Sorten sind auch in Ordnung, wenn die Düfte nach den persönlichen Vorlieben gewählt wurden und zur individuell gewünschten Meditationsatmosphäre passen.

Allerdings sind diese speziellen Duftvarianten nicht für jeden etwas, weshalb in den Gemeinschaften, Tempeln und für Gruppenmeditationen meist typische Standard-Düfte gewählt werden. Diese kommen in der Regel bei den Teilnehmern gut an oder werden zumindest allgemein am häufigsten akzeptiert.

Am beliebtesten sind vor allem folgende Duftrichtungen bei Räucherstäbchen zur Meditation:

  • Sandelholz (leichte, milde Duftsorten)
  • Agarholz
  • Nag Champa Blüten
  • Jasmin
  • Amber (keine starke Sorte, wird auch als Ambrosia bezeichnet)
  • Lavendel
  • Orangen Blüten

Der absolut beliebteste Duft ist in der Übersicht auch auf Platz Eins. Das „Sandelholz“ ist der Allrounder und wird nicht nur als alleinige Duftvariante geräuchert, sondern ist ganz oft Teil von Mischungen und Kombinationen von mehreren Räucherstoffen. Auch spielt es eine wichtige Rolle bei gemischt angewendeten Räucherstäbchen bei denen Einzelaromen kombiniert werden. Bei raeucherguru werden noch weitere typische regionale und länderspezifische Düfte aufgeführt, die sich auch für weitere Anwendungsgebiete abseits der Meditation eignen.


Wie viele Räucherstäbchen sollte ich im Idealfall in einem Raum oder im Freien verwenden?

Man kann in größeren Räumen ab 50m2 oder Hallen z.B. 2-3 Sandelholzräucherstäbchen und ein Lavendelräucherstäbchen zu eine individuellen Duftkombination verbinden. Übertreiben sollte man es jedoch nicht und neue Kombinationen zunächst besser für sich allein ausprobieren, bevor man sie auf die Gemeinschaft einwirken lässt. Manche Kombinationen sind wunderbar und finden recht schnell guten Anklang, andere Rezepte wiederum können neben der Luft auch schnell das Klima im Raum vergiften.

Von jeglichen Kunsträucherstäbchen, die nach Lebkuchen, Sommer Brise oder sonstigen synthetischen Chemiekombinationen riechen, sollte man meiner Meinung nach definitiv besser die Finger lassen, vor allem der Gesundheit zuliebe.

Ganz wichtig ist es auch die Menge und Brenndauer der Räucherstäbchen immer der Größe des Raumes oder der im Freien befindlichen Lokalität anzupassen! Ein Räucherstäbchen oder eine kleine Räucherkohle mit einem halben Teelöffel Auflage, abhängig vom verwendeten Räuchergut auch weniger, reichen für einen 25m2 großen Raum völlig aus!

Im Freien kann man je nach Abstand dann auch mehr Räucherstäbchen oder eine größere Räucherkohle mit entsprechend passend, erhöhter Auflage wählen. Hier gilt ebenfalls wieder: Weniger ist in den meisten Fällen mehr und besser, insbesondere für die Gesundheit!

Bei allen Verbrennungsprozessen entstehen Schadstoffe. Das gilt sowohl für ganz gewöhnliches und unbehandeltes Holz, über Kohle, bis hin zum Räucherstäbchen selbst. Es empfiehlt sich also in keinem Fall beim Abbrennen press davorzusitzen und den Rauch direkt einzuatmen. Zwei Meter Abstand sollten es schon sein. In sehr kleinen Räumen empfiehlt es sich die Brenndauer zu verkürzen und ein Fenster zu öffnen oder bei Kälte wenigstens zu kippen.

Im Freien oder in großen Räumen sowie Hallen, ist dies wesentlich unproblematischer, da genug Raum zur Rauchverteilung vorhanden ist, was die Schadstoffbelastung pro Kubikmeter Umgebungsluft deutlich senkt.

Der Raum oder die Lokalität darf aus Sicherheitsgründen solange nicht verlassen werden, wie das Räucherwerk brennt! Es sollte auch generell nur auf brandsicheren Unterlagen angezündet- und von leicht feuergefährdeten Gegenständen ferngehalten werden.

Räucherwerk während Thai Chi oder Qi Gong Übungen?

Auch das ist möglich, es sollte aber noch vorsichtiger als bei der Meditation dosiert werden. Hier reichen selbst im Freien ein bis zwei Räucherstäbchen völlig aus, um ein gewisses Flair und einen grundlegenden Duft zu verbreiten, welcher dann absolut ausreichend ist.

Da sowohl Qi Gong je nach Stil und das meist wesentlich bewegungsintensivere Thai Chi vor allem in Gruppen nur in größeren Räumen oder direkt in einer Halle möglich ist, läuft man nicht so leicht die Gefahr eine Überdosierung an Räucherwerk zu verwenden, wie es in einem kleinem Raum der Fall sein kann. Trotzdem reicht selbst für eine Halle bereits ein Räucherstäbchen aus, wenn man gleichzeitig Thai Chi oder Qi Gong Übungen praktizieren möchte.

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen, dass wir oft einfach den Rest des Duftes bzw. die nahezu komplett heruntergebrannten Räucherstäbchen einfach ausklingen lassen, wenn wir nach der Meditation die Übungen beginnen.

Fazit:

Räucherwerk, insbesondere die einfache Anwendung von Räucherstäbchen kann eine Meditation vor allem für Einsteiger sehr gut unterstützen. Auch bei den fortgeschrittenen Meditierenden sind die Duftstäbchen sehr beliebt. Schaut man sich in den Tempeln Asiens um, dann verbrennen dort täglich Räucherstäbchen zu hunderten, teilweise sogar tausenden!

Trotzdem ist eine Übertreibung im Umgang mit dem Räucherwerk im Allgemeinen definitiv nicht angebracht. Nach genauen wissenschaftlichen Messungen in diesen stark genutzten Tempeln, ist deren Schadstoff- und Feinstaubbelastung teilweise deutlich höher, als in einer Großstadtkneipe für Raucher.

Natürlich muss man dabei die Art der Schadstoffe genau differenzieren! Gesund ist es jedoch in diesem übertrieben Ausmaß der Anwendung auf keinen Fall! Von daher gilt die Devise grundsätzlich so sparsam wie möglich mit den Räucherstäbchen und vor allem den Räuchermischungen – welche extra auf Kohle abgebrannt werden – umzugehen.


Als Basis sollten die verwendeten Zutaten natürlichen Ursprungs sein und so unverarbeitet wie möglich für die Produktion der Räucherstäbchen und Mischungen verwendet werden. Perfekt sind Rohstoffe die biologisch angebaut wurden, denn das Verbrennen von Rückständen aus verschiedenen konventionellen Pflanzenschutzmitteln ist je nach Stoff äußerst gesundheitsschädlich und ein unnötiges zusätzliches Risiko.

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Über Marco Eitelmann 410 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

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