Woche 8 der Ernährungsumstellung ist zu Ende, ab Donnerstag wird es vegetarisch, mein Fazit zur zweimonatigen veganen Phase

Bio Kokosmus habe ich vor kurzem erst in die vegane Ernährungsphase integriert. Gekauft habe ich es in Rohkostqualität von Dr. Goerg*. Es schmeckt nicht nur super lecker, vor allem in Kombination mit Rohkakao, Maulbeeren und Datteln, sondern hilft einem auch beim Gewicht halten oder bei höherem Konsum beim Zunehmen. Die vegane Ernährung ist relativ kalorienarm und führt nicht selten zu ungewollten Gewichtsverlust bei Menschen die vorher bereits ein ideales Gewicht hatten.
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Inzwischen habe ich die achte Woche meiner Ernährungsumstellung beendet und über 50 Tage vegan gelebt. Am Donnerstag den ersten März geht es dann wie geplant mit der vegetarischen Ergänzung meiner bisherigen Ernährung weiter. Ich freue mich schon auf Butter und Eier, natürlich nur in bester Bio Qualität. Die zwei veganen Monate zuvor haben mir einige neue Lebensmittel näher gebracht, welche ich sonst wohl erst gar nicht probiert hätte bzw. auf sie aufmerksam geworden wäre. Es war insgesamt eine spannende, interessante und wertvolle Erfahrung rein vegan zu leben. Vieles aus diesen gewonnen Erfahrungen wird in meine spätere Ernährung auf jeden Fall mit einfließen, es hat mein Leben kulinarisch wesentlich vielfältiger gemacht und mein Bewusstsein im Allgemeinen geschärft und weiter in Richtung Achtsamkeit bewegt.

Aktuelle Neuigkeiten, Gewicht und Befinden während der Ernährungsumstellung
Die rein vegane Phase geht nun zu Ende. Ich habe nun über 50 sinnvoll kombinierte vegane Nahrungsmittel gesammelt und ein sehr großes Spektrum an leckeren und gesunden Rezepten zur Verfügung. Ich könnte natürlich noch einen veganen Monat dranhängen, freue mich aber inzwischen ehrlich gesagt auch sehr auf die nächste Stufe, die Ergänzung mit vegetarischer Kost. Mein Gewicht konnte ich zwischen 66-67 Kilo halten. Ich bin davon überzeugt das die neuen Lebensmittel im März mit wesentlich höherer Kaloriendichte und in vielen Fällen auch Nährstoffdichte im Vergleich zu rein pflanzlicher Nahrung das Gewicht weiter stabilisieren und mich idealerweise auch wieder etwas zunehmen lassen. Ideal wäre ein Gewicht in dem Bereich 72-75 Kilo. Ich bin schon sehr zufrieden, wenn ich mit der zusätzlichen vegetarischen Kost zunächst einmal stabile Werte über 68 Kilogramm erreiche. Die Stimmung ist ansonsten gut, ich muss allerdings immer noch super viel veganes Essen zu mir nehmen, um mein Gewicht zu halten, vor allem kalorienreiche pflanzliche Nahrung. Ein Kilo Kokosöl, ein Kilo Maulbeeren und ein halbes Kilo Nüsse im Monat gehen da inzwischen locker drauf.



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Die 7 neue Lebensmittel der vergangenen Woche
Woche acht meiner Ernährungsumstellung war in Sachen neuer Lebensmittel sowohl aus Sicht von mehr Kalorien, als auch aus Nährstoffsicht und rein geschmacklicher Neuerungen sehr abwechslungsreich.

Tag 50 – Olivenöl
Direkt am Montag habe ich meine Kaloriendichte der Nahrung mit Olivenöl erweitert. Olivenöl gehört noch zu den Pflanzenölen mit relativ gutem Omega 3 zu Omega 6 Fettsäurenverhältnis und enthält viel Vitamin E und K sowie Vitamin A.

Tag 51 – Kokosnüsse
Kokosnüsse vor allem das Kokosmus* ist neben Kokosöl sehr kalorienreich. Neben etwas zusätzlichem Vitamin E, hat Kokosmus bis auf B12 auch noch viele B Vitamine zu bieten. Es enthält zudem Magnesium, Kalium, Eisen sowie Mangan in nennenswerten Mengen.


Tag 52 – Amaranth
Amaranth* vor allem gemischt mit Linsen als Curry zubereitet ist ein echter Geheimtipp. Kaum einer kennt die kleinen Samenkörnchen, die beim Kochvorgang nur geringfügig an Volumen zunehmen. Amaranth enthält viel pflanzliches Eiweiß, sehr viel Magnesium, gute Mengen Calcium und einiges an B Vitaminen (außer B12). Vor allem ist jedoch sein Reichtum an den Spurenelementen: Eisen, Zink, Kupfer und Mangan hervorzuheben. Amaranth ist eine richtig gesunde Ergänzung für eine ausgewogene vegane Ernährungsweise, aber auch für alle anderen Ernährungsformen.

Tag 53 – Kräuterseitlinge
Als Pilzliebhaber war es natürlich klar das irgendwann die nächste Sorte Pilze Einzug in meine Ernährung hält. Diese Woche waren es die super leckeren, aber leider nicht immer in guter Qualität zu bekommenden Kräuterseitlinge. Kräuterseitlinge sind sehr ballaststoffreich und besitzen einige wichtige B Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Tag 54 – Zucchini
Die Zucchini ist nahezu kalorienfrei. Man müsste täglich Kiloweise Zucchini essen und würde trotzdem nicht zunehmen. Ich habe sie gewählt, weil ich sie zum einen sehr gerne esse, weil man Rezepte ideal mit ihr verfeinern kann und weil sie in Sachen Nährstoffe trotz ihrer sehr kalorienarmen Zusammensetzung akzeptable Mengen Vitamine (vor allem Vitamin A) und einige Mineralstoffe und Spurenelemente aufweist.

Tag 55 – Mangold
Mangold wird in den meisten Küchen nicht oft oder meist auch gar nicht genutzt, dabei schmeckt er meiner Ansicht nach noch einen guten Tick besser als Spinat, wenn er gekocht wird. Mangold hat einen extrem hohen Vitamin K und A Gehalt und moderate Mengen Vitamin E und C. Zudem enthält Mangold einiges an Eisen. In Sachen Vitamin K schlägt er mit weit über 500 Prozent der täglich empfohlenen Dosis pro 100 Gramm zu Buche! Mangold ist ein Top Lebensmittel um seinen Vitamin K Wert zu erhöhen.

Tag 56 – Oregano
Die Entscheidung für Oregano war eine rein geschmackliche Entscheidung als Ergänzung meiner bisherigen Kräuter und Gewürze und natürlich auch um mir persönlich noch mehr Rezepte zu ermöglichen. Da Oregano nur in geringen Mengen verwendet wird, sind seine Nährstoffe mengenmäßig relativ zu vernachlässigen. Oregano besitzt allerdings gesunde ätherische Öle und erhebliche Menge an Eisen, Calcium, Vitamin K und Beta Carotin. Auf die Woche summieren sich bei regelmäßiger Anwendung von frischem und getrockneten Oregano diese Werte zu einer guten, wenn auch relativ kleinen Nährstoffergänzung.


Fazit:
Die vegane Zeit ist nun zu Ende, ich habe vieles gelernt, viele neue Lebensmittel für meine zukünftige Ernährung mitgenommen und vor allem die Erfahrung gemacht, das der Spruch und die Einstellung  die man von vielen zu hören bekommt absoluter Quatsch ist: „Vegan könnte ich nicht leben!“. Fakt ist, dass man problemlos vegan leben kann und dies sehr genussvoll und abwechslungsreich, wenn auch allerdings mit Vitamin B12 Supplementierung, denn 100 Prozent vegan ist definitiv keine natürliche Lebensweise, weder für den Menschen, noch für eine Kuh, ein Pferd oder einen Gorilla. Alle fressen tierische Produkte und seien es „nur“ Insekten und Kleinstlebewesen. Ich kann jedem Menschen mal 2-3 Monate vegane Ernährung, gerne auch Rohkost, oder zumindest mit einem hohen Rohkostanteil verbunden empfehlen. Gerade auch für Menschen mit vorher sehr ungesunder Ernährung und Lebensweise oder Übergewicht ist die ausgewogene vegane Kost sehr zu empfehlen. Abnehmen ist damit super einfach und sie unterstützt nebenbei noch bei der Entgiftung, zumindest wenn die passenden gesunden Lebensmittel ausgewählt werden.

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Über Marco Eitelmann 406 Artikel
Hier schreibt Marco Eitelmann seit Oktober 2014 über die Themen: Gesundheit, Ernährung, Natur und Umwelt. Qualifikation des Autors: Ich habe über 16 Jahre Berufserfahrung im Lebensmittelhandel gesammelt und mich durch zusätzliche private Fortbildung zum Experten im Bereich Lebensmittelzusatzstoffe, Ernährung und Gesundheit entwickelt. Beruflich lag zudem ein Schwerpunkt auf der Lebensmittelsicherheit (HACCP und EHI Dokumentation) sowie dem Infektionsschutz. Privat: Ernähre ich mich ebenfalls sehr gesund und bin immer wieder mit Experimenten sowie dokumentierten Selbstversuchen in Sachen Ernährung und Gesundheit beschäftigt. Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur und habe mir dabei viel Wissen durch Fachliteratur und praktische Erfahrungen über Pflanzen, Pilze und Wildkräuter angeeignet. Ich meditiere täglich und mache regelmäßig Qi Gong.

1 Kommentar

  1. Ich bin mittlerweile seit etwa 1,5 Jahren hauptsächlich pflanzenbasiert lebend. Ich mache keine Ideologie daraus, darum sage ich hauptsächlich. Aber ich esse absolut kein Fleisch seit mehreren Jahren. und ich vermute, dass ich etwa 1 Ei und 1 Glas Milch pro Woche zu mir nehme, versteckt in dem einen oder anderen Lebensmittel, dass nicht vegan ist. Ich habe weder positive noch negative Veränderungen bemerkt. Liegt vielleicht daran, dass ich bereits früher wenig Fleisch gegessen habe. Aber ich bin mit Mitte 40 fitter als ein Großteil meiner Altersgenossen und Tabletten oder Krankenhäuser und Ärzte (bis auf die Routineuntersuchungen zur Vorsorge) kenne ich kaum.

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