Feinstaub Belastung aus Laserdrucker Toner ist schädlich für die Gesundheit, Gesundheitsrisiken von Herzproblemen bis Krebs

In fast jedem Büro steht er unmittelbar in Reichweite und ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr: Der Laser Drucker mit seiner Tonerstaubemission. Egal ob Drucker, FAX oder Kopiergerät, je nach Modell belasten sie die Umgebung mit einer hohen Konzentration an giftigen Feinstaubpartikeln und einem Cocktail aus krebserregender Chemie. Das Thema entwickelte sich von einer kleinen Nische, die zuerst keiner beachten wollte zu einem weit reichenden Umwelt und Gesellschaftsthema, welches nun auch in großen Zeitungen und Medien diskutiert wird. Immer mehr intensive wissenschaftliche Studien kommen zum Ergebnis, dass Tonerstaub eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit darstellt! Laser-Drucker stoßen auf Grund des verwendeten Toners Feinstaubemissionen in Nanopartikelgröße aus, welche so mit Leichtigkeit eingeatmet werden können. Die Ausgangstoffe der schwarzen- und bunten Tonerpulver sind ein gesundheitlich extrem schädlicher Chemie Cocktail, der von relativ „unbedenklichen“ Silicium, bis hin zu definitiv schädlichem Vanadium, Alumnium und Benzol reicht.

Krankheiten und Krebs durch Tonerstaub
(Sichtbarerer Staub ist das kleinere Problem, Nanonpartikel und Ausdünstungen von Druckern sind weit aus schlimmer)

Welche Gesundheitsrisiken gehen von Tonerstaub aus Laserdruckern aus?

  1. Erhöhtes Krebsrisiko, allen voran Lungekrebs
  2. Herz- Kreislauferkrankungen
  3. Reduzierte Lungentätigkeit und Lungenkrankheiten
  4. Nervenleiden
  5. Kopfschmerzen
  6. Allergien
  7. Entzündungen
  8. Verdacht auf Veränderung des Erbguts
  9. unkalkulierbare Erkrankungsrisiken anderer Krankheiten, da immer noch Studien laufen!

Die Anzahl der negativen wissenschaftlichen Studien zum Thema Feinstaubemission durch Drucker Toner mehren sich! Das Krebsrisiko durch Tonerstaub steigt ebenfalls mit erhöhter Nutzung und geringerer Arbeitsplatznähe zum Drucker beständig an! Servicetechniker von Druckerfirmen haben durch den exzessiven Umgang mit Druckertoner häufiger Lungenleiden und Allergien als andere Menschen.

Wie lassen sich die Gesundheitsgefahren von Laserdruckern und Tonerstaub im Büro reduzieren?

  1. Kaufen sie statt Laserdrucker lieber Tintenstrahldrucker, diese sind bereits günstig als  Einsteigerdrucker von HP oder Canonzu haben.
  2. Erhöhen sie den Abstand zum Laserdrucker so weit wie möglich!
  3. Sorgen sie für ausreichend Belüftung im Büro!
  4. Seien sie extrem vorsichtig beim Wechseln der giftigen und chemisch hoch belasteten Tonerbehälter!
  5. Stehen sie nicht beim Druckvorgang direkt vor dem Drucker
  6. Drucken sie nur wenn es unbedingt sein muss, haben sie einen längeren Druckauftrag mit mehren hundert Seiten, dann verlassen sie das Büro bis er ausgeführt ist.
  7. Kaufen sie Laserdrucker nur mit besonders guten Testergebnissen im Bezug auf Toner- Feinstaubbelastungen.
  8. Verwenden sie einen Feinstaubfilter für Laserdrucker diese können den schädlichen Ausstoß der Partikel deutlich reduzieren!

Welche Gifte und Chemikalien sind im Tonerstaub von Laserdruckern enthalten?
Im Tonerpulver kommt es auf Grund der unterschiedlichen Farben und somit Zusammensetzungen zu einem wahren Giftcocktail aus verschiedensten Chemikalien. Unter anderem können folgende Stoffe und Abspaltungen derer im Toner enthalten sein: Eisen, Chrom, Vanadium, Benzol, Mangan, Titan, Zinn, Aluminium, Cadmium, sowie Azofarbstoffe und andere Stoffe. Die meisten Chemikalien davon sind gesundheitlich zumindest bedenklich, andere garantiert gesundheitsschädlich!

Azofarbstoffe und Titandioxid werden im übrigen sogar in Lebensmitteln eingesetzt. Zumindest die Azofarbstoffe müssen mittlerweile sogar Warnhinweise auf Lebensmitteln tragen!
Dazu auch folgende Berichte über „Titandioxid in Lebensmitteln gesundheitsschädlich?“ und „Gefährliche Azofarbstoffe in der Nahrung



Fazit: Ich würde mir nie einen Laserdrucker der Emissionen freisetzt für den Privatgebrauch oder für mein Büro kaufen. Auf der Arbeit ist man den Druckern leider relativ schutzlos ausgeliefert, da hilft nur möglichst Abstand halten, insbesondere von den sehr großen Exemplaren die Banner und Plakate drucken. Direkt neben mir steht zum Glück kein Drucker und ich möchte auch in Zukunft keinen dort stehen haben. Je näher man am Laserdrucker sitzt, desto mehr Chemie atmet man ein und es reicht die bereits stark belastete Umgebungsluft, die mit dem Gift der unzähligen Drucker und Kopierer auf den Gängen und in den Büros angereichert ist. Die Klimaanlage und die Lüftung sorgt natürlich für eine noch bessere Verteilung der krankmachenden Stoffe.

Dieser Beitrag hat Dir gefallen?
Dann freue ich mich sehr, wenn Du ihn teilst.
Vielen Dank!
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+

10 Gedanken zu „Feinstaub Belastung aus Laserdrucker Toner ist schädlich für die Gesundheit, Gesundheitsrisiken von Herzproblemen bis Krebs“

  1. Hallo Marco Eitelmann,

    vielen Dank für den Artikel zu den Gesundheitsrisiken bei Laserdruckern. /7/15). Ich habe mir extra den Laser Jet Pro200ColorM251n von HP gekauft. Dieser soll den mit Abstand niedrigsten Partikelausstoß haben.
    Jetzt muß ich mir Nachschb für den Toner besorgen. Meine Frage diesbezüglich ist, ob der relativ geringe Ausstoß an der Farbe liegt oder an der Verarbeitung des Druckers. Konkret geht es darum, ob ich mir die teure Originalfarbe von HP, oder die deutliche günstigeren Nachahmerprodukte zulegen soll.
    Wäre super eime Antwort zu bekommen. Schon mal vielen Dank für die Mühe!!

    Viele Grüße
    Andreas Zeidler

    1. Hallo Andreas,

      vielen Dank für Deine Anfrage, es liegt an beiden Faktoren wie viel Gift ein Drucker in die Umgebungsluft abgibt (Verarbeitung und Toner). Je geringer der grundlegende Ausstoß an Schadstoffen desto besser. Die Toner selbst enthalten jedoch auch unterschiedliche Zusammensetzungen. In den Tests wird so ein Gerät normalerweise mit Original-Toner betrieben. Anhand dieses Toners werden dann die Ausstoßwerte bzw. Emissionen gemessen. Enthält der Noname-Toner z.B. mehr Nanopartikel, oder mehr Giftstoffe wie Benzol, Cadmium oder Aluminium, schlechtesten Falls auch noch großenteils in Nanogröße, dann wird auch von einem guten Drucker mehr Gift abgegeben als vorher. Ich würde lieber die Original-Toner verwenden.

      LG
      Marco

    2. Als alter Copyshop-Operator kann ich Dir nur raten, Dich von deinem „emissionsarmen“ Laserdrucker zu verabschieden. Wenn Dich langfristig die nachweislich gen- und zytotoxischen Nano-Schwermetallpartikel in schwere Krankheit geworfen haben und vielleicht arbeitsunfähig geworden bist, hilft Dir weder die Berufsgenossenschaft noch das Sozialgericht, weil Arbeit-Unfähigkeit-Rente und Schadensersatz von unserer christlich -sozialen Regierung nicht gewollt wird, ähnlich wie beim jahrzehntelang nicht verhindetem Asbestverbrechen. Der dickste Irrsinn ist dabei, dass bei staatlichen Emissionsmessungen, die giftig üblen Ultrafeinpartikel bestückt mit den giftigen Schwermetallen ja gar nicht gemessen und berücksichtigt werden. Profit rangiert vor Gesundheit.

    3. Hallo Andreas,

      ich habe deinen Bericht gelesen und fand ihn sehr aufschlussreich. Bisher habe ich eigentlich nicht gewusst, dass Laserdrucker so gefährlich sind. Wenn ich mir überlege, der Laserdrucker steht seitlich hinter mir mit einem Abstand von ca . 1 Meter. Es handelt sich um einen HP cm 2320 nf. Ich weiß nicht wie gesundheitsschädlich der ist, aber ich mache mir jetzt schon Gedanken. Vielleicht könntest du mir ja eine Antwort darauf geben.

      1. Hallo Betty,
        auch wenn ich nicht der Andreas bin 🙂 Ich würde den Drucker weiter als einen Meter wegstellen. Ohne zusätzliche Filterung über Tonerstaubfilter erst recht. Auch die HP Drucker geben ungesunden Tonerstaub ab, wenn auch in gesetzlich vertretbaren Maßen. HP beteuert allerdings immer die niedrige Umweltbelastung durch seine Toner. Trotzdem bleibt natürlich nicht alles im Laserdrucker zurück. Egal welcher Laserdrucker, je weiter weg vom Arbeitsplatz desto besser. Ich würde ihn mit maximaler Filterkapazität ausstatten und wenigstens 2-3 Meter weit weg stellen. Es wird dann zwar trotzdem noch etwas an die Umgebung abgegeben werden, allerdings sind diese Mengen dann besser „vertretbar“.

        LG
        Marco

        1. Hallo Marco,

          vielen Dank für deine Antwort. Ich habe den Drucker heute etwas verrückt ist jetzt ca. 1,5 Meter weg. Mehr
          ist leider nicht machbar . Vorher habe ich festgestellt waren es nur 80 cm. Der Drucker steht seitlich rechts hinter mir. Wo ist eigentlich die Lüftung? Hinten oder seitlich rechts. Ich bin jetzt seit 2 Jahren in dem Büro.
          Kann man eigentlich irgendwie untersuchen lassen, ob man einen Schaden abbekommen hat. Beschwerden habe ich Gott sei Dank bis jetzt keine.

          1. Hallo Betty,

            ich glaube nicht, dass Du dir schon einen bleibenden Schaden geholt hast. Sicherlich kamen einige ungesunde Partikel aus dem Drucker raus und du hast auch welche eingeatmet. Der Körper wird aber mit den meisten Giften gut fertig. Ob wirklich alles unbeschadet ist mit Deinen Lungen kann nur ein Arzt klären z.B. durch Abhören oder Röntgen. Bei uns im Geschäft stehen auf dem Gang vier solcher Drucker, teils sehr große Teile an denen täglich hunderte Blätter ausgedruckt bzw. kopiert werden + extra Drucker in den Büros. Ich möchte nicht wissen was die ständig an Gift raushauen. Ein Fenster gibt es bei uns in den Büros nicht. Bisher bin ich zum Glück nicht krank geworden, ein ungutes Gefühl habe ich allerdings ständig. Man kann die Drucker regelrecht riechen. Am schlimmsten riecht der riesige Werbedrucker, welcher nur durch eine kleine Kammer vom Pausenraum abgetrennt ist. Man könnte vom Geruch her meinen jemand kocht Reis in Chemiebrühe. Es wird sich leider viel zu wenig Gedanken darüber gemacht wie ungesund diese Laserdruckeremissionen vor allem langfristig sind. Viele Drucker haben mehrere Lüftungsschlitze. Idealerweise sollten diese zur Wand zeigen, nur nicht zu nah stellen, sonst kann der Drucker überhitzen. Vor allem bei weißen Wänden sieht man nach 2-3 Jahren das Ergebnis ganz gut was da so rauskommt. Je nach Nutzung haben die Tapeten einen grau/schwarzen Schleier. Das ist allerdings nur der sichtbare Chemikaliencocktail, der Rest ist weitaus größer. Ganz übel ist es wenn man beim Tonerwechsel nicht aufpasst und den schwarzen Staub direkt einatmet!

            LG
            Marco

  2. Hallo Marco,

    ich finde es gut, dass du dich mit dem Thema derart ausführlich auseinander gesetzt hast. Leider ist deine Sicht auf die Dinge etwas einseitig, was uns aber allen irgendwie anhaftet. Ich selbst arbeite in einem Unternehmen, dass aus finanziellen Gründen auf Laserdrucker angewiesen ist und auch privat muss ich derart viel Drucken, dass ich mir einen Tintenstrahldrucker nicht leisten kann. Ich sehe bisher nicht, dass die Tintenmodelle einem Laserdrucker auch nur ansatzweise das Wasser reichen können, wenn es um die Farbkosten geht.

    Was ich persönlich allerdings richtig gute finde, ist deine Auflistung an Gegenmaßnahmen (von Punkt 1 abgesehen, der fällt für mich aus oben genannten Gründen raus und ich denke, dies trifft auf alle Nutzer von Laserdruckern zu). Was mir noch ein bisschen fehlt, ist das Ausschalten des Gerätes, wenn es nicht benötigt wird. Das ist allerdings nur ein kleiner Punkt.

    Für mich persönlich macht auch die Menge das Gift. Und das merkt man erstaunlich gut an Reiner Staub (über mir). Es ist durchaus ein Unterschied, ob man zuhause 500 Seiten oder in einem Copyshop 500.000 Seiten monatlich druckt.

    Trotz allem sind die gesundheitsschädlichen Wirkungen nicht von der Hand zu weisen und der für mich mit Abstand wichtigste Punkt ist, dass die Fenster geöffnet und Feinstaubfilter angebracht werden sollten, wenn mit einem Laserdrucker gearbeitet wird. Dazu noch mindestens einen, besser zwei, Meter Abstand zum Gerät. Dann ist der Privatanwender mit normalem Druckverhalten meiner Meinung nach ausreichend geschützt. Darauf wird bei Unternehmen teilweise gar nicht geachtet, was ich sehr problematisch finde. Auch meine Kollegen und Kolleginnen wollen davon nichts hören und haben die Geräte lieber in Griffweite, da praktisch. Ich halte das für fahrlässig, aber mit seinem eigenen Leben darf jeder umgehen, wie es ihm gefällt.

    Abschließend möchte ich noch jeden, der dies liest, dazu anregen, sich nicht auf unterschiedliche Siegel zu verlassen. Ich habe beispielsweise schon mehrere Laserdrucker gesehen, die trotz einem Blauen Engel (Auszeichnung für wenig Emissionen und hohe Umweltfreundlichkeit) merkliche Mengen an Schadstoffen für die eigene Gesundheit entlassen und auf der anderen Seite ungekrönte Modelle, die in unterschiedlichen, unabhängigen Tests erstaunlich gute Ergebnisse erzielen konnten, ohne dafür im Voraus mit Siegeln ausgestattet worden zu sein. Ein bisschen Eigenverantwortung ist hier ganz wichtig.

    Liebe Grüße

    1. Hallo Dominik,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag zum Thema. Ich gebe Dir absolut Recht, je weniger man von den Giften aus den Laserdrucken einatmet umso besser. Damit sinkt dann auch die Wahrscheinlichkeit durch den Tonerstaub krank zu werden. Sicher ist die Wahrscheinlichkeit auch bei normaler Anwendung, Tonerfilter und ausreichendem Abstand als Einzelfaktor deutlich geringer. Aber wie Du schon sagst, die meisten großen Unternehmen interessieren sich leider überhaupt nicht dafür. Auch Laserdrucker die direkt auf dem Schreibtisch mit nur 30-40 cm Abstand platziert sind werden aus Bequemlichkeit genutzt, nicht selten mit fatalen langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen.

      LG
      Marco

  3. Es ist technisch überhaupt nicht möglich einen handelsüblichen Laserdrucker so zu bauen und zu betreiben, dass er emissionsfrei arbeitet. Es ist schlicht weg egal was vom Hersteller in zertifiziert wird – es geht nicht. Die Emissionswerte werden unter Laborbedingen ermittelt und ggf. auch noch angepasst. Dies ist nach EU-Recht zulässig da es keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte gibt, die eingehalten werden müssen. Jeder Hersteller prüft nach „Seinem“ Prüfsystem und man erhält Emissionsparameter die nicht das Papier und der Farbe wert sind, auf und mit dem sie gedruckt wurden.
    Wenn Laserdrucker eingesetzt werden müssen, dann in einem separaten und belüfteten Raum und nicht in einem mit Mitarbeitern besetzten Büro, die das Ding möglichst auch noch vor der Nase stehen haben, damit sie auch ja nicht aufstehen müssen, wenn eine Seite gedruckt werden muss. Es ist ja nicht nur der Arbeitgeber der den Aufstellort bestimmt; es sind die Mitarbeiter, deren Wohlfühlzone gepflegt werden will. Diese sind oft Beratungsresistent – meiner in 30 Jahren IT gemachte Erfahrung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.