CBD Öl gegen Schmerzen? – Warum es wirken kann und was es beim Kauf zu beachten gilt

CBD Öl kann sowohl innerlich als auch äußerlich gegen Schmerzen verwendet werden. Die Dosierung und die Wirksamkeit ist jedoch individuell von der Person abhängig. Eine Garantie zur Hilfe ist CBD allerdings nicht, auch wenn viele Menschen laut persönlichen Erfahrungsberichten sowie einigen positiven Forschungsergebnissen davon profitieren können.

Beitrag aktualisiert am 29. Juni 2020 von Marco Eitelmann

Das Cannabinoide schmerzlindernd wirken können, ist seit langer Zeit bekannt. Oft hört man dazu auch Aussage wie: „Hast Du Schmerzen, dann nimm einfach CBD Öl, das wirkt garantiert“. Doch stimmt es auch wirklich und sollte man CBD Öle einfach so nehmen, wenn man irgendwelche Schmerzen hat? Die Antwort ist ganz klar „Nein“ und das hat seine Gründe…

Sind CBD Produkte generell als Schmerzmittel anwendbar und wenn ja wie wirken sie?

Jedes Säugetier und dazu gehört schließlich auch der Mensch besitzt ein eigenes Endocannabinoid-System im Körper mit entsprechenden Rezeptoren, die dem CBD Wirkstoff das Andocken ermöglichen. Dies ist auch die essentielle Basis dafür, warum CBD haltige Öle nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren wirken können und das auf vielfältige Weise.



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Der Grund warum Hanföle die eine gewisse Mindeststandardisierung an CBD-Anteilen aufweisen gegen Schmerzsymptome wirken, ist bisher noch nicht zu 100 Prozent geklärt worden. Von daher gibt es aus wissenschaftlicher Sicht bisher mehrere Erklärungsversuche, die letztendlich immer wieder auf das bereits angesprochene Endocannabinoid-System und dessen Verwertung des CBD zurückzuführen sind.

Wichtig ist, CBD kann definitiv gegen Schmerzen wirken, die Wirkung ist natürlich bei jedem Menschen und je nach Schmerzgrund unterschiedlich. Auch bei chronischen Krankheiten wie z.B. Rheuma sind vielversprechende Ergebnisse aus der Forschung sowie viele positive Erfahrungsberichte von Anwendern zu vermelden.

Bei Rheuma im Speziellen wird jedoch nicht direkt auf die schmerzlindernde Wirkung von CBD als Grund für weniger Schmerzen eingegangen, sondern eher auf den entzündungshemmenden Faktor der Wirkstoffe.

Über die genauen Wirkmechanismen ist man sich auch hier noch nicht einig. Es könnte ebenso eine Kombination aus Schmerz- und Entzündungslinderung durch das CBD sein, die für das bessere Wohlbefinden der Patienten verantwortlich ist, anstelle eines einzelnen Faktors.

Es gibt hauptsächlich folgende drei Erklärungsversuche:

  • Die CBD Bindung an Endocannabinoidrezeptoren kurz „CB2“
    Der erste Erklärungsversuch geht auf die Bindung von Cannabidiol an die körpereignen CB2 Rezeptoren ein, welche Entzündungsreaktionen im Körper und auch damit verbundene Schmerzen auslösen können. Es wird bei dieser Annahme somit von einer entzündungs- und gleichzeitig schmerzlindernden Wirkung des CBD ausgegangen, das den Rezeptor füllt.
  • Der Anandamide Abbau im Körper
    Eine weitere Theorie stützt sich darauf, dass CBD dabei mitwirken kann sogenannte Anandamide abzubauen, die schmerzregulierend im Körper wirken. Anandamide wirken Schmerzreaktionen bei erhöhtem Nachweisgrad im Blut wesentlich besser entgegen, als wenn sie im Gegensatz dazu erniedrigt sind. Werden sie langsamer abgebaut, dann könnte dies eine Erklärung für das durch CBD hervorgerufene geringere Schmerzniveau sein.
  • Die Bildung endogener Cannabinoide
    CBD könnte auch die Bildung von körpereigenen Botenstoffen stimulieren, die ebenfalls dem Schmerz entgegenwirken. Der menschliche Körper ist in der Lage problemlos allerhand eigene, CBD ähnliche Abkömmlinge zu produzieren. Auch diese körpereigenen Stoffe wirken selbstverständlich schmerzlindernd.

Warum nicht jedes Hanföl zur Schmerzlinderung geeignet ist

Ein einfaches Hanföl wie es in der Küche zum Einsatz kommt, ist zwar aufgrund seiner Vitamine und Omega 3 Fettsäuren sehr gesund, jedoch enthält es bestenfalls nur ganz geringe Spuren an CBD. Wenn man ein wirksames CBD Öl anwenden möchte, dann sollte man sich nur auf qualitativ hochwertige CBD Produkte verlassen, die auch einen wissenschaftlich nachweisbaren Mindestgehalt an CBD Bestandteilen aufweisen.


Zudem ist bei CBD Produkten auf ein einheitliches Herstellungsverfahren und auf einen entsprechend ausgewiesenen sowie laborgeprüften Prozentwert aller enthaltenen Cannabinoid-Bestandteile zu achten, denen eine grundlegende Wirksamkeit nachgesagt wird. Hochwertiges CBD Öl kaufen sollte man somit nur aus seriösen Quellen.

In der Regel beginnt der CBD-Wert bei drei Prozent und steigert sich bei besonders hoch konzentrierten CBD-Ölen bis auf 30 Prozent und mehr.

Je höher der prozentuale CBD-Wert ist, desto höher der Wirkstoffgehalt. Das heißt jedoch nicht, dass man generell beim Kauf nur zum höchsten Wert greifen sollte, denn für manche Leiden reicht auch ein wesentlich geringer dosiertes und somit günstigeres CBD-Produkt.

Gerade zu Beginn sollte man sich ganz langsam an das Thema herantasten und sowohl geringere Konzentrationen, als auch Dosierungen wählen und diese im Zweifelsfall mit einem Facharzt absprechen, der diesem Thema zugeneigt ist und sich damit bereits aus medizinischer Sicht beschäftigt hat.

Die geringe Anfangsdosierung ist auch gerade deshalb sinnvoll, weil CBD Öle und sonstige Produkte auf CBD-Basis generell nicht frei von Nebenwirkungen sein können, auch wenn sie häufig als nebenwirkungsfrei angepriesen werden.

CBD Öl kann individuell bei Schmerzen wirken, es besteht jedoch keine Garantie das es wirkt! Einfache Hanföle für Speisezwecke sind hingegen für diesen Zweck ungeeignet und enthalten keine relevante Menge an wirksamen CBD-Bestandteilen.

Zuerst musst Du herausfinden warum die Schmerzen überhaupt da sind

Es macht keinen Sinn pauschal CBD Öl für jede Art von Schmerz zu sich zu nehmen, insbesondere dann nicht, wenn man nicht aktiv mit weiteren Möglichkeiten gegen diesen Schmerz und seine Ursache vorgeht oder nicht einmal sicher weiß, warum ein solches Schmerzproblem besteht.

Bevor man über die Anwendung von CBD-haltigen Produkten nachdenkt, sollte man dem Schmerz erst einmal ganz genau auf den Grund gehen. Schmerz ist ein sehr häufiges Symptom, welches die Ursache von vielen Krankheiten, Verletzungen oder Überlastungen sein kann. Daher solltet Ihr Euch vorher immer genau von einem kompetenten Facharzt durchchecken lassen.

Fazit:

Wenn Ihr alle Möglichkeiten zur Behebung Eures gesundheitlichen Problems zusammen mit einem Arzt ausgeschöpft habt und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Maßnahmen auszuschließen sind, dann könnt Ihr auch gerne CBD zur Unterstützung ausprobieren.

Verlasst Euch beim Kauf von CBD jedoch auf einen erfahrenen Anbieter, der mit wissenschaftlich anerkannten Standardisierungsverfahren für einen gleichbleibend hohen CBD Anteil in seinen Produkten und eine ebenso hohe Qualität sorgen kann.

Es bringt nichts ohne vorherige Prüfung einem Billiganbieter mit gegebenenfalls zweifelhafter Herkunft und Wirksamkeit seiner Produkte zu vertrauen. Diese können auf den ersten Blick zwar preislich besonders günstig sein, sind aber gleichzeitig auch oft wirkungsarm oder sogar ganz wirkungslos. Das mag nicht auf alle dieser Anbieter zutreffen, doch es gibt sehr viele schwarze Schafe in dieser Branche.


Es wurde leider auch schon in ganz schlimmen Fällen einfaches Speise-Hanföl zu einem astronomischen Preis anstelle eines echten CBD Produkts verkauft, was angeblich wirksam wäre. Auch viele qualitativ minderwertige und nicht standardisierte Produkte sind auf dem Markt, von denen man unbedingt die Finger lassen sollte, egal wie tief der Preis auch sein mag.

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Über Marco Eitelmann 429 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

1 Kommentar

  1. Hallo Marco,

    ich kann CBD Öl nur empfehlen. Ich nutzte es schon sehr lange und bin zum einen meine Migräne los und auch die Arthrose-Schmerzen habe ich gut im Griff. Seit etwa zwei Jahren habe ich kein einziges Schmerzmittel mehr genommen und das ist gut so!

    Liebe Grüße
    Stephie

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