Kloßgefühl im Hals psychisch? Warum das Gefühl von einem Kloß im Hals nicht immer gleich Krebs oder ein Schilddrüsenproblem bzw. eine Refluxkrankheit sein muss

Der sogenannte „Kloß im Hals“ bzw. das Gefühl einen Fremdkörper im Hals zu haben, ist nicht gerade selten. Es kann sich dabei in sehr seltenen Fällen tatsächlich um Krebs handeln, auch Probleme mit der Schilddrüse oder eine sogenannte „Refluxkrankheit“ können Auslöser für das Kloßgefühl im Halsbereich, bzw. das Gefühl eines Fremdkörpers meist unterhalb des Kehlkopfes sein. Deshalb bedarf es einer gründlichen Untersuchung eines Facharztes und nicht einer Vermutung und der Angst womöglich eine schlimme Krankheit zu haben. Krebs in diesem Bereich kommt weitaus seltener vor als eine Schilddrüsenproblematik oder eine Refluxkrankheit. Es kann sich auch sehr oft, wie auch in meinem Fall aufgrund eines Burnouts um ein rein psychisches bzw. psychosomatisches Problem handeln. In diesem Bereich hat der „Kloß im Hals“ sogar einen speziellen Namen „globus hystericus“. Auch hier bedarf es natürlich vorher einer ausführlichen Untersuchung eines Arztes, ob nicht doch organische Probleme oder anderweitige Fremdkörper vorhanden sein könnten. Hier ist der Hausarzt, ggf. ein Radiologe oder auch der Internist der richtige Ansprechpartner.

das-klossgefuehl-im-hals-muss-keine-organischen-ursachen-haben-es-kann-durch-stress-und-burnout-als-psychosomatische-erkrankung-ausgeloest-werden
(Ein „Kloß im Hals“ ist beunruhigend und sollte immer von einem Facharzt abgeklärt werden. In den seltensten Fällen ist es allerdings Krebs, es gibt unzählige Möglichkeiten für dieses störende und unangenehme Gefühl, oftmals können diese auch durch erheblichen Stress, oder ein Burnout als psychosomatische Symptome auftreten ohne eine organische Ursache zu haben.)



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Burnout, Stress und das Kloßgefühl im Hals
Das unangenehme Gefühl eines Kloßes im Hals, insbesondere unterhalb des Kehlkopfes oder an bzw. unterhalb der Schilddrüse ist auch bei Burnout Patienten sehr häufig. Ich habe seit dem Ausbruch meines Burnouts mit unzähligen Menschen gesprochen die schon eine solche Situation hinter sich gebracht haben. Viele berichteten von einem deutlichen und lang anhaltenden „Kloß im Hals“, welcher auch vor allem beim Schlucken störte und fast 24 Stunden täglich präsent war. Bei mir ist er nun nach fast 6 Monaten endlich abgeklungen und flackert hier und da noch ein bisschen auf für maximal ein paar Stunden. Das Kloßgefühl im Hals trat bei mir kurz nach meinem ersten Zusammenbruch bereits im Sommer auf, also noch weit vor meinem totalen Zusammenbruch im Herbst. Im Nachhinein beschleunigte er nur den ganzen Vorgang, da mir das Kloßgefühl im Hals eine ziemliche Angst eingejagt hat und mich im Internet nach allem Möglichen an Ursachen hat suchen lassen. Krebs taucht dort neben Schilddrüsenproblemen und Refluxkrankheit häufig auf. Allerdings ist Krebs in diesem Bereich eher selten, vor allem bei Nichtrauchern. Mein Halskloß war somit direkt eine der vielen psychosomatischen Reaktionen auf das Burnout und die Depressionen, welche vor allem zu Beginn nach und nach gefolgt sind und teilweise über Monate angehalten hatten. Wenn die Psyche nicht in Ordnung ist und der Mensch „ausgebrannt“, dann können die körperlichen Symptome ziemlich heftige Züge annehmen, obwohl keine organischen Ursachen vorliegen müssen.

Der Kloß im Hals, ein Grund zum Arzt zu gehen?
Ich rate jedem unbedingt einen Arzt aufzusuchen, wenn ein Kloßgefühl dauerhaft im Hals entsteht und zwar umgehend. Das Internet eignet sich hier definitiv nicht, um die Ursache des Problems zu finden, es enthält lediglich Informationen die eventuell auf den Individuellen Fall zutreffen könnten. Daher ist es unbedingt erforderlich zuerst seinen Hausarzt aufzusuchen. Nur dieser kann sich dann persönlich ein Gesamtbild von der Lage erstellen und auch ein ordentliches Blutbild machen (z.B. wegen Schilddrüsen- und Entzündungswerten) oder auch eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Führt dies zu „nichts“, kann auch ein Radiologe oder Internist weiterhelfen. Ansonsten hilft im Falle einer psychosomatischen Erkrankung auch der Psychologe weiter und es ist keine Schande dorthin zu gehen. Ein Schamgefühl muss da keiner haben, denn Millionen Menschen leiden weltweit an Burnout, Depressionen und psychosomatischen Krankheiten, unter anderem auch am „Kloß im Hals“. Ein solches Kloßgefühl muss also keinen organischen Ursprung haben, trotzdem sollte es immer von einem Arzt untersucht werden. Ich ließ mir sicherheitshalber Blut abnehmen und die Schilddrüse per Ultraschall prüfen und zusätzlich den Hals abtasten. Das Resultat war, dass nichts Organisches vorlag und die Werte in Ordnung waren. Ich hatte auch einige Wochen die Refluxkrankheit in Verdacht, jedoch haben extrem viele Burnout Patienten starkes Sodbrennen, das lässt meist auch erst über Wochen und Monate nach, wenn sich der Magen wieder einigermaßen beruhigt hat. Wer sich hier trotzdem nicht sicher ist, sollte auch in diesem Fall unbedingt zum Arzt gehen!

Wann geht das Kloßgefühl im Hals wieder weg, wenn es psychosomatisch bedingt ist?
Das ist eine Frage die wahrscheinlich nicht einmal ein Arzt spontan beantworten könnte, denn sie ist extrem individuell! Man könnte sagen, wenn das „Problem“ behoben ist, aber dann braucht die Psyche und der Körper trotzdem noch unterschiedlich lange, bis das komische Fremdgefühl Symptom im Hals weg ist. Ich habe aus meinen vielen Unterhaltungen mit Betroffenen ebenso viele unterschiedliche Antworten erhalten. Von sehr „kurzen“ Zeitspannen von 1-2 Monaten, über 3 Monate + bis hin zu einem Jahr und mehr. Bei mir hat es bis zur merklichen Verbesserung etwa 5 Monate gedauert, deutlich besser und fast weg ging es dann nach 6 Monaten. Nach 4-5 Monaten bereits reduzierte sich die Zeitspanne von anfänglich einem 24 Stunden Kloßgefühl im Hals auf unter 12 Stunden am Tag, nahm aber dabei schwankend an Intensität und Dauer zu und wieder ab.

Wo bzw. an welcher Stelle kann der psychisch bedingte Kloß im Hals am häufigsten auftreten?
Die Stelle an der das Fremdkörpergefühl im Hals auftritt, kann äußerst unterschiedlich sein. In den meisten Fällen sind aber diese Bereiche betroffen:

  • Unterhalb des Kehlkopfes in Höhe der Schilddrüse
  • In Höhe der Schilddrüse
  • Direkt unterhalb der Schilddrüse (wo sich bis auf Speiseröhre und Luftröhre kein Organ befindet)
  • Im Bereich unterhalb der Schilddrüse bis zum Punkt des „Verschwindens“ der Speiseröhre bzw. Luftröhre hinter dem Brustbein

Bei mir lag der gefühlte Kloß im Hals ca. 0,5-1 cm unterhalb der Schilddrüse und fühlte sich ca. 3-5 cm groß an, je nach tagesabhängiger Intensität. Gerade zur Anfangszeit dachte ich deshalb, das es die Schilddrüse selbst sein könnte bzw. ist. Ein „Halskloß“ kann sich ziemlich intensiv anfühlen, an manchen Tagen war auch zusätzlich jede Sehne und jeder Muskel bis in den Nacken verspannt und schmerzend. Das Fremdkörpergefühl im Halsbereich war dann so stark, dass man einen heftigen Druck hatte, wenn man den Kopf nur leicht nach vorne gebeugt hat, was ein Einschlafen auf dem Rücken mit gebeugten Kopf problematisch machen kann. Selbst beim drehen des Kopfes hat sich der Kloß bzw. das Gefühl regelrecht mit bewegt und im Hals gedrückt. Die Erscheinung des „globus hystericus“ ist sehr individuell und kann völlig unterschiedliche Positionen und Intensitäten erreichen.



Fazit:
Ein Kloßgefühl im Hals muss nicht gleich Krebs sein, auch nicht immer ein Schilddrüsenproblem oder eine Refluxkrankheit bzw. aufgrund anderer organischer Ursachen bestehen. Es kann einfach „nur“ eine psychosomatische Angelegenheit durch z.B. erheblichen Stress, Angst, Burnout oder eines schlimmen Ereignisses sein. In diesem Fall geht es auch meist einfach wieder Weg, es kann allerdings lange dauern. Auch wenn ich es im Beitrag schon unzählige Mal erwähnt habe, geht bitte bei unklaren Beschwerden und Fremdgefühlen im Halsbereich trotzdem immer zum Arzt, um dann wirklich auf Nummer sicher zu gehen. Das gilt für alle Krankheiten, man kann sich im Internet informieren, eine ordentliche medizinische Beratung und Untersuchung kann letztendlich aber nur ein Arzt durchführen.


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66 Gedanken zu „Kloßgefühl im Hals psychisch? Warum das Gefühl von einem Kloß im Hals nicht immer gleich Krebs oder ein Schilddrüsenproblem bzw. eine Refluxkrankheit sein muss“

  1. Hey,

    Ich hatte vorher nicht gewusst, dass sich dieses Kloßgefühl im Hals über mehere Monate im Hals ziehen kann.
    Bei mir ging es immer nach einigen Minuten weg, zum Beispiel in Prüfungssituationen. Aber das müsste doch der selbe psychologische Zusammenhang sein oder nicht ?

    Beste Grüße

    1. Hallo Peter,

      so ein Kloßgefühl kann schon recht schnell entstehen, vor allem bei starkem Stress, Druck, oder einfach bei Traurigkeit bzw. beim Weinen.

      LG
      Marco

  2. Hallo, ich leide leider auch darunter seit 2 Wochen es hat angefangen mit einer Erkältung war bei jeglichen Ärzten und es gab kein organisches Problem. Ich habe mich damit getröstet das es an der Erkältung lag jedoch wird es von Tag zu Tag nur schlimmer. Habe Schilddrüse Ultraschall gemacht, Kehlkopfspieglung, abgetastet wurde schon mehrmals. Alles war in ordnung. Das Gefühl schränkt mich bei meinem Beruf sehr ein weil ich andauernd das Gefühl kriege das ich ersticke. Ich bitte um einen Rat was man noch machen kann, es gibt keine Medikamente dafür aber vielleicht irgend eine Therapie..?
    Das nimmt mich Psysisch auch sehr mit und nein vorher hatte ich keinen Stress..
    ich bitte um eine Antwort, vielen Dank im vorraus ..

    1. Hallo Dilay,

      ich bin kein Arzt, daher kann und darf ich keine direkten Vorschläge in Bezug auf diese Krankheit in Form einer Diagnose oder gar Behandlung machen.
      Daher nur meine Meinung zum Thema: Es wurde organisch ja schon alles abgeklärt, eventuell ein Check der Speiseröhre wäre wohl noch möglich, das kann aber ebenfalls nur ein Arzt genau beantworten. Verspannungen können ebenfalls die Ursache für ein solches Problem sein, ich habe auch heute noch ab und zu ein Kloßgefühl im Hals, insbesondere wenn ich mir zu wenig Ruhe gönne und verspannt bin, jedoch auch wenn mich etwas noch zu sehr aufwühlt, das Kloßgefühl wird aber von seiner Stärke her immer weniger und seltener. Inzwischen weiß ich genau welche Punkte ich dabei massieren muss damit es innerhalb von Minuten verschwindet. Aus medizinischer Sicht ist neben einem guten Facharzt aber auch eventuell ein Physiotherapeut ein guter Ansprechpartner. Stress muss nicht unmittelbar vor einem solchen Symptom aufgetreten sein, es können auch Dinge auftauchen und unterbewusst getriggert werden die Jahre zurück liegen. Manchmal ist es aber auch nur eine jahrelange schlechte Haltung am Arbeitsplatz oder eine generell schlechte Körperhaltung geprägt von zunehmenden Verspannungen im Hals und Rückenbereich sowie der Schultern und des Nackens. Wie gesagt ich bin kein Arzt, daher alles nur eventuell mögliche Annahmen. Leichten Sport, idealerweise mit Entspannung gepaart wäre noch empfehlenswert, z.B. Schwimmen oder auch Qi Gong, beides gut für den Rücken und zur Entspannung. Wenn Du schon Angst bzw. Panik bei dem Gefühl bekommst, dann verstärkt dies natürlich das Gefühl und die Verspannung zusätzlich. Im Falle von Angstzuständen ist jedoch ein guter Psychologe der weitere Ansprechpartner. Eventuell könntest Du auch mal Deinen Körper auf Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten überprüfen lassen, Stuhlprobe und Blutbild, sowie in einigen Fällen auch ein Hauttest genügen in der Regel. Eine typische Reaktion ist in diesem Fall insofern dies bei Dir besteht zum Beispiel enge Gefühl im Hals/Brust. Lass den Arzt auch ruhig noch ein EKG machen, sicher ist sicher.

      LG
      Marco

      1. Hallo Marco,

        vielen Dank für deine zahlreichen Tipps. Das mit den Verspannungen kann sehr gut zu treffen, da ich wirklich Rückenschmerzen habe und auch nicht die beste Körperhaltung. Ich weiß nicht genau wie es bei dir abgelaufen ist, bei mir ist es mittlerweile schon so schlimm das ich weder essen noch trinken möchte weil das für mich beim Schlucken zu einer Last wird.. Zudem muss ich andauernd räuspern und kann Nachts kaum schlafen. Ich habe mir Baldrian Tropfen besorgt die mir einwenig helfen meine Ruhe zu finden das Klosgefühl verschwindet aber trotzdem nicht. Jetzt sind es in paar Tagen 3 Wochen her das das angefangen hat ich bin auch noch relativ Jung (19).
        Es kommt mir schon so vor als ob es garnicht mehr verschwindet. Die Ärzte können einem da auch nicht mehr weiter helfen und schieben dich direkt in die Psycho -ecke. Keiner kann genau erklären wovon das kommt und wie es verschwindet was die Psyche erst recht kaputt macht.
        EKG hab ich auch gemacht, Montag steht noch eine Magenspieglung an.

        Meine Symptone:
        – Trockenheitsgefühl im Hals
        – Fremdkörpergefühl
        – dauerndes Räuspern
        – Engegefühl im Hals
        – Druck oberhalb der rechten Brust

      2. Klosgefühl bei Stress kenne ich auch schon. Vorallem bei Trauer aber es war noch nie so schlimm und so langanhaltend wie Jetzt. Es fühlt sich ganz anders an

        1. Hallo Dilay,

          bei mir war es die ersten fünf Monate am schlimmsten, dann nahm das Gefühl kontinuierlich ab, mit Schwankungen zwischen drin, heute hab ich das Kloßgefühl nur noch sehr selten und stark abgemildert und weiß das es mittelfristig ganz weggehen wird. Bei mir war es definitiv rein psychisch, ich habe seit dem sehr viel in meinem Leben verändert, habe mit Qi Gong angefangen, mir in der Natur Hobbys gesucht, ich meditiere täglich mindestens 30 Minuten, habe meine Ernährung umgestellt, nehme Vitamin D, K2, Magnesium, habe zu Beginn mit Nahrungsergänzungen all meine Defizite aufgefüllt, die der Arzt per Blutbild (mit Nachkontrollen) festgestellt hatte (bin selbst heute noch teils dabei) und habe eine 9-wöchige Therapie in einer Hypnoseklinik gemacht (siehe Beitrag). Es war bei mir nicht nur der Burnout durch die ständige Überforderung durch quantitativ zu viel Arbeit, Ungerechtigkeiten und den damit verbunden massiven Stress und Ärger der mich komplett zusammenbrechen ließ, da war noch einiges mehr dabei und geht zurück bis in die frühste Kindheit, auch wenn psychologisch ganz klar mehrfach festgestellt wurde, dass die Arbeit/Arbeitsumgebung letztendlich der Auslöser für diese Kettenreaktion war. Solche körperlichen Symptome, wenn sie psychische Ursachen haben (ist meistens so) bauen sich nicht einfach innerhalb kürzester Zeit auf und dann schnell wieder ab. Das Fass wird immer weiter gefüllt bis nichts mehr rein passt und dann entsteht so etwas. Heute bin ich sehr dankbar das es mir passiert ist, sonst hätte ich mein Leben nicht geändert, zumindest nicht annähernd so schnell und nachhaltig. Als das Gefühl damals kam, hatte ich mir über alle möglichen Krankheiten Gedanken gemacht, nur das naheliegendste hatte ich nicht in Betracht gezogen und wollte ich auch gar nicht erst wahrhaben – Die Psyche/Seele macht über den Körper auf sich aufmerksam und wenn man nichts ändern dann ganz massiv. Ich hatte Angstzustände, Panikattacken, Kloßgefühl im Hals, Herzrhythmusstörungen, starke Depressionen, Zittern, heftige Schlafstörungen sowie Sodbrennen und einige weitere psychosomatische Symptome, die ich vorher nur vom Hörensagen kannte und nie gedacht hätte dass ich diese auch mal bekommen könnte. Selbst ein leichtes Asthma-ähnliches Symptom entstand daraus über einige Monate. Heute (Über 1 Jahr später) kann ich sagen das bis auf minimale Anzeichen und ganz selten ein leichter Kloß im Hals alles weggegangen ist. Ich hatte keinerlei Medikamente gegen meine Symptome genommen (Dringend empfohlen wurde mir damals von einer Psychiaterin/Neurologin ein Antidepressiva, ein Protonenpumpenhemmer sowie ein Schlafmittel). Das soll jetzt keine Empfehlung in Bezug auf Medikamente sein, sondern nur meine Erfahrung. Ich habe zusätzlich von drei Ärzten alles untersuchen lassen (2 Schulmediziner + 1 Schulmediziner mit Schwerpunkt Naturheilverfahren), es ist absolut alles psychisch gewesen. Heute weiß ich auch warum und bin immer noch dran mein Leben zu verbessern und dabei vor allem gesünder und bewusster/achtsamer zu leben als früher. Ich bin viel Achtsamer geworden im Umgang mit mir und anderen, gehe völlig anders mit Stress um und lebe einfach besser, es fühlt sich auch richtig gut an. Ich kann Dir allerdings dazu sagen, dass ich 10 Monate krank geschrieben war, zum gesund werden und Aufarbeiten des Ganzen musste ich dringend aus einer solchen Umgebung raus. Ich kenne noch einige weitere Personen die ähnliches hinter sich haben, vielen davon geht es heute deutlich besser als zuvor, einige haben eine ganz neue Lebensqualität entdeckt und leben jetzt erst so richtig gut und zufrieden. Übrigens ist der Kloß im Hals eines der häufigsten psychosomatischen Symptome, alles andere hast Du ja bereits abklären lassen, Schlafstörungen gehören ebenfalls dazu, genau wie Angstzustände.

          Anm. Wenn Du das Kloßgefühl vom Stress schon kennst, ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meinung nach auf die psychische Ursache noch höher. Ich hatte irgendwann während meiner Therapie als alles zunächst richtig heftig aufgewühlt wurde Reizhusten dazu bekommen, mein Hals, die Luftröhre und die Bronchien reagierten richtig heftig. Als ich meinen Ursachen die ersten Male in den intensiveren Therapien begegnet bin, war ich nur noch am husten, trotz einwandfreier Arztbescheinigung (keine Infektion oder sonstiges) bildete sich sogar jedes mal Schleim dazu, alles war erheblich gereizt, kaum war ich 1-2 Stunden wieder aus der Therapie, war alles weg, 15 Minuten davor wieder da. Kurz vor der Therapie kamen auch noch jede Menge Infektionskrankheiten (Grippe, Magen Darm) dazu, das Immunsystem war ebenfalls aufgrund der psychischen Verfassung und des Schlafmangels ganz unten. Das braucht alles Zeit.

          Liebe Grüße
          Marco

          1. Hallo Marco,

            ich habe mir selber auch versprochen viel bewusster auf mein Leben zu achten und mich gesünder zu ernähren. Mit Stress anders umzugehen um niewieder in so eine Lage zu kommen. Ich bin noch in der Anfangsphase und es belastet mich jetzt schon extrem. Was ich jedem empfelen kann ist Baldrian Tropfen gegen die ganzen Panik attacken + Angstzuständen.( Es ist Pflanzlich und macht nicht Süchtig, Keine Nebenwirkungen bekannt) Zudem ein Tee welches auch viele Psychologen empfelen ( Yogi Tea „Abend“ mit Fenchel, Kamillenblüten und Baldrian). Man fühlt sich deutlich besser und wird müde. Ich nehme das jetzt seit einer Woche und kann auch besser schlafen. Davor die Tage war ich jede Nacht am zittern.

            Ein Arzt meinte zu mir das unser Körper uns einen „streich spielt“. Das man eigentlich garnichts hat und das es nur einem so vorkommt. Ein anderer Arzt meinte das ist keine Einbildung man hat tatsächlich einen Druck am Hals.

            Es ist auch manchmal so das ich mal 12 Stunden nichts habe und aufeinmal taucht das Gefühl wieder auf. Ich denke man sollte versuchen weniger daran zu denken auch wenn man das meist nicht ignorieren kann.

            Ich finde das super von dir das du über deine Erfahrung berichtet hast, denn außer im Internet habe ich keinerlei Informationen darüber bekommen. Ärzte gehen nicht wirklich drauf ein.
            Es ist auch beruhigend das mir jemand sagen kann das es aufjedenfall weg gehen wird und nicht dauerhaft bleibt..

            LG
            Dilay

          2. Hallo Dilay,

            ja, es kann auf jeden Fall wieder weggehen wenn man die belastenden Dinge ändert und seinem Lebensweg eine positive und gesunde Richtung gibt. Baldrian hatte ich damals auch genommen, am Schluss sehr hoch dosiert, es hatte mir ein wenig geholfen. Ich hatte insgesamt in der Endphase vier für mich heftige Zusammenbrüche gebraucht bis ich nach dem vierten Zusammenbruch erst verstanden habe das es so nicht mehr weitergehen kann. Du bist 19, dir steht alles offen und Du kannst noch so viel positiv verändern, so das Dein Umfeld und Dein Weg zu Dir passt und nicht das Du dazu erst „passend gemacht werden musst“. Selbst mit 50 Jahren und älter kann man noch etwas ändern. So viele Menschen quälen sich durch ein Leben, welches überhaupt nicht zu ihnen passt und machen täglich Dinge die sie ebenfalls im Inneren gar nicht wollen. Oft werden dann irgendwann permanent Medikamente geschluckt die nur die Symptome lindern können, aber die Ursachen werden nicht abgestellt, zudem haben die meisten Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika) schwere Nebenwirkungen, das gilt insbesondere auch für Schlafmittel, oder auch für zunächst harmlos klingende andere Medikamente wie Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen. Der Körper macht mit uns keine Streiche bei solchen Symptomen, der Körper ist unser Helfer über den sich unser Inneres, unser wahres „Ich“ ausdrückt und uns zeigt das es so nicht mehr weitergehen soll und kann. Die körperlichen Symptome sind real, nur lassen sich schulmedizinisch halt keine direkten Ursachen finden. Bei einigen psychosomatischen „Klösen im Hals“ kann man tatsächlich nicht nur per Annahme ihren Ursprung bzw. Sitzpunkt finden, gute Masseure und vor allem Physiotherapeuten können ihn ertasten. Ich weiß inzwischen genau wo mein „Punkt“ oder auch „Kloß“ gesessen hat als er noch sehr groß war. Wenn er heute ganz selten im kleinen kommt, brauche ich nur an zwei Punkte zu greifen und kann ihn ganz schnell lösen. Damals war der Kloß so stark das es bei Belastung eine regelrechte Schwellung unter dem Kehlkopf gab, die konnte man gut mit dem Spiegel von der Seite und teils sogar von vorne erkennen.

            LG
            Marco

            LG
            Marco

            LG
            Marco

          3. Hallo Marco,

            ich hatte eben meine Magenspieglung und da wurde auch nichts gefunden sprich es ist jetzt zu 100% psysisch weil ich schon alles untersuchen lassen habe.
            Mit dem Stress bin ich schon seit Tagen am überlegen was mich so sehr belasten haben könnte, dass ich heute dsrunter leide. Denn auch wenn ich bis zu meiner Kindheit zurück denke (bin ja dazu noch relativ jung und habe noch nicht so viel erlebt) finde ich nichts was mich so dermaßen gestresst haben könnte. Ich bin immer ein positiver Mensch gewesen und mein erster richtiger Stress ist jetzt erst dieses Gefühl. Hier bleibe ich auch positiv denn alles was geschieht hat seinen Grund ich werde mich defintiv anders ernähren und wenn es zu stress kommt es vermeiden.
            Noch bin ich nicht dankbar das ich das immoment erlebe, aber ich denke wenn es vorbei ist schon.

            War es bei dir auch so das dass Essen und Trinken eine Last für dich war? Ich merke das ich auch langsam abnehme, Hungergefühl habe ich kaum noch, nur Trockenheitsgefühl im Hals weshalb ich dann doch trinke. Zum Essen muss ich mich zwingen, weil ich mir das Magenknurren nicht mehr anhören kann..

            Liebe Grüße
            Dilay

          4. Hallo Dilay,

            also mit dem Essen hatte ich soweit keine Probleme, außer zu dem Zeitpunkt (1-2 Monate später nach Ausbruch) als ich richtig depressiv war, lag aber wohl eher an der Depression und dem gleichzeitig heftigen Sodbrennen nach jedem Essen. Mich hatte der Kloß vor allem Abends beim Einschlafen gestört, auf dem Rücken liegen war gar nicht drin, auf dem Bauch ebenfalls nicht, es hatte sich irgendwann wie ein Tennisball im Hals an gefühlt.

            LG
            Marco

          5. Schönen Abend Marco,

            kannst du mir vielleicht noch ein Tipp geben was dir in den Momenten wo es ganz schlimm war geholfen hat? Klar man muss Geduld haben aber manchmal ist das schon so schlimm das ich in dem moment denke ich ersticke gleich. Manchmal kommt noch Übelkeit und beides Zusammen ist dann noch schlimmer zu ertragen..

            Liebe Grüße
            Dilay

          6. Hallo Dilay,

            bisher hast Du alles richtig gemacht, Du warst bei einigen Ärzten, alles ist untersucht worden, körperlich konnte nichts festgestellt werden. Lass Dich von einem der Ärzte an einen guten Psychologen überweisen, die Kasse zahlt diese Leistung in einem solchen Fall in der Regel fast immer. Ansonsten hat mir Meditation und vor allem das Atmen geholfen, nur auf den Atem konzentrieren, sowie die Gedanken abschweifen, immer wieder auf den Atem gehen, Ein und Aus…. Du kannst das Gefühl aber auch ergründen, in dich hinein hören, was macht das Gefühl schlimmer?, Warum ist es da?, Wann hatte ich es zum ersten Mal?. Ich hatte meine Angstzustände und Paniken dann hinter mir gelassen, als ich nicht mehr vor der Angst oder den Gefühlen weggelaufen bin und mich ständig schützen wollte. Ich habe einfach alles an Gefühlen zugelassen, sie begrüßt und mich mit ihnen auseinandergesetzt, immer mit der Frage… Warum seid ihr da, was wollt ihr mir sagen? Warum seit ihr aufgetaucht? Klingt vielleicht etwas seltsam, ich habe einige Monate gebraucht bis ich an diesem Punkt war… Meine Therapie in der Klinik hat super geholfen und mich auf meinem Weg unterstützt. Wobei man muss dazu sagen das es keine „normale“ Klinik war, über die Entscheidung bin ich auch heute noch sehr froh.

            LG
            Marco

          7. Ergänzung zum Kommentar unten: Herzrasen und Herzstolpern hatte ich auch, teilweise waren einzelne Schläge ausgefallen und wurden dann mehrfach nachgeholt. Natürlich hatte ich auch das vom Arzt prüfen lassen, Ergebnis nichts feststellbar, außer natürlich die Herzrhythmusstörungen auf dem EKG sichtbar. Mein Blutdruck ist beim Arzt teils bis 160/110 hoch. Mein Puls war mal nur unter 50, ein anderes mal 100 ohne Belastung. Alles war rein psychisch… heute ist wieder alles normal und gesund, manchmal habe ich auch nur einen Blutdruck von 110/70, aber Ok das passt für mich gut. Ich bin ja auch sehr viel ruhiger jetzt 🙂

          8. Hallo Marco,

            danke für deine Tipps und deine Hilfe.
            Ich habe Schluckbeschwerden und habe ja bereits erwähnt das das Essen für mich eine Last ist. Ich habe das Gefühl es geht nicht runter sondern bleibt in der Speiseröhre stecken. Du meintest ja das du keinerlei Probleme damit hattest außer 1 Monat nach Ausbruch. Kennst du denn einige die auch sowie ich nicht schlucken konnten/ das es einem schwer gefallen ist zu schlucken ?
            Würde mich sehr interessieren, ich lese öfter nur das man nur den Kloß am Hals spürt aber trotzdem keine Probleme beim Essen hat.

            Das mit dem Psychologen habe ich mir auch schon überlegt und versucht es durchzusetzen. Habe bei etwa 12-15 in meinem Umkreis angerufen und wo mir fast immer nur gesagt worden ist das die Termine erst im März haben oder allerfrühestens Februar. Es war denen auch nicht so wichtig wie dringend das ist. Einige sagten auch das die Privat sind und die Krankenkasse nichts übernimmt weitere Psychologen sind um die 40km von mir entfernt und ich sehe das nicht ein bis dahin zu fahren um ein Antidepressiva zu bekommen(was auch sicherlich paar Monate dauernd wird) da nehme ich dann lieber pflanzliches wie Baldrian tropfen.

            Wollte noch einen Schluckakt machen beim Radiologen aber überlege ob es sinnvoll ist da ich ja eine Magenspieglung machen lassen habe wo die schon meine Speiseröhre gesehen haben und da nichts auffälliges war.

            LG
            Dilay

          9. Zum anderen möchte ich mich auch nicht abhängig von Tabletten machen.. Das reden mit einem Psychologen würde sicherlich gut tun, aber das die mir erst in 3-4 Monaten einen Termin geben wollen trotz Schluck, Schlaf und Angststörungen macht mich schon misstrauisch.

          10. Hallo Dilay,
            3-4 Monate Warten auf einen Termin beim Psychologen ist relativ normal, meiner ist auch bis zu 5 Monate im voraus ausgebucht. Psychische Probleme sind recht häufig. Reine Psychologen dürfen übrigens keine Psychopharmaka verschreiben, das dürfen nur Psychiater (Ärzte). Wenn es Dich beruhigt dann mach noch die Untersuchung beim Radiologen zusätzlich. Das mit dem Kloßgefühl im Hals ist derart häufig, dass man fast immer jemanden kennt der schon mal eins hatte oder noch hat. Ich kenne mindestens 6-8 Leute denen es ähnlich ging oder noch so geht.

            LG
            Marco

  3. Ich weiß nicht ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist aber ich hatte jetzt 2 Tage garnichts und jetzt kommt das Gefühl wieder.
    Anfangs wars 24 Stunden, vor kurzem 12-15 Stunden, dann garnichts, und jetzt wieder.

    1. Hallo Dilay,

      ich hatte mir immer gesagt wenn es was rein körperliches wäre mit dem Kloß im Hals, dann wäre er ja 24 Stunden permanent da, somit ist das auch wieder eher ein Hinweis auf etwas Psychisches. Die Schwankungen (mal da; mal weg) sind ganz normal, bis es ganz weg ist kann das einige Monate dauern. Bei mir hat es über ein Jahr gedauert…

      LG
      Marco

      1. Hallo Marco,

        bei mir ist es aber echt merkwürdig ich wache plötzlich auf mit dem gefühl ich ersticke gleich ohne vorher daran gedacht zu haben.
        Kann das glaub ich immernoch nicht realisieren das es von der Psyche kommt sber Ja du hast recht wenn es was körperliches wäre wäre es 24 Stunden da..

          1. Wenn es psychisch ist und man den Grund behebt bzw. besser gesagt daran arbeitet, dann glaube ich das es nur in den seltensten Fällen nicht weggeht

        1. Du hast vielleicht nicht bewusst gesteuert daran gedacht, Dein Unterbewusstsein aber vielleicht schon. Das kann ich allerdings nicht so schnell erklären 🙂 Vielleicht werden es einmal ein paar Beiträge zu diesem Thema auf meiner Seite. Der Mensch denkt bzw. handelt im Durchschnitt mit weniger als 5 % mit bewussten Entscheidungen und Gedankengängen, das meiste kommt aus dem Unterbewusstsein.

          LG
          Marco

          1. Hallo Marco,

            ich habe die Tage nochmal mit mehreren Ärzten darüber gesprochen, die gaben mir als Tipp nicht mehr daran zu denken. Das ich das nur hätte, weil ich viel zu viel daran denke und mich nur darauf konzentrieren würde. Keine Ahnung wie man so einen Kloß ignorieren soll, vorallem nach dem ich gegessen habe, die Übelkeit + das Gefühl das ich das nicht runterschlucken kann.

            Lg
            dilay

          2. Hallo Dilay,

            bei solchen Ratschlägen wäre wohl ein sehr guter und fachkundiger Psychologe die bessere Wahl. Einfach so ohne Basis nicht mehr dran zu denken ist eher schwierig, ich frage mich auch ob es Zielführend wäre…

            LG
            Marco

          3. Hallo Marco,

            da hast du vollkommen recht. Ich muss nur leider jetzt bis März warten bis ich zu meinem Termin beim Psychologen gehen kann. Deshalb suche ich nach Alternativen, weil ich noch bis dahin eine lange Zeit vor mir habe

            LG
            Dilay

  4. Hallo,

    ich habe das gleich wie ihr 😩 war auch beim arzt und mir konnte niemand helfen
    Marco kannst du mir bitte erklären was das genau ist? Bilde ich mir das ein oder warum kommt mir das so vor als hätte ich eine kugel im hals 😩 habe das seit 2 monaten und bi zufällig auf diese Seite gestoßen

    1. Hallo Sandy,
      wenn Du bei einem Arzt warst und hast alles checken lassen dann ist es wohl eher psychischer Natur. Bei mir ist es nur noch sehr abgeschwächt und sehr selten der Fall mit dem „Kloß im Hals Gefühl“. Du bildest es Dir nicht ein, das Gefühl ist da, selbst den Kloß bzw. die Verspannung kann bei manchen Menschen sogar von erfahrenen Physiotherapeuten ertastet werden. Als ich in der Klinik war, sagte man mir das dieses Kloßgefühl zu den absolut häufigsten psychosomatischen Symptomen überhaupt gehört. Ausgelöst durch z.B. Stress, Überbeanspruchung, Traumata, Trauer, Mobbing, geringes Selbstwertgefühl, Verhaltensprobleme…. es gibt sehr viele Ursachen. Die meisten Kloßgefühle gehen dann weg, wenn man diese Ursachen im inneren bearbeitet hat, manchmal auch einfach wenn einiges an Zeit vergangen ist und man sehr viel Ruhe und Entspannung hatte. Oft reicht auch ein Gedanke an das Kloßgefühl um es zu verstärken, der Körper reagiert auf die Gedanken, wir sind nicht einfach nur biologische Maschinen.

      LG
      Marco

      1. Hallo, zu welchem Physiotherapeuten kannst du mich empfehlen? Das müssen glaub ich echt nur sehr gute Physiotherapeuten können..

        Hat es bei dir fünf Monate gedauert oder ein Jahr?

        Ich habe nachts das Gefühl das an meinen Adern etwas nicht stimmt ich bin so extrem am zittern, das führt glaub ich bald sogar zu einer Panikattacke..
        Ich hatte auch keinen Stress aber habe oben gelesen das es von Monaten zurück kommen kann, das es dann wahrscheinlich mein Fall.
        Bei mir sieht man den Kloß nicht sowie bei dir oben auf dem Foto jedoch spüre ich was an meiner Schilddrüse.
        Das glaube ich auch das das viele haben aber ob es bei jedem so lang anhaltend ist, ist fraglich denn jedem dem ich das erzählt habe, hatte noch nie so ein Gefühl monatelang sondern nur mal paar Stunden allerhöchsten.
        Was genau in unserem Körper passiert in dem Moment, würde ich auch gerne erfahren, wenn du das vielleicht weißt ?

        Dankeschön im Voraus 🙂

        1. Hallo Sandy,

          ich war in einer Klinik über 9 Wochen in Dahn (Felsenlandklinik), einen eigenen Physiotherapeuten habe ich nicht, ich habe in der Klinik zufällig eine Physiotherapeutin kennen gelernt die mir das ebenfalls bestätigt hat. Ein paar Griffe können bereits helfen. Zittern und ähnliche Symptome hatte ich auch in den Nächten der ersten Monate. Manche Liegepositionen waren unmöglich und ich hatte heftige Schlafstörungen. Auf dem Foto sieht man nur meinen Kehlkopf keinen Kloß:-) Es war bei mir auch das Gefühl auf ungefährer Höhe (leicht unter) der Schildrüse. Es hatte einige Monate gedauert bis es so halbwegs Ok war. Jetzt nach über 15 Monaten ist es nur noch sehr selten da und wenn überhaupt dann abgemildert. Ich habe jemanden kennengelernt der hatte das über 1 Jahrzehnt, als er dann in Rente gegangen ist, da war es nach einem Jahr verschwunden. Ursache war nie feststellbar, an ein psychische Probleme erzeugt von viel zu viel Stress und Ärger am Arbeitsplatz hatte keiner seiner Ärzte gedacht. Ich glaube das der Körper bei solchen Symptomen einfach völlig verspannt und verkrampft und mit Stresshormonen überflutet wird. Bei mir ging das ganze psychisch soweit, dass ich einige Monate unter Asthma ähnlichen Symptomen litt, einmal Kloß, dann wieder räucheln, Reizhusten und Luftgeräuche beim atmen, dann wieder Kloß. Auch das ist inzwischen nur noch extrem selten und in abgemilderter Form da. Mir hat am meisten geholfen alle Probleme und Situationen in meinem Leben die nicht „optimal“ waren durchzusehen und ehrlich aufzuarbeiten und vor allem meinen Lebensstil deutlich und nachhaltig zu ändern. Ich bin immer noch auf diesem Weg und werde ihn auch nicht mehr verlassen.

          LG
          Marco

          1. Hallo nochmal 🙂
            Ja ich würde auch sehr gerne in so eine Klinik gehen, ich habe glücklicherweise den Vorteil dass ich zur Zeit Stundentin bin und auch öfter mal zu Hause bleiben kann um mich auszuruhen.
            Oh sorry, du hattest ja im Text oben erwähnt das man den Kloß bei dir auch sehen konnte von der Seite, deshalb dacht ich das sich das Bild darauf bezogen hat.
            Ich habe einen sehr kleinen Umfeld und halte mich grundsätzlich von Stress fern. Aber der Grund muss ja psysisch sein, organisch wurde alles abgecheckt.
            Das der Körper Stresshormone auslöst, sagte mir auch meine Hausärztin. Jedoch fängt das ja irgendwie von selbst an und dann wird das halt schlimmer weil man dadurch Angst bekommt.
            Ich habe sogar Übelkeit und Magenkrämpfe bekommen, weiß nicht ob das damit was zu tun hat aber denke das kommt auch vom Stress der damit verbunden ist.
            Hattest du in der Klinik auch auf Psychologen getroffen, die dir noch weitere Tipps gegeben haben ?
            Ich habe auch auf Personen getroffen die mir sagten, dass es irgendwann von selber weg geht, das man geduldig sein muss, nur ist es halt seltsam wenn es keine Medikamente für das gibt, was du hast.

            Liebe Grüße.

          2. Gruß zur Nacht 🙂
            Ich war in einer Hypnoseklinik, da waren richtig gute Psychologen ja und etliche andere Betroffene. Ich hatte insgesamt für fast 15 Jahre Reizdarm, auch das ist inzwischen weg. Bei mir kam alles von Kindheitsbeginn und Problemen dieser Zeit bis hin zu dem extremen Dauerstress und Ärger im Berufsleben zusammen. Aber es war gut das es so kam, sonst würde es mir nicht so gut gehen wie es mir jetzt geht, geändert hätte ich ohne die vielen körperlichen Symptome und Zusammenbrüche die ich hatte nicht viel oder zumindest viel zu langsam in meinem Leben. Es waren insgesamt um die 20 Symptome, alle psychisch. Viele 100 verschiedene Krankheiten sind psychischer Natur, klar gibts auch diverse Medikamente die auch Symptome blocken, runter fahren, beruhigen, still schalten, entkrampfend wirken…. das ist aber Sache eines Arztes, für mich sind solche Medikamente absolut nichts und meiner Meinung nach auch nicht die Lösung. Ich kenne so viele Leute die seit Jahren Psychopharmaka schlucken, von vielen würdet Du das nicht einmal ahnen, geholfen hat es den wenigsten, zumindest hat mir keiner dieser Menschen gesagt seit ich Pille xy nehme sind alle meine Symptome und Probleme weg. Solche Sachen kann man meiner Meinung nach nicht mit Pillen wegbekommen, bestenfalls unterdrücken, aber das ist wohl nicht die Lösung. Vielleicht nutzen die Medikamente was in absoluten Ausnahmefällen aber das soll ein Arzt und dessen Patient individuell entscheiden.

            p.s. ich war in dieser Klinik http://www.alternativ-gesund-leben.de/die-felsenlandklinik-in-dahn-meine-bewertung-und-meinung-zur-hypnose-klinik-nach-9-woechigem-aufenthalt/

            LG
            Marco

  5. Meine Symptone haben sich jedes mal geändert bis jetzt. Mal Kloß im Hals, mal Schluckbeschwerden, Meine Adern tun mir sehr weh und sind stark sichtbar, Sehr starke Kopfschmerzen, Verspannungen etc, Schwindel.
    Hattest du ähnliche Symptone?

    War auf der Seite von deiner Klinik, hat sich sehr hilfreich angehört, jedoch sehr weit von mir entfernt leider 😕

    Stress ist leider immer ein Faktor der einen Krank macht, nur ein Leben ohne Stress gibt es so gut wie garnicht.

    Liebe Grüße Sandy

    1. Hallo Sandy,

      das mit den Adern hatte ich zu Beginn des Ganzen letztes Jahr auch, man hat sie sogar am Kopf und an den Schläfen regelrecht „dick“ gesehen, ich stand extrem unter Stress, die Verspannungen waren enorm bis in die Schultern hinein, teils so stark das der ganze linke und rechte Halsbereich verhärtet war. Unterhalb des Kehlkopfes gab es zur schlimmsten Zeit sogar ein leichtes knack Geräusch wenn ich leicht nach oben und unten gedrückt hatte. Schwindel und Überlkeit war auch dabei. Ich war auch äußerst Infekt anfällig. 8 Jahre vorher so gut wie nie krank… Jetzt geht es wieder stark in diese positive Richtung, wenn was angeflogen kommt geht es bei mir schnell wieder weg. Im Leben kommen sehr sehr viele Dinge auf einen zu, der Umgang mit diesen Dingen ist aber das entscheidende. Heute fühle ich bei vielen einst sehr stressigen, ärgerlichen oder aufwühlenden Dingen überhaupt nichts mehr Negatives, was auch nur ansatzweise Stress oder Ärger erzeugen könnte. Früher hätte ich ich mich bei diesen Dingen Tage und Wochen aufgeregt und gestresst. Das „Mindset“ dazu, die Einstellung und der Umgang können das Thema „Stress“ ganz erheblich reduzieren, manche vorher ärgerliche, stressige oder „ungerechte“ Situationen merkst Du überhaupt nicht mehr, Du merkst zwar was stattfindet, aber weder Dein Körper noch Deine Psyche sind dadurch gestresst, Du stehst dann da drüber. Ich glaube so kann man es am besten beschreiben.

      LG
      Marco

      1. Hallo,

        warst du auch beim Arzt wegen den Adern? Wie lange hat das bei dir angehalten?/ Was hat dir geholfen?

        Ich habe das ja jetzt 2 Monate und versuche mich auch zusammenzureißen wenn mich etwas total aufregt, weil es am ende meiner eigenen Gesundheit schadet..
        Sowas ist natürlich gut weil man daraus lernt aber ich bin ja gerade noch in der Lage und während man das hat kann man noch nicht gut davon sprechen.
        Hoffe einfach nur das das bald weg ist und ich wieder meine Ruhe habe 😩

        Liebe Grüße Sandy

        1. Hallo Sandy,

          nein wegen den Adern war ich nicht beim Arzt, mein Blutdruck war zu der Zeit durch die Nerven auch ziemlich heftigen Schwankungen ausgesetzt, hoher Blutdruck lässt auch gern mal die Adern etwas mehr raus kommen, auch heftiger Stress und Ärger, das war aber nicht allein der Grund.. Die Psyche kann sich sehr heftig über den Körper äußern wenn man nichts ändert. Das mit den Adern war bei mir allerdings nur 1-2 Monate stärker, vor allem in der Anfangszeit, nach 3 Monaten war es ganz weg. Ich habe allerdings in Form von Meditation, Qi Gong, viel Ruhe, Lebensumstellung und den längerfristigen Austritt aus meinem Job viel dafür getan.

          LG
          Marco

    1. Hallo Sandy,

      lass Dich mal beim Arzt auf alle möglichen Vitamin- und Mineralstoffmängel checken (einfacher Bluttest kosten ca. 30 Euro), zusätzlich Magnesium könnte helfen oder Arnika Salbe, eventuell bei Mangel auch Vitamin D und K, je nach Ernährungsweise auch B12, muss aber wirklich ein Arzt checken, das kann man nicht einfach so pauschal sagen. Sehr starke Verspannungen und Verkrampfungen führen natürlich auch irgendwann zu erheblichen Gliederschmerzen, Musekelproblemen und auch mehr sichtbaren Adern durch die Anspannung.

      LG
      Marco

      1. Seit einem Monat gehe ich weder Arbeiten noch zur Uni (studiere hauptsächlich, arbeit nur mal so nebenbei) , um mich zu erholen, bin meist zuhause oder mal spazieren an der frischen Luft. Ich werde auch wenn es sein muss bei meinem Nebenjob kündigen wenn es Monate dauert hauptsache mir gehts es wieder gut. Wegen den Adern war ich heute beim Arzt die haben Blutabgenommen mal wieder keinen Organischen Befund. Blutdruck war ganz Ok. Es kann wohl an den Nerven liegen und deshalb soll ich zum Neurologen. Selbst Iboprofen hilft nicht.

        Mal schauen, werde wieder von Arzt zu Arzt geschickt..

        Liebe Grüße Sandy

        1. Hallo Sandy,
          Ibo ist bei längerfristiger Einnahme äußerst schädlich für die Gesundheit und sollte immer nur kurzfristig -wenn es unbedingt sein muss- eingenommen werden. Das haben neben Wissenschaftler der Universität Oxford noch ganz viele weitere Mediziner und Forscher inzwischen herausgefunden. Ansonsten kann ein solches Medikament natürlich kurzfristig im Notfall Sinn machen. Ich habe selbst nach einer kleineren aber im Nachgang schmerzhaften OP darauf verzichtet, gesund ist das Zeug nicht. Ein Neurologe war auch meiner erste Anlaufstelle, ich drück Dir die Daumen das Du ordentlich untersucht wirst. Bei mir wurde sich ein paar Minuten Zeit genommen und dann die dringende Empfehlung für 3 Medikamente ausgesprochen die ich unbedingt nehmen sollte. Ein Antidepressiva, ein Schlafmittel und ein Protonenpumpenhemmer, ich habe nichts davon genommen und das Vertrauen in die Ärzte ist bei mir damals weiter gesunken, auch wenn es ganz sicher auch einige sehr gute Ärzte unter diesen gibt.

          LG
          Marco

          1. Da stimme ich dir nur zu, mein Vertrauen zu den Ärzten ist auch extrem gesunken. Vorallem habe ich das Gefühl das die meisten Ärzte selber keine Ahnung haben was Globus Hystericus ist, die meisten sprechen davon das man sich die Schmerzen einbildet, wir sind doch nicht verrückt🤦🏻‍♀️ Die gehen mit einem so um, als solle man sich nicht so anstellen, deswegen rede ich auch gerne nur mit den Leuten die das mal betroffen hat oder betrifft. Ansonsten versteht mich keiner.
            Ich hatte anfangs, bis heute sogar noch das Gefühl es wird nie wieder weg gehen. Jeden Tag ein neuer Sympton, mit Schmerzen und Stress verbunden.
            Erst das macht die Psyche doch kaputt…

          2. Hallo Sandy,
            leider ist es immer noch so das sehr viele Ärzte mit klassischer bzw. reiner schulmedizinischer Ausbildung den Menschen mehr als Körper und funktionierendes Organsystem sehen, als ein Wesen mit Bewusstsein, Seele und Psyche, dass diesen Körper bewohnt. Ich kenne einige Leute denen wurden schon mehr als 10 verschiedene Psychopharmaka über die Jahre gegeben und deren Zustand ist dadurch nicht besser geworden, teils eher das Gegenteil, was aufgrund der oftmals vielen Nebenwirkungen und der nicht gelösten Probleme allein schon wahrscheinlich ist. Viel zu kurze Untersuchungen mit sehr wenig Zeit, teils null Ahnung von Ernährung und Vitamin/Mineralstoffversorgung des Menschen, übereilte Medikamentierung usw. sind leider nicht selten. Trotz allem gibt es echt gute Ärzte. Ich mag insbesondere die Kombination aus einem Arzt der sowohl Schulmedizin, als auch Ernährung und Naturheilkunde vereint. Ich habe zwei Ärzte, einen Schulmediziner, der einem aber auch in Sachen Psyche versteht und selbst so etwas ähnliches durchgemacht hat und einen Naturheilkundler mit Schulmedizin Ausbildung der auch etwas von Ernährung versteht. Sowohl unter den Schulmedizinern als auch unter den Naturheilundlern/Heilpraktikern gibt es gleichermaßen schwarze Schafe. Man muss für einen guten Arzt teils wirklich lange suchen. Verrückt bist Du sicher nicht, Dein Inneres gibt Dir Hinweise über Deinen Körper das etwas nicht passt und da die Ärzte nur rein organisch geprüft haben und nichts gefunden haben, wissen die auch nicht weiter. Woher auch, sowohl Psyche als auch Ernährung, Nährstoffe und Co finden in einem klassischen ärztlichen Studium bzw. deren Ausbildung kaum Platz und schon gar nicht in der ausführlichen Variante.

            LG
            Marco

  6. Hallo Sandy,

    Nimm mal Baldrian Tropfen oder Neurexan, die helfen mir etwas um mich zu beruhigen.
    Bei mir ist es genau so alle paar tage neue symptone :S ich habe auch mal paar tage garnichts und dann kommt es wieder.
    Ich würde sehr gerne jeden weiter helfen können der das auch hat, ich kann aber leider nur sagen wir müssen geduld haben und dürfen uns nicht stressen… und dann geht das hoffentlich weg 🙂

  7. Schönen Abend,

    Das sehe ich auch so Marco, den Vitaminmängel test werde ich auf jeden Fall auch machen, welcher Arzt ist da gefragt? Der Hausarzt?
    Und zum Thema gesunde Ernährung, da du dich sehr gut damit auskennst, wie sollte ich mich am besten Ernähren vorallem in meiner jetzigen Phase, ich denke die Ernährung spielt da auch eine große Rolle.
    Mit Sport möchte ich jetzt auch anfangen täglich etwas für meinen Körper zu tun.

    Und zu deinem Aufenthalt in der Klinik, hätte ich eine Frage undzwar, nach den 9 Wochen die du da warst, ging es dir nachdem du die Klinik verlassen hast sofort besser, oder hat das auch noch einige Monate gedauert? Was hat dir dort genau geholfen, die Kontaktsperre zu anderen Menschen, die Ärzte die mit dir gesprochen haben?

    Ich bedanke mich herzlich für alle Antworten.

    Liebe Grüße Sandy

    1. Auch einen schönen Abend 🙂
      Ich habe den Vitamin/Mineralstofftest bei meinem Hausarzt gemacht, viele Ärzte halten davon leider nicht so viel. Preis war knapp 30 Euro, gemessen wurden über 20 Extrawerte Von Vitamin C,D, E, B Vitamine bis Zink, Selen, Magnesium usw. Ich hatte mehrere teils heftige Mängel, weil der Körper psychisch und stresstechnisch total auf Reservemodus war und meine Ernährung davor zwar keine Katastrophe war, jedoch auch nicht besonders gesund. Ich habe dann mit Nahrungsergänzung und Ernährungsumstellung innerhalb von einem Jahr mit laufenden Bluttests bei meinem Arzt meine Mängel größtenteils beseitigt.
      Was ich bei meiner Ernährung geändert habe… 100 % frei von Zusatzstoffen, keinerlei Fast Food oder Fertigprodukte, keine Industriemilch oder deren Produkte, viel weniger Getreide, vor allem Weizen, jede Menge selbstgemachte frische Smoothies, Wildkräuter, Gemüse, Obst, viel weniger Fleisch, vor allem rotes Fleisch und eher Meeresfrüchte und Fisch (keine Zucht) und ganz erheblich weniger Industriezucker. Der Körper braucht aber erstmal einige Zeit um sich wieder aufzufüllen und zu entgiften, ein paar Monate dauert das schon bis man richtig was merken kann. Einige Blutwerte brauchten ein halbes Jahr bis sie wieder als „Ok“ galten. Mein Vorrat an Magnesium, Kupfer und Zink war durch die vielen stressigen Jahre und die Ernährung unten. Viele dieser Mineralstoffe können psychische Krankheiten oder psychosomatische Symptome fördern wenn sie fehlen. Selbst das allseits bekannte Magnesium oder auch Vitamin B12 sorgen bei einer Unterversorgung für erhebliche Probleme und können langfristig sogar dauerhafte Schäden verursachen wenn es deutlich unterversorgt bleiben.

      Sport, such Dir am besten was entspannendes oder leichtes, ideal wäre Schwimmen, Wald Spaziergänge, Qi Gong, Tai Chi….. Ich habe damals mit Qi Gong angefangen und mache es auch jetzt noch jede Woche regelmäßig.

      Meditation ist sehr gut, ich meditiere täglich mindestens 30 Minuten, Meditation wirkt, man kann die durch Meditation verursachten Veränderungen im Gehirn sogar im MRT wissenschaftlich nachweisen.

      Sowohl Sport als auch Meditation brauchen ähnlich wie Ernährung natürlich auch erstmal einige Wochen bis Monate ehe sie sich richtig positiv bemerkbar machen.

      Zum Thema Klinik und davor, ich hatte im Sommer (Juni) letzten Jahres den ersten von vier heftigen Zusammenbrüchen, während dieser Zeit und bis Mitte November ging es ersteinmal psychisch mit starken Schwankungen steil Berg ab, also gut 4 Monate runter, wobei das eher in Wellen passiert ist mal war es erträglich, dann mal schlecht und einige Tage extrem übel, teils mit phasenweise schweren Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken, der Kloß im Hals war vergleichsweise „milde“ dazu. Bis Mitte November hatten sich so um die zwanzig Symptome angesammelt. Maßnahmen und das Eingeständnis das es an meiner Psyche gelegen hatte und an meinem bisherigen Lebenswandel/Umfeld hatte ich erst im Oktober ergriffen, Vitamin D und einige andere sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel, sowie der Beginn mit Qi Gong und Meditation, sowie langsam verbesserter Ernährung waren die ersten Umstellungen, sowie raus aus meinem Job Anfang November und ganz viel Ruhe. Zu Beginn des Dezembers hatte ich dann mein Vorstellungsgespräch in der Klinik. Zum 3 Januar durfte ich dann dort hin. Vorher war meine Stimmung und mein Zustand schon etwas besser, aber noch weit weg von gesund und normal. Insgesamt waren es sowohl Berg ab, als auch später Berg auf eher Wellen, nie konstant. Man kann sagen Aufwärts ging es 2-3 Schritte vor und mal 1-2 Schritte zurück. In der Klinik ging es die ersten zwei Wochen erst mal ordentlich nach unten mit meiner Psyche. Das ist keine Klinik mit dem Motto „Hier iss das Psychopharmaka und wir reden 1 Stunde die Woche“. In solch eine Klinik wäre ich auch nie hin. Das waren weit über 100 Stunden Hypnose, 4 Wochen totale Kontaktsperre, kein „Erholungsprogramm“ oder unnötige Ablenkung. Das ist ein Krankenhaus Schwerpunkt „Psychiatrie/Hypnose“. Man schaut ganz ganz tief in sich selbst, seine Vergangenheit und seine Verhaltensweisen hinein. Das strengt richtig an, ich habe sehr viel geheult, Angst gehabt und noch einiges mehr. Genau das aber ist es was mir den Erfolg gebracht hat, nur mit sich beschäftigen, alles hoch wühlen und dann bearbeiten, vieles davon mit dem erwachsenen Ich, denn einiges kam aus der Kindheit, da war so viel was mir damals gar nicht mehr bewusst war, aber es bleibt bei jedem Menschen im Unterbewusstsein. Die Therapie dort ist sehr unkonventionell, aber auf wissenschaftlicher Basis und wird sogar von der gesetzlichen Krankenkassen offiziell unterstützt bzw. bezahlt. Mein persönlicher Therapeut war Top und ich bin ihm auch heute noch sehr dankbar für seine Unterstützung. Heilen kann man sich letztendlich nur selbst, das kann sehr schmerzhaft sein, lohnt sich aber auf jeden Fall!
      Falls Du spezielle Fragen hast die zu diesem Thema privat sein sollen und du bei Facebook bist kannst Du mir auch gerne dort schreiben, ich helfe gern.

      LG
      Marco

      1. Hallo Marco,

        ich habe leider kein Facebook, aber vielen Dank du beantwortest ja hier schon alle Fragen sehr ausführlich und genau. Solche Menschen brauchen wir öfter in dieser Gesellschaft…

        Ich habe jetzt nach Monaten endlich realisiert das es psysisch ist, anfangs wollte ich das nicht wahrhaben. Bis vor paar tagen sogar nicht. Habe mit der Freundin von meiner Freundin gesprochen, die Psychologin ist und sie hat mir genau dasselbe gesagt. Das es psysich ist, das selbst die Rückenschmerzen Psyche sind. Das eine Therapie gut tun würde, jedoch muss ich erstmal noch warten auf meinen Termin wie schon oben erwähnt. Ich hoffe mein Körper verarbeitet das bald, das ist auch das einzige was mich beruhigt.

        Habe mir Magnesium tabletten gekauft zum Einnehmen, gestern waren es die Adern heute wieder Kloß im Hals und Schluckbeschwerden. 😩

        Was meinst du damit, es kann schmerzhaft sein sich selber zu heilen?

        Das mit dem Heulen und Angst haben, habe ich auch sehr oft 😔

        Ich glaube je früher man das akzeptiert das es von der Psyche kommt desto schneller wird man das los. Der erste Schritt ist ja immer so das Akzeptieren. Oder wie siehst du das?

        Liebe Grüße Sandy

        1. Hallo Sandy,

          das mit dem „kann schmerzhaft sein“ bezieht sich darauf Dinge zu verarbeiten bzw. zu bearbeiten die in der Vergangenheit liegen und damals schon unangenehm, traurig, schmerzhaft, oder auch anderweitig auf der Gefühlsebene und der Psyche liegen. Ja die Akzeptanz das man psychische Probleme hat ist der erste richtige Schritt. Übrigens haben die meisten Menschen mehr oder weniger psychische Probleme und „unverarbeitete Baustellen“ im Leben, deswegen sind die ganzen Psychologen und Klinken auch so randvoll und ausgebucht. Bei manchen guten Psychologen wartet man bis zu 6-8 Monate auf einen Termin.
          LG
          Marco

          1. Hallo schönen Abend 🙂
            Ich nehme seit 5 Tagen täglich eine Magnesiumtablette und mache seit einer Woche jeden Abend Meditation. Mit den Adern sind die Schmerzen zurückgegangen, der Kloß im Hals ist auch nicht seit dem so oft aufgetreten, heute habe ich wieder was gespürt aber sobald ich nicht darüber rede in dem moment oder nicht mehr daran denke ist das zum aushalten. Je mehr man sich da rein steigert in dem moment desto schlimmer ist das. . .
            In den letzten 2 Monaten hatte ich noch nie eine Phase wo es mir mal 5 Tage komplett gut ging. Ich hoffe nur es ist nicht wieder eine Schwankung.. Meditation tut aufjedenfall gut!
            Hast du eine meditations-musik empfehlung von youtube?

            Liebe Grüße und herzlichen Dank
            Sandy

          2. Hallo Sandy,

            ich nutze im Moment nur selten Musik zur Meditation, ich bin ganz in der Stille und konzentriere mich nur auf meinen Atem und lasse die Gedanken kommen, beobachte sie und lasse sie vorbeiziehen ohne sie zu bewerten. Freut mich das es Dir etwas besser geht. Es gibt hunderte unterschiedliche Arten zu Meditieren. Wenn Du etwas entspannendes suchst, kann ich Dir folgende recht unterschiedliche Links empfehlen, die wirken natürlich sehr individuell und sind Geschmackssache 🙂
            https://www.youtube.com/watch?v=1ZYbU82GVz4&t=3045s
            https://www.youtube.com/watch?v=fDKeuOI8xvU
            https://www.youtube.com/watch?v=mr8GBzTsWqM&t=2066s

            LG
            Marco

  8. Hallo Marco,

    es war leider doch nur eine Schwankung, heute war es wieder schlimm mit dem Kloß am Hals.
    Da hat man immer einmal Hoffnung das es doch verschwunden ist und dann wird man wieder so überrascht…
    hoffe es verschwindet bald 🙁 ich glaub als die jenigen die das hatten könnt ihr mich am besten verstehen, es fühlt sich so an als ob keine lebensqualität mehr da ist…

    Deine Links habe habe ich mir angehört,
    werde morgen das mal mit der musik ausprobieren, dankesehr

    Liebe Grüße Sandy

    1. Hallo Sandy,

      Schwankungen sind ganz normal, selbst heute habe ich das als noch wenn zu viel Stress da ist und mir mein Körper sagt „Jetzt ist auch mal gut, denk an Dich“. Am Anfang dachte ich auch „Jetzt ist alles vorbei mit dem Leben“, heute kann ich sagen „Wunderbarer Neuanfang, Danke!“ Manchmal ändert sich halt nur was wenn einem der Körper und die Psyche ein klares Stopsignal und klare „Nachrichten“ zum umdenken gibt.

      LG
      Marco

      1. Hallo Marco,

        ja da hast du vollkommen recht. Wie war das denn bei dir als es aufgehört hatte aufeinmal, war es dann niewieder mehr da und dann nur noch bei stress ganz selten? Ich hab mich so gefreut als ich 5 tage garnichts hatte, dachte die schwankungen wären so dass ich mal vielleicht einen tag nichts habe oder mal mehrere stunden.. und nicht 5 tage garnichts und dann wieder..
        Jetzt ist es wieder ununterbrochen da, mal sehr stark mal weniger stark aber es verschwindet nicht komplett.
        Es ist wirklich ätzend 😩

        Liebe Grüße

  9. Ich habe bis jetzt nur mit liedern wo noch jemand spricht meditiert, das hat mich schon mehr oder weniger beruhigt, wo man mir noch genau sagt was ich tun muss

  10. Sorry das ich hier andauernd fragen stelle dazu, du bist aber wirklich der einzige Mensch der mich versteht und mir Tipps geben kann, ich vertraue darauf was du hier schreibst weil du das hinter dir hast und alles auf deiner Seite postest damit du andere Menschen auch beruhigen kannst 🙏

    1. Hallo Sandy,
      Du brauchst Dich nicht fürs Fragestellen entschuldigen, ich kann Dich gut verstehen… Bei mir hat es nicht einfach plötzlich aufgehört, es war ein monatelanger Prozess mit völlig unterschiedlichen Schwankungen. Teilweisen war es Wochen überhaupt nicht mehr spürbar nach ca. etwas mehr als einem halben Jahr nachdem es angefangen hatte. Jetzt in der Weihnachtszeit wo ich beruflich deutlich mehr Stress habe merke ich es alle paar Tage mal etwas mehr oder einige Stunden halt auch nur ganz wenig am Stück. Ich denke so etwas kann schon 2-3 Jahre dauern bis es ganz weggeht und man sein Leben nachhaltig geändert hat. Wenn man natürlich nichts ändert und sogar noch Stress und negative Einflüsse verstärkt, dann kann es wohl auch Jahrzehnte bleiben. Gut ist schon mal, dass sich dass Kloßgefühl im Hals bei Dir nicht permanent extrem stark zeigt und sich sogar zwischen drin „abmeldet“ und abschwächt.
      LG
      Marco

      1. Ich kenne das Kloßgefühl ja von damals, ich hatte eine Trennung und jedesmal wenn mich das beschäftigt hat,hatte ich das Kloßgefühl mal ab und zu für paar Minuten.
        Damit kann ich auch leben, das sind einige minuten wo ich weiß, es geht gleich weg sobald ich nicht mehr an den „Stress der es verursacht hat“ denke.
        Aber das sogenannte „globus hystericus“ ist ja schon was ganz anderes das fängt plötzlich an (bei mir vor 1,5 Monaten etwa sehr stark) und man weiß nicht wann es endgültig verschwindet. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt ,es ist oft auszuhalten, aber manche tage halt überhaupt nicht da wache ich so auf und egal was ich mache es hilft nicht und ich weiss dann auch nicht was der grund ist in dem moment.
        Es gibt immernoch Tage wo ich so Angst habe das das nie wieder weggeht, ich halte mich von allem fern seit ich das habe (Arbeit,Studium) habe sogar meine jahrelangen freundschaften beendet, weil bestimmte Menschen mich in dieser Phase mehr runtergezogen haben. Meditiere täglich, nehme Magnesium und Eisentabletten, gehe zum Physiotherapeuten . Ich weiß einfach nicht was ich mehr tun kann… Panikattacken habe ich zum glück nicht mehr weil ich eingesehen habe das es psysisch ist und weiß das ich nicht daran ersticke sondern es mir nur so vorkommt.
        Man sollte immer froh sein mit dem was man hat und das man gesund ist, ich bin auch gesund aber was allein ein „kloß im hals“ auslösen kann, das ein Mensch sogar Depressionen davon bekommt ist echt traurig.

        Liebe Grüße und gute Nacht 🙂

        1. Hallo Sandy,
          wenn Du solche Ereignisse hinter Dir hast, dann kann es gut sein das Du sie noch gar nicht wirklich komplett verarbeitet hast und sie sich jetzt über die Psyche bzw. über den Körper wieder zeigen. So schnell geht das nur in den seltensten Fällen weg, ich kenne kaum jemanden der es wegbekommen hat und es gleichzeitig weniger als Jahr gedauert hat. Ich kenne das Gefühl auch noch aus meiner Kindheit, als es viel zu viel Ärger zu Hause gab zwischen den Eltern und viele private Probleme… Es kann sein das diese Symptome dann wieder auf irgend eine Weise zu einem viel späteren Zeitpunkt wieder auftauchen und man die Probleme erst im Erwachsenenalter bearbeiten und lösen kann. Im Nachhinein kann ich für mich persönlich sagen das alle psychischen Symptome von nicht verarbeiteten Traumatas, vergangenen Problemen die ich als Kind nicht bearbeiten bzw. lösen/ richtig verstehen konnte und dem extremen Stress und dem Umfeld am Arbeitsplatz kamen. Der Einzelhandel ist eine Branche die für Burnout prädestiniert ist, das haben viele Kollegen in unterschiedlichen Stadien, Personal wechselt ständig und es ist leider „Normalzustand“. Oft holt das auch wieder vergangene Ereignisse hoch, das macht der Dauerstress, Du fällst in alte Verhaltensmuster zurück oder versucht Lösungen zu finden die auf ganz persönlichen Eigenschaften bis weit zurück in deiner Kindheit beruhen. Aber auch das muss nicht der Auslöser sein, fast alles kann so etwas triggern, daher ist aus meiner persönlichen Sichtweise nur eine be/verarbeitung der früheren Ereignisse die Lösung und eine Abschaffung bzw. ein anderer Umgang mit dem was aktuell belastend wirkt. Der Rest wie Ernährung, Sport, Aktivitäten, viel Ruhe und Hilfe von einem guten Therapeuten… sind dabei natürlich sehr gute Unterstützer. Aber eines braucht es auf jeden Fall…. Zeit, viel Zeit. Unter 6-8 Monaten würde ich mir aus heutiger Sicht gar keine Gedanken mehr machen wann so ein Symptom oder die aktuelle Stimmung wieder weg geht. Was man über Jahre manchmal auch Jahrzehnte Negatives aufgebaut hat braucht einige Zeit um sich wieder abzubauen. Das Gefühl von einem Kloß im Hals war eines der am längsten dauernden Symptome und ist auch eines der letzten gewesen die ich Stunden am Tag durchgehend gehabt habe. Wie gesagt, selbst jetzt ist es in sehr abgeschwächter Form ab und zu noch da, aktuell etwas häufiger, da der Stresspegel höher ist. Inzwischen lösen sich nach und nach langsam auch meine ganzen Verspannungen am Körper die sich über Jahre aufgebaut hatten. Auch das unterstützt den Abbau des Kloß Gefühls unterhalb vom Kehlkopf bzw. am Hals deutlich, kann es aber auch zwischenzeitlich spürbarer machen, da durch die Entspannung halt „Bewegung“ in die Sache kommt, auf jeden Fall ist die Entwicklung positiv.

          LG
          Marco

          1. Das stimmt, ich muss Geduld haben… Ich hoffe es ist nur eine Phase und nicht eben Jahrzehnte lang, denn ich versuche alles mögliche um den Stress nicht an mich heran kommen zu lassen.
            Der Körper kämpft selber dagegen, und mir wurde sogar von einem Arzt gesagt das genau dann wo ich das spüre der Körper gegen die Psyche kämpft.
            Naja, ich muss halt damit leben und alles auf mich zu kommen, habe aber daraus gelernt werde mit stress nicht mehr so umgehen wie ich das vorher getan habe, achte jetzt bewusster auf mein Leben.
            Ich hätte auch wenn ich das nicht bekommen hätte, niemals mit Meditation anfangen, ich wusste nicht einmal das das so sehr helfen kann..
            Das ist alles eine Lebenserfahrung aber man möchte halt von jemanden hören das es irgendwann weg geht, da ich sehr wenige bis kaum menschen kenne die das hattten hat es mich sehr glücklich getroffen auf deiner Seite 🙂
            Ich bedanke mich nochmal für alle Tipps und wünsche dir einen schönen Samstag Nachmittag 🙂

            Beste Grüße
            Sandy

          2. Hallo Sandy,
            versuche Wörter wie „Muss“ zu vermeiden, Dein Körper kämpft auch nicht mit Deiner Psyche, Dein Inneres meldet sich über den Körper und dieser gibt Symptome, das ist äußerst nützlich. Um Dich noch etwas zu beruhigen, allein dieser Beitrag zum „Kloß Gefühl im Hals in Verbindung mit der Psyche bzw. als psychosomatisches Symptom“ wird im Monat weit über 1000 mal geklickt und gelesen und er ist dabei noch recht neu. Du siehst also wie viele Menschen es wirklich beschäftigt. Es sind viele Tausend allein nur im deutschsprachigen Raum die ein psychisch ausgelöstes Klosgefühl im Hals haben oder noch nach der möglichen Ursache dafür suchen“
            Ich wünsche Dir eine entspannte und ruhige Nacht
            LG
            Marco

  11. Hallo Marco,

    ich habe hier alles nachgelesen, könnte ich dich vielleicht noch einiges Fragen zu dem thema über Facebook?
    Wäre mega lieb von dir

    Freundliche Grüße
    Dilay

  12. Schönen Abend,

    ich habe seit Tagen Übelkeit wegen dem Kloßgefühl sobald ich etwas esse fängt das ab es kommt mir so vor als ob das essen nicht runtergeht. 😩
    Erfahrungen damit?

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