Warum regelmäßige Massagen gesundheitlich sinnvoll für Körper und Psyche sind

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2022

Massagebehandlungen gibt es in allen Kulturen seit Jahrtausenden, sie dienen dabei nicht nur zur Entspannung und zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, sondern können auch zur gezielten medizinischen Behandlung eingesetzt werden.

Eine allgemeine Verbesserung der körperlichen und auch psychischen Charakteristiken sind durch regelmäßige Massagen sowohl wissenschaftlich, als auch erfahrungsmedizinisch nachgewiesen. Jeder Mensch kennt die entspannenden und wohltuenden Wirkungsweisen, die sich bereits bei einer Einzelmassageanwendung im ganzen Körper breit machen. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Massageart und Intensität auf die jeweilige Person angepasst sein sollte.



Abgesehen von den gezielten medizinischen Massagetherapien, welche z.B. bei Sportmassagen, physiotherapeutischen Massagen oder der Lymphdrainage angewandt werden, hilft auch eine klassische Massage z.B. dabei Stress abzubauen, Verspannungen zu beseitigen, den Stoffwechsel anzuregen und natürlich auch auf psychischer Ebene zu entspannen. Das dies Punkte für den gesamten Organismus Vorteile haben ist unbestritten. Der zu Behandelnde selbst kann dies leicht durch eigene körperliche Erfahrungen nachvollziehen. Zudem ist es auch wissenschaftlich und medizinisch anerkannt.

Es gibt eine enorme Anzahl verschiedener Massagetypen und Massagestile

Nicht nur das jedes Land seine eigenen Massagetypen und Stile aufweist, die internationalen Massagen selbst unterscheiden sich wiederum in viele Unterkategorien, Kombinationen und individuelle Massagetechniken.

Hier einige Beispiele aus der Massagepraxis die häufiger angewandt werden:

  • Aromamassage begleitet von Duftölen, Räucherungen und Bädern
  • Klassische Massagetechniken (Rückenmassage, Nacken- und Schultermassage)
  • Gezielte medizinische Massagen
  • Sportmassage
  • Heiße Steine Massage (Hot Stone Massage)
  • Fußreflexzonenmassage
  • Klassische Fußmassage
  • Kräuterstempelmassage
  • Lymphdrainage
  • Massagestuhl Anwendungen
  • Thai Massagetechniken in Kombination mit klassischen Techniken
  • Hamam Massage (sehr zu empfehlen beim Türkeiurlaub!)
  • Cellulitemassage
  • Balinesische Massagetechnik
  • Shiatsu Massage
  • Die Traditionelle Thai Massage (kurz TTM)
  • Kopfmassagetechniken
  • Lomi Lomi Massagepraxis (hawaiianische Massage) 
  • Schröpfen mit Massage
  • Ayurvedische Massagen
  • Handmassagen
  • Schnelle Büromassagen für Zwischendurch am Arbeitsplatz
  • Reiki und Klangschalen Massage Kombinationstechniken

Neben den klassischen Massagetypen, ist vor allem auch die sogenannte „Thai Massage“ in Deutschland sehr beliebt. Diese Massagetechnik kann in unterschiedlichen Intensitäten erfolgen und hat die Besonderheit, dass sie praktisch den ganzen Körper inkl. des Skelettapparats mit einbezieht. Die Thai Massage lockert, dehnt, entspannt und beansprucht den Körper positiv und das in einem sehr deutlichen Ausmaß. Bereits nach einer Anwendung fühlen sich viele Menschen tief entspannt, jedoch gleichzeitig aber auch munter und gut durchblutet.

Die klassische Thaimassage sollte von gut ausgebildeten Fachkräften vorgenommen werden, insbesondere wenn es in den medizinischen Bereich geht. Auf phatchari-massage.de werden einige Anwendungsgebiete der traditionellen sowie medizinischen Thaimassage detailliert dargestellt. Bei einer Thaimassage die vollumfänglich und ganzheitlich durchgeführt wird, ist der ganze Körper in Bearbeitung. Er wird gut durchmassiert, gedehnt und an genau den wichtigen Punkten von Kopf bis Fuß behandelt die nötig sind, um die maximale Entspannung, Regeneration und Vitalität zu gewährleisten.

Massagen können den Blutdruck verbessern, den Stoffwechsel beschleunigen und gezielt Verhärtungen und Verspannungen beseitigen sowie die Durchblutung anregen

Die Wirkung von Massagen beruhen nicht nur auf unzählige positive Erfahrungswerte von weltweit Milliarden Menschen über viele Generationen hinweg, sondern auch von wissenschaftlich überprüfbaren Fakten sowie medizinischen Anwendungsgebieten, die sogar teils von den gesetzlichen Krankenkassen mitfinanziert werden.


In einigen Fällen ist die Wirkung von Massagen unbestritten und eindeutig nachweisbar:

  1. Massagen fördern aktiv die Durchblutung
  2. Eine gute Massage kann bereits nach einer Anwendung Verspannungen und Verhärtungen deutlich mildern, teils sogar ganz beseitigen. Eine Massagetherapie über längere Zeiträume sorgt in den meisten Fällen für eine ganz deutliche Verbesserung.
  3. Massagen verbessern die Stimmung, denn das Hormon Oxytoxin wird durch körperlichen Kontakt in großer Menge ausgeschüttet. Es zählt zu den sogenannten Glückshormonen.
  4. Stoffwechselprozesse werden in den Muskeln beschleunigt und verbessert, vor allem wenn die Massage tief in die Gewebsschichten vordringen kann.
  5. Der Lymphfluss wird verbessert, medizinisch wird deshalb speziell bei Problemen in diesem Bereich die sogenannte Lymphdrainage angewandt.
  6. Rücken, Schultern und Nackenproblemen z.B. durch dauerhafte Büroarbeit können aktiv mit Massagen entgegengewirkt werden. Die ansonsten daraus resultierenden Langzeitfolgen können zumindest in den meisten Fällen abgemildert und grundlegend vorgebeugt werden.
  7. Massagen sorgen für psychische Entspannung, Stresshormone werden vermindert, gleichzeitig werden Endorphine ausgestoßen. Massagen können sogar nach ärztlicher Rücksprache bei einigen psychischen Erkrankungen wie z.B. Burnout helfen wieder gesund zu werden.
  8. Psychosomatische Symptome sowie körperliche Symptome können nach fachärztlicher Abklärung gezielt mit Massagen behandelt werden wie z.B. das Kloß im Hals Gefühl.
  9. Gezielte sportmedizinische Massagen können die Heilung bei Verletzungen deutlich verbessern.
  10. Massagen können bei Einschlafschwierigkeiten und Durchschlafproblemen helfen, zudem senken sie bei sehr vielen Menschen aufgrund der entspannenden Wirkung und der Stresshormonreduktion den Blutdruck.

Wann man besser nicht massieren und erst einen Arzt zu Rate ziehen sollte?

Es gibt einige Kontraindikationen, die unbedingt ärztlich abgeklärt werden müssen ehe man sich massieren lässt. Zudem kann bei diversen Krankheiten und körperlichen Begebenheiten nicht jede Art der Massage durchgeführt werden. Die sollte auch nach fachärztlicher Freigabe als Information an den Masseur fließen, denn nur so kann dieser auf alle wichtigen Punkte eingehen und gezielt die Therapie beginnen sowie Fehler vermeiden.

Typische Krankheiten bei denen auf keinen Fall vor Abklärung mit einem Facharzt unbedacht verschiedene Massagetypen angewandt werden sollten:

  • Bei Brüchen und Beschädigungen von Wirbelsäule und Rippen
  • Thrombosen
  • Größeren Hautwunden und Entzündungen
  • Direkt nach Herzinfarkten
  • Kurz nach Schlaganfällen
  • Starker Akne
  • Frischen, größeren und auch kleineren Muskelverletzungen
  • Bei Osteoporose Betroffenen
  • In der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten
  • Bei Traumata psychischer Art oder schweren psychischen Erkrankungen
  • Bei Krampfadern
  • Bei der Einnahme von diversen Medikamenten z.B. Blutverdünnern

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, eingeschränkte Massageanwendungen oder spezifische Massagetechniken die trotzdem bei vielen der aufgezählten Krankheiten Anwendung finden können. Ein unnötiges Risiko ohne fachärztliche Rücksprache sollte jedoch in jedem Fall vermieden werden!

Fazit:

Massagen haben eine eindeutige und in den meisten Fällen positive Wirkung auf den Körper und die Psyche. Wenn der Masseur oder die Masseurin gut ausgebildet ist, lässt sich über verschiedene Massagetechniken sehr viel erreichen.

Persönlich liebe ich Massagen, am liebsten hätte ich jeden Tag eine. Da dies natürlich weder kostentechnisch noch zeitlich möglich ist, habe ich mir neben einem Massagestuhl und einem Fußmassagegerät zur besseren Durchblutung und Entspannung auch noch eine Akkupressurmatte angeschafft.

Am besten lässt man die Massage jedoch ganz klar von einem erfahrenen Therapeuten durchzuführen der sein Handwerk versteht. Es gibt fast nichts was mehr entspannt, als ein Mensch der perfekt die belasteten Punkte massiert und drückt und den Körper so in Harmonie versetzt.


Ich übertreibe auch nicht, wenn ich sage das es in Sachen Entspannung und Wohlbefinden wirklich wahre Wunder bewirken kann. Es ist einfach toll eine Ganzkörpermassage mit anschließender Fußreflexzonenmassage zu bekommen und sich komplett tief zu entspannen und fallen zu lassen.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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