Bauchschmerzen: Was dagegen helfen kann

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2022

Die Ursachen, warum du Bauchschmerzen bekommst, können vielfältig sein. Es gibt sie in unterschiedlicher Intensität, Ausprägung, mit verschiedenen Gründen und Ursprüngen. Bei besonders heftigen, langanhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen, da auch ernsthaftere Krankheitsbilder dahinterstecken können. Was du sonst noch dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Diese Hausmittel können Abhilfe schaffen

Zum Glück gibt es auch ganz ohne Medikamente ein paar Tipps, die für Erleichterung sorgen können. Der erste davon ist, sich Unterstützung durch Wärme zu suchen. Es gibt praktische Helferlein wie Körnerkissen oder Heizdecken, die du auf den schmerzenden Teil deines Bauchs legen kannst. Zusammen mit einer leichten Massage kann das alleine schon für die notwendige Entspannung sorgen, die deine Schmerzen erträglicher macht.



Du solltest währenddessen auch viel trinken, idealerweise Wasser oder ungesüßte Tees. Um Nahrung verstoffwechseln zu können, braucht dein Körper nämlich immer ausreichend Flüssigkeit. Kamillen- oder Pfefferminztee, aber auch Fenchel, Anis oder Kümmel und Ingwer können dabei eine gute Wahl sein.

Einige davon haben sogar beruhigende Effekte für das Verdauungssystem, neben der Wärme, die sie dir bringen. Wenn du etwas isst, solltest du dabei auf leicht verdauliche Nahrungsmittel setzen, wie Haferflocken oder Kartoffeln. Vermeide in der Zeit vor allem besonders fettige oder süße Speisen. Lass dir beim Essen Zeit, damit auch dein Körper ausreichend Ruhe bekommt. Es ist wichtig die Nahrung besonders gut und lange genug zu kauen, um sie so leichter verdaulich zu machen, Du wirst schon gemerkt haben, dass Stressreduktion und Entspannung alleine bei vielen Beschwerden Abhilfe schaffen können.

Manche wiederkehrende Magen-/Darmprobleme können aber auch psychische Natur sein. Reizdarm hängt oft nicht einfach nur mit Unverträglichkeiten oder Stress zusammen. Er kann psychisch bedingt sein. Ein Besuch bei einem Fachmann z.B. einem visierten Psychotherapeuten kann sehr hilfreich sein. Auch gut haben sich regelmäßige Meditation sowie gezielte Atemübungen zur Entspannung des Verdauungstrakts bewährt.

Bei Sodbrennen gibt es ebenfalls einige Möglichkeiten diese natürlich zu behandeln. Magnesium, Sango Koralle oder Heilpilze wie der Birkenporling können helfen, jedoch sollte man solche Symptome auch immer zusätzlich durch einen Arzt abklären lassen.


Hör auf deinen Körper

Ganz besonders wichtig ist es bei alldem, dass du auf deinen Körper hörst und auf die Signale, die er dir gibt. Hast du beispielsweise eine Allergie oder eine Einschränkung wie eine Fruktoseintoleranz, brauchst du andere Maßnahmen, als wenn deine Bauchschmerzen von Sodbrennen, der Periode oder anderen Auslösern herrühren.

Die meisten der oben genannten Maßnahmen sind aber dafür bekannt, auch nicht zu schaden und dein Wohlbefinden zu steigern. Wenn du eine Ursache vermutest, solltest du diese abklären lassen, indem du zum Beispiel einen Allergietest durchführen lässt, der darüber Aufschluss gibt, wie du deine Mahlzeiten gestalten kannst. Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind aber ein häufiger Grund für wiederkehrende Probleme und sollten deshalb auch genügend deiner Aufmerksamkeit bekommen, damit du ein stress-, schmerz- und beschwerdefreies Leben führen kannst.

Analyse Deiner Darmbakterien und spezielle Unverträglichkeiten

Eine sehr sinnvolle Art die Ursache von Magen/Darmproblemen zu suchen und diesen dann auch entgegen wirken zu können ist jeweils eine Stuhlprobe über mehrere Termine. Diese werden meist in einem Abstand von drei bis vier Monaten bei einem spezialisierten Arzt, der Dir dann genau sagen kann ob und was mit Deiner Darmflora nicht stimmt, angeordnet und im Labor untersucht. Bei einer Übersiedlung von schädlichen Bakterien oder starken Ungleichgewichten der verschiedenen Bakterienkulturen in Deinem Darm, aber auch bei Pilzinfektionen, machen sich Darmprobleme äußerst häufig bemerkbar.

Nach der Gabe von Antibiotika, ist es ebenfalls sehr wichtig mit entsprechenden Nahrungsmitteln, welche positive Bakterienstämme enthalten, den Darm wieder aufzubauen. Dazu kann man natürlich auch sinnvolle und hochwertige probiotische Kulturen gezielt über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen. Diese sollten jedoch immer wissenschaftlich geprüft, standardisiert und mit Studien hinterlegt sein.

Fazit:

Dauerhafte und vor allem stärkere Bauchschmerzen, Darmprobleme oder Krankheiten des Verdauungstrakts gehören immer in ärztliche Hände. Natürlich gehen die meisten Beschwerden aufgrund der vielen unterschiedlichen Gründe von – zu Fett gegessen bis Magen Darm Infektionen – ganz von alleine wieder weg.


Es könnten aber auch chronische Probleme dahinter stecken oder Allergien sowie in manchen Fällen auch akut und schnellstmöglich behandlungsbedürftige Komplikationen wie z.B. Lebensmittelvergiftungen oder Blinddarmentzündungen.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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