Die Grundreinigung der Küche – Vier wichtige Punkte die auf die To Do Liste gehören

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2021

Runter gefallene Krümel aufheben, Essensreste vom Tisch wischen, Geschirr spülen – in der Küche ist jeden Tag etwas zu tun. Doch manchmal muss es etwas mehr sein als nur die tägliche Routine. Mindestens ein bis zweimal pro Jahr (meist sogar öfter), steht die Grundreinigung der Küche an!

Doch woran sollte hier eigentlich gedacht werden? Es gibt vier Zonen in der Küche die bei der Reinigung unbedingt auf die To Do Liste müssen.



Die Schränke ausmisten – Überraschungen bei Konserven und Gewürzen

Im Laufe eines halben Jahres sammelt sich in Küchenschränken so einiges an. Daher ist die Basis jeder Grundreinigung das Ausmisten. Eine große Überraschung sind fast in jedem Schrank die Gewürze und Konserven. Sie werden irgendwann einmal gekauft, nie oder selten genutzt und laufen still und heimlich ab.

Bei der Grundreinigung gilt es daher, alle Lebensmittel einfach mal auszuräumen und die Haltbarkeitsdaten zu überprüfen. Zwar sind abgelaufene Trockenlebensmittel und Konserven oft noch genießbar, können aber z.B. im Falle der Gewürze auch Aroma verloren haben und gehören dann besser entsorgt.

Wenn die Schränke leer sind, wird mit einem Lappen feucht ausgewischt. Tipp: Ein Blick in die angebrochene Mehl-Packung ist Gold wert, denn selbst bei größter Hygiene können sich hier Mehlmotten oder andere Insekten bilden, das gilt vor allem auch vor lang nicht mehr gebrauchte Haferflocken oder Erdmandeln.

Den Aktivkohlefilter der Dunstabzugshaube wechseln

Falls vorhanden, sollte man unbedingt daran denken, dass auch der Aktivkohlefilter hin und wieder erneuert werden muss. Die Dunstabzugshaube ist etwas, was funktioniert und erst dann auffällt, wenn es Probleme macht. Wer sich allerdings darüber wundert, dass Essensgerüche nicht mehr so gut abziehen wie gewohnt, sollte dringend einen Blick auf den Dunstabzugshaube-Filter werfen.

 Zu unterscheiden ist zwischen Fettfilter und Aktivkohlefilter. Beide brauchen regelmäßig einen Austausch, damit die Abzugshaube ihre Arbeit leisten kann. Denn sind die Filter verstopft oder einfach übersättigt, werden Dämpfe nicht mehr so gut absorbiert und setzen sich schneller an Schränken und Fliesen ab.

Zudem geben extrem verschmutze Filter auch Geruchsstoffe an die Umgebung ab. Eklig wird es, wenn Kondensfeuchte von diesen Abzugshauben dann in die Pfannen und Töpfe mit Essen zurück tropfen.

Die Fliesen und die Fugen reinigen

Das gehört neben dem Ausmisten der Schränke zu den größten und lästigsten Arbeiten bei der Grundreinigung der Küche und dennoch sollte man sie gleich mitmachen. Die Rede ist von der Reinigung der Fliesen und der Fugen.


Die meisten Menschen wischen beim täglichen Putzen kurz über die Fliesen. Über kurz oder lang setzen sich hier aber Fettspritzer und ähnliche Hinterlassenschaften ab, die mit einem kurzen Wischen nicht mehr zu beseitigen sind.

Gut geeignet ist ein Schwamm, kombiniert mit einer Zahnbürste für die Fugen. Und wer keine Lust hat, die kompletten Fliesenspiegel auf einmal zu putzen, kann die Grundreinigung auch über mehrere Tage verteilen. Einfach die Küche in vier Quadranten einteilen und jeden Tag eine Ecke gründlich sauber machen. Beim Boden sollte das jedoch in einem Wisch geschehen, da sich sonst der Schmutz wieder von den dreckigen Flächen auf die bereits Sauberen überträgt. Sinnvoller ist es daher lieber das Schränke ausmisten und den Filter wechseln auf einen Tag zu verlegen und das intensive Putzen auf den anderen. Da allerhand Dreck aus den Schränken kommen kann, sollte man diesen Arbeitsschritt der Logik halber als erstes durchführen.

 Kramschubladen und Abstellkammern

Es gibt sie in nahezu jeder Küche, die sogenannten Kramschubladen. Dort fliegt einfach alles rein, was sonst nirgendwo Platz findet. Wer eine Abstellkammer besitzt, geht meist ebenso vor. Leere Kartons, Leergut, noch brauchbare Schraubgläser – es ist immer wieder erstaunlich, was sich in so mancher Abstellkammer findet. Wenn es an die Grundreinigung geht, werden auch diese Gegenstände in Augenschein genommen und möglichst ausgiebig aussortiert.

Es ist nicht immer einfach, sich von Dingen zu trennen, aber ein bis zweimal pro Jahr sollte man genau überdenken, was man eigentlich noch braucht. Meist sind es eben nicht die 10 Schraubgläser der Gewürzgurken. Sie stehen nur rum und gehören im Zweifel eher in den Container. Dann ist auch wieder Luft für neue, sinnvolle Anschaffungen.

Auch Deckel von längst entsorgten Schalen, altes Besteck, das man eh nicht mehr benutzt oder die hundertste Dublette vom Spargelschäler bis hin zur klappriger Plastikdose kann weg.

Fazit:

Nehmt Euch wenigstens einmal im Jahr einen Tag Zeit für das Aufräumen und Putzen Eurer Küche. Man fühlt sich nach so einem Großputz mit anschließender Ausmistaktion viel freier und unbelasteter.

Weniger ist oft mehr, das gilt auch für den Kochbereich und die Materialien und Vorräte in den Schränken. Manche Küchen sind derart überfüllt und zugestellt, dass kaum noch Platz für den eigentlichen Sinn dieses Raumes existiert, das Kochen und Zubereiten von leckeren Speisen.


Es macht direkt viel mehr Spaß in einer gut aufgeräumten, organisierten und vor allem sauberen Küche ans Werk zu gehen. Bei der Neuanschaffung und dem Austausch alter verschließbarer Plastikdosen, hat man zudem den Vorteil, das Lebensmittel einfach besser und länger halten. Dies ist vor allem bei der Lagerung von Kaffee, Tee und selbst einfachen Lebensmitteln wie Reis und Nudeln der Fall.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Fachwissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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