Kann man psychische Probleme zusätzlich mit CBD Öl behandeln?

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Beitrag überprüft und zuletzt aktualisiert am 19. März 2023

Man hört und liest häufig davon, dass Erfolge durch Cannabidiol – kurz CBD – bei psychischen Erkrankungen zu verzeichnen sind. Hierzu gibt es unzählige positive Erfahrungsberichte sowie wissenschaftlich fundierte Studien.

Psychische Probleme fassen sich jedoch in ein breites Spektrum zusammen und reichen von Angstzuständen, über Depressionen bis hin zu Bipolaren Störungen, Psychosen und schweren Zwangsstörungen.



Es ist jedoch nicht richtig pauschal zu behaupten, dass CBD bei allen psychischen Problemen gleichermaßen gut helfen kann. Es kommt zum einen auf das Krankheitsbild selbst an und zum anderen maßgeblich auf den Betroffenen selbst.

Bei welchen psychischen Erkrankungen kann CBD Öl helfen?

Es gibt tatsächlich einige psychische Erkrankungen und Symptome, bei denen die Gabe von individuell abgestimmten Mengen an CBD zu einer Verbesserung führen kann. Ich habe vor einiger Zeit bereits einen Beitrag zum Thema „CBD gegen Angstzustände und Panikattacken“ veröffentlicht.

Beim Thema Angsterkrankungen kann CBD tatsächlich eine Hilfestellung leisten, jedoch nicht die Grundlage der Behandlung selbst bilden. Diese sollte grundsätzlich nur in Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten mit entsprechender medizinischer Ausbildung erfolgen.

Sowohl subjektive Erfahrungsberichte von Betroffenen, als auch anerkannte wissenschaftliche Studien, zeigen im Bereich der Angstbehandlung gute Ergebnisse.

Die leider nur in englischer Sprache verfassten Ergebnisse zweier interessanter Untersuchungen, sind zum einen unter dieser Studie zum Thema „Angstlösende Wirkung von CBD“ sowie einer weiteren Studie auf dem Gebiet „Neuronale Grundlagen bei der Behandlung von Ängsten“ zu finden.

Es gibt einige weitere Teilbereiche der psychischen Erkrankungen, zu denen ebenfalls entsprechend viele positive Erfahrungen und wissenschaftliche Studien existieren. Diese umfassen unter anderem die Anwendung von medizinisch standardisierten CBD Produkten zur unterstützenden Behandlung von:

  • Angsterkrankungen
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Bipolare Störungen
  • Depressionen

Bei derart schweren Krankheitsbildern ist unbedingt von einer Selbstmedikation abzusehen und sich generell in medizinisch fachkundige Hände zu begeben. CBD kann in einigen Fällen dabei helfen die Krankheitsbilder bzw. deren Symptome zu verbessern und auch bei individuellen Heilungsprozessen mitwirken. Eine absolute Sicherheit hierfür besteht jedoch nicht!

Warum CBD nicht die Basis für die Behandlung psychischer Leiden darstellen kann

Psychische Probleme können ganz viele Ursachen haben, die absolut individuell vom Patienten abhängig sind. Einfach so CBD Produkte zu sich zu nehmen und damit zu versuchen z.B. eine Angsterkrankung, Zwangsstörung oder eine Depression zu beseitigen und das ohne professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist weder sinnvoll noch ganz ungefährlich.

Gründe für Ängste und Panikattacken gibt es unzählige, genau wie für Depressionen und andere Symptome.

Diese können von Kindheitsereignissen, bis hin zu aktuellen extremen Belastungssituationen, welche z.B. zu einem Burnout geführt haben, kommen. Auch körperliche Schäden der Organe, des Stoffwechsels und selbst auf den ersten Blick „einfache“ Ursachen, wie z.B. eine Fehlfunktion der Schilddrüse, können psychische Leiden nach sich ziehen.

Die Konsultation eines kompetenten Facharztes und die Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten ist daher unbedingt ratsam. Dies kann gegebenenfalls auch einem längerer Klinikbesuch in einer guten Psychiatrie mit einschließen. Ein hochwertiges CBD-Produkt kann diese Therapie je nach Patienten und Krankheitsbild ergänzen, aber definitiv nicht ersetzen!


CBD Produkte sollten nur aus seriösen Quellen gekauft werden

Firmen wie z.B. CBD Vital bieten CBD Produkte an, die im Labor auf einen Mindestwert in Sachen CBD-Anteil geprüft und standardisiert werden. Bei schweren Krankheiten werden medizinisch zugelassene Produkte von einem Arzt verschrieben und durch pharmazeutische Lieferanten über Apotheken vertrieben.

Nicht nur bei psychischen Erkrankungen, sondern auch bei anderen schweren Krankheiten, wie z.B. bei Multiples Sklerose, bringt es nichts auf Billigprodukte, die eventuell nur in reduzierter Form oder sogar gar nicht wirksam sind sowie auf nicht standardisierte Öle zurückzugreifen.

Auch hier sollte man sich bei der Beratung auf einen gut informierten Facharzt bezüglich dieses Themas verlassen. Dieser kann eine individuelle Dosierung und vor allem Konzentration der CBD Bestandteile empfehlen und diese an eine bestehende Therapie anpassen.

Vorsicht vor falschen Versprechungen zu CBD Produkten!

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn unseriöse Angebote und Aussagen zu CBD Produkten getroffen werden, die eine Heilung von psychischen Krankheiten versprechen oder generell behaupten, dass CBD Produkte keine Probleme bereiten können und absolut nebenwirkungsfrei sind.

Ohne Nebenwirkungen ist auch CBD nicht. Mit diesem Thema durfte ich meine eigenen Erfahrungen in einem längeren Selbstversuch sammeln. CBD kann bei manchen Personen z.B. je nach Konzentration und Empfindlichkeit zu Unruhe führen, was bei Angsterkrankungen eher negativ zu beurteilen ist.

Schwere Krankheitsbilder brauchen ihre Zeit bis sie sich bessern oder geheilt werden können

Es ist nicht einfach damit getan, ein paar Medikamente oder einige Zeit über hochkonzentriertes CBD einzunehmen und damit jede psychische Erkrankung innerhalb weniger Wochen beseitigen zu können. Wer das behauptet macht absolut unrealistische Versprechungen, die nebenbei sehr gefährlich für den Betroffenen werden können.

Schwere Depressionen, Angsterkrankungen oder starke Zwänge verschwinden nicht so einfach von heute auf morgen. Sie unterliegen einem langwierigen Prozess, der über einige Monate, meist Jahre oder gar Jahrzehnte gehen kann und viel Arbeit und Willen der betroffenen Person erfordert etwas in ihrem Leben und vor allem an sich selbst zu ändern.

CBD kann dabei im individuellen Fall unterstützende Wirkung zeigen, ist aber kein Garant für eine Besserung oder gar Heilung.

Fazit:

CBD Öl kann in gewissen Konzentrationen und individuellen Dosierungen bei psychischen Erkrankungen eine Unterstützung auf dem Weg zur Besserung oder sogar Heilung bieten. Es ist aber auf keinen Fall ein alleiniges Wundermittel auf diesem Weg und sollte stehts unter medizinischer Aufsicht und Absprache für diesen Zweck verabreicht werden.

Es gibt neben der CBD Gabe unzählige weitere Möglichkeiten psychische Erkrankungen natürlich und zusätzlich zu einer bestehenden Therapie zu behandeln.

Dies können z.B. sinnvoll angepasste Nahrungsergänzungsmittel nach einer zuvor ausführlichen Blutuntersuchung sein. Behandlungsverfahren wie Hypnose oder progressive Muskelentspannung sind ebenfalls ausgezeichnete Hilfen, wenn die Betroffenen sich dafür offen zeigen und sich aktiv daran beteiligen.


Des Weiteren kommen kostenlose, aber zugleich auch sehr effektive Maßnahmen wie z.B. Meditation oder Qi Gong in Frage oder auch verhaltenstechnische Analysen und entsprechende persönliche Änderungen der betroffenen Personen, die das Leben in eine positive Richtung bringen.

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Autor: Marco Eitelmann

Mein Name ist Marco Eitelmann und ich schreibe hier seit Gründung dieser Webseite im Jahr 2014 hauptsächlich über die Themen: Gesundheit, Ernährung sowie Natur- und Umwelt. Mein Wissen in diesen Bereichen stammt aus meiner inzwischen fast 20 jährigen Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und der Nahrungsmittelproduktion und durch ständige Fortbildung im Ressort Ernährung sowie der ausgiebigen Lektüre von mittlerweile weit über 200 Fachbüchern aus den Bereichen Medizin und Naturwissen.

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